Böttcher AG als Arbeitgeber

  • Jena, Deutschland
  • BrancheHandel
Böttcher AG

31 von 74 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Mit Kommentar
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

31 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

23 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.

Guter Arbeitgeber mit Potenzial nach oben

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche und gute Bezahlung
Team bzw Firmenfeiern
Gratis Obst, Gemüse, Wasser und Kaffee
Gutscheine
Tickets für Fuß- und Basketball
Massage auf Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Parkplätze
Die Arbeitszeiten

Verbesserungsvorschläge

Mehr mit den Mitarbeitern reden, nicht nur mit dem Abteilungsleitern. Arbeitszeiten flexibler gestalten z.B. 6.00 uhr schichten einführen, damit man nachmittags auch mal was privates unternehmen kann ( wirkt sich sicherlich positiv auf die Stimmung bzw Krankentage aus, weil man mehr freizeit hat)

Arbeitsatmosphäre

Ich habe eine gute Abteilungsleiterin, zur Geschäftsleitung besteht kein/ kaum Kontakt

Work-Life-Balance

Feste Arbeitszeiten, dadurch ist die Freizeitgestaltung schwierig. Als Vollzeitkraft geht die Frühschicht immer bis 16.30uhr und das finde ich sehr unflexibel

Karriere/Weiterbildung

Leider wird uns in diesem Bereich wenig angeboten. Ich wäre auch über eine Interne Schulung froh z.B. Fremdsprachen

Kollegenzusammenhalt

Im großen und ganzen sehr gut, ein paar Ausnahmen gibt es überall.

Arbeitsbedingungen

Büro ist modern ausgestattet mit Stehtischen, bei Bedarf können wir auch eine Füßstütze oder Hangelenkauflagen für die Tastatur beantragen. Klimaanlage ist vorhanden. Beleuchtung ist ausreichend.

Kommunikation

Wenn es was neues gibt werden wir informiert

Gehalt/Sozialleistungen

Pünktliche Bezahlung
Gutscheine bzw. Geschenktüten
Prämienzahlung
Gratis Obst und Gemüse, Kaffee und Wasser, ab und zu Süßigkeiten

Interessante Aufgaben

Am Anfang war es wesentlich interessanter, weil halt alles neu war. Mittlerweile ist es jeden Tag das gleiche, das ist aber im Kundenservice normal


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für dein ehrliches Feedback, dies ist uns sehr wichtig und soll als Impuls für mögliche Veränderungen dienen.

Deine Verbesserungsvorschläge nehmen wir gern auf. Allerdings sind flexible Arbeitszeiten im Kundendienst mit festen Servicezeiten schwer umsetzbar.
Die Parkplatzsituation ist uns bekannt und ließ sich durch das schnelle und stetige Wachstum des Unternehmens nicht aufhalten. Hier blicken wir aber mit Zuversicht auf unseren Neubau.

Solltest du noch weitere Anregungen oder Wünsche haben, kannst du dich gerne jederzeit an unsere Feel-Good-Managerin oder unser Personalbüro wenden.

Liebe Grüße

Firma mit sehr guter Zukunft

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Ich bin im großen und ganzen schon sehr
zufrieden
-Teamanende
-Oster und Weihnachtsgeschenkbeutel
-jeden Monat 44 € Gutscheine
-Umsatzbeteiligung

Verbesserungsvorschläge

-Schulungen für Teamleiter
-Kummerkasten wäre bestimmt auch mal
was interessantes

Arbeitsatmosphäre

Obwohl sonst eigendlich jeder seine Arbeit alleine macht, habe ich viel Spaß mit meinen Kollegen .

Gehalt/Sozialleistungen

Es gab jedes Jahr ,auch wenn nicht so hoch, eine Erhöhung des Grundgehalts. ( macht nicht jede Firma )

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei uns wird nix weggeworfen , es wird sehr viel gespendet oder auch mal an die Mitarbeiter verschenkt .

Kollegenzusammenhalt

Jeder hat seine Lieblingskollegen ,wo dies auch super funktioniert . ♡

Umgang mit älteren Kollegen

Untereinander wird gerne mit angepackt.

Vorgesetztenverhalten

Leider verstehen sich die wenigsten Vorgesetzten miteinander . Deshalb scheitert es auch Hand in Hand zu arbeiten.
Vorgesetzte haben ihre Lieblingsleute ,was in den Abteilungen zu Unmut führt.

Arbeitsbedingungen

einmal in der Woche gibt es eine Obstlieferung und tägliches Wasser wird spendiert .

Kommunikation

Wenn ich Fragen habe bekomme ich immer eine Antwort . Und der Buschfunk funktioniert ;-)

Gleichberechtigung

Abteilungsleiter machen eindeutig Unterschiede durch Sympathie

Interessante Aufgaben

Meine Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich und dies gefällt mir sehr gut.


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für Dein ehrliches und dennoch gutes Feedback.

Gern möchte ich auch auf deinen Kritikpunkt eingehen: Wir sind zu jedem Zeitpunkt an einer Gleichberechtigung interessiert, sollte dir das Gefühl vermittelt werden ungerecht behandelt zu werden, kannst du dich jederzeit in der Personalabteilung oder bei unserer Feel-Good-Managerin melden.

Einen Kummerkasten besitzen wir bereits, natürlich kannst du auch diesen nutzen.

Viele Grüße

Ein verlässlicher Arbeitgeber

4,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Weiterbildungen anbieten

Arbeitsatmosphäre

Ich war bei der Böttcher AG langjährig angestellt und habe mich zu jeder Zeit wohl gefühlt. Leider verlass ich das Unternehmen aufgrund eines Wohnortwechsels.

Work-Life-Balance

Freizeit und Job war immer super kombinierbar.

Gehalt/Sozialleistungen

Faires Gehalt mit einer hohen Gewinnbeteiligung
Betriebliche Altersvorsorge mit AG Zuschuss

Kollegenzusammenhalt

Die Stimmung und Zusammenarbeit in meinem Team war klasse, wir haben uns alle gegenseitig unterstützt.

Gleichberechtigung

Es zählt für alle Mitarbeiter dasselbe, dabei wird kein Unterschied zwischen Frau oder Mann, Alt oder Jung gemacht.


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Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
es freut uns zu hören, dass du mit uns als Arbeitgeber zufrieden warst und dich an deinem Arbeitsplatz rundum wohlgefühlt hast.

Wir bedauern dein Verlassen natürlich sehr, wünschen dir für deinen neuen Lebensabschnitt aber alles Gute.

Liebe Grüße

Modernisierung des Umgangs mit Angestellten bleibt bei schnellem Wachstum auf der Strecke.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Bezahlung.
Finanzielle Extraleistungen.
Unbefristete Arbeitsverträge (abgeschwächt durch den gesetzlich minimal vorgeschriebenen einen Monat Kündigungsfrist beidseits).
Prinzipiell vorhandener Wille Arbeitnehmer:innen Situation zu verbessern. Vlt. sollte man hier die Beratung wechseln insofern vorhanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlendes Projektmanagement auch für bereichsübergreifende Projekte und Einsicht das die Zeit dann an anderer Stelle fehlt.
Fehlende Belastungsanalyse der Arbeitnehmer:innen.
Warnzeichen werden gar nicht oder viel zu spät ernstgenommen.
Ehrlich und objektiv vorgetragene Kritik und Verbesserungsvorschläge werden als Angriff und nicht als konstruktiver Beitrag wahrgenommen.
Mehr als 24 Tage Urlaub sind nicht im Arbeitsvertrag verankerbar.
Als Mann keine Teilzeit auf Dauer ohne erheblichen Arbeitskampf möglich.
Privathandy ist am Arbeitsplatz verboten aber in der Freizeit dürfen selbstverständlich dienstliche Nachrichten eintrudeln.
Hinweggehen über gesetzliche Arbeitnehmer:innenrechte mit der Begründung "das gilt für alle hier, da bekommen Sie keine Extrawurst".

Verbesserungsvorschläge

1. Betriebsrat
2. regelmäßige Schulung des Führungspersonals zur Mitarbeiter:innenführung und Arbeitsrecht
3. Entlasstung des Führungspersonals (weniger Bereiche und kompetenzzugeordnet pro Person. Lager ≠ IT)
3. Vertrauen und Wertschätzung gegenüber Angestellten entwickeln
4. einkalkulierte Zeit für Teamorganisierung und Abstimmung
5. Projektplanung und Berücksichtigung der benötigten Zeit in Abstimmung zum Alltagsgeschäft der beteiligten und benötigten Mitarbeitenden einführen
6. offene Feedback- und Fehlerkultur, denn nur diese schafft ein Klima in welcher sich Menschen und Abteilungen weiterentwickeln können. Da hilft aktuell auch keine FeelGoodmanagerin oder Personaler:innen welche im Zweifel von oben eingebremst werden.
7. Mehr Köpfe (mit Option Teilzeit) im Team und diese gezielt spezialisieren bzw. fehlende Spezialisierungen gezielt an Board holen. Das entlasstet die Abteilung und schafft automatisch Redundanzen, Zeit für Wissenstransfer sowie neue Inovationen.
8. Führungspersonen welche Mitarbeitern, ohne zu wissen was die Person eigentlich alles macht und welche Auswirkungen dies auf das Unternehmen/die Abteilung hat, die Kündigung anbieten, kritisch hinterfragen.
Abschließend möchte ich sagen das dies alles veränderbare Punkte sind und ich die einzeln handelnden Personen nicht dämonisieren möchte.
Hier ist aber definitiv noch Luft nach oben und wenn man flexible Mitarbeiter:innen haben möchte sollte man vlt. selbst auch flexibler werden und mit der Zeit gehen. Dies wird dem Unternehmen auf Dauer nicht schaden sondern ganz im Gegenteil.
Ich denke das hier ein Unternehmen zu schnell gewachsen ist um allem gerecht zu werden und Entwicklungsschritte übersprungen hat welche nun zum Vorschein kommen.
Gute Bezahlung macht nicht alles wett und deswegen habe ich zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt.
Ich wünsche dem Unternehmen und Angestellten alles Gute und eine weiterhin positive Entwicklung (aber in allen Bereichen).

Arbeitsatmosphäre

Im IT-Team je nach Arbeitsbelastung untereinander gut. Allerdings ist es eher die Regel das Arbeit ohne Strukturierung oder Projektplanung "über der Abteilung ausgeschüttet" wird und sich dann das bestmögliche Ergebnis erhofft werden. Dies führt zu Stress und einem dauerhaften Zustand von Überlastung, da es auch keine Erhebung und Einordnung über die benötigte Zeit für die tagtäglich anfallenden Aufgaben oder schon parallel laufende "Projekte" gibt. Man ist dann zwischenzeitlich für 5 Projekte, das IT-Servicetelefon und Vor-Ort-Support zuständig welches einen aus Arbeitsprozessen rausreißt.
Zudem hat selbstverständlich alles höchste Priorität und muss schnellstmöglich erledigt werden.
Lob gibt man sich wenn dann untereinander. Von höherer Stelle sollte man dies nicht erwarten.

Image

Ich möchte nicht verschweigen dass das Unternehmen viel tut für seine Angestellten und auch in sozialen Bereichen etc.pp spendet.
Allerdings haben diese Vorteile und Entspannungsmöglichkeiten meist auch einen Haken:
Brainstormen am Kicker ist z.Bsp. keine Arbeitszeit. Mit Laptop auf der Terasse arbeiten keine Option.
Die betriebliche Altersvorsorge hat jeder, der einen Taschenrechner bedienen kann, durchschaut.
Die minutengenaue Abrechnung der geleisteten Stunden umfasst keine Arbeit von zu Hause.
Die ausgelobte hohe Gewinnbeteiligung orientiert sich an den Kranktagen des Arbeitnehmers. Ist also genaugenommen keine Gewinnbeteiligung sondern eine Anwesenheitsprämie welche sich am Unternehmensgewinn orientiert. Pro Kranktag werden 1/30 abgezogen. Es geht hier also nicht um Arbeitsleistung sondern wohl eher darum "Blaumachern" einen Anreiz zu bieten dieses Verhalten im Rahmen zu halten. Der negative Effekt ist das Mitarbeiter:innen zum Teil krank auf Arbeit kommen.
Tatsächliche Gleitzeit wird nicht gewährt.
Zudem kann man auch hier auf der Seite nachlesen wie wichtig und mit welchen Mitteln am Image gearbeitet wird, wie ich unter Gehalt/Sozialleistungen bereits angedeutet habe.

Work-Life-Balance

Teilzeit 30h ist ein rotes Tuch, zumindest wenn man männlich ist.
Gleitzeit wird immer hervorgehoben ist aber nicht abbildbar wenn 2 Personen Schichten von 7 bis 20 Uhr abdecken sollen. Teamarbeit ist somit auch nur eingeschränkt möglich.
Pausen außerhalb der Mittagspause sind auf eine vor und eine nach der Mittagspause festgesetzt. Völlig egal ob man mal einen 12h Arbeitstag hat (und da gern mal 1,2 Pausen mehr machen würde) oder seine Soll-8h. Hier geht es allerdings wohl ums Prinzip da die Pausen eh nachgearbeitet werden müssen, da sie erfasst werden.
Gleitzeit und selbstbestimmte, vertrauensvolle Zusammenarbeite sieht aus meiner Sicht anders aus.
Es werden auch bei Bürojobs jeden Tag 10min "Rüstzeit" vom Arbeitsbeginn abgezogen. Wenn man Raucher ist 12min.
HomeOffice erst zwangsweise durch Corona an den Stellen eingeführt wo es gar nicht anders ging.
Projektvorschläge wie man IT-Prozesse HomeOffice-kompatibler gestalten könnte wurden abgelehnt da das Kredo von höherer Stelle lautet: Bis hierher liefs doch "gut" warum was verbessern/verändern?
Ich sehe hier eher die Angst das man einen Kontrollverlust fürchtet und kein Vertrauen in die Mitarbeitenden hat.

Karriere/Weiterbildung

Da kein Überblick und Interesse bei höheren Ebenen vorhanden ist, was man eigentlich alles macht, findet hier auch keine Förderung oder Weiterbildung geschweige denn Anerkennung statt. Es wird eher die eierlegende Wollmilchsau gesucht, als Menschen in Bereichen zu spezialisieren und zu fördern. Zudem muss man natürlich in einem 2er Systemintegratorenteam auch alles abdecken was der andere abdeckt für den Fall das einer ausfällt oder im Urlaub ist.
Aufstiegschancen waren keine vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Da wo Druck ist entstehen natürlich Spannungen und Gereiztheit und hier möchte ich die Einzelpersonen des IT-Teams hervorheben die diesem Druck seit Jahren standhalten und ihren Weg damit gefunden haben ohne sich gegenseitig ein Auge auszukratzen und in auftretenden Konflikten miteinander zu reden und die Missverständnisse versuchen glatt zu ziehen. Dazu gehört einiges an Größe ist aber leider nur ein Umgang mit Symptomen.
Zusammenarbeit gleichbedeutend mit Teamarbeit ist quasi nicht möglich da die Projektstrukturierungen und Kapazitäten fehlen um dies zu koordinieren.
Ein aktiver Wissenstransfer und -Dokumentation könnte hier Abhife schaffen.
Wie ein ehemaliger Kollege hier unemotional und vollkommen zutreffend beschrieben hat:
Mehr Teamarbeit weniger Einzelkämpfertum!

Vorgesetztenverhalten

Ich kann hier nur über meine Abteilung schreiben.
1. Musik am Arbeitsplatz ist verboten. Selbst im eigenen Büro in welchem man alleine arbeitet und somit niemanden stört. Auf die Begündung man könne sich mit Musik besser konzentrieren und vom Baustellenlärm abschotten wurde wie folgt geantwortet:
"Die Regeln gelten für alle. Dann arbeiten Sie halt weniger effizient." - Abmahnung
2. Erste Anfrage ob man zusammen kommen könnte um einen Weg auszuarbeiten, unter Berücksichtigung der Unternehmensabläufe, Teilzeit beim Arbeitnehmer einzuführen wurde mit Gespräch auf höherer Ebene beantwortet, in welchem es grundlegend darum ging dem Arbeitnehmer Faulheit und das im Stichlassen der Kollegen vorzuwerfen. Zudem wurde man erinnert wie leicht man zu ersetzen wäre.
3. Nach Durchsetzung der Teilzeit durch den Arbeitnehmer für 1 Jahr der als "Testzeitraum" deklariert war, wurde (ohne eine versprochene Auswertung) vor Ablauf wie folgt kommuniziert: "Sie gehen wieder auf 40h hoch, keine Diskussion oder wir gehen getrennte Wege."
4. Verbesserungvorschläge zur Abteilungsstrukturierung/Projektorganisierung wurden übergangen ohne Faktenprüfung mit dem Verweis man sei ja nur ITler.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Tische, auf Wunsch ergonomische Mäuse etc., Klimaanlagen vorhanden.
Küchen, Kühlschränke und Obstversorgung wird gestellt.

Kommunikation

Teamkommunikation untereinander ist schwer herzustellen da es an Zeit fehlt. Dies ist nicht die Schuld der Angestellten sondern eine Frage der Strukturierung. Die Personen welche dafür zuständig wären sind selbst überlastet mit Aufgaben und haben es dadurch nicht geschafft dieser Strukturierung Zeit einzuräumen geschweige denn die Möglichkeit der Weiterbildung in diesem Bereich.
In 3 Jahren hat sich als einzigste Möglichkeit, das die ganze Abteilung regelmäßig miteinander kommuniziert, die Raucherpause herauskristalisiert. Welche natürlich minutengenau von der Arbeitszeit abgezogen wird.
Zudem herrscht zum Teil die Auffassung im Unternehmen lieber den Kopf einzuziehen als einen Fehler oder Unwissenheit zuzugeben. Bedeutet natürlich das man mehr Arbeitszeit aufbringen muss um den Fehler dann selbst zu finden und ihn zu beseitigen. Offene Feedbackkultur wäre hier ein Lösungsansatz bei der keiner direkt eins auf den Deckel kriegt. Würde Arbeitszeit sparen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt wird pünktlich bezahlt und ist angemessen. Die Behauptung diese wäre überdurchschnittlich im Bereich IT kann ich aktuell nicht nachvollziehen da ich aktuell in ähnlicher Höhe verdiene.
In anderen Arbeitsbereichen mag dies durchaus zutreffen.
Es fehlen aus meiner Sicht Motivationsprämien für Abschlüsse von großen Projekten oder (Prozess-)Automatisierungen und Optimierungen welche dem Unternehmen dauerhaft Geld einsparen.
Es werden Zusatzzahlungen für Schwangere übernommen, sowie monatlich Gutscheine für Geschäfte der eigenen Wahl ausgegeben. Alle Zusatzleistungen finden sich auf der Homepage oder hier in den Kommentaren.
Wenn man diese mal vergleicht kann man auch orakeln welche Bewertungen hier echt sind.

Gleichberechtigung

Reines Männerteam. Inwiefern auf Elternzeitnahme durch Männer eingegangen bzw. diese Strukturell vorgesehen ist kann ich abschließend nicht beurteilen. Beim ausloten der Option hatte ich allerdings das Gefühl das davon ausgegangen wird das dies selbstverständlich die Frau übernimmt und der Mann arbeiten geht.
In der aktuellen Abteilungsstruktur wäre dies anders aus meiner Sicht auch nicht abfangbar.
Außerhalb meiner Abteilung gibt es gewertschätzte Frauen in höheren Positionen und der Wiedereinstieg nach Schwangerschaft wird ermöglicht, auch auf Teilzeitbasis.

Interessante Aufgaben

Interessant sind die Aufgaben alle mal. Man ist ja auch für fast alle verantwortlich.
Aufgrund der Fülle an abzudeckenden Arbeitsgebieten inkl. Telefons und Vor-Ort-Support ist eine Spezialisierung nur schwer möglich da die Zeit fehlt sich konzentriert und ohne Unterbrechung mit einem Thema auseinander zu setzen.
Durch die geringe Anzahl an Mitarbeitern für meinem Bereich Systemintegration, Servicedesk, Softwareverwaltung, Infrastrukturverwaltung, Skripting etc.pp konzentriert sich das Wissen und die Verantwortung auf zu wenig Köpfe für zu viele Bereiche was zwangsweise zu Stress führt.
Gestaltungsfreiräume hat man prinzipiell in den Aufgabengebieten.

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
wir bedanken uns an dieser Stelle für die geleistete Arbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute! Den Kritikpunkten werden wir uns annehmen und in die Weiterentwicklung einfließen lassen. Schade, dass Du bereits implementierte Funktionen bzw. Optionen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation, wie bspw. unser Projekt-Management-Team, nicht wahrgenommen hast.

Liebe Grüße

Einer der "Top" Arbeitgeber in Jena !

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Angenehmes Klima in der kompletten Abteilung.

Work-Life-Balance

Der Betrieb macht viel für die Mitarbeiter. Z.Bsp.: genaue Zeiterfassung, monatliche Gutscheine, Massagen, betriebliche Altersvorsorge, Gewinnbeteiligung, Veranstaltungen, Teamevents, kleine Geschenke zwischendurch.... usw.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma macht eine Menge für die Umwelt und für die Stadt Jena.

Kollegenzusammenhalt

So ein mega Team hatte ich noch nie.

Vorgesetztenverhalten

Ich mag meine Vorgesetzten, jedoch müsste er in einigen Fällen etwas Entlastung bekommen. So verliert er manchamal den Überblick im Team.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe Kollegin, Lieber Kollege,
vielen Dank für deine Bewertung. Es freut uns, dass du mit deiner Arbeitssituation zufrieden bist und insbesondere die Work-Life-Balance sowie den Umgang miteinander positiv bewertest. Deine Verbesserungsvorschläge bezüglich der Entlastung der Vorgesetzten nehmen wir gern an und werden dies prüfen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dir.
Liebe Grüße

Ein tolles Unternehmen

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Minutengenaue Zeiterfassung
Lockerer Umgang miteinander

Gehalt/Sozialleistungen

Super Gehalt inklusive einer großzügigen Gewinnbeteiligung, außerdem erhält man jeden Monat einen Gutschein (Rossmann, Aral,Rewe) seiner Wahl.

Kollegenzusammenhalt

Tolles Team, da kommt man gern auf Arbeit


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Liebe Kollegin, Lieber Kollege,
vielen Dank für das positive Feedback. Schön, dass du dich bei uns wohlfühlst. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen dir alles Gute.

Liebe Grüße

Fragwürdiger Umgang mit Menschen und veraltete Arbeitsmethoden

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt ist gut und wird pünktlich bezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit neuen Mitarbeitern. Gerade, wenn man diese offensiv von anderen Unternehmen abwirbt, muss man diese dann schlussfolgernd auch in die hoch-komplexen Abläufe (bei mir IT/Programmierung und Projektmanagement) einarbeiten! Zumal es dazu kaum Möglichkeiten für diesen Mitarbeiter selbst gibt, da es in weiten Teilen an Dokumentation und Wissensmanagement fehlt und etablierte Mitarbeiter kaum Zeit neben ihrer originären Aufgaben finden. Ein Mentoring- oder OnBoarding-Programm, wie ich es in anderen Firmen schon erleben durfte, gab es nicht.
Schlussendlich wurde ich, ohne Angabe von nachvollziehbaren Gründen und ohne jede Vorwarnung, zum letztmöglichen Termin in der Probezeit gekündigt. Da mir zu keiner Zeit nahe gebracht wurde, das ich die aufgetragenen Aufgaben nicht gut erfülle (diese wurden aber auch kaum beachtet oder überprüft), kann ich das weder verstehen noch nachvollziehen und über die Gründe höchstens spekulieren. Ich hatte und habe aber den Eindruck, das damit Fehler und Unzulänglichkeiten anderer kaschiert wurden. Bestimmte Aufgaben, für die ich eingestellt wurde (Modernisierung der Arbeitsplanung- und der -prozesse, Kommunikation, Wissensmanagement, Dokumentation im Verbund zu externem Dienstleister; Projektmanagement) waren kaum lösbar, da bei den Beteiligten großer Widerstand und Ablehnung gegenüber Neuerungen spürbar war, die ggf. zu mehr Transparenz geführt hätten.
Ich hatte vorher eine sichere Arbeitsstelle aufgegeben und bin hohe finanzielle Verpflichtungen und Risiken eingegangen, um für die Böttcher AG tätig zu sein - das war allen Verantwortlichen jederzeit bekannt, hatte aber keine Gewichtung!
Für mich ist das verantwortungsloses Handeln mir und vor allem meiner Familie gegenüber! Ich hab so ein unprofessionelles und kaltes Verhalten vorher noch nie erlebt und bin mehr als enttäuscht!
Aus beruflicher Sicht wundere ich mich darüber, wie man es sich leisten kann oder will, ausgewiesene Fachleute, die man für positive Veränderung anwirbt, zu entlassen, weil man wohl doch lieber alles so lässt, wie es ist. Oder weil man vielleicht denkt, das Unzulänglichkeiten, die über viele Jahre von vielen Mitarbeitern angehäuft wurden, von Einzelnen in wenigen Wochen oder Monaten verbessert oder beseitigt werden könnten - ohne eigene Mithilfe oder sogar gegen Widerstände von Beteiligten.

Verbesserungsvorschläge

- Einführung eines Betriebsrates.
- Mitarbeiter sollten auch als Menschen und nicht hauptsächlich als Kostenfaktor betrachtet werden.
- Mitarbeiter- bzw. Menschenführung sollte ausgebaut werden.
- Die Arbeitsmethoden im administrativen und IT-Bereich sollten modernisiert werden.
- Mehr Teamarbeit statt Einzelkämpfertum.
- Mehr Einbeziehung von Fachkräften in Entscheidungsfindungen.
- Einführung einer Fehler- und Kritik-Kultur. Dazu sollte man auch sachgerecht mit Kritik hier über das Kununu-Portal umgehen können. Es gibt Gründe, warum sich Mitarbeiter lieber hier als persönlich vor Ort äußern!
- Bestehende Strukturen sollten iterativ hinterfragt und verbessert werden.
- Flaschenhälse bzw. Inselwissen und die damit verbundenen Abhängigkeiten sollten abgeschafft bzw. abgemildert werden (betrifft auch und besonders Abhängigkeit zu bestimmtem externen Dienstleister).
- Mehr Urlaubstage.
- In Stellenausschreibungen angebotene Benefits sollten sich im Arbeitsvertrag wiederfinden.

Arbeitsatmosphäre

Lob oder Kritik habe ich nicht erhalten. Es gab keine dedizierte Auseinandersetzung mit meiner Arbeitsleistung (z.B. Mitarbeitergespräch). Eine vertrauliche Atmosphäre kann ich nicht bestätigen. In meiner Wahrnehmung wurde nicht immer offen mit Anderen agiert, sowohl im Hinblick auf Kritik an den Arbeitsmethoden als auch bei betrieblichen Entscheidungen. Diese Entscheidungen werden meist "von oben" und von einzelnen Entscheidern getroffen. Teamarbeit habe ich kaum erlebt, aber oft vermisst und auch eingefordert. Einzelne Mitarbeiter erlebte ich überlastet. Ich habe die Arbeitsatmosphäre eher als unangenehm empfunden.

Image

Ich denke, viele Mitarbeiter sind sicher durch das gute Gehalt vordergründig positiv gestimmt. Intern erlebte ich aber viel Unzufriedenheit mit der Art und Weise der Arbeit bzw. Arbeitsorganisation und der chaotischen und stellenweise nicht vorhandenen Führung. Eine Wertschätzung der Mitarbeiter hab ich selbst nicht erlebt. In meinem Bekanntenkreis überwiegt ein schlechtes Ansehen der Firma.
Mein Rat an die Firma: Geld allein ist nicht alles!
Ich erlebe derzeit fortwährend, das meine Kritik hier im Kununu-Portal "vom Arbeitgeber" mittels dem Markieren angeblich unwahrer Behauptungen deaktiviert wird. Ich wünschte mir, das man sich besser sachlich mit der Kritik auseinandersetzt, als sich so intensiv darum zu bemühen, die eigene Außenwirkung bzw. sein Image im eigenen Sinne zu "korrigieren" - auch und gerade im Zusammenhang mit anderen, für mich auffällig positiven Bewertungen hier (manche davon relativ zeitgleich erschienen), die sich wenig mit meinen Erlebnissen decken. Für mich stellt das einen Mangel an Professionalität und Souveränität dar.
In diesem Sinne stimmen für mich Image und Realität nicht überein!

Work-Life-Balance

Der Urlaubsanspruch betrug 24 Tage und konnte optional um 3 Tage anteilig im Tausch gegen die (optionale) Gewinnbeteiligung erweitert werden.
Die angebotene Gewinnbeteiligung würde anteilig abgezogen werden, wenn man krank bzw. arbeitsunfähig ist. Ich habe erlebt, das Mitarbeiter offenkundig krank (mit Erkältung) am Arbeitsplatz saßen, ich vermute, dass das im Verlust der Gewinnbeteiligung begründet sein könnte. Für mich keine gute Option, wenn ich mich dabei selbst anstecken könnte.
Überstunden sind keine angefallen, wären aber erfasst und abgegolten worden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung habe ich weder angeboten bekommen, nicht erhalten noch als existent wahrgenommen. Ob man Karriere im Sinne von Aufstieg machen kann, wage ich nicht zu beurteilen, ich vermute aber, das die Möglichkeiten begrenzt sind.
Ich persönlich habe mehrfach angeboten, Kollegen im Umgang mit verwendeten Software (Jira, Confluence) oder der Nutzung und dem Nutzen agiler Arbeitsmethoden zu schulen, doch wurde dieses Angebot von Vorgesetzten nicht angenommen. Meiner Erfahrung nach ist es äußerst schwierig, effizient mit Software zu arbeiten, wenn man die Funktionalitäten und zugrundeliegenden Methodiken nicht oder nur unvollständig kennt und versteht!
Essentiell wichtig wäre es in meinen Augen, (neue) Mitarbeiter in die Abläufe der Firma nach einem ausgearbeiteten und qualifizierten Plan einzuarbeiten und sie zu schulen, da diese Vorgänge in der Firma keinem Standard folgen und sehr komplex sind. Dort wurde viel Potential verschenkt, ein einheitlicher Wissensstand konnte so nicht entstehen!
Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung habe ich wenige erlebt, da Entscheidungen in weiten Teilen vorgegeben wurden und ich wenige Raum zur Mitgestaltung hatte.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt war überdurchschnittlich und wurde immer pünktlich bezahlt.
Weiterhin gab es noch optionale Gutscheine (nach 6 Monaten) und eine optionale Gewinnbeteiligung (nach 12 Monaten). Davon ist allerdings nichts im Arbeitsvertrag verankert und somit jederzeit eine Kann-Bestimmung. Seltsam in meinen Augen, wenn man damit offensiv offene Stellen bewirbt.
Mein Tipp an künftige Mitarbeiter: Vertrag aufmerksam lesen und sich genau überlegen, ob das für einen selbst passt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Sozialbewusstsein konnte ich in meinem konkreten Fall (siehe Punkt "Vorgesetztenverhalten") schwer wahrnehmen. Über das Umweltbewusstsein kann ich keine Aussage treffen.

Kollegenzusammenhalt

Einen Kollegenzusammenhalt ich kaum erlebt. Kaum jemand hat sich mir gegenüber zuständig gefühlt, mich einzuarbeiten, niemand hat zwischendurch mal nachgefragt, ob und wie ich zurechtkomme. Ich hatte oft das Gefühl, das viele sehr darauf achten, keine "auf den Deckel" zu bekommen.
Meine Vorschläge für Verbesserungen wurden oft skeptisch betrachtet. Ich hatte auch den Eindruck, das es für manch einen Mitarbeiter einfacher ist, mich als neuen Kollegen, der offenkundig etwas besser weiß, hinter meinem Rücken zu diskreditieren, als die eigenen Ansichten und Fähigkeiten infrage zu stellen oder von mir zu lernen. Eventuell spielte auch bei manchem die Angst mit, das die eigenen Unzulänglichkeiten offenkundig werden könnten, jedenfalls hatte ich diesen Eindruck.
Eine wirkliche Teamarbeit habe ich oft eingefordert, aber stets vermisst. Für mich eine anonyme, unpersönliche Atmosphäre.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe wenige ältere Kollegen (für mich sind das welche im Alter 50+) wahrgenommen. Insofern kann ich weder beurteilen, ob diese gleich behandelt noch ob sie besonders gefördert würden. Ich habe mir jedoch schon Gedanken darüber gemacht, warum es so wenig ältere Kollegen gab.

Vorgesetztenverhalten

Anfangs aufgeschlossen und freundlich, als es darum ging, mich als neuen Mitarbeiter zu gewinnen. Danach erlebte ich nur noch wenige Führung und Betreuung. Ich habe offene und verdeckte Grabenkämpfe um Kompetenzen erlebt. Ich wurde nicht sachgerecht eingearbeitet, meine Leistungen wurden, meiner Meinung nach, nicht ausreichend beachtet und beurteilt. Manche der getroffenen Entscheidungen waren für mich nicht transparent und nachvollziehbar. In Entscheidungsfindungen wurde ich wenig einbezogen, Entscheidungen werden von wenigen getroffen und waren in meiner Wahrnehmung oft nicht diskutabel.
Ich habe einen recht autoritären Führungsstil erlebt. Es gibt in meinen Augen Defizite in der Einbeziehung von Mitarbeitern.
Bei der Auflösung meines Vertrages am letzten möglichen Tag der Probezeit ohne Angabe von nachvollziehbaren Gründen und ohne jegliche Vorankündigung habe ich eine starke Empathielosigkeit wahrgenommen. Für mich wurde an der Stelle die soziale Verantwortung des Arbeitgebers mir als Arbeitnehmer und meiner Familie gegenüber schlecht wahrgenommen!

Arbeitsbedingungen

Ich habe in einem Großraumbüro mit geschätzt 80 Arbeitsplätzen gearbeitet. Viele der Mitarbeiter hatten telefonische Tätigkeiten, entsprechen hoch war die Geräuschkulisse.
Ich wurde von einem anderen Arbeitgeber abgeworben , es gab eine mehrwöchige Vorlaufzeit. Trotzdem hatte ich beim Eintreffen keinen eigenen Arbeitsplatz (beim Einsatz bei externem Dienstleister). Intern habe ich beispielsweise einen eigenen E-Mailaccount erst nach Intervention des Vorstands erhalten. Ein On-Boarding habe ich vermisst. In meinen Augen gab es da organisatorische Defizite. Willkommen habe ich mich so nicht gefühlt.

Kommunikation

Die Kommunikation lief, in meinen Augen, unzeitgemäß und nicht vollständig transparent, dabei gingen Informationen verloren. Existierende Systeme wie Jira und Confluence wurden nicht in ausreichendem Maße und sachgerecht verwendet. Aufgaben mussten oft ad hoc erledigt werden, es wurde vieles nicht geplant und ausgearbeitet. Eine Dokumentation, speziell im IT-Bereich, war unzureichend. Viel Detailwissen konzentrierte sich in den Köpfen einzelner Mitarbeiter und besonders bestimmter, externer Dienstleister, welche sich wohl dadurch quasi unkündbar bzw. unabdingbar machen. Für die Firma Böttcher, meiner Meinung und Erfahrung nach, eine gefährliche Konstellation. Ich habe auf diese Unzulänglichkeiten mehrfach hingewiesen, konnte jedoch keine Veränderung erwirken.

Gleichberechtigung

Eine Gleichbehandlung gibt es offenbar. Mir gegenüber wurden keine Aufstiegsmöglichkeiten propagiert und ich habe keine wahrgenommen. Daher weiß ich auch nicht, ob diese für Frauen möglich sind.

Interessante Aufgaben

Theoretisch ist großes Potential für Veränderung und Modernisierung vorhanden. Es könnte tolle Entwicklungen geben, es gibt auch Mitarbeiter mit guten Ideen. Entscheidungen werden aber oft nur auf oberer Ebene getroffen und vieles "von unten" wurde abgeblockt. Es wurden, in meiner Wahrnehmung, über viele Jahre oder nun schon Jahrzehnte technische Schulden angehäuft. Allein das aufzuarbeiten verspricht Arbeit und Abwechslung für Jahre, so wurde mir das auch von Mitarbeitern kommuniziert. Leider, wie so oft, wird das aber weiter vor sich her geschoben, weil es gefühlt zu aufwändig wäre und keinen direkten Nutzen (sprich Umsatz als größten Erfolgsindikator) bringt. Es ginge vieles definitiv moderner, besser und einfacher. Stattdessen werden, wie in meinem Fall, Wissensträger moderner Methoden entlassen und ein "weiter so wie bisher" gelebt. Das könnte mittel- bis langfristige Folgen haben. Nicht jede Verbesserung ist in wenigen Wochen zu bewältigen, nicht jeder Erfolg ist in Geld auszudrücken. Ich hätte mir da mehr Weitsicht, Risikobereitschaft und Ausdauer gewünscht.

Arbeitgeber-Kommentar

Nancy PetermannPersonalreferentin

Wir bedauern es wirklich sehr, dass wir nicht, wie gedacht, zusammengepasst haben. Die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses belastet zumeist beide Parteien emotional. Jedoch lässt sich dies, trotz intensiven Auswahl- sowie Onboarding-Prozess, nie komplett verhindern und die Probezeit dient dafür, für beide Parteien Sicherheit und Klarheit zu bekommen. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünschen sowohl privat als auch beruflich alles Gute! Die oben vorgenommene Bewertung sowie die inhaltlichen Ausführungen sind voraussichtlich in einer emotional besonderen Situation entstanden, entsprechen jedoch in weiten Teilen nicht dem, was hunderte Mitarbeiter an der Böttcher AG als Arbeitgeber schätzen.

Ein Arbeitsplatz zum Wohlfühlen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr entspannte Arbeitsatmosphäre in einem tollen Team.

Work-Life-Balance

Viele Benefits und immer wieder kleine Aufmerksamkeiten für die Mitarbeiter. Flexible Arbeitszeiten... Da kann man sich nicht beschweren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Toller Arbeitgeber, was genau das betrifft! Es werden eine Vielzahl gemeinnütziger Vereine in der Region unterstützt und immer wieder offensiv nach unterstützenswerten Aktionen gesucht.
Artikel aus dem Shop, die nicht mehr verkauft werden können, werden nicht einfach weggeworfen, sondern an die Mitarbeiter verteilt.

Kollegenzusammenhalt

Könnte nicht besser sein! Habe ich vorher noch nie so erlebt!

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchien und ein freundschaftliches zugewandtes Verhältnis!

Kommunikation

Klappt gut ist strukturiert und meistens genau auf den Punkt. Die Kommunikation in die Chefetage ist manchmal etwas aufreibend, aber wo ist das nicht so! ;-)

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslngsreich - man lernt täglich dazu.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Christin KollascheckAssistenz der Geschäftsführung / Feel Good Manager

Hallo liebe Kollegin/lieber Kollege!

Vielen Dank für deine ehrliche Bewertung. Es freut uns, dass du mit uns als Arbeitgeber zufrieden bist.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei uns im Unternehmen!

Solltest du noch weitere Anmerkungen, Anregungen oder Wünsche haben, kannst du dich gerne jederzeit an unsere Feel-Good-Managerin oder unser Personalbüro werden.

Liebe Grüße

Tolles Team, aufmerksamer Arbeitgeber, viele Vorteile!

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Regionale Unterstützung
- Viele Benefiz für die Mitarbeiter (Prämie, Gutschein, Geschenke, Veranstaltungen, Massage...)
- Flexible Arbeitszeit
- Kommunikation
- Kleine Überraschungen oder Geschenke auch mal Zwischendurch und ohne Grund
-
- Feel Good Manager

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mich noch über die Möglichkeit von Elektrofahrrädern freuen. Hier gibt es ganz tolle Möglichkeiten und die Umwelt wird diesbezüglich auch noch geschont. :-)

Arbeitsatmosphäre

Ich komme täglich sehr gerne zur Arbeit. Das Team ist toll und arbeitet wunderbar und flexibel. Hier wird nichts all zu ernst genommen und auch mal eine Menge Spaß verteilt. :)

Work-Life-Balance

Es wird viel in diesem Bereich gemacht. Gerade für den Neubau sind wohl eine Menge neue Dinge geplant. Kleine Details könnte man aber aktuell auch schon aufbessern wie z.Bsp.: Home-Office für alle Mitarbeiter. (aber natürlich nur bei denen, wo Home-Office auch nur möglich ist) ;o)

Gehalt/Sozialleistungen

Man ist doch nie 100% zufrieden oder? ;O) Die Unterstützung bei Beiträgen zur betr. Altersvorsorge haben wir ja bereits. Wenn diese bei VWL auch noch möglich wäre, dass wäre super! :)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist der Firma besonders wichtig! U.A. unterstützt die Firma jährlich viele Regionale Projekte für Kinder, Senioren oder Menschen die einfach Hilfe benötigen.

Kollegenzusammenhalt

Das beste Team was ich jemals hatte! Wie es in der restlichen Firma ist, kann ich nicht beurteilen. Das kommt wahrscheinlich auch auf die Größe des Teams an, Grüppchen hat man sicherlich überall. Ich mag mein Team aber nicht mehr hergeben. :)

Umgang mit älteren Kollegen

Wir sind ein recht junges Unternehmen, haben aber dennoch natürlich einen Anteil an älteren Kollegen. Auf diese wird besonders geachtet, natürlich auch bei der Vergabe von Aufgaben.

Arbeitsbedingungen

Flexible Arbeitszeiten, auch mal spontan ein paar Tage frei machen. Alles ist möglich!

Kommunikation

Ist alles super. Wir werden über unsere Abteilungsleiter und/oder unsere Feel-Good-Managerin und dem Personalbüro immer auf den neusten Stand gebracht und erhalten eine Menge Informationen. Besonders zur Zeit von Corona war/ist das sehr wichtig gewesen.


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Karriere/Weiterbildung

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Christin KollascheckAssistenz der Geschäftsführung / Feel Good Manager

Hallo liebe Kollegin/lieber Kollege!

vielen Dank für deine ehrliche Bewertung. Es freut uns, dass du mit uns als Arbeitgeber zufrieden bist.

Bezüglich deines Vorschlages nach Elektrofahrrädern werden wir dies gerne prüfen und mit der Geschäftsleitung besprechen.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei uns im Unternehmen!

Sollte doch einmal etwas sein, kannst du dich gerne jederzeit an Deine Führungskraft, Mitarbeiter/-in im Personalwesen oder unsere Feel-Good-Managerin wenden.

Liebe Grüße

Angenehmes Gesamtpaket! Viel Spaß, Teams passen gut und regelmäßig muss man sich für Neues aktivieren.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einzige Kritik, hier arbeiten viele Intelligente Menschen die mit Ihren Ideen einiges bewirken könnten - wenn die Geschäftsleitung einen Weg finden würde diese Themen schneller zu besprechen und ggf manche Entscheidungsgewalten abzugeben.

Verbesserungsvorschläge

Sehe ich hier aktuell nicht.
Verbesserungen sehen immer nur die Einen als Verbesserung, die anderen als Verschlechterung. Gibt das Unternehmen etwas onTop, ist dies nach kurzer Zeit vergessen und wird als selbstverständlich angesehen.

Arbeitsatmosphäre

Teams werden schon bei Neuenstellungen aufeinander abgestimmt, es sollen hier alle zusammen arbeiten "wollen". Das Miteinander wird gut gefördert durch sowohl Teamabende die die Mitarbeiter bestimmen als auch durch Kaffeerunden/Kurzgesprächen, dies führt im gleichem Zuge dazu dass Arbeits-relevante Themen besser und angenehmer besprochen werden. Es gibt gern viel zu lachen und ebenso Unterstützung wenn man mal unzufrieden mit Arbeitsabläufen oder Beschlüssen ist.
Im Vergleich zu meiner vorhergehenden 11-Jahre langen Abreit ein großer Pluspunkt!
Die Geschäftsleitung macht ganz normal seine Arbeit und eben, wie das Wachstum bestätigt, gut. Wie in jedem Beruf muss man so eben mehr Kritik als Lob akzeptieren, darin erkenne ich keinerlei Probleme wie manch andere.

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Ich möchte mal zwischen den Zeilen lesen und behaupte dass hier eine große Zahl der Mitarbeiter sehr zufrieden ist. Viele Beschwerden die hier entstehen liegen an dem Umstand dass viele Unzufrieden sein wollen und Probleme suchen. Es gibt nur wenige Unternehmen in denen es so gut läuft wie hier!

Work-Life-Balance

Sehr gut! Ich habe aus meinem vorhergehenden Beruf aus diesen Gründern hierher gewechselt. Man muss soviel geben wie in jedem anderen Beruf, bekommt aber einiges mehr zurück! Auch hat man für alles Optionen. Wenn einem der Urlaub zu gering ist kann dieser aufgestockt werden gegen Provisionszahlung. In welchem Unternehmen gibt es solch eine Option und eine so enorme Provision? Ich verstehe hierzu die negativen Eintragungen nicht, so viel Menschen in anderen Firmen bekommen weniger Grundgehalt und keine Provi noch Gutscheine, Obst, Gemüse, Süßigkeiten, Wasser, Kaffee ...

Karriere/Weiterbildung

Sofern Weiterbildungsmöglichkeiten vorliegen werden diese auch angeboten, für alle anderen Anliegen nehmen sich die entsprechenden Personen stets die nötige Zeit fürs Anlernen, Fragen beantworten und weiterbilden.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist überdurchschnittlich hoch und zusätzlich eine optionale Provision, Gutscheine, kostenlose Teamabende, Obst, Wasser, Kaffee und auch nicht verkaufsfähige Waren werden abwechselnd in den Abteilungen verschenkt. Aus meiner 19 Jährigen Berufserfahrung absolut einzigartig!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein ist wirklich gut und wird von der Geschäftsleitung immer wieder vorgelebt.

Kollegenzusammenhalt

Volle 5 Sterne, selbst die persönlichen Charaktere der Mitarbeiter ändern daran nichts.

Umgang mit älteren Kollegen

Wir haben selbst keine in der Abteilung. Aus anderen Abteilungen aber spürbar sehr gute Unterstützung.

Vorgesetztenverhalten

Diese sind alle kommunikativ und nehmen sich allen Themen an! Auch hier ist wieder zu sagen dass man im Stande sein muss die Entscheidungen zu akzeptieren. Ich bin ausführendes Glied im Unternehmen, ich kann jederzeit meine Bedenken vorlegen, sollte aber dennoch im Stande sein die Entscheidungen hinzunehmen und umzusetzen.

Arbeitsbedingungen

Sehr belebt, das stört den ein oder anderen, ich empfinde das immer wieder als gut für das Klima und die Kommunikation. Temperaturen und Belüftung sind super, Höhenverstellbare Tische, unterschiedliche Bürostühle um auch mal durchzutauschen und Sitzbälle/Balanceboard etc.
Hier würde ich mir jetzt noch Musik wünschen ...

Kommunikation

Ggf etwas zu viel Kommunikation. Die für sich Arbeits-relevante Kommunikation ist voll gegeben. An manchen Stellen aber etwas zu spät und indirekt.

Gleichberechtigung

Ist voll gegeben! Gefühlt haben manche Frauen hier sogar mehr die Hosen an als die Männer :-)

Interessante Aufgaben

Es gibt immer wieder neue Themen die durchdacht und umgesetzt werden müssen, also viel interessantes und neues. Und dennoch die in unserem Beruf üblichen tägliche wiederkehrende Arbeit die langweilig werden kann ...

Arbeitgeber-Kommentar

Christin KollascheckAssistenz der Geschäftsführung / Feel Good Manager

Hallo liebe Kollegin/lieber Kollege!

Vielen Dank für deine positive Bewertung und die Zeit, die du dir genommen hast, um deine Erfahrungen hier mit anderen Interessierten zu teilen.

Gerne möchten wir noch auf deinen einzigen Kritikpunkt „Intelligente Menschen und Ihre Ideen“ näher eingehen:

Wir sind jederzeit offen für neue Vorschläge, Ideen oder Anregungen. Um diese Themen zu besprechen, kann man sich immer an seinen direkten Abteilungsleiter wenden. Herrscht jedoch Uneinigkeit oder wird der Vorschlag abgeblockt, kann dieser auch jederzeit direkt mit der Geschäftsleitung besprochen werden. Diese bietet täglich persönliche Termine zur Mittagszeit an, um solche Anliegen zu klären.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei uns im Unternehmen!

Solltest du noch weitere Anregungen oder Wünsche haben, kannst du dich gerne jederzeit an unsere Feel-Good-Managerin oder unser Personalbüro werden.

Liebe Grüße

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