Top und Flop gleichermaßen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man wird im Nirvana des zukunftsorientieren Wandels zurückgelassen. Alles lesen, aufnehmen, abspeichern und umsetzen. Wenn man dann aber seine Zahlen nicht schafft, gibt es Gespräche.
Vielleicht mal drüber nachdenken.
Verbesserungsvorschläge
Macht euch ein Bild von den einzelnen Abteilungen, nicht durch die Teamleiter oder Führungskräfte. Jeder Mitarbeiter zählt!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt. Gute Kollegen/Vorgesetzte, die auch immer einen lustigen Spruch auf den Lippen haben um einen den eigenen Druck, den man sich macht, zu minimieren.
Image
Für mich weiterhin ein Gutes, jedoch ist gerade ein bisschen Gebrodele intern. Egal wo man hinhört.
Work-Life-Balance
Schon sehr gut. Wir haben tolle Kolleginnen, die für unser tägliches, leibliches Wohl mit großer sorgen.
Viele Arbeitsmodelle u.a. Homeoffice, sodass auch Muttis wie ich gut strukturiert von zu Hause arbeiten können.
Es gibt die betriebliche Altersrente und auch das sog. Jobbike zum mieten.
Zwischen durch gibt es immer wieder kleine Aufmerksamkeiten und Anerkennung in materieller Form.
Karriere/Weiterbildung
Wenig Weiterbildungsmöglichkeiten, außer ich nehme eine andere, interne Stelle an. Ich will jedoch in meinem Team bleiben.
Gehalt/Benefits
Ich würde sagen durchschnittlich. Aufgrund der jüngsten Ansprache, den Wachstum der Firma mit der gleichen Belegschaft auffangen/schaffen zu wollen, müsste man hier erstmal ansetzen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durch Digitalisierung immer Umweltbewusster.
Kollegenzusammenhalt
War mal besser! Ich war von Anfang an in einem guten Team, welches Überwiegend im Homeoffice arbeitet. Wir hatten jedoch immer die Möglichkeit ins Büro zu fahren um ein gutes Miteinander zu pflegen und sich mal auszutauschen. Jüngst musste meine Abteilung, aufgrund baulicher Mängel von der Zweigstelle in die Hauptstelle ziehen. Von jetzt auf gleich gab es kein Abteilungsbüro mehr und einige Kollegen mussten aufgrund Platzmangel im Homeoffice bleiben. Dieses Büro war immer der Anker für alle Mitarbeitenden. Aus anfänglichem "vorübergehend" wird jetzt gemunkelt, es wird kein Büro mehr geben. Das verunsichert viele Mitarbeiter. Denn das geschah innerhalb von 24 Stunden ohne jegliche Kommunikation einer Führungskraft an das Team. Es wurde nur mit der Fachkraft kommuniziert, welche den Umzug fast eigenständig delegiert hat. Sie hat die Mitarbeiter aufgefangen und ihnen positiv zu geredet. Wir wurden gerade erst in Fachbereiche aufgeteilt, was auch für viele nicht so toll war. Zu viel Veränderung innerhalb von 4 Wochen.
Umgang mit älteren Kollegen
Wir haben einige ältere Kollegen. Der Umgang ist gleichberechtigt. Jedoch ist der neue Wandel der Firma, gerade auch was die Technik betrifft, nicht immer einfach. Da sollte ein wenig Rücksicht drauf genommen werden. Gute Arbeitskräfte sollte man halten, auch was Leistung betrifft.
Vorgesetztenverhalten
So wie es mir von mehreren Seiten berichtet wurde, hat sich nicht eine Führungskraft um den Umzug der Abteilung gekümmert. Von jetzt auf gleich musste alles vom Team selbst umgesetzt werden innerhalb von nicht mal 24 Std. Nicht einmal vor Ort in der Hauptstelle. Die Leitung war dann zwar irgendwann mal kurz da, hat aber nicht ein Wort zu der aktuellen Situation gesagt oder die Mitarbeiter aufgefangen. Stattdessen nur mit der Fachkraft geredet. Verunsicherung pur!
Die Abteilungsleitung ist auch kaum noch greifbar. Selbst in sogenannten Teammeetings sprechen die Teamleiter in seinem Namen, obwohl anwesend. Gerade in solchen Zeiten des Umbruchs sollte man ein paar Worte an das Team richten. Auch mal öfter, Situationsbedingt.
Der Flurfunkt ist immer schnell und bringt nur Verunsicherung mit sich.
Arbeitsbedingungen
für mich war es von Anfang an so gewollt und ich bin zufrieden. Die Kollegen vor Ort haben mein Mitgefühl.
Kommunikation
Die Kommunikation ist deutlich besser geworden. Die Firma versucht einen Jahr einen Wandel, jedoch meiner Meinung viel zu schnell, ruckartig und z.T. auf den Rücken der Mitarbeiter. Was erst schlecht bis gar nicht kommuniziert wurde, wird nun im sog. Intranet für alle an sog. Pinnwand geworfen. Vielen Mitarbeitenden fällt es schwer zu filtern, was ist wichtig für meine Stelle und was wird interessenhalber bekannt gegeben. In der Vergangenheit gab nur allzu oft den Spruch "Das wurde doch kommuniziert bzw. bekanntgegeben". Es gibt mittlerweile mehrere Kanäle plus Channels, in denen alles möglich geschrieben oder bekanntgegeben wird plus Intranet. Da kann schonmal was durchrutschen und das wird einem dann angekreidet, wenn die eigene Arbeit überwacht wird.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind in sich abwechslungsreich, auch wenn sie augenscheinlich gleich erscheinen.
Leider wird man durch die nicht funktionierende Technik oft gebremst oder es gibt auf einmal Neuerungen, von denen selbst die Führungskräfte nichts wissen und dann läuft viel aus dem Ruder.

