Rückblick auf die letzten Jahre und der bevorstehenden Verabschiedung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die extrem hohe Fluktuation hinterlässt offene, kaum noch schließbare Wunden und birgt Risiken welche anscheinend bewusst in Kauf genommen werden.
Verbesserungsvorschläge
anstatt die Zeit damit zu verschwenden die schlechten Zahlen wöchentlich zu präsentieren, wäre es doch mal ratsam an deren Lösung zu arbeiten. Die vielen Manager welche im Unternehmen derzeit eine absolut unbedeutsame Rolle spielen, da auch sie durchaus nichts zu tun haben, sollten ihre Position auch dafür nutzen für was sie eingestellt sind. Nur dann kann Bertrandt aus der Situation herauskommen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima und der Wohlfühlfaktor hängen leider total von der Unit ab in welcher man untergebracht ist. Das Vertrauen in die Vorgesetzten reicht jedoch genau so weit, wie man sie sieht. Dort ist so viel Luft nach oben und die meisten von denen sind leider Blender und achten lieber auf ihre eigenen Vorzüge.
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Man vernimmt in vielerlei Hinsicht einiges an Unmut und auch teilweise zu recht, aber rückwirkend auf die letzten Jahre gesehen scheint man der Situation einfach nicht gewachsen zu sein. Viele Unklarheiten verschlechtern den Anschein der positiven Haltung Bertrandt gegenüber.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeit ist zwar mit 40 Stunden nicht ganz auf dem "normalen Level" und für Work-Life-Balance auch daher ungeeignet, aber man kann situationsbedingt meistens pünktlich Feierabend machen.
Kollegenzusammenhalt
Leider hat der Zusammenhalt erheblich an Transparenz und Rückhalt verloren, da jeder irgendwie versucht sein eigenes Süppchen zu kochen. Man spürt an jeder Ecke die Unsicherheit der Belegschaft und das bringt in vielerlei Hinsicht Probleme.
Vorgesetztenverhalten
Manchmal fragt man sich tatsächlich ob es diesen bedarf oder ob der nur obligatorisch auf dem Papier stehen muss. Ohne würde die Unit zumindest in unserem Bereich nicht unbedeutsam besser funktionieren. Der Abstand zum geschehen ist einfach zu weit um eine fachliche Beurteilung durch ihn erwarten zu können. Hier sollte strikt an einem Plan gearbeitet werden wo Vorgesetzte wieder Präsenz zeigen müssen und im Projekt eingebunden werden. Das fehlt jeder in jeder mir bekannten Unit. Gerade jetzt in der eigentlich "entspannten" Zeit in welcher kaum neue Projekte hervorkommen, wäre der Zeitpunkt perfekt um aus seiner Komfortzone aufzustehen.
Arbeitsbedingungen
Akut der Situation zum trotz ist die momentane Arbeitssituation sehr belastend und es wird nicht das Gefühl vermittelt, benötigt zu werden. Hier wird in meinen Augen einfach zu wenig unternommen um Mitarbeiter zu halten und das Unternehmen aus dieser Situation sauber raus zu bekommen. Es wirkt alles irgendwie sehr stümperhaft und keineswegs bedacht. Man fühlt sich tatsächlich etwas fremd im eigenen Unternehmen und verliert die Lust am ganzen.
Kommunikation
Die Unternehmenskommunikation ist ausreichend und gut informiert. Die wichtigsten Informationen erfährt man. In der Abteilung habert es jedoch an der neutralen Berichtserstattung und man müsste ständig Bohren um neue Informationen zu erhalten.
Interessante Aufgaben
Vom Prinzip her gibt es wirklich viele schöne, wertschätzende Aufgaben die aktuell jedoch auf Eis liegen. Aus diesem Grund wird man immer öfter für nutzfreie Aufgaben delegiert und hilft Abteilungsübergreifend. Und genau dort ist in meinen Augen das augenscheinlich größte Problem. Das Zusammenspiel der verschiedenen Units wird nicht konsequent umgesetzt und spielt in meinen Augen nicht zusammen. Man fühlt sich fremd in der eigenen Firma und einem vergeht dadurch der Leistungsfaktor und die Lust. Viele Mitarbeiter geben dadurch ihr Interesse vollkommen auf und versteifen sich.

