Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.10.2026
Die Bertrandt Group erhält in den Bewertungen ein negatives Gesamtbild. Besonders deutlich fällt die Kritik an Gehalt und Karrieremöglichkeiten aus: Viele Bewertungen beschreiben ein seit Jahren stagnierendes Lohnniveau, das unter dem Branchendurchschnitt liegt, während gleichzeitig Sozialleistungen gestrichen wurden. Aufstiegschancen gelten als kaum vorhanden, Weiterbildungsangebote als unzureichend oder rein kosmetisch. Das Vorgesetztenverhalten polarisiert: Einzelne Führungskräfte erhalten Lob für Empathie und Fairness, doch die Mehrheit der Bewertungen beschreibt mangelnde Wertschätzung, fehlende Entscheidungskompetenz und intransparentes Verhalten. Diese Kritik spiegelt sich auch in der Kommunikation wider, die als einseitig und verspätet wahrgenommen wird.
Der Kollegenzusammenhalt bildet einen positiven Gegen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Bertrandt wird von vielen Nutzer:innen als angenehm und freundlich beschrieben. Einige heben eine entspannte, moderne Umgebung sowie eine wertschätzende Zusammenarbeit unter Kolleg:innen hervor. Gleichzeitig schwanken die Einschätzungen: Manche empfinden das Klima als sachlich-distanziert oder spannungsgeladen, abhängig von der jeweiligen Abteilung und den persönlichen Erfahrungen.
Ein deutliches Bild zeigt sich beim Thema Führung und Jobsicherheit. Viele Nutzer:innen berichten, dass wirtschaftliche Unsicherheiten, Stellenabbau und mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte die Stimmung erheblich belasten. Kontinuierlicher Druck, fehlende Kommunikation und das Gefühl, als Mitarbeiter:in wenig wertgeschätzt zu werden, hätten die Atmosphäre über die Zeit verschlechtert. Einige sehen die Lage als klar rückläufig und führen dies auf Unternehmenspolitik sowie überforderte Führungskräfte zurück, die wenig Orientierung bieten.
Das Gehalt bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen als deutlich unterdurchschnittlich bewertet. Die Vergütung liegt nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen unter dem Branchendurchschnitt, ohne Tarifverträge oder transparente Anpassungsmechanismen. Besonders kritisch sehen die Bewertungen, dass selbst das Einstiegsgehalt für Hochschulabsolvent:innen nach einer gewissen Zeit nicht weiter steigt. Einige Nutzer:innen berichten von jahrelanger Gehaltsstagnation trotz wachsender Verantwortung und steigender Inflation.
Hinzu kommt, dass Sozialleistungen wie die Edenred-Karte und das Mitarbeiteraktienprogramm gestrichen wurden, was die Attraktivität des Arbeitgebers nach Meinung der Bewertenden weiter mindert. Leistungsbezogene Gehaltserhöhungen existieren laut einigen Nutzer:innen kaum, und versprochene Anpassungen bleiben oft aus. Nur wenige sehen das Gehalt als akzeptabel an, wobei selbst diese auf die Lücke zu OEMs oder die niedrigen Sonderzahlungen hinweisen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bertrandt Group wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders negativ fällt auf, dass viele Vorgesetzte Mitarbeiter:innen unter Druck ignorieren und lediglich als Ressourcen betrachten. Einige Bewertungen beschreiben das Verhalten von Führungskräften als herablassend und unehrlich, während fehlende Entscheidungsbefugnis auf Vorgesetztenebene bemängelt wird. Auch die Auswahl von Führungskräften gilt als problematisch, da Beziehungen offenbar mehr zählen als Kompetenz. Zudem berichten Nutzer:innen von uneinheitlichen Erfahrungen, die stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängen.
Dennoch gibt es auch positive Stimmen: Einige Nutzer:innen loben einzelne Führungskräfte als empathisch, fair und lösungsorientiert. Diese gegensätzlichen Erfahrungen spiegeln sich auch darin wider, dass direkte Vorgesetzte mitunter positiver eingeschätzt werden als das höhere Management, das als zunehmend intransparent und wenig mitarbeiterorientiert gilt. Nicht gehaltene Versprechen sowie Günstlingswirtschaft werden ebenfalls als wiederkehrende Kritikpunkte genannt.
Die Kommunikation bei der Bertrandt Group wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders bemängeln viele, dass wichtige Informationen zu spät oder gar nicht weitergegeben werden und Entscheidungen häufig als vollendete Tatsachen präsentiert werden. Führungskräfte kommunizieren kaum mit ihren Teams, und relevante Neuigkeiten kursieren eher als Gerücht als über offizielle Kanäle. Auch der Informationsfluss zwischen Abteilungen gilt als lückenhaft, und Vorschläge von Mitarbeiter:innen sollen konsequent ignoriert werden. Besonders im Hinblick auf Themen wie Restrukturierung, Gehalt und Zukunftsperspektiven empfinden viele die Kommunikation als intransparent.
Positiv heben einige Nutzer:innen hervor, dass die Erreichbarkeit von Vorgesetzten gut funktioniert und fachbezogene Absprachen auf Teamebene mitunter reibungslos verlaufen. Wenige zeigen sich mit der Kommunikation zufrieden und äußern keine Kritik. Diese positiven Stimmen bilden jedoch eine Minderheit gegenüber der deutlich kritischeren Mehrheit.
Findest du das hilfreich?

