Retail verdient mehr Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Produkt sowie die Marken- und Unternehmensgeschichte waren sehr positiv und identitätsstiftend im Arbeitsalltag.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Herausfordernd waren vor allem Abstimmungs- und Kommunikationsprobleme zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen, die den Arbeitsalltag erschwerten. Innerhalb des eigenen Teams traten diese Schwierigkeiten jedoch nicht auf. Zudem war das Verhältnis von Arbeitsbelastung und Vergütung im Retail nicht immer ausgewogen.
Verbesserungsvorschläge
Wünschenswert wären eine klarere und transparentere bereichsübergreifende Kommunikation sowie bessere Abstimmung zwischen den Bereichen. Zudem weniger Mikromanagement und klarere Verantwortlichkeiten. Eine faire und marktgerechte Vergütung, insbesondere im Retail, wäre ebenfalls sinnvoll.
Arbeitsatmosphäre
Im direkten Team war die Atmosphäre durchweg positiv, unterstützend und kollegial. Herausforderungen entstanden vor allem im Zusammenspiel mit angrenzenden Bereichen, in denen die Zusammenarbeit nicht immer reibungslos verlief und teilweise Abstimmungsprobleme sichtbar wurden.
Work-Life-Balance
Im Retail war die Work-Life-Balance insbesondere in intensiveren Phasen eingeschränkt, während ruhigere Zeiten für etwas Ausgleich sorgten. Zusätzlich führte eine hohe Fluktuation dazu, dass Teams häufig nicht vollständig besetzt waren, was die Belastung im Alltag erhöhte.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt und wurden nur eingeschränkt aktiv gefördert. Zudem entstand der Eindruck, dass interne Karrierechancen nicht konsequent genutzt werden.
Kollegenzusammenhalt
Im eigenen Team war der Zusammenhalt sehr stark und geprägt von gegenseitiger Unterstützung. Zwischen Retail- und Office-Strukturen bestand hingegen eine deutliche Trennung, die die Zusammenarbeit erschwerte.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang war im eigenen Umfeld respektvoll und gut.
Vorgesetztenverhalten
Zu Beginn war die Zusammenarbeit positiv. Nach einem Wechsel in der Führungsebene veränderte sich die Dynamik jedoch spürbar und erschwerte die weitere Zusammenarbeit im Alltag.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt nicht auf einem zeitgemäßen Stand. Hardware und Software waren teilweise veraltet, was die Abläufe erschwerte und den Arbeitsaufwand erhöhte. Dadurch war ein hoher Grad an Eigenorganisation notwendig. Im Retail kamen zusätzliche operative Aufgaben wie die tägliche Reinigung des Stores inklusive Sanitärbereiche hinzu, was die Unterschiede zu anderen Bereichen deutlich machte.
Kommunikation
Innerhalb meines Teams funktionierte der Austausch gut und strukturiert. Schwierigkeiten zeigten sich vor allem in der bereichsübergreifenden Abstimmung, da Informationen teilweise verzögert oder nicht vollständig weitergegeben wurden.
Gehalt/Benefits
Entwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt und wurden nur eingeschränkt aktiv gefördert. Zudem entstand der Eindruck, dass interne Karrierechancen nicht konsequent genutzt werden.
Gleichberechtigung
Im direkten Team wurde Gleichberechtigung als fair und positiv erlebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben entsprachen grundsätzlich dem Tätigkeitsprofil. Einzelne Tätigkeiten waren jedoch deutlich arbeitsintensiver, da Prozesse nicht immer optimal zwischen den Bereichen abgestimmt waren. Insgesamt blieb der Aufgabenbereich eher konstant und wenig abwechslungsreich.

