Es hat stark angefangen und leider stark nachgelassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz meines kritischen Feedback liebe ich die Produkte und werde diese weiterhin kaufen ( Die Produkte können schließlich nichts für meine negative Arbeitserfahrung :) )
Produktrabatt
Wellpassangebot
Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Antwort ist aus dem Feedback oben zu entnehmen.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitet an eurer Fehlerkultur
Investiert mehr Zeit und sucht anständige und kompetente Führungskräfte
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat sich leider gegen Ende meiner Arbeitszeit extremst verschlechtert. Das lässt sich aus den weiteren Bewertungen / Punkten hier ableiten.
Image
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich das Arbeitsklima als sehr angespannt erlebt. Viele Kolleginnen und Kollegen äußerten sich kritisch über die Führungskultur und waren mit dem Verhalten einzelner Führungskräfte unzufrieden. Gleichzeitig war deutlich spürbar, dass viele Mitarbeitende Angst hatten, ihre Meinung offen zu äußern was ich persönlich nachvollziehen konnte. Die Fehlerkultur war aus meiner Sicht ganz problematisch. Anstatt konstruktiv mit Fehlern umzugehen und daraus zu lernen, herrschte häufig eine Atmosphäre der Schuldzuweisung oder des Schweigens.
Ein weiteres deutliches Zeichen für die Unzufriedenheit im Unternehmen war die hohe Mitarbeiterfluktuation. Natürlich ist Fluktuation bis zu einem gewissen Grad normal, jedoch sollte sie in einem mittelständischen Unternehmen mit rund 220 Mitarbeitenden nicht in einem Ausmaß auftreten, das Fragen zur internen Zufriedenheit und Führungskultur aufwirft.
Work-Life-Balance
Die Gleitzeit war für mich persönlich super. Sie hat mir die nötige Flexibilität geboten, um Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Das Angebot des Wellpass finde ich ein sehr guter und wichtiger Ausgleich zum Arbeitsalltag um die mentale und körperliche Gesundheit zu stärken.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in Projekten war sehr gut. Gegenseitige Unterstützung wurde immer angeboten und auch genutzt. Bei Problemen haben alle an einem Strang gezogen. Es gibt immer ein paar Ausnahmen, aber die hat man denke ich in jedem Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Leider hatte ich wiederholt den Eindruck gewonnen, dass die Auswahl und Besetzung von Führungspositionen nicht immer auf fundierter Führungskompetenz basiert. Einige Vorgesetzte haben Schwierigkeiten ihr Team im operativen Alltag zu unterstützen, klare Prioritäten zu setzen und Termine zuverlässig einzuhalten. Am Ende müssen Mitarbeitende Aufgaben übernehmen, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Führungskraft fallen, was zum einen zu einer Rollenverschiebung und zu einer spürbaren Belastung führte. Zudem ist mir aufgefallen, dass Versprechungen oder Gesprächsangebote gemacht werden, deren Umsetzung anschließend ausbleibt. Wenn Aussagen und tatsächliches Handeln nicht übereinstimmen, leidet leider die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Führungskraft. Ich würde mir für die Firma in Zukunft wünschen, das es eine stärkere Ausrichtung auf echte Führungsqualitäten, Teamorientierung und Verbindlichkeit im Umgang mit Mitarbeitenden geben würde. Eine wertschätzende und kompetente Führungskraft kann schon für eine langfristige Bindung an das Unternehmen sorgen. Und das kann Börlind wirklich gut gebrauchen bei der Fluktuation an MA.
Kommunikation
Die Kommunikation zu den Kollegen und Kolleginnen war super. Immer erreichbar und immer ein offenes Ohr. Ich kann hier nur von den Kollegen sprechen mit denen ich aktiv viel zu tun hatte.
Gehalt/Benefits
Rückblickend empfand ich die Vergütung in Relation zum tatsächlichen Arbeitsaufwand und zur übernommenen Verantwortung als nicht angemessen. Besonders im Vergleich zu Kolleginnen und Kollegen aus Unternehmen ähnlicher Größe und Branche mit vergleichbarem akademischen Hintergrund wurde deutlich, dass mein Gehaltsniveau unter dem Durchschnitt lag. Die Firma ist zwar nicht tarifgebunden, orientierte sich jedoch nach eigener Aussage am Chemietarif und wirbt damit. In der Praxis spiegelte sich diese Orientierung jedoch nicht transparent wider. Insbesondere die Eingruppierung in die Tarifstruktur war aus meiner Sicht nicht gerecht. Mein Bildungsstand hätte eine Einstufung in eine deutlich höhere Entgeltgruppe gerechtfertigt, konkret lagen zwischen meiner tatsächlichen Einstufung und dem Qualifikationsniveau drei EG-Stufen. Weder die Erhöhungen noch das Gehalt orientiert sich wirklich danach, also streicht das bitte aus eurem Karriereprofil.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet war zu Beginn der Arbeit super. Leider hat auch das stark nachgelassen. Es gab keine Zeit mehr für innovative Projekte/ Ideen, da der eigentliche Projektplan so voll war mit Kleinprojekten die ungemein viel Zeit in Anspruch genommen haben und durch den straffen Zeitplan leider keine Zeit für kreative oder nachhaltige Ideen blieb.
