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BFS 
Abrechnungs 
GmbH
Bewertung

Top und Flop gleichermaßen

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Hildesheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird im Nirvana des zukunftsorientieren Wandels zurückgelassen. Alles lesen, aufnehmen, abspeichern und umsetzen. Wenn man dann aber seine Zahlen nicht schafft, gibt es Gespräche.
Vielleicht mal drüber nachdenken.

Verbesserungsvorschläge

Macht euch ein Bild von den einzelnen Abteilungen, nicht durch die Teamleiter oder Führungskräfte. Jeder Mitarbeiter zählt!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt. Gute Kollegen/Vorgesetzte, die auch immer einen lustigen Spruch auf den Lippen haben um einen den eigenen Druck, den man sich macht, zu minimieren.

Image

Für mich weiterhin ein Gutes, jedoch ist gerade ein bisschen Gebrodele intern. Egal wo man hinhört.

Work-Life-Balance

Schon sehr gut. Wir haben tolle Kolleginnen, die für unser tägliches, leibliches Wohl mit großer sorgen.
Viele Arbeitsmodelle u.a. Homeoffice, sodass auch Muttis wie ich gut strukturiert von zu Hause arbeiten können.
Es gibt die betriebliche Altersrente und auch das sog. Jobbike zum mieten.
Zwischen durch gibt es immer wieder kleine Aufmerksamkeiten und Anerkennung in materieller Form.

Karriere/Weiterbildung

Wenig Weiterbildungsmöglichkeiten, außer ich nehme eine andere, interne Stelle an. Ich will jedoch in meinem Team bleiben.

Gehalt/Benefits

Ich würde sagen durchschnittlich. Aufgrund der jüngsten Ansprache, den Wachstum der Firma mit der gleichen Belegschaft auffangen/schaffen zu wollen, müsste man hier erstmal ansetzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch Digitalisierung immer Umweltbewusster.

Kollegenzusammenhalt

War mal besser! Ich war von Anfang an in einem guten Team, welches Überwiegend im Homeoffice arbeitet. Wir hatten jedoch immer die Möglichkeit ins Büro zu fahren um ein gutes Miteinander zu pflegen und sich mal auszutauschen. Jüngst musste meine Abteilung, aufgrund baulicher Mängel von der Zweigstelle in die Hauptstelle ziehen. Von jetzt auf gleich gab es kein Abteilungsbüro mehr und einige Kollegen mussten aufgrund Platzmangel im Homeoffice bleiben. Dieses Büro war immer der Anker für alle Mitarbeitenden. Aus anfänglichem "vorübergehend" wird jetzt gemunkelt, es wird kein Büro mehr geben. Das verunsichert viele Mitarbeiter. Denn das geschah innerhalb von 24 Stunden ohne jegliche Kommunikation einer Führungskraft an das Team. Es wurde nur mit der Fachkraft kommuniziert, welche den Umzug fast eigenständig delegiert hat. Sie hat die Mitarbeiter aufgefangen und ihnen positiv zu geredet. Wir wurden gerade erst in Fachbereiche aufgeteilt, was auch für viele nicht so toll war. Zu viel Veränderung innerhalb von 4 Wochen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wir haben einige ältere Kollegen. Der Umgang ist gleichberechtigt. Jedoch ist der neue Wandel der Firma, gerade auch was die Technik betrifft, nicht immer einfach. Da sollte ein wenig Rücksicht drauf genommen werden. Gute Arbeitskräfte sollte man halten, auch was Leistung betrifft.

Vorgesetztenverhalten

So wie es mir von mehreren Seiten berichtet wurde, hat sich nicht eine Führungskraft um den Umzug der Abteilung gekümmert. Von jetzt auf gleich musste alles vom Team selbst umgesetzt werden innerhalb von nicht mal 24 Std. Nicht einmal vor Ort in der Hauptstelle. Die Leitung war dann zwar irgendwann mal kurz da, hat aber nicht ein Wort zu der aktuellen Situation gesagt oder die Mitarbeiter aufgefangen. Stattdessen nur mit der Fachkraft geredet. Verunsicherung pur!
Die Abteilungsleitung ist auch kaum noch greifbar. Selbst in sogenannten Teammeetings sprechen die Teamleiter in seinem Namen, obwohl anwesend. Gerade in solchen Zeiten des Umbruchs sollte man ein paar Worte an das Team richten. Auch mal öfter, Situationsbedingt.
Der Flurfunkt ist immer schnell und bringt nur Verunsicherung mit sich.

Arbeitsbedingungen

für mich war es von Anfang an so gewollt und ich bin zufrieden. Die Kollegen vor Ort haben mein Mitgefühl.

Kommunikation

Die Kommunikation ist deutlich besser geworden. Die Firma versucht einen Jahr einen Wandel, jedoch meiner Meinung viel zu schnell, ruckartig und z.T. auf den Rücken der Mitarbeiter. Was erst schlecht bis gar nicht kommuniziert wurde, wird nun im sog. Intranet für alle an sog. Pinnwand geworfen. Vielen Mitarbeitenden fällt es schwer zu filtern, was ist wichtig für meine Stelle und was wird interessenhalber bekannt gegeben. In der Vergangenheit gab nur allzu oft den Spruch "Das wurde doch kommuniziert bzw. bekanntgegeben". Es gibt mittlerweile mehrere Kanäle plus Channels, in denen alles möglich geschrieben oder bekanntgegeben wird plus Intranet. Da kann schonmal was durchrutschen und das wird einem dann angekreidet, wenn die eigene Arbeit überwacht wird.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind in sich abwechslungsreich, auch wenn sie augenscheinlich gleich erscheinen.
Leider wird man durch die nicht funktionierende Technik oft gebremst oder es gibt auf einmal Neuerungen, von denen selbst die Führungskräfte nichts wissen und dann läuft viel aus dem Ruder.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Carsten SteinhoffGeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine offene, ausführliche und differenzierte Rückmeldung. Sie zeigt sehr klar, dass unser Unternehmen aktuell sowohl viele positive Aspekte als auch spürbare Herausforderungen erlebt – insbesondere im Zusammenhang mit dem Tempo der Veränderungen, der Kommunikation und der erlebten Führung.

Wir nehmen sehr ernst, dass der laufende Wandel von einigen Mitarbeitenden als zu schnell und teilweise überfordernd wahrgenommen wird. Gerade deine Schilderungen zur Informationsflut, zur fehlenden Priorisierung sowie zur Situation rund um den kurzfristigen Abteilungsumzug machen deutlich, dass Kommunikation und Präsenz von Führung in konkreten Momenten nicht ausreichend waren. Das bedauern wir ausdrücklich und arbeiten daran.

Auch wenn wir in den letzten Monaten neue Kommunikationsformate und -kanäle eingeführt haben, zeigt dein Feedback klar: Es kommt nicht nur auf mehr Information an, sondern auf Verständlichkeit, Einordnung und persönliche Ansprache – insbesondere in Umbruchphasen und vor Ort in den Teams. Hier müssen und werden wir konsequenter, greifbarer und verbindlicher werden.

Gleichzeitig danken wir dir für die Benennung der positiven Aspekte wie Work-Life-Balance, Flexibilität, Benefits und den kollegialen Zusammenhalt. Diese Rückmeldungen zeigen uns, worauf wir aufbauen können, während wir an den kritischen Punkten weiterarbeiten.

Dein Beitrag hilft uns, den eingeschlagenen Weg bewusster auszurichten – klarer, menschlicher und nachvollziehbarer. Gerade weil deine Rückmeldung so konkret ist, ist sie für uns besonders wertvoll. Zugleich möchten wir Dich ermutigen mit uns, oder Deinen direkten Führungskräften in den direkten Austausch zu gehen. Das hilft uns, Situationen besser einzuordnen und gezielt zu verbessern.

Carsten Steinhoff
Geschäftsführer

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.