Als Azubi enttäuscht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das mein Aufhebungsvertrag unterschrieben wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die ständigen sinnlosen Aufgaben, die absolut nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten.
Verbesserungsvorschläge
Auszubildende sind dazu da, zu lernen. Man kann nicht erwarten, dass sie bereits alles wissen, besonders wenn sie mit bestimmten Aufgaben noch nie in Berührung gekommen sind. Ausbilder sollten zumindest über einen Ausbilderschein verfügen und fachlich wie pädagogisch qualifiziert sein, anstatt willkürlich ausgewählt zu werden. Motivation sollte durch Wertschätzung erfolgen, nicht durch bloße Aufforderungen.
Arbeitsatmosphäre
Ohne die Unterstützung einzelner Kolleg:innen hätte ich die Ausbildung vermutlich nicht bis zum Ende durchgehalten.
Arbeitszeiten
Gleitzeit
Ausbildungsvergütung
Durchschnittlich
Die Ausbilder
Während meiner Ausbildung wechselte jedes Jahr der Ausbilder, da jeweils der vorherige das Unternehmen verließ. Leider verfügten die nachfolgenden Ausbilder nicht über die nötige Fachkompetenz, um mir Inhalte in den jeweiligen Bereichen vermitteln zu können. Ohne die Berufsschule hätte ich mir viele Inhalte nicht aneignen können.
Aufgaben/Tätigkeiten
Während meiner dreijährigen Ausbildung bestand der Großteil meiner Aufgaben darin, Inventuren im Lager durchzuführen und auf Anforderung Pakete für Kolleg:innen zu versenden. Teilweise hatte ich den Eindruck, eher eine Ausbildung zum Lagerlogistiker zu absolvieren statt im kaufmännischen Bereich.
Respekt
Mindestens einmal im Monat in den gesamten 3 Jahren wurde ich in Meetings mit Kritik konfrontiert, bei denen wiederholt betont wurde, was alles falsch lief und was man verbessern müsse. Doch wie? war natürlich mir selbst überlassen... Und kaum hatte ich die Erwartungen erfüllt, wurden neue Probleme angesprochen. Gleichzeitig wurde jedoch erwartet, dass ich stets motiviert und positiv zur Arbeit erscheine. Welch Ironie.


