140 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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140 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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140 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein Lichtblick bleibt der Betriebsrat, der sich nach allgemeiner Wahrnehmung im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür einsetzt, die Interessen der Mitarbeitenden zu vertreten und weitere Verschlechterungen abzufedern. Dass man das inzwischen als einen der wichtigsten positiven Aspekte nennen muss, sagt allerdings auch einiges über die aktuelle Situation aus.
Berge & Meer war sicherlich schon immer ein besonderer Arbeitgeber. Wie vermutlich in den meisten Unternehmen gab es Dinge, die gut liefen, und andere, bei denen man sich regelmäßig fragte: „Warum?“ Doch was sich hier in den vergangenen Monaten verändert hat, geht weit über die üblichen Kritikpunkte hinaus. Wer aktuell darüber nachdenkt, bei Berge & Meer anzufangen, sollte sich sehr genau überlegen, worauf man sich einlässt.
Seit dem Wechsel in der Geschäftsführung scheint das Unternehmen zunehmend etwas verloren zu haben, das sich nicht einfach durch neue Strategien oder Umstrukturierungen ersetzen lässt: seine Seele.
Besonders deutlich wird das am Umgang mit den Mitarbeitenden. Ausgerechnet einer der wenigen wirklichen Vorteile, die Berge & Meer als Arbeitgeber bislang auszeichneten, nämlich die Flexibilität und weitgehend freie Gestaltung des Homeoffice, wird massiv eingeschränkt und das, ohne einen angemessenen Ausgleich zu schaffen. Dass regelmäßiges Pendeln nach Rengsdorf angesichts steigender Mobilitätskosten und kaum vorhandener öffentlicher Verkehrsanbindungen für viele eine zusätzliche Belastung bedeutet, scheint dabei wenig Gewicht zu haben. Flexibilität war bislang ein wesentlicher Grund, weshalb man bestimmte Nachteile in Kauf genommen hat.
Als Begründung für den neuen Kurs werden unter anderem die wirtschaftlichen Herausforderungen angeführt. Dass die Reisebranche angesichts weltweiter Krisen, geopolitischer Unsicherheiten, Inflation und gestiegener Lebenshaltungskosten kein einfaches Umfeld hat, dürfte jedem bewusst sein. Umso erstaunlicher ist es, wie stark in der internen Kommunikation der Eindruck vermittelt wird, die Verantwortung für die Situation liege vor allem bei den Beschäftigten. Dabei wird scheinbar vergessen, was Mitarbeitende in der Vergangenheit bereits eingebracht haben. Die bisherige Flexibilität wurde keineswegs nur einseitig genutzt. Im Gegenteil: Viele waren gerade aufgrund des entgegengebrachten Vertrauens bereit, deutlich mehr zu leisten, als eigentlich von ihnen erwartet werden konnte. In der Coronazeit wurde sogar freiwillig auf das Weihnachtsgeld verzichtet, um das Unternehmen zu entlasten. Heute scheint diese Loyalität erstaunlich wenig wert zu sein.
Besonders widersprüchlich erscheint die Argumentation, mehr Büropräsenz würde die interne Kommunikation verbessern. Denn ausgerechnet an transparenter Kommunikation hat es seitens des Arbeitgebers wiederholt gemangelt. Personelle Veränderungen, teilweise auch auf Führungsebene, wurden mitunter so wenig nachvollziehbar kommuniziert, dass in der Belegschaft vor allem Fragen und Unsicherheit zurückblieben. Manchmal konnte man sich beinahe fragen, wo bestimmte Kolleginnen, Kollegen oder Vorgesetzte plötzlich geblieben waren.
Vielleicht sollte man zunächst Transparenz vorleben, bevor man mangelnde Kommunikation zum Argument gegen flexible Arbeitsmodelle macht. Kommunikation ist schließlich eine Frage der Unternehmenskultur und nicht der Anzahl gemeinsam verbrachter Bürostunden. Natürlich muss ein Arbeitgeber nicht jede Entscheidung öffentlich rechtfertigen. Aber gerade in Zeiten großer Veränderungen wäre ein sensibler, wertschätzender und transparenter Umgang mit der Belegschaft wichtiger denn je. Stattdessen entsteht zunehmend ein Klima der Verunsicherung, in dem man sich fragt, wie viel das eigene Engagement und die jahrelange Loyalität eigentlich noch wert sind.
Auch das Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die Anforderungen steigen, zusätzliche Aufgaben werden übernommen, während die Gehaltsentwicklung vieler Beschäftigter nach deren Wahrnehmung kaum mit den steigenden Erwartungen Schritt hält. Wer auf nennenswerte Gehaltssprünge hofft, dürfte in manchen Bereichen eher auf die nächste Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns warten müssen. Gleichzeitig wird erwartet, dass man sich mit vollem Einsatz für das Unternehmen engagiert und selbstverständlich auch die zusätzlichen Kosten für regelmäßige Fahrten ins Büro trägt. Wertschätzung wird gerne eingefordert, ist im Arbeitsalltag aber selten spürbar.
Natürlich muss ein Unternehmen wirtschaftlich handeln und schwierige Entscheidungen treffen. Aber wer von seinen Mitarbeitenden Loyalität, Verständnis und überdurchschnittlichen Einsatz erwartet, sollte auch bereit sein, selbst etwas davon zurückzugeben.
Vertrauen ist keine Einbahnstraße. Loyalität lässt sich nicht verordnen. Und eine Unternehmenskultur verbessert sich nicht dadurch, dass man die Mitarbeitenden häufiger ins Büro bestellt.
Vielleicht wäre es ein Anfang, die auffällig vielen kritischen Bewertungen der vergangenen Wochen nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern sich auch ernsthaft mit deren Inhalten auseinanderzusetzen. Wenn sich ähnliche Kritikpunkte immer wiederholen, könnte man zumindest auf die Idee kommen, dass das Problem nicht ausschließlich bei den Mitarbeitenden liegt.
Wo früher trotz aller Schwierigkeiten noch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl herrschte, machen sich inzwischen zunehmend Frust, Unsicherheit und Resignation breit. Vertrauen wird eingefordert, aber immer weniger entgegengebracht. Eine besonders motivierende Grundlage für gute Zusammenarbeit ist das nicht.
Nach außen präsentiert man sich gerne als attraktiver Arbeitgeber. Intern fällt es allerdings zunehmend schwer, dieses Bild mit den tatsächlichen Entwicklungen in Einklang zu bringen.
War dank der bisherigen Flexibilität lange einer der größten Pluspunkte. Mit der Einschränkung der freien Homeoffice-Gestaltung fällt nun ausgerechnet dieser Vorteil zunehmend weg. Mehr Pendelzeit, höhere Kosten und weniger Selbstbestimmung.
Bei den aktuellen Umstrukturierungen drängt sich zunehmend die Frage auf, welche langfristigen Perspektiven Beschäftigte hier überhaupt noch haben.
Die Gehälter sind zumindest in vielen Bereichen alles andere als üppig. Gehaltsanpassungen aufgrund steigender gesetzlicher Mindestlöhne sprechen dabei für sich. Die Mitarbeiterrabatte auf Reisen sind nett, helfen allerdings wenig, wenn man sich diese Reisen trotz Rabatt kaum leisten kann. Auch die öffentlich beworbenen Produkterfahrungsreisen klingen attraktiver, als sie sich im Arbeitsalltag darstellen. Nachvollziehbare Vergabekriterien sind kaum erkennbar, während manche Beschäftigte offenbar regelmäßig profitieren und andere bislang vollständig leer ausgehen. Ein Benefit, dessen tatsächlicher Nutzen stark davon abzuhängen scheint, ob man überhaupt berücksichtigt wird.
Mitarbeitende wieder häufiger zu teils langen Autofahrten ins Büro zu verpflichten, obwohl mobiles Arbeiten jahrelang funktioniert hat, wirkt weder besonders nachhaltig noch sozial sensibel. Gerade angesichts steigender Lebenshaltungskosten hätte man hier mehr Rücksicht erwarten können.
Unter bestimmten Kollegen nach wie vor wirklich gut. Allerdings scheint die zunehmende Unsicherheit auch ihre Spuren zu hinterlassen. Man gewinnt stellenweise den Eindruck, dass inzwischen eher das Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ gilt. Schade, wenn aus Zusammenhalt zunehmend Selbstschutz wird.
Eine gezielte Benachteiligung älterer Kollegen ist nicht aufgefallen. Die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen machen allerdings auch vor langjährigen und erfahrenen Beschäftigten nicht halt. Immerhin scheint man sich darin generationsübergreifend einig zu sein.
Gute Führung gab es stellenweise durchaus. Fachliche Kompetenz, Menschlichkeit und Wertschätzung sind allerdings offenbar keine Garantie für Kontinuität. Nach den personellen Veränderungen standen und stehen manche Bereiche zeitweise ohne klare Führung da. Man kann sich inzwischen fast glücklich schätzen, wenn man diese Kategorie überhaupt noch bewerten kann, weil man noch einen Vorgesetzten hat.
Die Arbeit selbst wäre unter vernünftigen Rahmenbedingungen durchaus zu bewältigen. Statt auf bewährte Flexibilität zu setzen, werden Freiheiten eingeschränkt und zusätzliche Belastungen geschaffen. Dass dies Motivation und Zufriedenheit nicht unbedingt fördert, sollte eigentlich wenig überraschen.
Mehr Büropräsenz soll die Kommunikation verbessern. Gleichzeitig werden selbst einschneidende personelle Veränderungen mitunter so wenig transparent kommuniziert, dass mehr Fragen als Antworten zurückbleiben. Vielleicht sollte man mit guter Kommunikation an der Spitze anfangen, statt sie durch Anwesenheitspflicht erzwingen zu wollen.
Bei der Verteilung von Nachteilen scheint man zumindest wenig Unterschiede zu machen. Ob man das bereits als gelebte Gleichberechtigung bezeichnen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.
An interessanten Aufgaben mangelt es grundsätzlich nicht. Durch steigende Anforderungen und zusätzliche Verantwortlichkeiten wird es allerdings zunehmend schwieriger, daran Freude zu haben. Interessant bleibt vor allem die Frage, wie viel Mehrarbeit man noch auffangen soll.
Leider mehr Schein als Sein
Absolut nicht vorhanden. Man musste quasi betteln, um mehr Anerkennung oder mehr Verantwortung zu bekommen.
Außerhalb der eigenen Abteilung wird man gegeneinander aufgespielt. Man denkt egoistisch und nicht im Team.
So gut wie gar nicht vorhanden gewesen.
Das Gehalt war wirklich traurig. Absolute Untergrenze, für das, was man alles gemacht hat.
flexibles Gleitzeitmodell und zwei Tage Homeoffice
Wir sind ein eingespieltes Team, dass sich gegenseitig unterstützt
große Unterstützung, Möglichkeit eigene Ideen einzubringen
sehr interessante und abwechslungsreiche Aufgaben
Leider zur Zeit nichts
Alles oben Beschriebene.
Endlich wieder einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitenden pflegen.
Seit der Übernahme durch einen neuen Eigentümer würde ein neuer, katastrophale Geschäftsführer eingesetzt. Die HR Führung läuft nun ebenfalls über die Payroll des neuen Eigentümers. BV für GZ und HO wurden gekündigt. Man erwartet 80% Büroarbeit ohne Ausgleich, ohne Kantine. Mitarbeiter, vor allem Führungskräfte „verschwinden“ von heute auf morgen und werden mit üblen Methoden aus dem Unternehmen gekickt. Eine offene Unternehmenskultur mit guter Work Llife Balance und motivierten Mitarbeitern wurde innerhalb kürzester Zeit zerstört.
Schlechte Gehälter, die man bisher durch das HO etwas kompensieren konnte, das jetzt stark eingeschränkt wird. Das Image des Unternehmens sinkt rasant.
Der Umgang mit den Mitarbeitern könnte schlechter nicht sein. GF und HR distanzieren sich komplett
Die Bezahlung ist eher durchschnittlich. Der große Pluspunkt war bisher die außergewöhnliche Flexibilität. 100 % Homeoffice, einzelne Präsenztage alle paar Wochen oder bei größerer Entfernung sogar noch weniger. Genau deshalb haben sich auch viele Menschen bewusst für den Arbeitgeber entschieden.
Dann kam plötzlich die Kehrtwende: 3 Präsenztage pro Woche. Für viele Mitarbeitende, die ihren Wohnort und ihr Privatleben auf Grundlage der bisherigen Regelung organisiert haben, ist das kaum nachvollziehbar und teilweise schlicht nicht umsetzbar.
Es gibt zwar Sonderregelungen, diese sind für viele Betroffene aber ebenfalls keine wirklich tragfähige Lösung. Eine nachvollziehbare Begründung für die Änderung wurde aus meiner Sicht nicht transparent kommuniziert. Stattdessen steht sinngemäß die Hoffnung im Raum, dass mehr Präsenz den Umsatz steigert.
Seitdem ist die Stimmung massiv gekippt. Frust zieht sich durch sämtliche Abteilungen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Geschäftsführung und Personalabteilung den direkten Austausch mit den Mitarbeitenden eher vermeiden.
Was einmal ein echter Pluspunkt war, ist damit praktisch Geschicht
Man sollte sich aktuell sehr gut überlegen sich bei dieser Firma aktuell zu bewerben. Die Internetseite mit den Stellenausschreibungen suggerieren eine Harmonie und hohe Flexibilität.
Leider gibt es seit kurzer Zeit eine neue Geschäftsführung. Hier wird nun von jetzt auf gleich die sehr flexible Homeoffice Regelung, welche ein großer Pluspunkt der Firma war- sehr reduziert. Die Kommunikation zu dem Thema mit zig offenen Fragen der Belegschaft ist seitens Geschäftsführung und Personalabteilung wie ich finde sehr schlecht. Ich habe das Gefühl es wird den Mitarbeitern aus dem Weg gegangen. Ich denke, dass auch weitere Einschnitte in Kürze folgen werden.
Es herrscht eine große Unruhe und Unzufriedenheit unter den Kollegen. Viele sind beunruhigt, da es z.b mehrere Kollegen gibt, welche weit entfernt wohnen oder es auch organisatorisch nicht schaffen alles umzuplanen. Dann muss zudem nun alles Mögliche per Sonderregelung geprüft und abgesegnet werden. Es ist sehr schade, dass so mit zum Teil sehr langjährigen Mitarbeitern umgegangen wird. Wertschätzung sieht anders aus.
Der Betriebsrat hat aktuell ordentlich zu tun.
Flexibilität im Homeoffice sehr stark eingeschränkt. Änderung Gleitzeitregelung ist auch schon im Gespräch.
Sehr schlecht. Mir kommt es vor, als wäre die Zufriedenheit der Mitarbeiter egal. Das war vorher anders. Meine Meinung ist, dass man mit so einem Verhalten früher oder später das Unternehmen gegen die Wand fahren wird. Außenstehende welche diverse Dinge mitbekommen können auch nur mit dem Kopf schütteln. Die Firma lebt von guten, motivierten Mitarbeitern. Wenn sich die Situation in Kürze nicht ändert, was ich befürchte, dann werden sicher einige Kollegen das Unternehmen verlassen.
Nach mehreren Jahren mit einer etablierten Homeoffice-Regelung von einem Präsenztag pro Woche wurde die entsprechende Betriebsvereinbarung kurzfristig gekündigt. Seitdem soll grundsätzlich an drei Tagen pro Woche im Büro gearbeitet werden.
Für Mitarbeiter, die über Jahre hinweg mit größerer Entfernung zum Arbeitsplatz eingestellt wurden, ist das eine massive Veränderung der bisherigen Arbeitsbedingungen.
Aus einem Bürotag werden zwei bis drei – verbunden mit erheblich mehr Fahrtzeit, höheren Fahrtkosten und einer deutlich schlechteren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dass diese zusätzlichen Belastungen für die Mitarbeiter bei der Entscheidung offenbar keine wesentliche Rolle gespielt haben, sorgt verständlicherweise für Unmut.
Besonders problematisch ist aus meiner Sicht der Umgang mit dieser Veränderung. Die Stimmung und Motivation in der Belegschaft hat sich seit der Aufkündigung der bisherigen Betriebsvereinbarung bei vielen deutlich verschlechtert. Personalabteilung und neue Geschäftsführung führen unter anderem eine gewünschte Umsatzsteigerung als Begründung für die neue Präsenzregelung an. Diese Argumentation überzeugt viele Mitarbeiter jedoch nicht. Statt die erheblichen Nachteile der neuen Regelung offen anzusprechen, entsteht zunehmend der Eindruck, dass versucht wird, die Veränderung kommunikativ „schönzureden“.
Auch die vorhandenen Sonderregelungen tragen nicht unbedingt zur Klarheit bei. Teilweise sind sie aus Mitarbeitersicht widersprüchlich oder lassen erheblichen Interpretationsspielraum. Das sorgt eher für zusätzliche Unsicherheit als für Vertrauen.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, welchen zusätzlichen Anreiz die zunehmende Präsenz im Büro eigentlich bieten soll. Der Standort ist unattraktiv, verfügt über keinen direkten Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr, es gibt keine eigene Kantine und keinen Frühstücksservice. Besondere Angebote, die die zusätzliche Anwesenheit attraktiver machen oder die gestiegenen Belastungen zumindest teilweise auffangen könnten, sind kaum vorhanden.
Damit entsteht aus Mitarbeitersicht ein ziemlich deutliches Missverhältnis: Die Firma verlangt wesentlich mehr Präsenz und zusätzliche persönliche Aufwendungen, bietet dafür aber kaum einen entsprechenden Mehrwert. Wer jahrelang erfolgreich mit einer flexibleren Arbeitsorganisation gearbeitet hat, kann nur schwer nachvollziehen, warum ausgerechnet diese Flexibilität derart massiv eingeschränkt wird.
Besonders kritisch sehe ich dabei den möglichen langfristigen Effekt. Wenn Mitarbeiter aufgrund der neuen Rahmenbedingungen freiwillig gehen, sollte man sich nicht darüber wundern. Bei einigen entsteht inzwischen durchaus der Eindruck, dass die neue Regelung zumindest billigend in Kauf nimmt, dass Mitarbeiter, für die drei Präsenztage pro Woche nicht realistisch sind, das Unternehmen verlassen.
Für potenzielle Bewerber halte ich diese Entwicklung für eine wichtige Information: Die frühere Homeoffice-Kultur sollte nicht als Maßstab für die heutigen Arbeitsbedingungen genommen werden. Wer sich heute für das Unternehmen interessiert, sollte sehr genau nachfragen, wie viele Präsenztage tatsächlich erwartet werden und welche Ausnahmen dauerhaft Bestand haben.
Die größte Veränderung ist für mich deshalb nicht einmal die Zahl der Bürotage, sondern der entstandene Vertrauensverlust. Wenn eine über Jahre etablierte Arbeitsweise kurzfristig grundlegend verändert wird, sollte ein Unternehmen auch bereit sein, offen zu erklären, warum dieser Schritt notwendig ist und welchen konkreten Mehrwert dies für Mitarbeiter und Unternehmen bringt. Es sollten keine fadenscheinigen Begründungen wie Umsatzsteigerung durch mehr Anwesenheit vorgebracht werden. Vielleicht hätte man ersteinmal alle Mitarbeiter abholen sollen und miteinander eine für alle vertretbare Regelung erarbeiten sollen anstatt mit der Brechstange von heute auf morgen alle vor vollendete Tatsachen zu stellen. Alles sehr schade und unglücklich gelaufen aber so motiviert man seine Mannschaft nicht sondern frustriert sie nur.
Das nicht gerade üppige Gehalt wurde bis jetzt dadurch Wett gemacht, dass viele Tage Homeoffice möglich waren. Das ist nun in der Form nicht mehr möglich, so dass ich z.B. 2 Tage mehr in Rengsdorf sein muss. Eine Kompension der Mehrkosten gibt es nicht.
Arbeitskollegen, es fehlt mir an nichts, gute technische Ausstattung, schönes Gebäude, coole Mitarbeiter Events, flexible Arbeitszeit, Blutspende im Haus, unzählige Parkplätze, Obst XD, viele Kaffee- und Kakaomaschienen, Garten, Spazierwege, leckeres Essen in der Kantine
Ein bisschen mehr Obst
Die Atmosphäre ist sehr locker, jeder versteht sich gut mit jedem. Wenn es Probleme oder Komplikationen gibt, wird dies angesprochen. Keine Hinterlist oder Neid, welche es in der Branche anscheinend oft gibt.
Eine feste Übernahme kann nicht garantiert werden. Es wird jedoch alles daran gesetzt, dass eine Übernahme nach der Ausbildung funktioniert.
Die Arbeitszeiten sind sehr sehr gut. Normale 40h Woche und 30 Tage Urlaub, was für Azubis nicht üblich ist. Dazu kommt sehr flexible Gleitzeit, keine Wochenendarbeit und nach Absprache und Fähigkeit alleine zu arbeiten, auch Homeoffice. Dazu gibt es auch Bildschirm, etc. für zuhause.
Die Vergütung ist gut. In der Branche ist es insgesamt sehr schwierig im Thema verdienst, jedoch ist die Azubi Vergütung nicht die schlechteste.
Die Ausbilder sind sehr nett, haben viel Verständnis und erklären alles so oft du möchtest. Man wird super ins Team integriert und fühlt sich direkt wohl.
Die gute Stimmung und Spaß bei der Arbeit, wird hier sehr geschätzt und das miteinander ist super locker, trotzdem Professionell.
Man darf schon sehr früh viel Verantwortung übernehmen und man wird direkt ernst genommen, was einem sehr spannende Aufgaben bereitet. Für die Arbeit wird jedem ein Laptop bereit gestellt.
Man bekommt aus vielen Teams, verschiedenste Aufgaben. Ich lerne jeden Tag etwas neues dazu und es macht sehr spaß die ganzen Aufgabenfelder kennenzulernen. Dazu wechselt man in der Ausbildung durch jede Abteilung und lernt so den kompletten Ablauf in dem Unternehmen kennen.
Man wird sehr respektvoll behandelt und direkt ins Team integriert! Manchmal vergesse ich, dass ich "nur" Azubi bin und noch kein fester Kollege.
Sehr angenehm man bekommt Wertschätzung und fühlt sich gehört
Die Mitarbeiter wirken sehr zufrieden man geht gerne zur Arbeit und gibt auch gerne etwas zurück. Das spiegelt sich auch nach außen wieder.
Sehr gut, da es Home Office gibt und man sich seine Arbeitszeiten felxibel einteilen kann. Es gibt keine Kernzeit und man kann Job und zB Arzttermine etc. sehr gut vereinbaren.
Sehr viele digitale Werbemittel statt zu viele Printmedien. Zusammenarbeit mit umweltbewussten Hotels/Leistungsträgern
Die Kollegen unterstützen sich gegenseitig. Man fühlt sich wohl im Team.
Manchmal etwas laut im Büro aufgrund der Großraumbüros. Höhenverstellbare Schreibtische wären super. Ansonsten sehr gut.
Es gibt regelmäßig Update Calls oder Meetings bzw Nachrichten um alle auf den neusten Stand zu bringen.
Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich
So verdient kununu Geld.