Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.7.2026
Die Berger Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten sie das Verhalten von Vorgesetzten: Viele beschreiben es als unangemessen, berichten von fehlender Wertschätzung und mangelnder Entscheidungskompetenz. Eng damit verbunden ist die Kommunikation, die als lückenhaft und intransparent gilt – Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft verspätet oder gar nicht, und widersprüchliche Aufgaben sorgen für Ineffizienz. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter schlechter Stimmung, Klatsch und dem Gefühl, gegeneinander ausgespielt zu werden, wenngleich einige Bewertungen die Belastung als moderat einstufen.
Das Gehalt empfinden viele als unter dem Branchendurchschnitt – kritisiert werden zudem verspätete Auszahlungen und fehlende Leistungsorientierung. Gleichberechtigung seh...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Berger Gruppe wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik steht die 40-Stunden-Woche, die viele als überholt empfinden und die nach Ansicht einiger Nutzer:innen mental wie körperlich deutlich belastender wirkt als sie auf dem Papier erscheint. Hinzu kommen ein fehlendes Home-Office-Angebot sowie ein als unflexibel wahrgenommenes Gleitzeitmodell mit Kernarbeitszeit bis 16 Uhr. Auch die Urlaubsplanung sorgt für Unmut, da gemachte Zusagen laut einigen Bewertungen nicht zuverlässig eingehalten werden. Das als veraltet kritisierte Handyverbot wird zudem als inkonsistent umgesetzt beschrieben. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und heben hervor, dass trotz der festen Stundenzahl Flexibilität für private Termine möglich sei und Überstunden selten anfallen. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
Die Kommunikation bei der Berger Gruppe wird von Nutzer:innen klar negativ bewertet. Ein zentrales Problem ist der stockende Informationsfluss: Viele berichten, dass Informationen zwischen Vorgesetzten und Abteilungen häufig verspätet oder gar nicht ankommen, sodass Mitarbeiter:innen relevante Neuigkeiten oft über inoffizielle Kanäle erfahren. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als kaum vorhanden und wenig transparent, während Entscheidungen verzögert getroffen werden.
Darüber hinaus beklagen einige Nutzer:innen widersprüchliche Aufgaben von verschiedenen Personen, was zu Ineffizienz führt. Auch der Umgang mit ehemaligen Mitarbeiter:innen, etwa bei fehlenden Rückmeldungen auf E-Mails oder ausgebliebenen Abmeldungen, wird kritisiert. Nur wenige Stimmen äußern sich moderat und bezeichnen die Situation als „okay" oder durchwachsen. Der Gesamteindruck bleibt jedoch deutlich negativ, da strukturelle Defizite in der Kommunikation von oben nach unten sowie zwischen den Abteilungen überwiegen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Berger Gruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige Führungskräfte gelten als arrogant und wenig vertraut mit den Abläufen in ihren Abteilungen. Mitarbeiter:innen berichten, nicht ernst genommen zu werden, und kritisieren einen ausgeprägten Kontrollwillen, der selbstständiges Arbeiten kaum zulässt. Zudem schildern einige Bewertungen, dass gute Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen, während problematisches Verhalten ohne Konsequenzen bleibt. Eskalationen an höhere Führungsebenen werden als wirkungslos beschrieben.
Vereinzelte positive Stimmen heben hervor, dass Mitarbeiter:innen in Entscheidungen einbezogen und ernst genommen werden. Diese Erfahrungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur überwiegenden Mehrheit der Rückmeldungen, die das Führungsverhalten als grundlegend verbesserungswürdig einschätzen und fordern, dass Vorgesetzte zunächst selbst entsprechend geschult werden sollten.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Berger Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Zusammenarbeit als unterstützend und funktionierend, wobei positive Stimmen den Zusammenhalt vor allem innerhalb einzelner Abteilungen oder kleinerer Gruppen hervorheben.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Einschätzungen gegenüber. Einige Nutzer:innen empfinden den Zusammenhalt als kaum vorhanden und bemängeln, dass Kolleg:innen in schwierigen Situationen ohne Unterstützung gelassen werden. Auch wird die Teamarbeit als zweckorientiert beschrieben, bei der gegenseitige Hilfe von persönlichem Nutzen abhängt. Wenige Bewertungen deuten zudem auf ein unkollegiales Verhalten einzelner Personen hin. Die Einschätzungen schwanken also zwischen vereinzelten positiven Erfahrungen und einer grundlegend skeptischen Haltung gegenüber dem Miteinander im Unternehmen.
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