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Bewertung

Mehrfachbewertung

Licht und Schatten

3,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei BLD Bach Langheid Dallmayr in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentrale Lage, früh bereits eigenständige Dezernatsarbeit, direkter Mandantenkontakt und Wahrnehmung von Gerichtsterminen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, die Intransparenz bei der Gehaltsverhandlung und hinsichtlich der Kommunikation in Bezug auf Aufstiegschancen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz in Bezug auf Gehalt und klare Zielvorgaben für Aufstiegschancen wären wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Alles in allem in Ordnung. Es gibt entspanntere Phasen und solche mit mehr Druck. Letzteres kommt meist in den Beratungssachen vor und hängt auch sehr vom Vorgesetztenverhalten und den Mandanten ab. Lob gibt es von Partner auch gelegentlich. Genauso aber auch teilweise eher unkonstruktive Kritik.

Image

Die Wahrnehmung bei den Gerichten und Mandaten ist überwiegend gut. Im Innenverhältnis ist die Stimmung - in Abhängigkeit von dem eigenen Team - eher bescheidener.

Work-Life-Balance

Normale Arbeitstage beginnen um 9 und enden gegen 19 Uhr. Vor und nach dem Urlaub oder wenn viel los ist, dann muss man auch davor oder danach ran oder am Wochenende.

Karriere/Weiterbildung

Den Fachanwalt bekommt man bezahlt und Seminare auch, wenn man sich selbst drum bemüht. Sonst wird intern nicht viel angeboten.

Gehalt/Benefits

Für Münchener Verhältnisse wird nach meiner Wahrnehmung eher unterdurchschnittlich gezahlt, sowohl beim Einstieg als auch später. Werden Leute dringend gebraucht (z.B. bei Klagewellen im BAP-Bereich), dann ist man zum Einstieg auch mal großzügiger. Dafür wird man dann bei den Jahresgesprächen gedrückt. Transparenz gibt es in dem Bereich leider nicht. Der Urlaub ist mit anfänglich 27 Tagen auch eher wenig für Münchener Verhältnisse. Insoweit kann man sich auf maximal 30 Tage verbessern durch entsprechendes Verhandeln in den Jahresgesprächen. Ansonsten gibt es ein Jobticket, betriebliche Zusatz-KV und bAV als Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hat allenfalls am Rande Bedeutung für die Arbeit.

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen sind die Kollegen und im Assistenzbereich alle sehr nett. Trotzdem merkt man, dass auch bei den Kollegen der Fokus eher darauf gerichtet ist, sich etwaige (Mehr-)Arbeit vom Hals zu halten. Urlaube müssen so vorbereitet werden, das keine Fristen mehr offen sind. Die Qualität der Postvertretung hängt sehr davon ab, wer diese übernimmt.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier ist mir nichts schlechtes bekannt. In meinem Fall ist das Team einschließlich Partner aber auch relativ jung.

Vorgesetztenverhalten

Sehr individuell vom zuständigen Partner abhängig. Wenn etwas bei mir schief geht, dann liegt der Fokus zunächst auf der Schuldfrage und nicht auf der Problemlösung. Wenn man an Dinge erinnert, dann bekommt man teilweise pampige Antworten zurück, dass man noch andere Dinge zutun habe, etc.

Arbeitsbedingungen

Zentral in Stachusnähe gelegen mit modernen Büros und ordentlicher Technikausstattung. Arbeitshandys gibt es nicht und die Klimaanlage könnte im Sommer besser funktionieren. Sonst alles top in dieser Hinsicht.

Kommunikation

Insgesamt mittelprächtig. Auch hier kommt es darauf an, mit wem kommuniziert wird. Unter den Kollegen und im Assistenzbereich funktioniert es bei mir gut. Mit dem zuständigen Partner mal besser, mal schlechter, je nach dessen Stimmung.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich ja. Wer Vollgas gibt, der bekommt unabhängig vom Geschlecht dieselben Aufstiegschancen. Wer aus irgendwelchen Gründen kürzer tritt (Schwangerschaft, Elternzeit, etc.) ist draußen. Entsprechend gibt es gerade einmal eine Hand voll Partnerinnen.

Interessante Aufgaben

Kommt sehr auf das Dezernat an. allgemeine Haftpflicht, VSH und Sach sollen ganz abwechslungsreich sein. Die BAP-Zeiten im Krankenbereich und die Widerrufsverfahren im Lebenbereich nehmen auch langsam ab. Das meiste ist trotzdem relativ gleichartig. Nach zwei Jahren kennt man sich in der Regel aus. Das bringt allerdings auch den Vorteil, dass man relativ bald selbständig arbeiten kann, was grundsätzlich Spaß macht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Diana WienekePersonalleitung

Vielen Dank für Ihre ausführliche und offene Rückmeldung. Wir wissen es zu schätzen, wenn sich Mitarbeitende die Zeit nehmen, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen – auch dann, wenn Kritikpunkte benannt werden. Nur so können wir erkennen, wo unsere Stärken liegen und wo wir als Arbeitgeber Entwicklungspotential haben.

Wir freuen uns, dass Sie den direkten Mandatsbezug, die selbstständige Arbeitsweise und unsere Karrierechancen bei uns grundsätzlich positiv einschätzen. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Anmerkung zu der Arbeitsbelastung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ernst. Bei BLD ist Chancengleichhalt sowie eine offene Kommunikation entscheidend für eine gute Arbeitskultur. So ist der Aufstieg in die Partnerschaft auch im Teilzeitmodell möglich – einige Kolleginnen zeigen dies bereits erfolgreich, indem sie die Rolle als Partnerin mit der Familienzeit verbinden. Durch unser internes Netzwerk Woman Connect haben wir außerdem ein Netzwerk geschaffen, das Sichtbarkeit für die Karriereentwicklung unserer Mitarbeiterinnen schafft und diese gezielt unterstützt.

Ihre Hinweise nehmen wir dankbar als zusätzliche Anregung, unsere Strukturen auch weiterhin zu überprüfen, um fortlaufend Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Erwartungen unserer Mitarbeitenden gerecht bleiben.

Nochmals vielen Dank für Ihr Feedback. Gerne stehen Ihnen Ihr Ansprechpartner vor Ort, Fabian Schenk, und ich für einen persönlichen Austausch zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Diana Wieneke

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.