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231 von 566 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kommunikation
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 29%
Score-Details

231 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Übergeordneter Purpose geht durch fehlende Führung, Struktur und Kommunikation verloren.

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Biontech SE in Mainz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen verfolgt ein sinnvolles Ziel mit großem gesellschaftlichen Mehrwert. Innerhalb der direkten Teams war der Zusammenhalt oft in Ordnung, die Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig und leisten gegenseitig Unterstützung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt keinen klaren übergeordneten strategischen Plan, den die Organisation gemeinsam verfolg, jede Abteilung arbeitet nach eigenem Verständnis, was zu Zielkonflikten und verschwendeten Ressourcen führt. Die fehlende Transparenz darüber, welche strategischen Prioritäten das Unternehmen verfolgt und wie die einzelnen Rollen dazu beitragen, führt zu Sinnlosigkeit und mangelnder Motivation auf operativer Ebene.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der direkten Teams war der Zusammenhalt oft in Ordnung, die Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig. Aber: Die allgemeinen Rahmenbedingungen und fehlende bereichsübergreifende Abstimmung machen es schwer, diesen Zusammenhalt zu bewahren. Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre angespannt und von Misstrauen geprägt. Die Transformation des Unternehmens wirkte nach innen wie nach außen weniger überzeugend, weniger klar und weniger stabil als es eigentlich sein könnte.
Die fehlende Klarheit, die ständige Ungewissheit über Rollen, Aufgaben und Erwartungen sowie die Abwesenheit von echter Führung und Unterstützung haben erhebliche psychische Belastungen verursacht. Das Gefühl der Isolation und mangelnden Zugehörigkeit wirkte sich negativ auf die mentale Gesundheit aus.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in meinem Fall sehr gut – allerdings aus den falschen Gründen. Das lag weniger an einer bewusst guten Arbeitsorganisation, sondern eher daran, dass Ziele und Erwartungen oft nicht klar definiert waren. Teilweise wirkte es so, als sei auch die Rolle selbst nicht vollständig geklärt gewesen.

Karriere/Weiterbildung

In meiner Organisation habe ich Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten als sehr schwach erlebt. Es fehlte an klaren Entwicklungsplänen und auch an nachvollziehbaren Kennzahlen, mit denen Leistungen sichtbar gemacht und eine Grundlage für Weiterentwicklung oder Beförderungen geschaffen werden könnten. Die persönliche Entwicklung hängt stark davon ab, in welcher Organisationseinheit man landet und wie gut die jeweilige Führung aufgestellt ist. Karrierepfade sind nicht transparent und hängen vom Zufall oder einzelnen Führungspersonen ab

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits sind insgesamt in Ordnung, nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht. Sie entsprechen dem Marktstandard, bieten aber keine besondere Zusatzleistung oder Anerkennung.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Teams habe ich den Zusammenhalt grundsätzlich als in Ordnung erlebt. Die Kolleg:innen unterstützen sich im direkten Umfeld meist gut. Allerdings machen die allgemeinen Rahmenbedingungen und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit es nicht immer leicht, diesen Zusammenhalt auch darüber hinaus aufrechtzuerhalten. Die fehlende Abstimmung zwischen Abteilungen führt dazu, dass Teams isoliert arbeiten, anstatt sich zu unterstützen

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war kritisch. Führungskräfte sind nicht erreichbar und haben erkennbar kein Interesse daran, die Menschen in ihren Teams kennenzulernen. Regelmäßig werden Meetings abgesagt oder finden plötzlich überhaupt nicht statt. Entscheidungen werden hinausgezögert oder nicht getroffen. Klare Orientierung und verbindliche Aufträge sind die Ausnahme. Es fehlte an professioneller Führung, klarer Orientierung und souveränem Umgang mit Verantwortung. Entscheidungen wirkten häufig wenig durchdacht, und auch in der Mitarbeiterführung entstand nicht der Eindruck, dass ausreichende Führungserfahrung vorhanden war

Kommunikation

Die Kommunikation war sehr unstrukturiert. Und am besten will man gar nichts an die Belegschaft kommunizieren. Die Transformation und Ausrichtung des Unternehmens wird nicht bewusst/aktiv angegangen. Mitarbeitende fühlen sich nicht abgeholt, weil kein Raum für Fragen gegeben wird. Nur auf den Betriebsversammlungen kann man sich "Gehör" verschaffen, wird aber mit Standardantworten abgewürgt.

Interessante Aufgaben

Ich wurde für eine bestimmte Position eingestellt, führe diese Arbeit aber faktisch nicht aus. Die Rolle war nie wirklich definiert. Man fühlt sich wie ein Berufsanfänger, obwohl man mehr Verantwortung tragen könnte, das eigene Potenzial wird systematisch verschwendet. Ein erheblicher Teil der Energie muss dafür verwendet werden, überhaupt erst die Voraussetzungen zu schaffen, um die eigentliche Aufgabe ausüben zu können. Dadurch geht viel von der Attraktivität und dem Potenzial der Rolle verloren. Leider ist das kein Einzelfall sondern regelmäßige Handhabung.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Hallo und danke für deine Bewertung!

Es ist für uns sehr wertvoll, sowohl von den positiven Erfahrungen unserer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zu erfahren, als auch von solchen, deren Anspruch wir nicht gerecht werden. Diese Erkenntnisse tragen wesentlich zu Veränderungen und Verbesserungen bei.

In diesem Sinne möchten wir uns für die unschöne Erfahrung, die du mit uns gemacht hast, entschuldigen. Dies entspricht nicht unseren Standards und repräsentiert keineswegs die Erwartungen, die unsere ehemaligen Teammitglieder rückblickend an BioNTech haben sollten.

Wir wollen sicherstellen, dass sich eine solche Erfahrung in Zukunft nicht wiederholt. Daher ist es uns wichtig zu verstehen, was in dieser Situation schiefgelaufen ist, um herauszufinden, welche Maßnahmen wir ergreifen können. Wenn du bereit bist, uns detailliertere Einblicke in die Angelegenheit zu geben, setze dich bitte mit uns via kununu@biontech.de in Verbindung.

In der Zwischenzeit wünschen wir dir auf deinem weiteren Weg alles Gute und hoffen, dass du BioNTech dennoch als eine positive Station in deiner beruflichen Laufbahn in Erinnerung behältst. Nochmals vielen Dank für dein Feedback.

Kollegiale Grüße

Katharina
HR-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Großes Potenzial, das an fehlender Struktur und schwacher Führung scheitert

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv finde ich vor allem das angestrebte Produkt bzw. die grundsätzliche Zielsetzung des Unternehmens. Inhaltlich steckt darin aus meiner Sicht viel Potenzial und ein sinnvoller, interessanter Ansatz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ empfinde ich vor allem die fehlende Struktur, unklare Verantwortlichkeiten und die schwache bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Hinzu kommt aus meiner Sicht eine Führungskultur, in der Entscheidungen häufig zu spät oder gar nicht getroffen werden und notwendige Orientierung fehlt. Dadurch bleiben Potenziale ungenutzt und ein eigentlich spannendes Arbeitsumfeld wird unnötig von Chaos, Reibungsverlusten und Frustration geprägt.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht braucht es vor allem deutlich mehr Struktur, Klarheit und verbindliche Führung. Zuständigkeiten, Ziele und Prioritäten sollten klar definiert und transparent kommuniziert werden. Dafür wären regelmäßige strukturierte Meetings, nachvollziehbare KPIs sowie ein übergeordneter Plan zur Steuerung und Weiterentwicklung der Organisation wichtig. Ebenso sollte bereichsübergreifende Zusammenarbeit aktiver gefördert werden, damit Teams und Abteilungen nicht nebeneinander oder gegeneinander arbeiten, sondern gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Qualität der Führung. Führungskräfte sollten stärker an klaren Standards gemessen und in ihrer Führungsverantwortung verbindlicher gemacht werden. Entscheidungen sollten nachvollziehbar, zeitnah und auf Basis klarer Verantwortlichkeiten getroffen werden. Darüber hinaus wären transparente Entwicklungspläne und faire, sichtbare Kriterien für Leistung und Weiterentwicklung wichtig, damit Karrierepfade nicht vom Zufall oder einzelnen Führungspersonen abhängen. Insgesamt würde dem Unternehmen aus meiner Sicht mehr Verbindlichkeit, bessere Abstimmung und eine klarere strategische Ausrichtung gut tun.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt eher als angespannt erlebt. Aus meiner Sicht war sie häufig von Misstrauen geprägt, was eine offene und effektive Zusammenarbeit erschwert hat. Besonders teamübergreifend wurde die Zusammenarbeit schwierig, vor allem sobald Team- oder Abteilungsleitungen involviert waren.

Image

Das Image des Unternehmens hat aus meiner Sicht im Zuge der Transformation deutlich gelitten. Nach innen wie nach außen wirkte vieles weniger klar, weniger stabil und insgesamt deutlich weniger überzeugend als es eigentlich sein könnte.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in meinem Fall sehr gut. Das lag allerdings weniger an einer bewusst guten Arbeitsorganisation, sondern eher daran, dass Ziele und Erwartungen oft nicht klar definiert waren. Teilweise wirkte es so, als sei auch die Rolle selbst nicht vollständig geklärt gewesen. Dadurch entstanden viele Leerlaufphasen. Kurzfristig führte das zwar zu einer sehr entspannten Arbeitsbelastung, langfristig war es für mich jedoch unbefriedigend und letztlich auch ein Grund, das Unternehmen zu verlassen. Für Personen mit wenig Veränderungsdrang mag dieses Umfeld angenehm sein, für mich war die fehlende Struktur und Zielorientierung auf Dauer jedoch frustrierend.

Karriere/Weiterbildung

Zumindest in meiner Organisation habe ich Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten als sehr schwach erlebt. Es fehlte an klaren Entwicklungsplänen und auch an nachvollziehbaren Kennzahlen, mit denen Leistungen sichtbar gemacht und eine Grundlage für Weiterentwicklung oder Beförderungen geschaffen werden könnten. Aus Gesprächen und Eindrücken habe ich allerdings mitgenommen, dass dies in anderen Bereichen durchaus besser gelebt wird. Dadurch hängt die persönliche Entwicklung stark davon ab, in welcher Organisation man landet und wie gut die jeweilige Führung aufgestellt ist. Aus meiner Sicht fehlt es hier an unternehmensweit verbindlichen Führungsstandards und daran, Führungskräfte auch konsequent an diesen zu messen. Dadurch verbindet sich die Größe eines Konzerns leider mit der fehlenden Verbindlichkeit eines kleinen Mittelständlers ohne die jeweiligen Vorteile wirklich zu nutzen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Teams habe ich den Zusammenhalt grundsätzlich als in Ordnung erlebt. Die Kolleg:innen unterstützen sich im direkten Umfeld meist gut. Allerdings machen die allgemeinen Rahmenbedingungen und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit es nicht immer leicht, diesen Zusammenhalt auch darüber hinaus aufrechtzuerhalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich sehr kritisch erlebt. Aus meiner Sicht fehlte es in vielen Fällen an professioneller Führung, klarer Orientierung und einem souveränen Umgang mit Verantwortung. Entscheidungen wirkten häufig wenig durchdacht, und auch in der Mitarbeiterführung entstand bei mir nicht der Eindruck, dass ausreichende Führungserfahrung vorhanden war. Insgesamt war dies einer der schwächsten Punkte meiner Arbeitserfahrung dort.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich je nach Standort zum Teil deutlich. Je nachdem, wo man eingesetzt ist, reichen sie aus meiner Sicht von sehr gut bis eher mangelhaft. Eine einheitlich hohe Qualität der Rahmenbedingungen habe ich daher nicht wahrgenommen.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich als sehr unstrukturiert erlebt. Es fehlte an klaren Meetings, definierten KPIs und transparenten Zuständigkeiten. Auch ein übergeordneter Plan oder ein nachvollziehbarer Verbesserungsprozess, an dem man sich orientieren konnte, war aus meiner Sicht nicht erkennbar. Aufgaben wurden häufig kurzfristig und auf Zuruf verteilt, teilweise unter Umgehung mehrerer Führungsebenen. Das führte zu kommunikativem Chaos und erschwerte eine abgestimmte Zusammenarbeit erheblich. Dadurch hatte ich oft den Eindruck, dass Bereiche wie Produktion und Engineering nicht gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, sondern aufgrund fehlender Abstimmung und Zielklarheit eher gegeneinander arbeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits sind insgesamt in Ordnung nicht wirklich gut aber auch nicht schlecht

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich bietet das Aufgabenfeld viel Potenzial und ist inhaltlich spannend. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass häufig unklar war, ob bestimmte Kompetenzen intern aufgebaut oder an externe Dienstleister vergeben werden sollten und falls intern, in welchem Bereich diese sinnvoll verankert wären. Erschwerend kam hinzu, dass ich von Führungskräften in diesen Fragen nur wenig Unterstützung wahrgenommen habe. Entscheidungen wurden aus meiner Sicht oft hinausgezögert oder gar nicht getroffen, was notwendige Klarheit und Fortschritte verhindert hat. Dadurch musste ein erheblicher Teil der Energie darauf verwendet werden, überhaupt erst die Voraussetzungen zu schaffen, um die eigentliche Aufgabe ausüben zu können. So ging viel von der Attraktivität und dem Potenzial der Rolle verloren.

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Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns als Arbeitgeber zu bewerten. Zweifellos entspricht das nicht unserem Anspruch und es tut uns sehr leid, das zu hören.

Besonders die von dir angesprochenen Punkte wie fehlende Struktur, unklare Verantwortlichkeiten und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten kontinuierlich daran, diese Aspekte zu verbessern und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das von Klarheit, Verbindlichkeit und Zusammenarbeit geprägt ist.

Gerne würden wir deine Perspektive und die Hintergründe deiner Erfahrungen noch besser verstehen, um gezielte Maßnahmen ableiten zu können. Wenn du bereit bist, uns dabei zu unterstützen, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme via kununu@biontech.de oder über deinen People Partner. Dein Feedback ist ein wichtiger Beitrag, um die Arbeitsbedingungen für alle Kolleg*innen zu verbessern.

Nochmals vielen Dank für deine Offenheit und deine konstruktive Kritik. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg auf deinem beruflichen Weg.

Mit besten Grüßen

Katharina
HR Team

Corporate Gaslighting

2,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab über längere Zeit hinweg durchaus Personen, die fachlich motiviert und inhaltlich getrieben tatsächlich etwas bewegen wollten. In dieser Phase wurde bewusst gegen etablierte "Konzernwerte" gearbeitet, was rückblickend wesentlich zum Erfolg von BioNTech beigetragen hat.
Diese Prägung ist inzwischen weitgehend verschwunden. Der aktuelle Zustand ist vielmehr durch einen signifikanten Verlust an Schlüsselpersonal gekennzeichnet (Brain Drain), wie ich ihn in dieser Geschwindigkeit und Breite selbst mit langjähriger Berufserfahrung selten gesehen habe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Externe Berater und Führungskräfte, denen es vor allem um das Penthouse im Taunus und den Porsche in der Garage geht. Eine Transformation ohne Ziel und Verstand. Ein Aufsichtsrat, der vermutlich am liebsten alle Leute direkt durch KI ersetzen würde. Ein Vorstand, der nur aus Amerikanern besteht, die toxische Kultur weiter forcieren. Mitarbeiter, die die katastrophalen Entscheidungen von oben nun ausbaden müssen. Entscheidungen, die letztendlich ihr ganzes Leben betreffen.. denn die wenigsten haben was von den Corona-Milliarden abbekommen.

Arbeitsatmosphäre

Ein Unternehmen, das einst glaubhaft den Anspruch hatte, Werte wie „Zusammenhalt“, „Leidenschaft“ und „Innovation“ nicht nur auf Banner zu drucken, sondern auch zu leben. In der aktuellen Zeit sind diese Begriffe jedoch eher als historisches Artefakt denn als operative Realität einzuordnen. Stattdessen erfolgt eine bemerkenswert konsequente Übernahme der Ineffizienz klassischer Großkonzerne – mit dem kleinen, aber nicht ganz unwesentlichen Unterschied, dass die Produkt-Diversifikation bei BioNTech gegen null tendiert.
Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass sich die Gründer aus der Verantwortung zurückziehen – ein Schritt, der im Kontext der aktuellen Entwicklung fast schon als rationales Risikomanagement interpretiert werden kann. Die interne Stimmung bewegt sich auf einem Niveau, das konträr zu den Werten steht. Eine Trendwende ist nicht erkennbar, zumal die durch Vorstand und Aufsichtsrat verschuldete „Transformation“ – im Wesentlichen ein mehrjähriges Programm zum Personalabbau ist.

Image

In Deutschland wird gerne auf die „Helden gegen Krebs“-Geschichte zurückgegriffen, das für Aktionäre und die Presse durchaus wirksam ist. Außerhalb dieses Kontexts – insbesondere im internationalen Umfeld – fällt die Wahrnehmung deutlich nüchterner aus (den Laden kennt niemand).
Innerhalb der Branche ist die Reputation entsprechend ambivalent und reicht je nach Perspektive von strategisch irrelevant bis reputationsseitig herausfordernd. Auch im Mainzer Umfeld, insbesondere im Umgang mit externen Dienstleistern und Partnern, scheint sich über die Zeit ein eher schwieriges Bild verfestigt zu haben.
Es wundert nicht, dass viele nicht mehr mit ihrer Arbeitgeberzugehörigkeit hausieren gehen.

Work-Life-Balance

Erwartet wird ein Weltbild im Sinne von: Arbeit als Lebensmittelpunkt und persönliche Belastungsgrenzen als nachgelagerter Parameter. Die „Mission“ (welche auch immer das noch sein mag jetzt wo die Gründer gehen) rechtfertigt einen begrenzten Umgang mit den eigenen Ressourcen (Mental, Körperlich, Familie und Freundeskreis - who cares).

Gehalt/Benefits

Im Branchenvergleich mit Pharma und Biotech bewegt sich das Gehalt eher im unteren Bereich. Gleichzeitig entsteht durch die Vergütung bei Neueinstellungen oberhalb langjähriger Mitarbeitender ein interessantes Signal in Richtung interner Wertschätzung…
Die Benefits variieren je nach Standort. Variable Vergütungsbestandteile, strukturierte Performance-Reviews oder klassische Zusatzleistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sucht man vergeblich. Tarife existieren in den nächtlichen Träumen einzelner Betriebsräte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zwar existieren vereinzelt Teams, die sich mit Nachhaltigkeit oder Dekarbonisierung befassen, deren Relevanz scheint jedoch auf oberster Ebene als optional eingestuft zu werden. Entsprechend überschaubar fällt auch die Aufmerksamkeit aus. In der Konsequenz verbleiben entsprechende Initiativen häufig im Status gut gemeinter Nebenprojekte.

Kollegenzusammenhalt

Wie so häufig lohnt sich auch hier eine differenzierte Betrachtung: Während die wissenschaftlichen Bereiche weiterhin durch ein hohes Maß an Professionalität und kollegialer Zusammenarbeit auffallen, präsentiert sich die Verwaltung in Teilen als Fallbeispiel für kompetitive Dysfunktionalität. Im aktuellen Umfeld scheint sich ein „Survival-of-the-Fittest“-Paradigma etabliert zu haben, bei dem individuelle Risikominimierung klar vor kollektiver Zielerreichung rangiert. Die Verhaltensmuster – Ellenbogenkultur, Mobbing, Missgunst – erinnern weniger an ein modernes Unternehmensumfeld als an frühere Lebensphasen mit begrenztem Reifegrad (Stichwort Schulhof).

Vorgesetztenverhalten

Auch mit dem Hintergrund langjährigen Konzernerfahrung fällt die Einordnung schwer. Zeitweise drängt sich der Eindruck auf, dass Personalentscheidungen weniger nach strategischer Passfähigkeit als nach Verfügbarkeit getroffen wurden. Oder was dem Vorstand gerade in diesem einen Moment gut gefallen hat („Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“). Der Vorstand agiert mittlerweile abgeschottet von seiner Führungstruppe und frei nach "Survival-of-the-Fittest" spart sich die Lehmschicht Feedback, denn es könnte vermutlich den eigenen Job kosten (Stichwort Transformation).
Entsprechend limitiert ist die Fähigkeit, belastbare Ziele oder zumindest kohärente Abteilungspläne zu formulieren.

Kommunikation

Die Rolle der Kommunikation verdient in der aktuellen Situation eine gesonderte "Würdigung". Man könnte – bei wohlwollender Interpretation – zum Schluss gelangen, dass hier ein starker Beitrag zur Erosion von Kultur und Wertesystem geleistet wird. Der kommunikative Tonfall bewegt sich dabei nicht selten in einem Spektrum, das sich aus Mitarbeitersicht als latent herablassend bis respektlos, denn als orientierungsstiftend beschreiben lässt. Jede PR-Agentur empfiehlt ja: Was man nicht weiß, macht keinen heiß... (Sarkasmus)
Townhalls wirken wie nervige Pflichtübungen mit begrenztem inhaltlichen Tiefgang. Besonders irritierend ist dabei die Diskrepanz zwischen dargestellter und erlebter Realität: Während signifikanter Personalabbau umgesetzt wird, vermitteln Auftritte des Top-Managements eine bemerkenswerte Leichtigkeit im Umgang mit der Situation. Das mag intern als souverän und nahbar intendiert sein, entfaltet jedoch aus Mitarbeitersicht eine eher zynische Wirkung.

Gleichberechtigung

Hier wurde Feminismus durchgespielt: Gerade weibliche Führungskräfte übertreffen oftmals ihre männlichen Counterparts in toxischen und teils missbräuchlichen Verhaltensweisen. Herzlichen Glückwunsch! Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.

Interessante Aufgaben

Wer die ständige (Neu-)Einführung von SAP-Systemen als spannend einordnet, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Für alle anderen stellt sich phasenweise die Frage, ob nicht das Abheften von Akten in einer Behörde einen höheren „Thrill“ aufweist.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Hallo,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns als Arbeitgeber zu bewerten und deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen.

Wir bedauern sehr, dass deine Wahrnehmung und Erlebnisse bei BioNTech nicht unseren eigenen Ansprüchen und Werten entsprechen. Dein Feedback ist für uns von großer Bedeutung, da es uns hilft, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln und ein besseres Arbeitsumfeld für alle zu schaffen.

Es ist uns wichtig, deine Perspektive und die angesprochenen Themen besser zu verstehen. Daher möchten wir dich herzlich einladen, uns direkt zu kontaktieren via kununu@biontech.com. Wir würden uns freuen, in einem persönlichen Austausch mehr über deine Erfahrungen zu erfahren und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Nochmals vielen Dank für deine Offenheit und dein ehrliches Feedback. Wir hoffen, dass wir durch kontinuierliche Veränderungen und Verbesserungen zukünftig ein Arbeitsumfeld schaffen können, das deinen Erwartungen besser entspricht.

Mit besten Grüßen
Katharina

HR-Team

Mehrfachbewertung

Zufriedenheit leider stark gesunken.

3,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Biontech SE in Mainz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsbereiche waren bis vor kurzem sehr interessant, es hat Spaß gemacht, Teil davon zu sein. Bis vor einigen Monaten habe ich es sehr genossen, dort zu arbeiten und die Atmosphäre war super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie mit der Entwicklung des Unternehmens umgegangen wird und die Ungewissheit die daraus hervorgeht.

Verbesserungsvorschläge

Eine bessere Bezahlung der Werkstudenten wäre angemessen.
Ein konkreterer Plan für die Zukunft des Unternehmens wäre notwendig.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat leider natürlich unter den ganzen Änderungen und vor allem der starken Ungewissheit sehr gelitten.

Kommunikation

Man tappt lange im dunklen im Bezug auf die aktuelle Entwicklung des Unternehmens und wenn etwas verkündet wird, ist der Rahmen oft ungeschickt.

Interessante Aufgaben

Leider auch seit dem Umschwung der Firma sehr gelitten.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR Team

Hallo,

vielen Dank, dass du deine Einschätzung mit uns geteilt hast! Dein Feedback ist uns wichtig und die Einblicke unserer Kolleginnen und Kollegen helfen uns, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Wir verstehen, dass die anstehenden Veränderungen für Unsicherheit sorgen.
Wir geben unser Bestes, auf alle Bedenken, Rückfragen und Anmerkungen einzugehen.
Wende Dich gern jederzeit an Deinen People Partner, um ein Gespräch zu vereinbaren, wenn Du weitere Anliegen/Vorschläge/Feedback hast.

Mit freundlichen Grüßen
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

I am proud of being a part of BioNTech, it's focus on science and most importantly on the patients.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BioNTech Individualized mRNA Manufacturing GmbH in Mainz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Great work environment

Image

A life changing company

Work-Life-Balance

Really good. Being a single parent, I really appreciate how well I could manage my day to day work and personal duties. However, this might also depend on the line manager. I have heard that not all are so open and accommodating.

Karriere/Weiterbildung

Sometimes not sure if I am developing my career. Depends too much on your line manager and personal liking in my opinion

Gehalt/Benefits

Very satisfied

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Improved a lot during last year's and constant improvement

Kollegenzusammenhalt

Have always felt supported and heard by my colleagues. Great, hard working and talented people. International and very open work culture.

Umgang mit älteren Kollegen

I am myself a bit on the older side. The mean age group is young (guess mid 30s). Sometimes I felt like some teams hire only younger people and young people are preferred for interviews. Also in one of my teams where I was the oldest one, I realized I wasn't really included (e.g everyone in the team had a Whatsapp group and they used to talk about it but for whatever reason I was not included, also during lunch break they would talk only with each other so I stopped going) but could also be my personal feeling.

Vorgesetztenverhalten

Currently very good from my own manager. Cannot complain.

Arbeitsbedingungen

Very good

Kommunikation

Sometimes not so clear but generally balanced

Gleichberechtigung

Very good

Interessante Aufgaben

I had a chance to learn many new things.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Hi there,

Thank you so much for your review and thoughtful feedback!

We’re thrilled to hear that your experience with BioNTech has been positive and that you’re happy with us as your employer.

At BioNTech, the perspectives and insights of our team members are essential to our growth. Your feedback plays a key role in shaping our future initiatives.

Please don’t hesitate to share any additional thoughts with us in the future. We’re always here to listen, celebrate your positive experiences, and work on areas where we can improve.

Wishing you all the best as you continue your journey with us!

Warm regards,

Katharina
HR Team

Gutes Miteinander im Team, aber deutlicher Handlungsbedarf bei Führung und Kommunikation.

2,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Insbesondere auf Managementebene besteht aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf. Führungskräfte sollten gezielter nach Kompetenz und Führungsqualität ausgewählt werden. Mehr fachliche und soziale Führungskompetenz würde zu besseren Entscheidungen und einem stabileren Arbeitsumfeld beitragen.

Arbeitsatmosphäre

Das Kollegenteam ist freundlich und die Arbeitsatmosphäre untereinander ist gut. Leider sind die Arbeitszeiten teilweise rechtlich fragwürdig. Zudem fehlt es oft an Transparenz – bei Arbeitsprozessen wird man häufig im Dunkeln gelassen.

Image

Das Unternehmen hatte nach außen lange ein positives Image. Aus meiner Sicht hat sich diese Wahrnehmung jedoch verändert, da interne Entwicklungen zunehmend Einfluss auf die Außenwirkung haben.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist kaum möglich. Überstunden und kurzfristige Änderungen gehören zum Alltag, wodurch Freizeit und Privatleben nur schwer planbar sind. Eine verlässliche Arbeitszeitgestaltung ist leider nicht gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Leider nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung und die angebotenen Benefits sind insgesamt in Ordnung, könnten jedoch stärker an den tatsächlichen Anforderungen und der Arbeitsbelastung ausgerichtet sein. Es gibt Verbesserungspotenzial bei der langfristigen Attraktivität des Gesamtpakets.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigt ein solides Umwelt- und Sozialbewusstsein. Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung werden grundsätzlich berücksichtigt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist sehr positiv. Es ist schön zu erleben, wie sich die Kollegen untereinander unterstützen, wobei die Stimmung nach und nach auch nachlässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht der größte Kritikpunkt. Interne Machtkämpfe und politische Entscheidungen werden häufig auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen. Es fehlt an Führungskompetenz, Wertschätzung und einem angemessenen Fingerspitzengefühl im Umgang mit Beschäftigten. Auch personelle Entscheidungen wirken teilweise sehr kurzfristig und werden ohne ausreichende Transparenz kommuniziert. Statt vorausschauend zu führen, sind viele Führungskräfte vor allem mit dem Bewältigen akuter Probleme beschäftigt, was sich negativ auf das gesamte Arbeitsumfeld auswirkt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt ausbaufähig. Klare Strukturen und verlässliche Prozesse fehlen häufig, wodurch unnötiger Mehraufwand entsteht. Mit einer besseren Organisation und realistischeren Planung ließe sich die tägliche Arbeit deutlich effizienter gestalten.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr unstrukturiert. Informationen kommen oft erst in letzter Minute oder nach längerer Hinhalterei. Häufig gibt es kurzfristige Änderungen und überraschende Ankündigungen, wodurch kaum Planungssicherheit besteht. Ein geregelter Arbeitsalltag ist dadurch nur schwer möglich.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung wird im Unternehmen gelebt. Unabhängig von Geschlecht oder Herkunft werden Mitarbeitende respektvoll und fair behandelt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten grundsätzlich interessant sein. In der Praxis ist der Arbeitsalltag jedoch stark von kurzfristigem Firefighting geprägt, sodass für die eigentlichen Kernaufgaben und eine nachhaltige Arbeitsweise oft kaum Zeit bleibt.

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Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Hallo,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für die Bewertung genommen hast, und dass du uns einen Einblick in deine Erfahrung mit dem Vorgesetztenverhalten gegeben hast. Zweifellos entspricht das nicht unserem Anspruch und es tut uns sehr leid, das zu hören.

Es ist uns ein großes Anliegen, kontinuierliche Verbesserungen für unsere BioNTech-Teammitglieder zu erreichen. Rückmeldungen wie deine tragen einen wesentlichen Teil dazu bei. Daher würden wir deine Perspektive und deine Erfahrungen gerne besser verstehen.

Wir möchten dich einladen, uns über kununu@biontech.com zu kontaktieren, damit wir uns ein klareres Bild über die notwendigen Verbesserungen machen können.

Solltest du weiteres Feedback haben, sind wir jederzeit für dich da.

Mit besten Grüßen

Katharina
HR-Team

Eine einzige Enttäuschung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass alles was wir uns in Tübingen an Arbeitskultur aufgebaut haben in Mainz nichts zählt. Man fühlt sich in die Steinzeit zurückversetzt.

Verbesserungsvorschläge

Erst denken, dann andere Firmen übernehmen.

Arbeitsatmosphäre

Wir (ehemals CureVac) wurden Ende 2025 von der BioNTech SE übernommen. Die Atmosphäre der Zusammenarbeit mit den Mainzer Kollegen entsprach von Anfang an nicht dem was ich mir vorstellen würde. Keine Wertschätzung, keine auf Augenhöhe, keine Kommunikation, Arbeiten macht so keine Freude und ich bin erleichtert, dass das Fiasko bald ein Ende hat.

Image

Es bröckelt, berechtigterweise.

Work-Life-Balance

Kann ich nicht bewerten, da wir nie im Normalmodus gearbeitet haben seit wir übernommen wurden.

Kollegenzusammenhalt

Hier beziehe ich mich auf uns Tübinger und wir halten zusammen.

Vorgesetztenverhalten

In meinem tübinger Umfeld sehr gut.

Arbeitsbedingungen

Seit Übernahme schwach.

Kommunikation

"Wenn man könnte würde man 0 Sterne vergeben". Das klingt und ust abgedroschen, aber leider trifft es halt zu. Ein CEO, der es nicht mal schafft in einer virtuellen Umgebung einfach mal "Hallo, liebe Tübinger, wir freuen uns euch als Teil der BioNtech begrüßen zu dürfen" zu sagen, geschweige denn sonst irgendetwas menschliches zu sagen, das ist einfach nur schwach.

Interessante Aufgaben

Interessant wäre es wenn man mehr Einblicke bekäme aber die Kommunikation mit Mainz findet nicht ststt oder geht nurin eine Richtung.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Carolin, HR-Team
CarolinHR-Team

Hallo,

danke, dass du dir die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen hast. Wir wissen dein Feedback sehr zu schätzen. Gern möchte ich dir anbieten, intensiver in den Austausch zu gehen. Wenn du daran Interesse hast, kontaktiere uns gern über kununu@biontech.de

Viele Grüße

Meiner Wahrnehmung nach ein sehr belastendes und destruktives Führungsverhalten

3,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die inhaltlichen Themen und die Erforschung zukunftsträchtiger Technologien habe ich als hochgradig spannend empfunden. Zudem habe ich den Zusammenhalt unter den Kollegen auf operativer Ebene als sehr positiv und unterstützend erlebt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den aus meiner Sicht destruktiven Führungsstil in meinem Bereich, der für mich persönlich zu einer extremen psychischen Belastung und Intransparenz geführt hat

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach sollten Führungskräfte intensiver nach ihrer sozialen Kompetenz ausgewählt und regelmäßig unabhängig überprüft werden.
Aus meiner Sicht sollte genauer analysiert werden, warum in bestimmten Teams eine für mich auffallende Fluktuation herrscht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich persönlich als extrem abhängig von der jeweiligen Führungskraft erlebt. Meinem Empfinden nach wird der nach außen kommunizierte Anspruch an Integrität und Respekt im Alltag leider nicht überall gelebt. In meinem spezifischen Bereich habe ich die Atmosphäre phasenweise als sehr belastend und das Führungsverhalten als unzeitgemäß wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Meine persönliche Work-Life-Balance hat unter der psychischen Belastung, die ich durch das dortige Führungsverhalten empfunden habe, massiv gelitten. Die aus meiner Sicht hohe Fluktuation in dem von mir erlebten Umfeld spricht für mich eine deutliche Sprache.

Kollegenzusammenhalt

Den Zusammenhalt unter den Kollegen auf der operativen Ebene habe ich persönlich als gut und positiv in Erinnerung. Aus meiner Sicht wurde im Team versucht, sich in einem für mich schwierigen Umfeld gegenseitig zu unterstützen.

Vorgesetztenverhalten

In dem Bereich, den ich miterlebt habe, besteht aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Ich habe das Verhalten meiner damaligen Führungskräfte so wahrgenommen, dass Vertrauen und offene Kommunikation durch Druck ersetzt wurden. Meiner Meinung nach mangelte es hier an echter Führungskompetenz und Empathie. Konflikte wurden nach meinem Dafürhalten nicht konstruktiv gelöst, sondern auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation habe ich in meinem Umfeld als sehr unstrukturiert und phasenweise als intransparent wahrgenommen. Wichtige Informationen wurden aus meiner Sicht oft selektiv oder gar nicht weitergegeben. Auf mein persönliches Empfinden wirkte die Kommunikation von oben herab eher direktiv statt dialogorientiert, was eine konstruktive Zusammenarbeit für mich stark erschwert hat..

Interessante Aufgaben

Die Themengebiete an sich habe ich als hochgradig spannend, komplex und zukunftsträchtig empfunden. Es ist aus meiner persönlichen Sicht sehr schade, dass das Potenzial der Aufgaben für mich durch das erlebte Management überschattet wurde.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin, HR-Team
CarolinHR-Team

Hallo,

danke für deine Bewertung! Deine Einblicke und Details sind sehr wertvoll für uns und wir nehmen das Feedback auf, um uns in Zukunft weiter verbessern zu können. Danke, dass du dir Zeit dafür genommen hast. Falls du mehr Informationen teilen möchtest, freut sich unser People Partner Team über eine Kontaktaufnahme.

Viele Grüße

Strategielosigkeit und fehlende Führung bremsen das Unternehmen aus

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Branche und innovative Produkte.
Internationale und vielfältige Belegschaft.
Gute Vergütung und moderne Arbeitsumgebung.
Hohe Motivation und Zusammenhalt unter vielen Kolleginnen und Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Struktur und ineffiziente Prozesse.
Häufig wechselnde Ziele und Prioritäten.
Mangelnde Transparenz bei Entscheidungen.
Teilweise unzureichende Führungskompetenz auf Managementebene.
Hohe Unsicherheit durch Restrukturierungen und Stellenabbau.

Verbesserungsvorschläge

Klare strategische Ausrichtung mit stabilen Prioritäten schaffen.
Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren und konsequent umsetzen.
Führungskräfte stärker nach Kompetenz und Führungsqualitäten auswählen.
Transparente Kommunikation etablieren und Entscheidungen nachvollziehbar machen.
Karrierepfade und Entwicklungsmöglichkeiten klarer gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Durch den laufenden Stellenabbau und die anhaltende Unsicherheit herrscht bei vielen Mitarbeitenden eine angespannte Atmosphäre. Entscheidungen wirken häufig kurzfristig und es fehlt an einer klaren langfristigen Ausrichtung. Abteilungen sichern ihre Daseinberechtigung ab. Projekte geraten ins Stocken, ein Miteinander ist schwierig

Image

Das öffentliche Image ist weiterhin stark, intern wird die Situation jedoch von vielen Mitarbeitenden kritischer wahrgenommen. Zwischen Außendarstellung und gelebter Realität besteht aus meiner Sicht eine zunehmende Diskrepanz.

Work-Life-Balance

Je nach Bereich unterschiedlich. Phasen mit hoher Belastung und kurzfristigen Änderungen führen regelmäßig zu zusätzlichem Druck. Flexible Arbeitsmodelle sind grundsätzlich vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht immer transparent. Beförderungen erscheinen teilweise wenig nachvollziehbar, während klare Entwicklungsprogramme und Strukturen fehlen.

Gehalt/Benefits

Überdurchschnittliche Vergütung und attraktive Zusatzleistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen engagiert sich in gesellschaftlich relevanten Themen und besitzt ein hohes Verantwortungsbewusstsei

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen war überwiegend positiv. Viele Mitarbeitende versuchen trotz schwieriger Rahmenbedingungen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine negativen Erfahrungen gemacht

Vorgesetztenverhalten

Einige Führungskräfte verfügen aus meiner Sicht nicht über die notwendige fachliche oder organisatorische Kompetenz für ihre Rolle. Entscheidungen erscheinen teilweise politisch geprägt. Es fehlt an klarer Führung und konsequenter Priorisierung. Es wurde sich über Jahre hochgedient, die Kompetenz der Führungskräfte wird in Jahren von Betriebszugehörigkeit ausgedrückt nicht in fachlicher Kompetenz. Viele Führungskräfte nicht überfordert und teilweise nicht qualifiziert für den Job.

Arbeitsbedingungen

Moderne Arbeitsumgebung und gute technische Ausstattung. Allerdings fehlen häufig standardisierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht eine der größten Schwächen. Ziele und Prioritäten ändern sich teilweise monatlich, wodurch Teams ständig umplanen müssen. Strategische Entscheidungen werden häufig spät oder nur unzureichend kommuniziert.

Gleichberechtigung

Ein internationales und vielfältiges Umfeld mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Nationen und Hintergründen.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitsumfeld und die Themen sind grundsätzlich spannend und innovativ. Leider werden Projekte und Prioritäten häufig verändert, sodass viele Initiativen nicht konsequent zu Ende geführt werden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Carolin, HR-Team
CarolinHR-Team

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung. Wir nehmen deine Hinweise und deine Perspektive sehr ernst - es hilft uns, besser zu verstehen, wo wir wichtige Verbesserungspotenziale haben.

Falls du weitere Informationen mit uns teilen möchtest, sind wir unter kununu@biontech.de erreichbar.

Vielen Dank und viele Grüße

Intransparente, chaotische Firma

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Biontech SE in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparenz; keine Weiterbildung; Unterforderung; Führungsebene strukturiert alles um, ohne, das sie weiß, was ihr Ziel ist und wie die Firma danach aussehen soll

Arbeitsatmosphäre

negative Stimmung aufgrund von Stellenausbau und Ungewissheit für die Zukunft; Lustlosigkeit; Langeweile

Image

früher nach außen gut, innen sehr schlecht,was langsam auch in die Öffentlichkeit durchsickert

Work-Life-Balance

In der Qualitätskontrolle und Produktion wird in Schicht gearbeitet. Keine Homeoffice-Möglichkeit. Die Schichtzeiten stehen Monate vorher fest, sodass man planen kann.
Leider wird trotz zu wenig Arbeit das Schichtmodell nicht angepasst

Karriere/Weiterbildung

nicht vorhanden und auch nicht vom Arbeitgeber gewünscht

Gehalt/Benefits

ok, aber unter Pharma-Durchschnitt. Es gibt keinen Tarifvertrag, keine leistungsbezogenes Gehalt. Man verdient als Operator im Labor das gleiche, egal ob CTA, Laborant, Bachelor oder Master

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung im Labor wird ignoriert; vieles wird nur einmal verwendet und fast volle Chemikalienflaschen entsorgt obwohl noch viel drinnen ist. Wegen Sterilität bei Analysen oft Verwendung von Einmalmaterialien, wodurch viel Müll produziert wird.

Kollegenzusammenhalt

An sich gut, aber Ausnahmen gibt es, sodass man ab und zu schon von Lästereien mitbekommt.
Manche Kollegen suchen die Schuld lieber bei anderen, als bei sich selbst und kommunzieren das dann auch lautstark.

Umgang mit älteren Kollegen

Allgemein sehr junges Team, viele im ersten Job. Oft gibt es so ein Schulklassen-Feeling mit Cliquen-Bildung. Ältere Kollegen gibt es kaum, wenn doch wird aber normal mit ihnen umgegangen, wie mit allen anderen auch

Vorgesetztenverhalten

direkter Manager: Sehr gut; tut sein Bestes, kommuniziert transparent alles an Infos, die es von oben gibt.
die "restlichen da oben": Intransparenz; widersprüchliche Aussagen und Handlungen; Führungsebene hat selbst keine Vorstellungen davon, wie die Firma zukünftig aussehen soll

Arbeitsbedingungen

positiv: Moderne Ausstattung, Laptop
negativ: volle Labore und volle Büros, Sehr laute Arbeitsumgebung, keine freien Spinde und kein eigener Arbeitsplatz (Alles wird geteilt)

Kommunikation

Viel "Flurfunk"; wichtige Informationen werden nicht weitergegeben; Transparenz in allen möglichen Bereichen fehlt.

Gleichberechtigung

An sich schon. Was ich schade finde, ist, dass im Gehalt nicht unterschieden wird zwischen Ausbildung, Bachelor und Master. Jeder verdient das gleiche

Interessante Aufgaben

es gibt keine Projekte und nichts zu tun. Unterforderung ist immer da. Es gibt nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die nichts mit dem eigentlichen Beruf zu tun haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

KatharinaHR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung. Feedback ist uns immer wichtig. Schade, dass du nicht nur positiven Erfahrungen mit BNT als Arbeitgeber gemacht hast. Wir würden gerne besser verstehen, was dich zu der Bewertung bewegt hat. Wende dich daher gerne vertrauensvoll an deinen People Partner.

Viele Grüße

Katharina
HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.