19 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es herrscht mal kreatives Chaos, mal Druck durch Ausschreibungen, zumeist ist die Arbeit aber durch positiven Tatendrang und neue Ideen geprägt. Das Umfeld ist schnell und dynamisch, Lachen & Herzlichkeit sind willkommen.
Besonders im Umkreis Kiel / Schleswig-Holstein ein guter Ruf.
Work-Life-Balance ist gegeben, hier ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wie in jeder Agentur gibt es Zeiten, in denen mehr anfällt; bei Sonnenschein und ruhigen Tagen ist es auch kein Problem, früher zu gehen. Teilweise werden Reisen am Wochenende vorausgesetzt und nicht ausgeglichen.
Auf Weiterbildung wird von boy proaktiv viel Wert gelegt und investiert.
Gehalt ist entsprechend der Verantwortung und zufriedenstellend. Die Sozialleistungen sind top, hier könnten sich einige große Unternehmen eine Scheibe abschneiden.
Guter Zusammenhalt zwischen den Kollegen, man unterstützt sich auch bei viel Arbeit und Herausforderungen. Man kennt sich gut & es findet ein reger Austausch statt.
Die Vorgesetzten sind stets offen, transparent und sehr wertschätzend. Teilweise mangelt es an ausreichender Kapazität, um den Führungsaufgaben umfassend nachzukommen.
Schöne, moderne Büros und eine einwandfreie Ausstattung für alle: Macbook, iPhones, Airpods, höhenverstellbare Schreibtische, uvm.
30 Tage Urlaub, Homeoffice und mobiles Arbeiten sind möglich.
Die Kommunikation über alle Themen des Unternehmens war in den meisten Fällen sehr transparent.
Wer will, kann Verantwortung übernehmen; auch junge Kolleginnen und Kollegen.
Sinnstiftende Projekte und ausgewählte Kunden. Es wird nicht langwellig!
Im Kollegium gut und freundlich. Wenn was falsch läuft aber teilweise massive Kritik, auch unter der Gürtellinie, aus der Führungsebene. Die viertelstundengenaue Stundenerfassung wird eng kontrolliert, bei einem zu hohen Anteil an nicht-verrechenbaren Stunden werden Menschen angesprochen. Die Rentabilität von Projekten müssen Projektmanager teilweise in öffentlichen Meetings rechtfertigen. Das schafft hohen Druck.
Sehr gutes Image regional, im Bereich Nahverkehr auch überregional. Die beste und angesehenste Agentur in Schleswig-Holstein.
Ob man Überstunden macht, und ob man sie ausgleicht, wenn man sie macht liegt, in der eigenen Verantwortung. Es gibt Zeiten (4. Quartal) und Tätigkeiten (Ausschreibungen), wo man schon mal bei 10-20 % Überstunden landet, wenn man es gut machen will bzw. die Deadlines es erfordern. Ausgleichen von Überstunden ist möglich, teilweise wird man dafür aber auch schräg angeguckt. Durch das hohe Maß an Eigenverantwortung und die verdichtete Arbeitszeit macht man sich auch selbst Druck, das nimmt man durchaus auch nach Hause. Bei anderen Arbeitgebern läuft das wesentlich besser.
Hier kann man lange bleiben und in die Führungsebene aufsteigen. Entwicklung wird langfristig gedacht und unterstützt, entsprechende Fortbildungen finanziert. Insgesamt wird Fortbildung groß geschrieben, hierfür ist viel Geld da, was toll ist.
Kommt sehr auf das eigene Verhandlungsgeschick an. Es gibt ein Gehaltssystem, das ist aber intransparent. Wer gut verhandelt, Gehaltssprünge an Ziele knüpft und diese erfüllt, kann ganz gut verdienen. Besser als in der regionalen Wald-und-Wiesenagentur, gegebenenfalls gleich oder etwas schlechter als in modernen Digital-Agenturen, definitiv schlechter als in Unternehmensberatungen, mit denen sich das Unternehmen gerne mal vergleicht.
Sehr starkes Engagement im eigenen Handeln (Bio, Bahnfahren statt Fliegen etc.) als auch in den Kunden (Nahverkehr etc.). Dann aber Arbeiten für Möbel Höffner und andere teilweise zweifelhafte Marken, also nicht immer Gold was glänzt.
Insgesamt guter Umgang, man hilft sich, ist für einander da, hat teilweise freundschaftliche Bande. Teilweise etwas lästern hinterm Rücken und treten nach unten, das ist aber eher die Ausnahme.
Gibt ein paar ältere Kollegen, die für ihre langjährige Erfahrung wertgeschätzt werden.
Sehr ambivalent. Regelmäßige Personalgespräche mit proaktiver, weitsichtiger Entwicklung, Gehaltssprünge gekoppelt an konkrete Ziele usw. also wirklich gut. Stellenweise aber Kritik, die sehr unter die Haut geht, wenn mal was schief läuft. Habe teilweise Mitarbeiter gesehen, die nach Personalgesprächen geweint haben.
Zentral gelegenes, schön eingerichtete Büros (Kiel, Berlin), überwiegend mit Stehschreibtischen. Ordentliche Macbooks, 2. Bildschirm am Platz, ist super!
Sehr transparente Geschäftsführung, Zahlen werden kommuniziert, Mitarbeiter können mitreden und teilweise mitentscheiden. Briefings sind aber teilweise unvollständig und die Geschäftsführung ist sehr schwer zu erreichen, so dass man lange auf vollständige Infos wartet und der Druck (in der Regel durch die Kunden) steigt. In Einzelfällen unfaire Kommunikation seitens der Führungsebene.
Mehr Frauen als Männer, sowohl im Kollegium als auch in Führungsetage und Geschäftsführung.
Große Kunden, spannende Kreativ- und Strategieetats, großes Spektrum an Tätigkeiten, Freiheit eigene Fähigkeiten zu entwickeln. Eine der wenigen Agenturen, die Strategie nicht nur sagen, sondern auch machen (manchmal etwas verkopft aber trotzdem extrem spannend und auf einem sehr hohen Niveau).
Man muss selbst darauf achten Grenzen zu setzen und diese klar zu kommunizieren. Auch wenn Überstunden gemacht werden, wird man von den anderen Kolleg*innen quasi um 18.00 Uhr aus dem Büro geworfen. Es gibt keinen Gruppenzwang lange im Büro zu bleiben. Die Geschäftsführung selbst nimmt abends keine Termine an, um Zeit für die Familie zu haben.
Man kann tolle Fortbildungen besuchen, allerdings braucht man dafür Eigeninitiative und muss dies aktiv einfordern. Die Organisation übernimmt man als Arbeitnehmer selbst, aber die Kosten trägt der Arbeitgeber.
Das Gehalt ist für eine Agentur gut. Allerdings kann man das Gehalt nicht in Verhältnis setzen mit den Gehältern, die in klassischen Unternehmensberatungen gezahlt werden.
Unabhängig von Alter, Länge des Arbeitsverhältnisses oder Abschluss kann jeder die gleiche Verantwortung übernehmen und es wird auch jedem zugetraut relevante Kundenprojekte zu betreuen.
Die Arbeit in einem super Team, in dem man immer die Unterstützung bekommt, die man gerade braucht. Die Themen sind spannend und gesellschaftlich relevant.
Durch die flexiblen Arbeitszeiten ist man selber dafür verantwortlich seine Stunden einzuteilen. Hier ist Selbstverantwortung gefragt, genauso bei dem Thema, wenn man Hilfe/ Unterstützung benötigt. Je nach vorheriger Erfahrung muss man sich hieran erstmal gewöhnen.
Die Werte, dass für politisch korrekte Auftraggeber gearbeitet wird
Es gibt nichts, was ich wirklich als schlecht bezeichnen würde
Bessere Stuehle
Es gibt keine Experten und keine klare Ausrichtung. Es gibt keinen Mitarbeiter, der HR gelernt dasselbe gilt IT. Es gibt bei boy Strategie und Kommunikation niemanden, der Strategie gelernt hat. Die Strategie erarbeitet ein Teil der Geschäftsführung und ob die es gelernt hat, weiß ich nicht.
Es gibt keine standardisierten Vorgänge, nicht mal beim Schreiben von Angeboten oder bei der Teilnahme an Ausschreibungen. Es gibt keinen Mitarbeiter für Finanzen/Controlling bzw. eine Ausbildung in dem Bereich vorweisen kann. Es gibt keinen, der Social Media gelernt hat oder Erfahrungen im Bereich PR hat.
Außer Grafik und Projektmanagement ist kein Know-How vorhanden. In Angeboten wird es jedoch nicht durch Mark-up deutlich gemacht. Man schlägt hier und dort etwas auf, wie man denkt und vertuscht die zahlreichen wechselnden externen Partner.
Beispiele für Dinge, die boy nicht inhouse kann:
- Produktion von Foto
- Produktion von Video
- Texten
- Website (Erstellung der Struktur und Bau der Seite)
- Kampagnenplanung und/oder -auswertung
- Social Media (meta, LinkedIn, youtube etc.)
- Physische Events
- Digitale Events
Ein Plan für Wachstum: Wen stellen wir ein mit welchem Ziel? In welchem Bereich, wollen Expertise aufweisen können.
Ich rate davon ab, weiterhin ausschließlich Personen einzustellen, die entweder frisch von der Uni sind oder lange auf Arbeitssuche waren und wenig Arbeitserfahrung mitbringen.
Die Arbeitsatmosphäre ist ungesund. In dem stundenlangen Montagsmeeting hängt die Stimmung meist von der Laune der Geschäftsführung ab. Oftmals fühlte ich mich danach entweder genervt, gelangweilt oder gehetzt.
Gerne wurde in diesem Forum auch über Entlassungen und Kündigungen informiert. Es ist tatsächlich nicht untertrieben zu behaupten, dass das Team binnen eines Jahres aufgrund der hohen Fluktuation nicht wiederzuerkennen ist. Der Hauptgrund für das Ausscheiden von Mitarbeitern war entweder deren "under performance" aus Sicht der Geschäftsführung oder der zu hohe Druck aus Sicht des Angestellten.
Es ist der Agentur während meiner Zeit nicht geglückt, die einzelnen Standorte enger zusammenzubringen. Links und rechts vom Mutterschiff in Kiel dümpeln die anderen Boote in der Ferne und versuchen ihren Kurs zu finden.
Dennoch finden sich auch bei boy nette Kollegen. Die vermögen es jedoch nicht, die allgemein gehetzte, gestresste und unkoordinierte Atmosphäre auszugleichen. Es war mein Eindruck, dass die Zeit zum Helfen und füreinander da sein aufgrund des hohen Workloads nicht ausreichend vorhanden war.
Insbesondere in Kiel ist die Agentur bekannt und hat ein positives Image. Außerhalb von Schleswig-Holstein ist boy nicht bekannt. Ich selbst kann nur sagen, dass das positive Image nicht der Realität entspricht.
Überstunden wurden täglich und auch am Wochenende regelmäßig gemacht. Monatlich würde ich schätzen waren es zwischen 20 und 30 Stunden. Anreisen zu Dienstreisen konnten auch mal auf einen Sonntag fallen, der nicht ausgeglichen wird.
Die Masse an Überstunden ist der Geschäftsführung durchaus bekannt. Alle Stunden werden erfasst und den Projekten zugeordnet, um die an Kunden zu berechnenden Stunden zu tracken. Diese, so wurde es berichtet, wurden der Geschäftsführung alle 2 Wochen vorgelegt. Konsequenzen erwuchsen daraus keine. Die Überstunden durften nicht durch freie Tage ausgeglichen werden, Urlaub durfte nicht länger als für 2 Wochen eingereicht werden.
Mein Eindruck war jedoch, dass diese Problematik eher den Projektmanagern bekannt war, als den Mitarbeitenden in der Grafik. Durchaus möglich, dass die Work-Life-Balance dort besser zu bewerten ist.
Mir ist nicht bekannt, dass man aufsteigen kann. Es gibt keine Hierarchieebenen, die man erklimmen könnte.
Weiterbildungen schien es zu geben, ich hatte keine. Wenn, dann handelte es sich glaube ich im eintägige Seminare.
Zudem gab es ein jährliches Meeting in Norddeutschland. Das wurde auch als Workshop o.ä. verkauft. Tatsächlich traf man dort nur auf die wie immer zahlreichen neuen Mitarbeiter und traute sich meist nicht, die Geschäftsführung bei ihren Vorträgen zu unterbrechen oder ehrliche Meinungen auszutauschen.
Mit Glück hatte man die richtigen Kollegen im Projekt, um gemeinschaftlich und kollegial die Projekte zu bewältigen.
Es gibt nur wenige ältere Kollegen, da der Altersdurchschnitt sehr niedrig ist. Ich empfand den Umgang mit denen jedoch als absolut in Ordnung.
Als Vorgesetzten fungiert die dreiköpfige Geschäftsführung. Obwohl die Agentur seit ihrer Gründung deutlich gewachsen ist, wurde verpasst, Hierarchien beispielsweise in Form von Teamleitern einzuziehen. Möglicherweise ist dies beabsichtigt, um einen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen und das Gefühl eines geschlossenen Team zu stärken.
Die Geschäftsführung hat es jedoch nicht geschafft, ihrer Rolle als Führung nachzukommen. Dies hat zur Folge, dass man völlig planlos und ohne Ziel versuchte durch den Arbeitsalltag zu manövrieren. Niemand gab Guidance und Feedback. E-Mails wurden ignoriert oder vergessen, einige wurden nicht zugestellt, weil das Postfach erneut voll war. Auf Anrufe wurde nicht reagiert und so kämpfte man sich weiter führungslos durch die Projekte.
30 Tage Urlaub, Vertrauensarbeitszeit (viele Überstunden), Handy, Laptop, Bildschirm, Airpods, schöne Büros.
Die Kommunikation zwischen den Standorten war schwach. Die Kommunikation zu der Geschäftsführung musste hart und wiederholt erkämpft werden. Informationen suchte man überall, gesendet wurde auf 1001 Kanälen und ohne Struktur.
Insbesondere zu Beginn meiner Zeit, war ich mit meinem Gehalt sehr zufrieden. Als sich das Ausmaß des Chaos und der Arbeitslast zeigte, empfand ich es nicht mehr als angemessen.
Ich empfand keine Ungleichheit. Einige Mitarbeiter wurden sicherlich deutlicher hervorgehoben, insbesondere die wenigen, die bereits länger als 3 Jahre an Bord sind.
Die Aufgaben können durchaus sehr vielfältig sein. boy hatte nicht wenige Kunden und die wiederum haben unterschiedlichste Wünsche. Nicht jedes Projekt ist interessant (Busfahrplan, Poster o.ä.), aber abwechslungsreich sicherlich.
Top am Arbeitgeber sind:
- sinnvolle und zukunftsweisende Projekte
- die Kolleg*innen
- Das Einbeziehen der Mitarbeitenden in viele Unternehmensentscheidungen
- die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln
Es ist teilweise sehr chaotisch, was aber auch dem positiv hervorzuhebenden Tatendrang geschuldet ist. Man sollte aber bestenfalls etwas flexibel sein.
Der Workload ist phasenweise hoch, kann sich aber gut selber eingeteilt werden. Wenn es zu viel wird, werden Lösungen gefunden.
Für Weiterbildungen steht nicht nur Budget zur Verfügung, sondern die Mitarbeitenden werden explizit motiviert dieses bestmöglich für sich zu nutzen
Der Kollegenzusammenhalt ist top
Langweilig wird es bei Boy nicht. Hier arbeitet man wirklich an Themen, die die Gesellschaft voran bringen. Außerdem wächst das Portfolio stetig und jede und jeder kann auch selber Bereiche mit ausbauen.
Transparente Kommunikation, gute Möglichkeiten
Hohe Motivation bei Geschäftsführung und im Kollegium
Regelmäßige interne und externe Fortbildungen + Entwicklungsgespräche mit Zielsetzungen
Die Basis für die Balance zwischen Karriere und Familie zu legen.
Mehr Eigenwerbung
So verdient kununu Geld.