Gut am Arbeitgeber finde ich
alle oben genannten Punkte und alles drum herum. Es wird sehr viel in die Ausbildung investiert, fachlich und menschlich. Es waren die besten drei Jahre, die mir in sehr positiver Erinnerung bleiben werden. Die Bitburger Braugruppe hat ihren Ruf als hervorragender Ausbildungsbetrieb definitiv verdient.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
nichts
Verbesserungsvorschläge
es gibt kaum Verbesserungsvorschläge. Viele Prozesse werden immer wieder analysiert und verbessert. Vielleicht kann man früher mit Azubis und Abteilungen in den Dialog gehen, ob eine Übernahme möglich ist.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist sehr familiär. Man merkt, dass die Braugruppe ein Familienunternehmen ist und diese Werte gelebt werden. Viele Kollegen sind auch privat untereinander befreundet und oft arbeiten ganze Familien schon seit Generationen hier. Dadurch, dass man sich gegenseitig wertschätzt, ist das Miteinander meist sehr entspannt. In stressigen Zeiten ziehen alle an einem Strang, da alle für die selbe Sache einstehen.
Karrierechancen
Oft ist eine Übernahme nur möglich, wenn zufällig eine Stelle frei wird, was gerade in kleineren Abteilung eher schwierig ist. Im Vertrieb beispielsweise werden in Zukunft viele Stellen frei, die man versucht mit Azubis zu besetzen. Die Ausbilder und die Ausbildungsleitung bzw. Personalabteilung sind sehr bemüht für jeden einen Platz zu finden, was leider nicht immer möglich ist.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten hängen von der Abteilung ab und sind in der Regel von 7/8 bis 16/17 Uhr. In manchen Abteilungen kann man aber auch früher oder später anfangen. Durch das Modell der Vertrauensarbeitszeit ist es auch kein Problem mal früher zu gehen und die Ausbilder achten darauf, dass die Azubis keine Überstunden machen und falls doch, dass diese zeitnah wieder ausgeglichen werden. Auch wenn man in einer Abteilung eingeteilt ist, die eigentlich in einem Schichtsystem arbeitet, behält man als Azubi seine normalen geregelten Arbeitszeiten.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist überdurchschnittlich und tariflich geregelt. Dazu gibt es noch Benefits wie den Haustrunk, eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Azubi-Car. Außerdem bekommen auch Azubis Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie Zuschüsse zu den Fahrtkosten, wenn die Berufsschule nicht in Bitburg ist.
Die Ausbilder
Durch die vielen Einsätze in verschiedenen Abteilungen im Unternehmen lernt man eine Vielzahl von Ausbildern kennen. Die meisten sind sehr bemüht einem Wissen zu vermitteln und vor allem die Zusammenhänge zwischen den Abteilungen in der Braugruppe aufzuzeigen.
Spaßfaktor
Die Kollegen sind eigentlich in jeder Abteilung lustig drauf und es wird viel dafür getan, dass die Azubis sich in ihrer Ausbildung wohlfühlen. Es gibt immer mal Aufgaben, die weniger Spaß machen, aber das Positive überwiegt in jedem Fall.
Aufgaben/Tätigkeiten
Innerhalb der Logistik bekommt man Wissen in Bereichen wie Transportmanagement, Kundenabwicklung Inland und Export, Auftragsannahme oder Werbemittelmagazin beigebracht. Allerdings ist es keine klassische Spedition, es gibt also beispielsweise keine Disposition. Da man oft die Abteilung wechselt, sind die Aufgaben enorm vielfältig und dadurch ist es klar, dass nicht jede Abteilung einem gleich viel liegt.
Variation
Die Variation ist sehr groß. Man sieht nicht nur die Logistik, sondern auch Abteilungen wie den Einkauf, das Markenmanagement, die Verkaufsförderung, den Vertrieb, die Buchhaltung, die Unternehmenskommunikation, das Category Management, das Sponsoring, das Technische Magazin, das Controlling und und und. Dadurch wird man ein Experte was die innerbetrieblichen Zusammenhänge betrifft und kennt viele Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Das hilft bei den eigenen Aufgaben oft weiter. Außerdem wird es nicht langweilig, da man regelmäßig neuen Input bekommt.
Respekt
Der Respekt den Azubis gegenüber ist unglaublich. Man begegnet Azubis, egal in welchem Ausbildungsjahr, immer auf Augenhöhe und nimmt den Ausbildungsauftrag sehr ernst. Je nach Abteilung bekommt man eigene Projekte und Aufgaben übertragen, aber immer mit dem Wissen, dass man die Verantwortung fürs Gelingen nicht auf seinen eigenen Schultern tragen muss. Die Kollegen stehen auch nach dem Durchlauf in der Abteilung immer für Fragen zur Seite. Man wird oft in Unternehmungen wie eine gemeinsame Mittagspause einbezogen und die Kollegen interessieren sich wirklich für einen selbst als Menschen. Bei Veranstaltungen wie Gesundheitstagen, Sommerfesten oder Teambuilding-Events wird nicht zwischen Azubis und anderen Mitarbeitern unterschieden.