Crypto Fintech + trotzdem schwäbisch altmodisch - nicht möglich? Hold my Tannenzäpfle.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannende Branche, gute Kollegen in einigen Bereichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vergütung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Führungsebene, bürokratische Strukturen, Entwicklungsgeschwindigkeit.
Verbesserungsvorschläge
Siehe die vielen anderen kritischen Bewertungen auf Kununu. 6 Monate Kündigungsfrist sind deutlich zu lang. Trotz langsamer Prozesse entsteht hoher Zeitdruck. Das Schlechteste aus beiden Welten!
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Im Stuttgarter Raum: Börse Stuttgart! Wow! Sechstgrößte Börse Deutschlands! Beeindruckend, angesehen und innovativ!
Außerhalb Stuttgarts: Stuttgart hat eine Börse?
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource. Die Börse Stuttgart investiert leider kaum in Weiterbildung. Führungskräfte können wenig fachliches Wissen weitergeben, eine strukturierte Lernkultur fehlt. Weiterbildung erfolgt hauptsächlich durch Eigeninitiative.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt unter dem Stuttgarter IT-Marktstandard. Der Bonus ist nur bei guter Marktlage angemessen, die Berechnung bleibt undurchsichtig. Gehaltserhöhungen müssen aktiv eingefordert werden. Es gibt keinen strukturierten Erhöhungsprozess.
Zusatzleistungen sind schwach: Kleine Essenspauschale, betriebliche Altersvorsorge und VVS-Zuschuss.
Lediglich das Jobrad-Programm wurde eingeführt, obwohl kaum Nachfrage bestand. Von mehreren hundert Mitarbeitern nutzen es keine 20. Anschließend wird bei den Mitarbeitern nach Gründen für die schlechte Annahme gesucht. Hihihihi.
Überraschend: Keinerlei Home-Office-Zuschüsse, nicht mal für Grundausstattung wie Tastatur, Maus oder Stuhl. Schwäbische Sparsamkeit in Reinform.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind okay, ein kleiner Lichtblick. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die trotz schwacher Leistung gehalten werden und regelmäßig zwischen Abteilungen wechseln, oft mit Gehaltserhöhungen. Failing up at its best.
Vorgesetztenverhalten
Stark abhängig vom Team. Viele Manager werden nur nach Zielerreichung bewertet. Mitarbeiterführung spielt keine Rolle bei der Bewertung. 360-Grad-Feedback kommt 2025, nach einer "Testphase". Innovativ, da das System erst seit 70 Jahren erprobt ist.
Arbeitsbedingungen
Positiv: Flexible Home-Office-Regelung. Die Arbeitszeiten sind branchenüblich.
Einzelne Führungskräfte fordern mehr Büropräsenz, arbeiten selbst aber meist in Einzelbüros und sind selten anzutreffen.
Nicht alle Positionen sind doppelt besetzt, was bei Urlaub zu Problemen führt. Schlüsselpersonal verlässt das Unternehmen, Nachbesetzungen erfolgen langsam oder gar nicht.
Kommunikation
Innerhalb der IT-Teams läuft die Kommunikation meist gut. Abteilungsübergreifend gibt es jedoch Schwierigkeiten. Unzählige Meetings, Sync-Termine und Jour-Fixes behindern die Arbeit.
Viele erfahrene Mitarbeiter sind schwer zu erreichen. Teams-Nachrichten bleiben unbeantwortet, E-Mails werden selten bearbeitet, telefonisch hat man mit Glück Erfolg. Viel Erfolg bei der Kontaktaufnahme! Fax könnte noch funktionieren, nicht getestet. ICQ vielleicht auch.

