Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.8.2026
Die Bertrandt Group erhält in den Bewertungen ein gemischtes Bild. Die Arbeitsatmosphäre wird gespalten wahrgenommen: Während ein Teil der Mitarbeiter:innen die Kollegialität und den täglichen Umgang als freundlich beschreibt, berichten viele von einer zunehmend belasteten Stimmung durch Stellenabbau, fehlende Planungssicherheit und mangelnde Wertschätzung seitens der Führungsebene. Das Vorgesetztenverhalten wird klar negativ bewertet – Kritikpunkte wie fehlende Entscheidungskompetenzen, gebrochene Versprechen und unzureichende Mitarbeiterförderung überwiegen, auch wenn einzelne direkte Vorgesetzte positiv hervorgehoben werden. Die Kommunikation gilt als eines der gravierendsten Probleme: Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft zu spät, unvollständig oder gar nicht, und der Informationsfluss folgt e...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige eine freundliche, wertschätzende und angenehme Zusammenarbeit beschreiben, überwiegen insgesamt die kritischen Stimmen. Viele Bewertungen schildern eine angespannte Stimmung, die durch mangelnde Wertschätzung seitens der Führungsebene, fehlende Fairness und unzureichende Kommunikation geprägt ist. Hinzu kommt ein spürbarer Druck durch steigende Arbeitsbelastung und knappe Deadlines.
Auffällig ist zudem, dass mehrere Nutzer:innen eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre im Zeitverlauf beschreiben. Personalabbau, Sparmaßnahmen und eine wahrgenommene Orientierungslosigkeit des Unternehmens erzeugen nach Meinung vieler Bewertenden ein Klima der Unsicherheit und des Misstrauens. Die Erfahrungen variieren dabei je nach Abteilung und Standort erheblich, was eine einheitliche Einschätzung erschwert.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bertrandt Group wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch fällt das Bild auf Führungsebene aus: Viele Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als unehrlich, arrogant und wenig präsent. Häufig genannte Kritikpunkte sind nicht eingehaltene Versprechen, mangelnde Wertschätzung, fehlende Entscheidungskompetenzen sowie ein Führungsstil, der auf Druck statt auf Unterstützung setzt. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Entscheidungen auf Sympathie statt auf Leistung basieren und Mitarbeiter:innen kaum in relevante Prozesse einbezogen werden.
Daneben berichten einige Nutzer:innen von stark unterschiedlichen Erfahrungen je nach direkter Führungskraft. Während unmittelbare Vorgesetzte teils positiv hervorgehoben werden, gilt das höhere Management als intransparent. Einzelne Stimmen loben ihre Führungskraft ausdrücklich als unterstützend und wertschätzend. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit und spiegeln eher individuelle Ausnahmen wider.
Die Kommunikation bei der Bertrandt Group wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Weitergabe von Informationen durch das Management: Wichtige Entscheidungen werden häufig zu spät, unvollständig oder gar nicht kommuniziert. Einige berichten, dass Informationen eher über informelle Kanäle als über offizielle Wege verbreitet werden, und dass Transparenz – etwa zu Gehaltsentwicklung, Umstrukturierungen oder wirtschaftlicher Lage – kaum vorhanden ist. Auch Ideen und Anregungen von Mitarbeiter:innen stoßen laut einigen Bewertungen auf wenig Resonanz bei Vorgesetzten.
Positiver schneidet die Kommunikation auf Team- und Projektebene ab: Einige Nutzer:innen beschreiben den Austausch mit direkten Vorgesetzten sowie die projektbezogene Kommunikation als gut und konsistent. Dennoch überwiegt das Bild, dass die Kommunikation auf höheren Unternehmensebenen deutlich ausbaufähig ist und Mitarbeiter:innen sich oft unzureichend informiert fühlen.
Das Gehalt bei der Bertrandt Group wird von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass die Löhne seit Jahren stagnieren – einige berichten von keinerlei Gehaltsanpassung über drei Jahre oder länger, obwohl die Inflation in dieser Zeit deutlich gestiegen ist. Das Gehaltsniveau gilt als unterdurchschnittlich im Branchenvergleich, und ein fehlender Tarifvertrag sorgt für wenig Transparenz bei Anpassungen. Hinzu kommt die Kritik, dass versprochene Gehaltserhöhungen häufig ausbleiben und Gehaltsgespräche als reine Formsache wahrgenommen werden.
Auch bei den Sozialleistungen sehen viele Nutzer:innen eine negative Entwicklung: Benefits wie die Edenred-Karte oder das Mitarbeiteraktienprogramm wurden laut Bewertungen gestrichen. Wenige Nutzer:innen bewerten das Gehalt als akzeptabel und loben die pünktliche Zahlung. Der Einstieg wird für Berufsanfänger:innen als solider eingestuft, jedoch fehlt es für erfahrene Mitarbeiter:innen an Gehaltsentwicklung.
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