Ein Arbeitgeber mit Licht und Schatten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich kann meine Arbeitszeit weitestgehend selbst gestalten
Pünktliche Lohnzahlung
1 extra Tag Urlaub bei langer Zugehörigkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vieles, das habe ich aber oben ausführlich beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Bessere, finanzielle, Rahmenbedingungen
Weiterbildungen
Kommunikation
Führungskräfteentwicklung
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von viel Veränderungen an bestimmten Stellen. Durch eine fehlende, durchgängige, Kommunikationsstruktur werden viele Veränderungen oder Infos gar nicht an alle weitergegeben. Man versucht zwar durch Kommunikationsformate dieses Defizit zu beheben aber hat noch nicht den richtigen Grad an "was ist für die Mitarbeiter wichtig" gefunden.
Durch diese Punkte wissen viele nicht was überhaupt passiert und haben dadurch Angst, da man nur mitbekommt "Digitalisierung, Automatisierung"
Image
Wir haben kein richtiges Image da wir immer im Schatten der MediFox unterwegs sind. Wir versuchen in Hildesheim als eigene Marke aufzutreten und uns zu beteiligen, alles soweit gut aber eben auch nicht mehr
Work-Life-Balance
Das ist der größte Pluspunkt der Firma, je nach Aufgabengebiet ist es möglich deine Arbeit und Arbeitszeit maximal eigenständig und flexibel zu gestalten. So bleibt Raum für sich selbst, Freunde und Familie
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der Struktur der Firma ist die Karriere nur eingeschränkt machbar, man kann Fachkraft oder Teamleitung werden. Weiterbildungen sind mir bisher noch nicht untergekommen, ich weiß gar nicht was da möglich ist.
Es hieß zwar hier kommt etwas aber sichtbares ist noch nicht angekommen. Stellen die im Rahmen des Umbaus entstehen werden nur extern besetzt.
Gehalt/Benefits
Wie oben schon erwähnt, das Gehalt könnte deutlich besser sein. Ebenso könnten wir auch deutlich mehr Benefits anbieten wie zum Beispiel den Kindergartenzuschuss da wir viele Kollegen mit Kindern haben. Auch kenne ich aus der Vergangenheit die Essenschecks noch das würde ich auch sehr toll finden da man so direkt seinen Einkauf unterstützen kann.
Die BFS sollte sich überlegen ob man nicht durch die Bank alle besser bezahlen möchte um auch die gesteckten Ziele mit "Mehr Geschäft mit der gleichen Belegschaft" auch mit eingearbeiteten Kollegen umsetzen kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier sind wir sehr gut.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Gegenüber ist es sehr gut oder schlecht, in der Firma arbeiten einige sehr falsche Menschen die dir zwar ins Gesicht lächeln aber dann bei der nächsten Gelegenheit über dich lästern. Dies zieht sich durch alle Ebenen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht wirklich was negatives oder positives zu sagen.
Vorgesetztenverhalten
Als meine Reise bei der BFS begann war ich mit meiner Führungskraft mehr als zufrieden, man hat regelmäßig gesprochen und ich kam mir auch gehört vor. Nach einem der vielen Führungskräftewechsel hat sich das aber sehr verändert.
Mit mir wurde kaum bis gar nicht gesprochen, das was besprochen und angemerkt wurde kam nicht oder gänzlich anders wo an und auch die Rückmeldungen kamen nicht oder anders bei mir an. Lange Zeit konnte ich nicht von "Vorgesetztenverhalten" sprechen da es für mich nur so rüberkam, als hätte ich jemanden der meine Krankmeldungen entgegennimmt oder meinen Urlaub genehmigt. Eine Entwicklung meiner Person fand so natürlich ebenfalls nicht statt was im Rahmen des Umbruchs sehr schade ist.
Die Firma muss dringend daran arbeiten die passenden Menschen zu Führungskräften zu machen, nicht jeder ist dafür geeignet, so verliert man nur die Personen die gerne etwas erreichen möchten.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen haben sich verbessert, wir haben nun WLAN im Büro, wir haben auch neue Laptops bekommen aber die Software die wir nutzen und die Arbeitsabläufe denen wir folgen sind leider in der Vergangenheit geblieben. Die tollste Hardware bringt uns nichts wenn wir nicht auch bessere Software und Abläufe haben.
Das Gehalt wurde zuletzt zwar auch angepasst könnte aber in dem Umfeld in dem wir arbeiten deutlich besser sein. Viele meiner Kollegen verlassen die BFS und gehen in Richtung der Krankenkassen weil die Arbeitsabläufe ähnlich sind die Rahmenbedingungen aber deutlich besser. Auch wenn ich mit anderen spreche, höre ich immer wieder, das für vergleichbare Aufgaben andere Unternehmen deutlich bessere Rahmenbedingungen bieten.
Kommunikation
Kommunikation kann man das fast nicht nennen, es ist, je nach Führungskraft, einseitige, bruchstückhafte, Weitergabe. Wie oben erwähnt versucht man es zwar besser zu machen, sollte aber mit den Führungskräften anfangen und diese schulen was denn überhaupt Kommunikation und Führung bedeutet.
Nicht jeder muss alles wissen aber man sollte sagen "wir arbeiten gerade an diesem und jenen" selbst wenn man noch nicht weiß wie es aussieht. Wenn alle wissen wo wir stehen kann man von Kommunikation sprechen.
Ebenso ist es mehr als wünschenswert das sich die Chefetage auch einmal zu uns in die Teams begibt und sich das Geschehen direkt an der Front ansehen und uns zuhören.
Hier ist der größte Aufholbedarf
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung herrscht hier nur auf dem Papier und zwar in Form der Bezahlung. Die zwischenmenschliche Gleichbehandlung findet nicht statt, innerhalb der Firma gibt es viele Gruppen die gerne unter sich bleiben und ihre "Mitglieder" besser behandeln als andere.
Das ist alles so erwachsen, da einfach ein Großteil der Firma schon sehr lange hier ist und nicht viel anderes kennt. Auch das ist wieder ein Punkt den man oben auf das Vorgesetztenverhalten spiegeln kann.
Ich widerhole mich, entwickelt eure Führungskräfte weiter oder tauscht sie aus.
Interessante Aufgaben
Wir bewegen viel Papier und machen immer das gleiche, von interessanten Aufgaben kann man nicht wirklich sprechen, ist aber auch keinen Arbeit die schlimm ist.

