Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.7.2026
Die Bertrandt Group erhält ein gemischtes Gesamtbild. Während der Kollegenzusammenhalt von vielen als echte Stütze im Arbeitsalltag beschrieben wird, fallen die Bewertungen zu Führungsverhalten, Vergütung und Karrieremöglichkeiten klar negativ aus. Das Vorgesetztenverhalten polarisiert stark: Auf der einen Seite berichten einige Mitarbeiter:innen von respektvollen und unterstützenden Vorgesetzten, auf der anderen Seite überwiegen Schilderungen von mangelnder Transparenz, gebrochenen Versprechen und inkompetenter Führung auf höheren Ebenen. Ähnliche Kritik an fehlendem Rückhalt durch das Management findet sich auch im Bereich der Arbeitsatmosphäre, die je nach Standort und Auftragsvolumen erheblich schwankt.
Die Vergütung gilt laut zahlreichen Bewertungen als deutlich unter Branchenniveau, mit kaum Gehaltserhöhungen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima innerhalb ihrer Teams als angenehm, kollegial und entspannt, wobei der Zusammenhalt unter Kolleg:innen positiv hervorgehoben wird. Auch die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und täglich neue Herausforderungen anzunehmen, findet Anklang.
Jedoch überwiegen die kritischen Stimmen deutlich. Viele Nutzer:innen berichten von einer zunehmend angespannten Stimmung, die sie vor allem auf Stellenabbau, Sparmaßnahmen und mangelnde Planungssicherheit zurückführen. Vorgesetzte werden häufig als wenig unterstützend, unfair oder überfordert wahrgenommen, was das Vertrauen in die Führungsebene erheblich belastet. Hinzu kommen Berichte über steigende Arbeitsbelastung, fehlende Wertschätzung und eine Atmosphäre der Unsicherheit. Die Bewertungen machen deutlich, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Standort, der Abteilung und der direkten Führungskraft abhängt.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Während einige Bewertungen die direkte Führungsebene als respektvoll, unterstützend und fair beschreiben, überwiegen negative Erfahrungen mit höheren Führungsebenen. Dort bemängeln Nutzer:innen vor allem mangelnde Transparenz, gebrochene Versprechen und fehlende Entscheidungsfreude. Die Qualität der Führung wird zudem als stark von der jeweiligen Führungsperson abhängig beschrieben.
Besonders kritisch äußern sich viele Nutzer:innen zur Führungskultur insgesamt: Vorgesetzte werden als wenig nahbar, arrogant und unehrlich wahrgenommen. Einige berichten von fehlendem Rückhalt in schwierigen Situationen, mangelnder Förderung der persönlichen Entwicklung sowie einem Führungsstil, der auf Druck statt auf Vertrauen setzt. Auch das mittlere Management gelte als überlastet und kaum handlungsfähig. Positive Einzelerfahrungen existieren, bilden jedoch die Ausnahme im Gesamtbild.
Das Gehalt bei Bertrandt wird von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele empfinden die Vergütung als unterdurchschnittlich im Branchenvergleich, da Abschlüsse wie der IG-Metall-Tarifvertrag fehlen. Ein selbst eingeführtes Vergütungsmodell sorgt für wenig Transparenz und schränkt individuelle Gehaltsverhandlungen ein. Besonders schwer wiegt die Kritik an ausbleibenden Gehaltsanpassungen: Einige Nutzer:innen berichten, dass Gehälter seit mehreren Jahren nicht erhöht wurden, obwohl die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Zusatzleistungen wie die Edenred-Karte wurden gestrichen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind minimal. Zwar empfinden wenige Nutzer:innen das Gehalt als solide und pünktlich ausgezahlt, doch überwiegt die Einschätzung, dass Gehaltserhöhungen kaum leistungsbezogen erfolgen. Die reale Kaufkraft sinkt nach Ansicht einiger Nutzer:innen durch Inflation und fehlende Anpassungen kontinuierlich, was die Arbeitgeberattraktivität spürbar mindert.
Die Kommunikation bei Bertrandt Group wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertende, dass wichtige Informationen zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden. Inoffizielle Kanäle wie der „Flurfunk" ersetzen dabei oft die offizielle Unternehmenskommunikation. Auch fehlende Transparenz zu Themen wie Gehaltsanpassungen, Stellensicherheit und Umstrukturierungen wird von einigen Nutzer:innen kritisiert. Kommunikation von der Führungsebene nach unten gilt als besonders lückenhaft, während die Kommunikation innerhalb einzelner Teams oder Geschäftsbereiche vereinzelt positiv hervorgehoben wird. Einige Bewertende loben die direkte Kommunikation mit Vorgesetzten als offen und verlässlich. Dieser Widerspruch zieht sich durch die Bewertungen: Auf Teamebene funktioniert der Austausch besser als auf übergeordneten Unternehmensebenen. Fehlende Verlässlichkeit und mangelnde Offenheit seitens des Vorstands prägen jedoch das Gesamtbild.
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