Ein Zwischenstopp in einer Karriere, die zum Burnout führen kann
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein angesehenes und wachsendes Unternehmen, das sich in dem Lebenslauf gut macht, weil es von anderen Arbeitgebern beachtet und respektiert wird. Als Zwischenstopp in einer weiteren Karriere ist die Wahl sehr willkommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eine hohe Arbeitsbelastung mit wenig Weiterbildung führt schnell zu Stress und Burnout. Dies ist einer der Gründe, warum die Fluktuationsrate in der Borse sehr hoch ist. Chaos, das nicht von Vorgesetzten kontrolliert ist, sondern „auf den Herd gestellt“ wird hilft damit auch nicht.
Verbesserungsvorschläge
Dafür bin ich nicht gezahlt, da diese Frage mir auch im Unternehmen gestellt wurde. Das ist nicht meine Rolle - ich habe genug vorgeschlagen, aber hier werden die Mitarbeiter nicht ernst genommen. Hauptsache ist, der Vorgesetzte erreicht sein Ziel/Budget nicht überschritten.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphere ist gut, manchmal sogar ziemlich locker - wenn es eben derzeit keine streßige Arbeitszeit ist. Es gibt das Gefühl, an einem wichtigen Projekt (im Sinne von Unternehmen) beteiligt zu sein.
Kommunikation
Sinnlose tägliche Besprechungen, die nur Zeitverschwendung für dummes Geplauder oder das Lesen von Informationen über die Ereignisse im Unternehmen sind. Solche Dinge könnten einfach per E-Mail verschickt werden, anstatt wertvolle Zeit zu verschwenden!
Außerdem zu spüren ist der fehlender kontinuierlicher Informationsaustausch zwischen den Abteilungen.
Kollegenzusammenhalt
Was die Einheit betrifft, so neigen die einzelnen Abteilungen dazu, zusammenzuhalten - es gibt keine große Integration, was sich auch in einem schlechten Informationsaustausch zwischen den Abteilungen äußert.
Work-Life-Balance
Es gibt Schichten, man kann auch jede Zeit auf die schnelle frei nehmen, aber nicht für jeden ist Rufbereitschaft eine Option, die 7-22 Uhr sein kann aber sogar auch 24/7. Der Einfluss der Arbeit auf das tägliche Leben ist spürbar, denn mit Handy und Laptop wird erwartet, dass man auch nach Feierabend "am Ball bleibt".
Vorgesetztenverhalten
Die Leiterin ist nett und freundlich, spricht gerne und ausführlich über private Angelegenheiten. Wenn es jedoch um Konfliktsituationen, Beschwerden oder Anfragen geht, notiert sie sich diese... nur um sie später zu ignorieren. Sie ist unfähig zu reagieren, ist einfach inkompetent und erwartet, dass sich Probleme von selbst lösen. Sie ist intransparent und passiv, wenn es um die Initiative der Mitarbeiter geht. Was die Erreichbarkeit der Managerin angeht - sie hat nie Zeit, kommt immer verspäten und man muss ihr hinterherlaufen, um einen Moment für seinen Mitarbeiter zu finden. Und das, während sie ein falsches Lächeln im Gesicht trägt
Interessante Aufgaben
Arbeitsbelastung ist riesig, da als Single-Point-of-Contact bist du in fast allen Prozessen involviert, was schwierig sein kann, wenn davor kein informativen Input vorhanden ist. Die o.g. Belastung muss sich das Team selbst organisieren, denn - wie oben geschrieben - Vorgesetzte ist sehr selten verfügbar, was dazu führt, dass die faulen weniger übernehmen und zwar ohne kontrolliert zu werden. Das ist langfristig unfair und spielt nicht für gute Atmosphere für diejenigen, die Arbeit ernst nehmen und zuverlässig sind. Immer wieder kommen neue Themen, aber langfristig entwickelt sich man nicht...
Gleichberechtigung
Viele Frauen habe hohe Positionen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich würde sagen "ja" - es werden auch ältere Menschen angestellt und mit Respekt behandelt.
Arbeitsbedingungen
Ganz modern und schick ist es überall nicht, aber trotz dem wenn man in das Gebäude reinkommt hat man das Prestigegefühl.
Was die Ausstattung betrifft, so wäre es wünschenswert, wenn eine Grundausstattung zur Verfügung stünde. Es gibt zwar eine große Auswahl an Laptops und Mobiltelefonen, man muss aber die Extras selbst kaufen muss (Zubehör wie z. B. Laptoptasche, Maus usw.).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wer kümmert sich schon um die Umwelt in Finanzinstituten? Es geht ums Geldverdienen, nicht um die Umwelt.
Gehalt/Benefits
Ein sehr kontroverses und intransparentes Thema. Die Gehälter sind in dieser Branche und in der Stadt Stuttgart unterdurchschnittlich - Erhöhungen alle zwei Jahre müssen nachdrücklich gefordert werden.
Ein großes Plus ist jedoch die Beteiligung an den jährlichen Boni, die auf der Grundlage der Erreichung der finanziellen Ziele des Unternehmens berechnet werden.
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Ein prestigeträchtiges Unternehmen, das sich mit den größten Unternehmen Europas messen will...zur Recht.
Karriere/Weiterbildung
In 4 Jahren keine Weiterbildung wurde angeboten. Interne Wechsel sind möglich jedoch schwierig. Für mich waren alle Türe geschlossen und ich erreichte die Wand - so sieht Entwicklung eher nicht aus.

