87 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kommunikation in und von der GL ist ausbaufähig.
Großen Gestaltungsspielraum und das Vertrauen, dass Mitarbeitende bekommen. Super finde ich den Stellenwert von Lernen und persönlicher Entwicklung, die Flexibilität und den offenen Umgang untereinander. Und auch wenn nicht immer alles perfekt läuft: es gibt große Bereitschaft, Dinge zu hinterfragen, aus Fehlern zu lernen und sich als Unternehmen weiterzuentwickeln.
Eigentlich nichts. Einfach weiterhin offen bleiben, zuhören und den Mut haben, neue Dinge fokussiert auszuprobieren.
Prioritäten könnten manchmal klarer gesetzt werden: wir haben viele Themen und Ideen gleichzeitig, da wäre weniger an der ein oder andere Stelle manchmal mehr.
Entscheidungen und Entwicklungen werden transparent kommuniziert. Das gelingt nicht immer perfekt, gerade, wenn sich Dinge schnell ändern, wird aber immer besser. Themen können immer angesprochen und kritisch diskutiert werden, was ich sehr schätze. Was ich auch sehr schätze, ist der kollegiale Umgang untereinander. Trotz viel remote Arbeit werden viele Möglichkeiten des Austausches geboten.
Persönliche und Teamentwicklung wird wirklich unterstützt. Sowohl durch individuelle Lernzeit und Weiterbildungsbudget, als auch durch viele interne Lernformate. Man muss eben auch selbst wollen und etwas Initiative ergreifen. Unsere Scrum Master stehen hier unterstützend Beiseite.
Top Arbeitsbedingungen. Man kann sich seine Arbeit in Absprache mit dem Team super einteilen.
Flexibilität und Home Office sind stets machbar. Gehalt wird auf Inflation angepasst. Innerhalb der Teams ist die Atmosphäre meist kollegial. Entscheidungen im Team kann man schnell und flexibel treffen.
Kommunikation, besonders die von der Geschäftsleitung, lässt an vielen Stellen leider zu wünschen übrig. Hier herrscht viel Intransparenz. Oft wird das eine gewollt und das andere gesagt. Erwartungen werden durch Buzzwords kommuniziert aber nicht klar dargelegt, was zu Frustration und Demotivation führt. Anstatt klare Weisungen zu definieren, wird um das Problem herumgeredet und nicht konkret daran gearbeitet was eigentlich der Knackpunkt einer Sache ist. Dann wird am Ende moniert dass das Problem nicht behoben wurde. Das ist einfach so nicht zielführend!
In Punkto Entwicklung und Wachstum wird auch oft das eine gesagt und dann passiert das Andere. Hier gilt es, gerade bei der Unternehmensgröße, den Mitarbeitern vielleicht mit etwas mehr Realismus und Vorsicht die Strategie zu kommunizieren. Hier eine Sache in Aussicht zu stellen, wo dann die Realität sehr bald eine andere Lage aufzeigt ist zermürbend.
In letzter Zeit wird der Fokus hier auch sehr stark auf KI gelegt, was teils aber auch Initiativen von Mitarbeitern überschreibt und zu Schaden führt. Hier wird, meiner Auffassung nach, über die Stränge geschlagen und bei all der technischen Entwicklung sollten hier nicht die Menschen vergessen werden.
Ersichtlich durch das was als schlecht beschrieben wird. Arbeitet an diesen Punkten!
Ich glaube die Firma hält mehr von sich als sie eigentlich nach außen ist
Gerade beil Teilzeitkräften scheint es einfach kein Bewusstsein oder ein klares Modell zu geben. Rest ist OK.
Die Paradigmen dazu haben sich dauernd geändert. An sich war es aber nicht schlecht. Kann aber noch besser.
Gehalt entsprach nicht dem was geleistet wurde.
Habe da nie mitbekommen das hier etwas substanzielles gemacht wurde.
Ist schwer zu bewerten da glaub ich viel hinterm Rücken gemacht wird. An einigen Stellen ist e sehr gut. An anderen scheint es viel Intrigen zu geben.
Scheint ok.
Absolut unterste Schublade.
Es wird einem vieles in Aussicht gestellt was Entwicklung, Coaching usw. angeht aber dann passiert da recht wenig. Das ist schade.
Sachen werden zwar an die Mitarbeiter kommuniziert, aber auf kleinerem Level ist hier enorm viel Luft nach oben
Keine Eindrücke dazu
Nein. Man verliert sich im Prozessdschungel und kommt nie richtig in Fahrt und das was man macht ist chaotisch.
Transparenz, Umgang, Weiterbildung,
Schlecht finde ich bisher nichts
Zwei Tage mehr Urlaub
Wohlfühlatmosphäre, sehr nette KollegInnen,
Weiter so.
Kollegenzusammenhalt, Homeoffice, technische Ausstattung.
Ziel- & Perspektivlosigkeit. Verhalten der Geschäftsführung.
Führen statt überfordern. Versprechen einhalten. Gehälter an den Arbeitsmarkt anpassen.
Wenn man Glück hat, arbeitet man in einem Team mit vielen netten und freundlichen Kollegen. Leider ist die Atmosphäre, über die gesamten Teams hinweg, also auf Unternehmensebene, sehr von Fokus auf Geld und Wirtschaftlichkeit geprägt. Ein Faktor, der die Arbeitsatmosphäre negativ beeinflusst, ist die vor einiger Zeit erfolgte Aufteilung der Firma in zwei GmbHs und das Einziehen einer weiteren Hierarchieebene. Dies führte unter anderem dazu, dass sich sowohl die Kultur von Teilhabe in mehr und mehr Command & Control änderte als auch gefühlt eine starke Ungleichbehandlungen der Mitarbeiter zwischen den GmbHs erfolgte.
Das Unternehmen versucht durch verschiedene Veranstaltungen bekannt zu werden.
Wenn man nicht auf sich aufpasst und die Bremse rechtzeitig zieht, dann kann man hier auch einen Burnout bekommen. Es gibt viel zu tun und gut und gerne bekommt man extra Arbeit, direkt von der Geschäftsführung, weil mal wieder eine neue Idee im Raum steht. Feedback dazu will man nicht hören.
Es gab mal eine Taskforce, die sich darum kümmerte, dass die Firma "grüner" ist und irgendwo in der Produktvision taucht auch das Thema Umwelt auf. Für die Kantine gibt es Glasbehälter zum Transport von bestelltem Essen. Es gibt also kleinere Massnahmen, aber der Fokus liegt nicht darauf.
Karriere kann man hier nicht machen. Nur dazulernen, wenn man lernwillig ist oder sich gern ins kalte Wasser werfen lässt.
Der Zusammenhalt der Kollegen ist vorbildlich in dieser Firma. Die Teams sind sehr reflektiert und helfen einander. Im Großen und Ganzen habe ich gerne mit meinen Kollegen zusammen gearbeitet.
Selbstorganisation funktioniert nicht ohne Führung, wobei Führung nicht verwechselt werden sollte mit Micro Management oder Command & Control. Lange hat man die Mitarbeiter führungslos laufen lassen und versuchte dann mit Erweiterung der Geschäftsführung einen anderen Weg zu gehen. Jedoch fühlte sich das aus meiner Perspektive an wie: "vom Regen in die Traufe". Von einem Extrem ins andere Extrem. Plötzlich waren Informationen geheim, Entscheidungen die vorher gemeinsam getroffen wurden nur noch Geschäftsführersache hinter verschlossenen Türen und wurden nicht mehr nachvollziehbar erklärt und Veränderungen wurden hingestellt als Gegeben.
Homeoffice ist gegeben, doch es wird natürlich immer wieder betont, wie toll das Zusammenarbeiten vor Ort auch ist. Die Arbeitsrechner sind ok. Bildschirm und Tisch für das Homeoffice können von der Firma gestellt werden. Die Büros sind Großraumbüros, teilweise neu gestaltet, teilweise alt. Will man sich vor Ort treffen, muss man allerdings um die neuen und schönen Büroräume etwas "kämpfen"
Für Kommunikation über das gesamte Unternehmen hinweg gibt es einen Open Space. Die Teilnahme ist freiwillig. Auch wird offen über finanzielles und neue oder verlorene Kunden informiert oder es werden technische Themen vorgestellt. Zwei Sterne würde ich hier allerdings abziehen. Zum Einen: manche Informationen, wie die aktuellen Finanzen der Firma sind für viele Mitarbeiter nicht verständlich. Entwickler haben keine BWL Ausbildung und es ist auch nicht ihre Aufgabe diese Zahlen zu verstehen. Hier sollten Informationen so präsentiert werden, dass sie keinen "Schrecken" verursachen und verstanden werden können. Zum anderen: Lobeshymnen der Geschäftsführung von einzelnen Mitarbeitern (Oder das Hinstellen einzelner Mitarbeiter als "Retter" Figuren) öffentlich vor allen anderen Kollegen, die schon seit Jahren ihr Bestes geben, ist für eine Kultur, die Augenhöhe predigt, genau so schädlich, wie öffentliches tadeln von Mitarbeitern.
Weitere Kommunikationsquellen wie eine Art "Facebook" und Teams für die tägliche Arbeit, stehen auch zur Verfügung. Auch Veranstaltungen, wie das After Work Treffen, sind Maßnahmen, um die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern
Hier arbeitet man nicht wegen, sondern trotz des Gehalts. Es ist auch immer wieder Thema, dass die Gehälter sich nicht nach irgendwelchen Standards richten, sondern mit den Geschäftsführern persönlich verhandelt werden müssen. HR hat hier absolut sein Mitspracherecht verloren. Bevor man in die Gehaltsverhandlung geht sollte man sich auf jeden Fall über seinen eigenen Marktwert informieren und sich nicht von Floskeln wie: "mehr können wir nicht zahlen, wir sind ein kleines Unternehmen" verunsichern lassen.
Technisch sind die Aufgaben sehr interessant. In beiden Teilen des Unternehmens kann man viel dazu lernen, wenn man dies möchte.
Flexibilität
Fehlende Perspektiven
Hohe Fluktuation
Die Vorstände!!!
Keine Struktur
Keine Vision
Kein Erfolgsdrive
Sehr viel gerede wenig tun.
Verschwendung von Ressourcen!
Klare Visionen und Strategie die auch umgesetzt werden.
Strukturen und Hierachie in irgend einer Form wieder einführen.
In die eigenen Mitarbeiter investieren.
Unternehmensprozesse verschlanken statt X-Coachingmaßnahmen dranzuhängen.
Mehr Transparenz- auch in schweren Zeiten.
Kurz vor ab Agilität und Selbstorganisation bestimmt bei Brandad den kompletten Arbeitsalltag. Man ist sehr flexibel im Bezug auf Homeoffice und der Gestaltung des Arbeitstages. Bei den Büroräumen gab es neuere Räume aber auch Altbauten. Von der Ausstattung bekommt man alles was man sich wünscht. Durch die Flexibilität und dem Dran es allen immer recht machen zu wollen macht jedoch gefühlt jeder was er will. Es entsteht hierdurch keinerlei Arbeitsdynamik oder Ähnliches.
Niemand außerhalb des Brandad Universums kennt das Unternehmen.
Die Flexibilität strapazieren manche bis ans Limit. Hierdurch entsteht das Gefühl, dass einige Kollegen Brandad als Krankenversicherung nutzen und eher anderen Tätigkeiten nachgehen statt zum Unternehmenserfolg beizutragen. Diese Kollegen werden manchmal von total überlasteten Kollegen aufgefangen.
Es gibt keine Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten. Man wird auf seiner Rolle gehalten und ins kalte Wasser geworfen. Unterstützung in Form von Weiterbildungen etc. Fehlanzeige. Kollegen die eine Weiterbildung besuchen wollten wurde vorgeschlagen sich stattdessen mit Literatur weiterzubilden und darüber mit Kollegen zu diskutieren.
Das Gehalt bei Brandad ist deutlich unter Branchendurchschnitt. Zudem hat man als Angestellter absolut keine Chance sich im Punkto Gehalt oder Karriere weiterzuentwickeln.
An Weihnachten gab es mal eine gemeinnützige Aktion.
Einzieger Pluspunkt, frei nach der Manier "wir sitzen alle im selben Boot" ist die Unterstützung und der Zusammenhalt zwischen den Kollegen gut.
Es gibt wenig ältere bzw. erfahrene Kollegen bei Brandad.
Die Vorgesetzten wirken schlicht weg überfordert. Man bekommt keine klaren Entscheidungen und Anweisungen. Kritische Themen werden meist ausgesessen und totgeschwiegen. Zudem wurden Mitarbeiter in Rollen gezwungen welche sie nicht ausüben wollten. Frei nach dem Motto "du machst das jetzt". Darüberhinaus wurden falsche Versprechungen an Kollegen im Punkto Gehalt etc. gemacht.
Die fehlenden Strukturen und schlechte Stimmung im Unternehmen erschwert das arbeiten.
In der Theorie werden Kompetenzhierachie etc. gepredigt. Entscheidungen werden meist doch im stillen Hinterzimmer gefällt. Man versucht bei unnötigen Themen alle möglichst mit einzubinden, dies führt jedoch nur zu unnötigen Entscheidungsschleifen. Jeder darf seinen Senf dazu geben, die Entscheidung wird im Zweifel trotzdem anders getroffen.
Eine der wenigen Pluspunkte. Gleichberechtigung wird großgeschrieben.
Da es keine klare Verteilung von Aufgaben gibt kann man so ziemlich das machen worauf man Lust hat und sich in viele Themen und Projekte einklinken.
Stimmung, Kommunikation untereinander, Gleichberechtigung, Umgangsformen auf allen Ebenen; Idee der Kompetenzhierarchie
Parkplatzsituation, mitunter Micro Management, Kompetenzhierarchie bleibt oft eine schön klingende Idee
Möglichkeiten zur Gehaltsverbesserung vorsehen und kommunizieren; eventuell sogar Gehälter offenlegen; Menschen ermuntern, Verantwortung zu übernehmen
je nach Team bis zu 100 % remote möglich; Arbeitszeiten flexibel, niemand schreibt oder kontrolliert Stunden oder Anwesenheit
festes Zeitkontingent, feste Budgets
wurde erkannt und thematisiert, aber es fehlt am Durchzug
sehr viel Eigenverantwortung, oft dann aber an unvorhergesehenen Stellen "Ansage von oben"
Herausforderungen kann man sich oft selbst suchen und mit Rückhalt vom Unternehmen angehen
Wenn man zu einem guten Team gehört, das macht das Leben bei der Firma einfacher. Wenn nicht - ihr wisst was ich meine.
Als Zwischenlösung bis man ein bekannter Arbeitgeber finde ist ok.
Welche Nutzen haben die Entwicklungsprozesse oder kläres Vision wenn Mitarbeiter kein Spaß bei der Arbeit haben?
OpenBAS ist einfach eine Zeitverschwendung
Wenn ich eine vernünftige Vorschläge angeben könnte, würde ich diese Bewertung nicht erfassen.
In kurzen Worten: toxisch, dämlich, hoffnungslos. Sie wollen, dass man seine Impulse in die Arbeit einbringt, aber wenn man das tut, wird man nur schikaniert und ignoriert. Für die Firma ist Man nie genug obwohl Man sein Bestes gebe. Die Kollegen sind auch immer geärgert, traurig und ängstlich. Hier lernt man eine schlechte Business-Knigge.
Keiner kennt die Namen der Firma
Keine Überstunden gestattet
Die Firma sah eine Massen-Talentabwanderung. Es geht wenn man hier nur als Sprungbrett zum einen anderen Arbeitgeber arbeitet.
Fühlt man sich wie ein Horror im Klassenzimmer. Man wird ständig über sich gelästert und psychologisch manipuliert (Stichwort - Gaslighting).
Ein älterer Kollege wurde von jüngeren Leuten verbal angegriffen.
In einem Einrichtungshaus und sogar in einem Kaufhaus werden die Kollegen schon weitaus super behandelt. Solche tollen Vorgesetzten gibt es bei Brandad leider nicht.
Eine vernünftige Kommunikation ist einfach unmöglich wenn man kein Bock auf die Anderen anzuhören hat.
Kann nur Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts erfüllen. Erwarte nicht, dass ein kleines Unternehmen bessere Vergütungen leisten kann.
Das ist nicht wie in Berlin, München, Frankfurt oder Düsseldorf. Was ich damit sagen möchte: Erwarte weder Vielfalt noch aufgeschlossenen Kollegen in Fürth, ein verschlafenes und konservatives Dorf.
Die Aufgaben können interessant und amüsant sein
Die Teams funktionieren für sich meist ganz gut, auf der Ebene ist recht viel möglich.
Ein Unternehmen in der Größe ohne klar erkennbare und über mehrere Jahre erprobte Strukturen zu führen, funktioniert einfach nicht. Das geht noch bei einer 5-Mann-Bude, aber nicht mit 100 Leuten.
Unbedingt eine klare Vision entwickeln und Perspektiven erarbeiten!
Ja, in einem agil organisierten Unternehmen zu arbeiten, kann viele Vorteile haben. Bei Brandad erlebt man aber hautnah nicht nur die positiven Seiten von New Work, sondern leider auch die negativen, die vor allem dann sichtbar werden, wenn Führung nicht mehr organisiert wird, sondern von den Vorstandsmitgliedern direkt auf den einzelnen Kollegen bzw. die Kollegin wirkt. Das ist alles gut gemeint, aber im Ergebnis führt es nicht zu Führung, sondern zu einer Überforderung sowohl der Führungsriege als auch der Mitarbeitenden. Und zu einer oft guten Atmosphäre innerhalb der Teams, aber nicht darüber hinaus.
Nach außen ein Vorzeigeunternehmen, das sich als Vorreiter in punkto Agilität feiert. Trotzdem außerhalb der IT Szene quasi unsichtbar.
Manche können es sich sehr bequem machen und haben das Privileg, sich um alles zu kümmern, nur nicht um ihren Job. Andere liefern permanent und können es niemandem Recht machen. Das Thema Home Office wird sehr heterogen gehandhabt, letztlich muss man wohl Glück haben, ins richtige Team zu kommen.
Eine klassische Karriereplanung darf man in einer Company ohne Hierarchie nicht erwarten. Das ist tatsächlich auch eines der größten Probleme bei Brandad. Es gibt keine Vision, wo sich das insgesamt hin entwickeln soll und genauso wenig gibt es eine Idee, wohin sich der einzelne Mitarbeiter entwickeln kann.
Die Gehälter sind meist wohl deutlich unter Branchenniveau und wer einen bestehenden Arbeitsvertrag hat, hat kaum Chancen, sein Gehalt über einen Inflationsausgleich hinaus zu entwickeln. Ich habe doch einige Kolleginnen und Kollegen gehen sehen, weil sie mit dem Gehalt unzufrieden waren und woanders erheblich mehr bekommen haben. Andere blieben nicht wegen, sondern trotz des Gehalts.
Es gab immer wieder Versuche, das Unternehmen umweltfreundlich auszurichten, wohl auch mal eine Task Force zu dem Thema, letztlich waren dann aber wohl doch immer wieder andere Dinge dringender oder wichtiger.
Innerhalb der Teams herrscht größtenteils eine hohe Identifikation mit gemeinsamen Aufgaben, aber oft auch eine Art gemeinsamer Frust über die vielen Defizite.
Vielleicht wäre manchmal schön, wenn die Erfahrung älterer Kolleginnen und Kollegen mehr gefragt würde (Stichwort „verteilte Führung“). Aber grundsätzlich werden auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut eingebunden.
Leider merkt man den Vorständen immer wieder an, dass sie sich völlig überfordern - was dazu führt, dass auch gerne mal Wasser gepredigt, aber Wein getrunken wird. Schade eigentlich, denn die Idee, das Unternehmen agil zu führen, wäre an sich vielversprechend. Aber dazu bräuchte es definitiv mehr Konsequenz auch im Vorstand und eine größere Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen.
Ein Teil der Räumlichkeiten ist sehr neu und klimatisiert, ein Teil doch sehr in die Jahre gekommen. Leider gibt’s seit Corona keine Kantine mehr, aber rundum gibt es ganz gute Möglichkeiten, mit dem Team was zu besorgen.
Der vermeintlich lockere und kommunikative Stil im Unternehmen ist bei näherer Betrachtung mit Vorsicht zu genießen. Tatsächlich werden wichtige Themen oft totgeschwiegen, bis sie eskalieren.
Das mit der Gleichberechtigung funktioniert bei Brandad vermutlich besser als bei den meisten Unternehmen.
Hier muss man differenzieren: In der Auftragsentwicklung sind die Herausforderungen vielseitig und haben Substanz. Im angestammten Unternehmensbereich fehlt inzwischen der Fokus und viele Kolleginnen und Kollegen haben längst aufgegeben zu verstehen, was eigentlich das Ziel ist.
So verdient kununu Geld.