BRUNATA Wärmemesser Hagen GmbH & Co. KG Logo

BRUNATA 
Wärmemesser 
Hagen 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertungen

114 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 52%
Score-Details

114 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Es war einmal....

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher war das mal Familie...
Schnacken war überall möglich!

Verbesserungsvorschläge

Hört auf die Mitarbeiter und klettert nicht weiter auf das hohe Ross

Arbeitsatmosphäre

Im Team ist es echt Super

Image

Wird im Kundenkreis leider immer schlechter

Work-Life-Balance

Wasser und Kaffee Flat am Standort
Ach ja und zu Weihnachten gibt es Obst....

Karriere/Weiterbildung

Wenn man nich zu viel erwartet, dann wird man auch nicht entäuscht

Gehalt/Benefits

Wie überall üblich- Nicht mehr als nötig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaligkeit könnte besser gehen

Kollegenzusammenhalt

Im kleinen Team wirklich toll

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden geschätzt bis in die nächst höhere Ebene

Vorgesetztenverhalten

Man versucht das Beste

Arbeitsbedingungen

Sind einfach und in Ordnung und ohne große Kontrolle

Kommunikation

Könnte echt besser sein und ich schnack schon nich viel....

Gleichberechtigung

Hier sind alle gleich....

Interessante Aufgaben

Ist mir leider noch nicht untergekommen

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

So wird das nichts mehr

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

30 Tage Irlaub, Gleizeit und Ja auch Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, Gehalt, falsche MA Führung

Verbesserungsvorschläge

Faire angemessene Bezahlung.
Anzuerkennen das nicht alle Führungskräfte in der Lage sind den eigentlichen Spirit der Firma zu vermitteln. Achtet auf die MA mit den grossartigen Wissen und Können und lasst sie nicht gehen! Versucht keine 15 Jahre, die der Wandel verschlafen wurde in 1,5 Jahren aufzuholen. Achtet auf das was BRUNATA ausmacht, persönlicher grossartiger Service! DAS wollen die Kunden, sie willen keine Standartantworten! Macht die Augen auf, BRUNATA hat so unglaublich grossartige MA, mit Biss, Willen und Engagement. Überdenkt BITTE euren Führungstil!

Arbeitsatmosphäre

So gut, fast täglich kündigt wieder jemand

Image

Schaut auf Google, schaut hier. Damit ist alles gesagt

Work-Life-Balance

30 Tage Urlaub, Freitags mit Vorarbeit 12.30 Uhr Schluss. Je nach Team und Führung werden Familiäre Termine oder private Befindlichkeiten durchaus beachtet und es wird möglich gemacht diese warzunehmen

Karriere/Weiterbildung

Potential von motivierten MA wird nicht gesehen, dafür stehen dir, wenn du neu anfängst alles Türen offen.

Gehalt/Benefits

Kein zufriedenstellendes Gehalt, deutlich unter Branchendurchschnitt, neue werden teuer eingekauft. Die die für die Firma jahrelang hart arbeiten schauen oft in die Röhre.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt wirklich noch Angestellte die sich eien Email zu Bearbeitung ausdrucken.....

Kollegenzusammenhalt

Je nach Team gut. Intern/Abteilungsübergreifend harte Fronten

Umgang mit älteren Kollegen

Jede Altersgruppe bekommt eine Chance.

Vorgesetztenverhalten

Meine ursprüngliche Begeisterung muss ich revidieren. Die Einstellung Branchen fremder Gruppenleiter war ein Fehler. Dies sorgt dafür das auf Krampf irgendwelche Hahnebüchenden und absolut inhaltslosen und ungeeigneten Arbeitsanweisungen durchgedrückt werden. Dadurch verlieren wir nicht nur grossartige Kollegen, nein auch unsere Kunden. Bitte überdenkt ENDLICH ob das der richtige Weg ist!!

Arbeitsbedingungen

Es gibt einen Neubau der nach aussen hui ist und eine Altbau, kalt im Winter und im Sommer kann man kaum atmen wenn es richtig heiss ist. Hier wird aber nicht saniert. Pc's ok aber Moitore haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Und wenn man Fan der 80'er ist, dann ist man hier richtig. AS400 lässt grüssen.

Kommunikation

GL denken auch wir können hellsehen. Wichtige Infos werden nicht rechtzeitig weitergegangen

Gleichberechtigung

Männer werden nach wie vor besser bezahlt und das oft bei gleichem oder auch nicht so tragekräftigen Aufgaben. In 2026 kein Aushängeschild für Fairness

Interessante Aufgaben

Unglaublich weites Spektrum an Aufgaben

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Modern und zukunftsweisend sieht anders aus

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Akzeptables Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere

Verbesserungsvorschläge

Nehmt diese Rückmeldungen bitte endlich mal ernst.

Arbeitsatmosphäre

Kein Lob, teils toxisches Miteinander bzw. Gegeneinander.

Trägt die Firma dazu bei, ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Arbeitsverhältnis zu schaffen? Definitiv nicht!

Image

Siehe Kununu, siehe Google, frage Dein Umfeld.

Work-Life-Balance

Nicht einheitlich und nicht transparent geregelt.
Home-Office ist möglich, wird aber nicht so gern gesehen.

Karriere/Weiterbildung

Quasi nicht vorhanden. Lippenbekenntnisse gibt es, die Realität sieht anders aus. Schließlich müssen wir ja sparen und Weiterbildung - ein Invest in die Mitarbeiter - kostet Geld.

Gehalt/Benefits

Gehaltsspreizung ist sehr groß. Gehaltsgespräche finden nicht statt, Entwicklung somit auch nicht.

Benefits sind "Standard", nichts besonderes.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf dem Papier bestimmt, die Realität sieht anders aus

Kollegenzusammenhalt

Unterschiedlich: Innerhalb einzelner Teams in Teilen gut, zwischen Teams / Abteilungen teilweise Gräben bzw. ganz klar toxisch / gegeneinander

Umgang mit älteren Kollegen

Einige der älteren Kollegen sind teilweise das Problem: Wir haben es schließlich schon immer so gemacht.

Dass dies zu Reibung mit modernen Mindsets führt, ist vorprogrammiert. Moderne Denk- und Arbeitsweisen haben noch nicht alle Bereiche erreicht.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind nicht sichtbar.
Keine Strategie, fragwürdige Visionen, keine Steuerung, keine Planung

Arbeitsbedingungen

Räumlichkeiten: Drei unterschiedliche Gebäudeteile mit teils wirklich schlechten Raumbedingungen.

Technik: Arbeitsplatz ist akzeptabel, aber von modern weit entfernt.

Kerntechnik: Veraltet

Flexible Arbeitszeiten: Ja, aber nicht wirklich geregelt und Home-Office ist nicht sonderlich gern gesehen. Präsenz scheint das Allheilmittel zu sein.

Kommunikation

Findet quasi nicht statt. Weder im Kleinen (Team) noch im Mittleren (Abteilung / Gruppe) noch übergreifend.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird meiner Meinung nach weitestgehend gelebt.

Interessante Aufgaben

Eigentlich schon, Potential gibt es mehr als genug, leider kann es niemand heben / planen.

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War mal ein klasse Arbeitgeber!

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.
Bei Gehaltsveränderungen nach oben oder unten empfehle ich zu prüfen, ob korrekt gerechnet wurde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Mitarbeitern, Bezahlung, Stimmung.

Verbesserungsvorschläge

Gehälter überareiten, Kündigungen erfahrener Mitarbeiter verhindern. Mitarbeiter motivieren und schätzen, anstatt sie zu vergraueln.
Benefits an das Jahr 2026 anpassen. Schulungen für Führungskräfte.

Arbeitsatmosphäre

Unterirdisch und von Misstrauen geprägt. Es ist zum Teil traurig auf den Fluren. Demnach ist es schwer noch motiviert zu arbeiten.

Image

Dafür gibt es auch Bewertungs-Plattformen. S. bspw. Google-Rezensionen.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten. Richten sich aber je nach Stelle auch stark nach den Geschäftszeiten und können nicht immer individuell genutzt werden.
Mobiles Arbeiten möglich; wird aber auch unterschiedlich gehandhabt. Je nach Vogesetzem und Abteilung muss man hier für einzelne Tage kämpfen.

Karriere/Weiterbildung

Muss man für kämpfen.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind unterdurchschnittlich und nicht branchenüblich. Auch High-Performer werden nicht freiwillig angemessen bezahlt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams teilweise noch okay. Darüber hinaus: Ellenbeogengesellschaft. Aufgrund der schlechten Stimmung und der hohen Arbeitsbelastung schwer aufrecht zu erhalten; auch wenn viele sich besseren Umgang untereinander wünschen.

Vorgesetztenverhalten

Kontakt zu Vorgesetzten wird inzwischen in vielen Bereichen vermieden. Fachlich fehlt jede Menge Wissen aus der Messdienstbranche. Rückmeldung kommen zum Teil gar nicht. Auch fachliche, betriebsrelevante Anfragen werden teilweise über Monate nicht beantwortet/geklärt. Es herrscht abteilungsübergeifend Misstrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften.

Kommunikation

Schlecht. Die Mitarbeiter werden häufig vor vollendete Tatsachen gestellt und/oder finden Veränderungen selbst heraus.
Marketing und Außenwirkung scheinen relevanter zu sein als vernünftige, funktionierende, interne Prozesse.

Interessante Aufgaben

Je nach Bereich sehr abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Mehr Schein als Sein - viel Potenzial, aber wenig Wertschätzung

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv sind die grundsätzlich vorhandene Gleitzeit und die Möglichkeit zum Homeoffice, auch wenn die Regelungen je nach Bereich unterschiedlich gehandhabt werden. Die selbstständige Arbeitsweise bietet viel Freiraum und ermöglicht es, den eigenen Arbeitsalltag weitgehend eigenverantwortlich zu organisieren. Das Gehalt wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. Außerdem gibt es je nach Team durchaus angenehme und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen.
Vorab möchte ich noch etwas ergänzen: Meine Bewertung beschreibt keine einzelne Momentaufnahme, sondern Eindrücke, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt haben und sich auch in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen immer wieder bestätigt haben.
Bei den bisherigen Antworten auf kritische Bewertungen entsteht für mich häufig der Eindruck, dass vor allem professionell nach außen reagiert wird. Die genannten Punkte werden zwar aufgegriffen, aber meist sehr allgemein zusammengefasst, teilweise relativiert und am Ende auf ein persönliches Gespräch mit der Personalabteilung verwiesen. Konkrete Maßnahmen, klare Zuständigkeiten oder sichtbare Veränderungen werden dagegen nur selten genannt. Ein persönliches Gespräch kann sinnvoll sein.
Bei Themen, die wiederholt und von mehreren Beschäftigten angesprochen werden, sollte die Initiative aber nicht immer bei den einzelnen Mitarbeitenden liegen. Aus meiner Sicht wäre es Aufgabe des Unternehmens, solche Hinweise von sich aus ernsthaft aufzugreifen, konkrete Schritte einzuleiten und offen zu kommunizieren, was tatsächlich verändert wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ ist die große Lücke zwischen dem, was angekündigt wird, und dem, was im Arbeitsalltag tatsächlich passiert. Weiterbildung, Entwicklung, Veränderungen und Verbesserungen werden regelmäßig in Aussicht gestellt, anschließend fehlt es jedoch häufig an konkreter Umsetzung und verbindlicher Rückmeldung. Dadurch entsteht mit der Zeit das Gefühl, dass Engagement kaum einen Unterschied macht. Wer sich einbringen, zusätzliche Verantwortung übernehmen oder Abläufe verbessern möchte, erhält wenig Unterstützung und verliert zunehmend die Motivation. Gleichzeitig sind Entscheidungen, Zuständigkeiten und unterschiedliche Regelungen oft nicht nachvollziehbar.
Kritisch ist außerdem, dass Probleme zwar bekannt zu sein scheinen, aber selten konsequent angegangen werden. Statt nachhaltiger Veränderungen gibt es häufig einzelne Aktionen, Workshops oder Ankündigungen, deren Wirkung im Arbeitsalltag kaum erkennbar ist. Das führt zu Frust und einem zunehmenden Vertrauensverlust gegenüber der Führung und dem Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte seine Beschäftigten stärker als Menschen mit individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen und Entwicklungszielen wahrnehmen. Dazu gehören regelmäßige und ernsthaft geführte Mitarbeitergespräche, verbindliche Weiterbildungsangebote sowie transparente Karrierewege. Führungskräfte sollten ihre Rolle aktiver wahrnehmen, den Austausch fördern und auch unangenehme Themen offen ansprechen. Meetings sollten nicht nur stattfinden, sondern für Fragen, Feedback und konkrete Verbesserungen genutzt werden. Zudem sollten Zuständigkeiten, Entscheidungen und Veränderungen nachvollziehbar kommuniziert werden. Dringend notwendig sind außerdem transparente und marktgerechte Gehaltsstrukturen. Berufserfahrung, Qualifikation, Leistung und Betriebszugehörigkeit sollten angemessen berücksichtigt werden. Unterschiedliche Regelungen bei Homeoffice, Gleitzeit und Vergütung müssen nachvollziehbar und fair gestaltet sein. Angekündigte Maßnahmen aus Workshops, Projekten und Mitarbeiterbefragungen sollten konsequent umgesetzt und deren Fortschritt offen kommuniziert werden. Weniger Geld für symbolische Aktionen und Präsente, dafür mehr Investitionen in faire Gehälter, Weiterbildung, moderne Arbeitsbedingungen und nachhaltige Mitarbeiterbindung.

Arbeitsatmosphäre

Positiv ist, dass man in vielen Bereichen eigenverantwortlich arbeiten kann und kaum unnötiger Leistungsdruck aufgebaut wird. Gleichzeitig entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass dieser Freiraum weniger auf Vertrauen als auf mangelndem Interesse seitens der Führung beruht. Lob, ehrliches Interesse an der geleisteten Arbeit und ein regelmäßiger persönlicher Austausch finden kaum statt. Dadurch fehlt vielen Beschäftigten das Gefühl, mit ihrer Arbeit gesehen und wertgeschätzt zu werden. Die Stimmung hat sich spürbar verschlechtert. Ein echtes Gemeinschaftsgefühl ist trotz entsprechender Initiativen kaum vorhanden. Stattdessen erlebt man Frustration, Unzufriedenheit und wenig Zusammenhalt. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen bei Gleitzeit und Homeoffice, die je nach Team oder Person anders ausgelegt werden. Das wirkt intransparent und teilweise ungerecht. Kleine Aufmerksamkeiten und Firmenevents sind grundsätzlich nett, können eine fehlende Wertschätzung im Arbeitsalltag jedoch nicht ersetzen.

Image

Durch den langjährigen Bestand wirkt das Unternehmen nach außen zunächst wie ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber, bei dem man langfristig bleiben und sich eine berufliche Zukunft aufbauen kann.
Im Arbeitsalltag bestätigt sich dieser Eindruck jedoch nicht. Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten, geringe Wertschätzung und die allgemeine Unzufriedenheit vieler Beschäftigter zeigen ein deutlich anderes Bild. Mit der Zeit entsteht daher der Eindruck, dass der gute äußere Schein nicht mit der internen Realität übereinstimmt.

Work-Life-Balance

Gleitzeit und Homeoffice bieten grundsätzlich eine gewisse Flexibilität. Die tatsächlichen Möglichkeiten hängen jedoch stark vom jeweiligen Team, der Führungskraft oder individuellen Vereinbarungen ab. Während manche Beschäftigte sehr umfangreiche Homeoffice-Regelungen haben, müssen andere bereits um zwei Tage kämpfen. Zusätzliche Homeoffice-Tage werden teilweise kritisch kommentiert oder führen zu unangenehmen Nachfragen.
Auch die Gleitzeit ist durch feste Erreichbarkeits- und Telefonzeiten eingeschränkt. Insgesamt wirken die Regelungen uneinheitlich und nicht für alle Beschäftigten gleichermaßen fair.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden zwar in Aussicht gestellt, in der Praxis jedoch kaum umgesetzt. Trotz mehrfach geäußertem Interesse an neuen Aufgaben, zusätzlicher Verantwortung und fachlicher Weiterentwicklung ergeben sich nur selten konkrete Möglichkeiten. Eigeninitiative und Lernbereitschaft führen nicht automatisch zu Unterstützung oder einer nachvollziehbaren Perspektive. Zusagen bleiben teilweise unverbindlich, und es fehlt an klaren Entwicklungswegen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass qualifizierte und motivierte Beschäftigte eher auf ihrer bisherigen Position gehalten als gezielt gefördert werden.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung wirkt weder transparent noch nachvollziehbar. Berufserfahrung, Qualifikation, Leistung und Betriebszugehörigkeit spiegeln sich nicht immer angemessen im Gehalt wieder. Es entsteht der Eindruck, dass neu eingestellte Beschäftigte bessere Konditionen erhalten als langjährige oder erfahrenere Mitarbeitende. Gehaltsanpassungen und regelmäßige Gespräche werden angekündigt, finden jedoch nicht verlässlich statt oder führen zu keinem erkennbaren Ergebnis. Gleichzeitig wird auf fehlendes Budget verwiesen, während neue Stellen offenbar zu höheren Konditionen besetzt werden. Das sorgt für Frust und vermittelt wenig Wertschätzung. Das Gehalt wird pünktlich gezahlt. Zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine mögliche Gewinnausschüttung sind vorhanden, jedoch freiwillig und variabel und gleichen die als unfair empfundene Grundvergütung nicht aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein überzeugendes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Entsprechende Maßnahmen werden entweder nicht ausreichend kommuniziert oder haben für die Beschäftigten keinen spürbaren Einfluss. Auch beim internen sozialen Umgang besteht Verbesserungsbedarf. Ausgaben für Präsente, Veranstaltungen oder Werbeartikel wirken wenig überzeugend, solange grundlegende Themen wie faire Vergütung und nachhaltige Mitarbeiterbindung nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt hängt stark vom jeweiligen Team ab. Mit etwas Glück arbeitet man mit hilfsbereiten und angenehmen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Ein verlässliches, abteilungsübergreifendes Gemeinschaftsgefühl ist jedoch kaum vorhanden. Die allgemeine Unzufriedenheit wirkt sich zunehmend auf das Miteinander aus. Frust wird teilweise untereinander weitergetragen. Dadurch entstehen negative Stimmung, Abgrenzung und wenig gegenseitige Unterstützung. Initiativen zur Stärkung des Wir-Gefühls wirken eher oberflächlich, solange grundlegende Probleme wie fehlende Wertschätzung, unklare Kommunikation und als unfair empfundene Unterschiede nicht angegangen werden. Positiv ist, dass es einzelne Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich ernsthaft um ein gutes Miteinander bemühen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen lässt sich aus meiner persönlichen Erfahrung nur eingeschränkt beurteilen. Auffällig ist jedoch, dass langjährige Betriebszugehörigkeit und vorhandene Erfahrung nicht immer erkennbar gewürdigt werden. Gerade bei Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten entsteht teilweise der Eindruck, dass Loyalität und langjährige Leistung nur eine geringe Rolle spielen.

Vorgesetztenverhalten

Führung ist im Arbeitsalltag kaum wahrnehmbar. Besonders deutlich zeigt sich das in den regelmäßigen Meetings. Statt den Austausch aktiv zu fördern, entsteht häufig der Eindruck, dass man froh ist, wenn niemand ein Anliegen anspricht und das Gespräch bereits nach wenigen Minuten beendet werden kann. Für Fragen, Probleme, Entwicklung oder gemeinsame Verbesserungen bleibt dadurch kaum Raum. Auch bei zugesagten Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten fehlt es an Verbindlichkeit. Eigeninitiative und der Wunsch, mehr Verantwortung zu übernehmen, führen trotz wiederholter Nachfrage oft zu keinem Ergebnis. Entscheidungswege und Zuständigkeiten wirken unklar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich je nach Gebäude und Arbeitsplatz deutlich. Während einige Bereiche modern sind, wirken andere räumlich veraltet und bieten insbesondere im Sommer nur wenig Komfort. Auch die technische und organisatorische Ausstattung überzeugt nur teilweise. Informationen und Arbeitsanweisungen sind auf verschiedene Systeme verteilt, Prozesse wirken uneinheitlich und Digitalisierungsmaßnahmen kommen nur schleppend voran. Dadurch wird die tägliche Arbeit unnötig erschwert.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist häufig unstrukturiert und wenig transparent. Informationen werden über verschiedene Kanäle wie E-Mail, Intranet oder Teams verteilt, ohne dass klar erkennbar ist, wo verbindliche und aktuelle Informationen zu finden sind. Neue Arbeitsanweisungen und Themen werden teilweise lediglich schriftlich weitergegeben. Ein gemeinsamer Austausch fehlt. Dadurch entstehen unterschiedliche Wissensstände und verschiedene Vorgehensweisen innerhalb derselben Abteilung. Auch Entscheidungen, Projekte und angekündigte Veränderungen werden oft nicht nachvollziehbar kommuniziert. In Workshops und Veranstaltungen werden zwar Probleme angesprochen und Verbesserungen angekündigt, anschließend hört man jedoch über einen langen Zeitraum nichts mehr davon. Es bleibt unklar, was umgesetzt wurde und welche Ziele weiterhin verfolgt werden. Regelmäßige Meetings finden statt, dienen aber nur selten einem echten Austausch. Insgesamt wäre eine einheitlichere und offenere Kommunikation wünschenswert.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung lässt sich aus meiner persönlichen Erfahrung nur eingeschränkt beurteilen. Offene Benachteiligungen habe ich nicht unmittelbar erlebt, allerdings fehlt es insgesamt an Transparenz bei Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung und der Besetzung verantwortungsvollerer Positionen. Dadurch ist schwer nachvollziehbar, ob alle Beschäftigten tatsächlich die gleichen Chancen erhalten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind überwiegend eintönig und bieten wenig Abwechslung. Im Kern besteht die Tätigkeit aus klassischer Büroarbeit und telefonischem Kundenkontakt. Neue oder anspruchsvollere Aufgaben sowie Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln, ergeben sich nur selten. Wer langfristig mehr Verantwortung übernehmen oder zusätzliche Themen kennenlernen möchte, muss viel Eigeninitiative zeigen, ohne dass daraus zwangsläufig konkrete Perspektiven entstehen.

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Once upon a time... vor 20 Jahren oder so

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt ist gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Struktur, Strategie, Kommunikation, Wertschätzung, Weiterbildungsmöglichkeiten

Verbesserungsvorschläge

Aus den 2000er Jahren den Sprung in 2026 wagen.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eher ein kollektives gegeneinander als ein produktives miteinander

Work-Life-Balance

Relativ flexibel was Homeoffice angeht

Kollegenzusammenhalt

Mit einigen geht es, aber bei den meisten eher nicht

Vorgesetztenverhalten

Unsichtbar

Kommunikation

Wenig bis gar nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Gäbe es eigentlich, wenn man nicht sparen müsste. Die meisten Sachen werden einfach nicht angefasst weil, machen wir ja schon immer so.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Unser Weg vorwärts! Aber so ?

2,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Insgesamt bietet das Unternehmen eine solide Arbeitsumgebung, auch wenn in einigen Bereichen deutliches Verbesserungspotenzial besteht. Ich sehe sowohl positive als auch kritische Punkte und arbeite derzeit insgesamt gern hier.

Positiv ist, dass man sehr eigenverantwortlich arbeiten kann und es kaum Leistungsdruck gibt. Die Arbeitsmengen sind in der Regel gut zu bewältigen, und es wird viel Vertrauen entgegengebracht.

Themen rund um Arbeitsqualität werden häufig relativiert oder mit Ausreden versehen, was einerseits für ein entspanntes Arbeitsumfeld sorgt, andererseits aber auch dazu führt, dass sich Probleme wiederholen und nicht konsequent angegangen werden. Hier besteht aus meiner Sicht Optimierungsbedarf im Umgang mit wiederkehrenden Herausforderungen im Arbeitsverhalten. Themen zur Arbeitsqualität sollten stärker durch konstruktive Gespräche, gezielte Unterstützung und – wenn nötig – auch klare Konsequenzen adressiert werden, um nachhaltige Lern- und Entwicklungseffekte zu erzielen.

Kritisch ist derzeit vor allem die allgemeine Stimmung im Unternehmen. Das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und dem seit einigen Monaten bestehenden Betriebsrat sorgt für spürbare Unruhe. Gleichzeitig sehe ich beim Betriebsrat noch Entwicklungspotenzial, insbesondere im Hinblick auf eine klare und konstruktive Themenausrichtung. Das Gegeneinander zwischen den Parteien ist weiterhin deutlich wahrnehmbar und wirkt sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Ein großes und absolut berechtigtes Thema bleibt das Gehalt. Die Entwicklung ist seit Jahren stagnierend und steht in keinem Verhältnis zur Inflation. Die ausbleibende Gehaltsanpassung verstärkt den Frust vieler Mitarbeitenden zusätzlich. Die angeführte Begründung, wonach nicht alle Projektinitiativen erfolgreich umgesetzt wurden und daher kein entsprechender Mehrwert entstanden sei, erscheint dabei nur bedingt nachvollziehbar.

Einsatz und Eigeninitiative werden aus meiner Sicht zu wenig honoriert. Durch ausbleibender Gehaltssteigerungen könnten Bonusmodelle oder vergleichbare Anreizsysteme eine sinnvolle Ergänzung sein, um Motivation und Leistungsbereitschaft stärker zu fördern.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Situationen ist ein hohes Maß an Motivation und Einsatzbereitschaft erforderlich.

Vor dem Hintergrund, dass im Rahmen der „Zukunftsreise“ bereits Einsparungen thematisiert wurden, gleichzeitig jedoch betont wurde, dass diese nicht zulasten des Personals gehen sollen, entsteht hier ein gewisser Widerspruch in der Wahrnehmung.

Was ich ebenfalls kritisch sehe, ist die Haltung im Kollegenkreis: Es wird häufig verglichen und sich beschwert, ohne entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Dies trägt aus meiner Sicht zusätzlich zu einer negativen Grundstimmung bei.

Insgesamt bietet das Unternehmen viel Freiraum, es fehlt jedoch an klarer Führung, konsequenter Weiterentwicklung und einer insgesamt konstruktiveren Ausrichtung auf mehreren Ebenen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Vielen Dank für dein ausführliches und differenziertes Feedback – und auch dafür, dass du dir die Zeit nimmst, sowohl positive als auch kritische Aspekte so klar zu benennen. Es freut uns sehr zu lesen, dass du aktuell gern bei uns arbeitest und insbesondere die Eigenverantwortung, das Vertrauen und die für dich gut handhabbaren Arbeitsmengen schätzt. Das sind wichtige Bestandteile unserer Kultur, die wir bewusst fördern.

Gleichzeitig sprichst du mehrere Punkte an, die wir ernst nehmen. Dein Hinweis zur Arbeitsqualität und dem Umgang mit wiederkehrenden Herausforderungen ist für uns wertvoll. Wir teilen den Anspruch, Themen nicht zu relativieren, sondern offen, konstruktiv und lösungsorientiert anzugehen. Genau hier setzen wir mit unserem Verständnis von Wertschätzung und Verbindlichkeit an: Probleme ansprechen, gemeinsam Lösungen entwickeln und diese dann auch konsequent umsetzen. Dass du hier Optimierungsbedarf siehst, nehmen wir als Auftrag.

Auch die von dir beschriebene Stimmung sowie das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat beobachten wir aufmerksam. Uns ist wichtig, dass unterschiedliche Perspektiven nicht gegeneinander, sondern im Sinne eines gemeinsamen Ziels eingebracht werden. Teamgeist bedeutet für uns auch, Konflikte konstruktiv auszutragen und Vertrauen aufzubauen – daran arbeiten wir kontinuierlich auf allen Ebenen.

Das Thema Vergütung und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten bewegt viele Kolleg:innen – das ist uns bewusst. Entscheidungen rund um Gehaltsanpassungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, die wir regelmäßig überprüfen. Deine Anregung zu ergänzenden Anreizmodellen wie Boni nehmen wir gern mit. Uns ist wichtig, Einsatz und Eigeninitiative sichtbar zu machen und angemessen zu würdigen.

Auch deine Wahrnehmung rund um die „Zukunftsreise“ und die damit verbundenen Spannungsfelder greifen wir auf. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es unser Anspruch, offen zu kommunizieren und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Wenn hier ein Widerspruch entsteht, zeigt uns das, dass wir noch klarer werden müssen.

Dein Blick auf die Stimmung im Kollegenkreis ist ebenfalls spannend. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass wir viele Teams erleben, in denen genau der von dir gewünschte konstruktive Umgang gelebt wird. Umso wichtiger ist es, diese positiven Beispiele weiter zu stärken und sichtbar zu machen.

Danke dir nochmals für deine Offenheit und deine differenzierte Sichtweise. Wenn du magst, laden wir dich herzlich ein, den Dialog weiterzuführen. Nur gemeinsam können wir die Themen angehen und uns als Organisation weiterentwickeln.

Wir verlieren uns gerade im Lagerdenken – und gefährden damit das Unternehmen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wir verlieren uns gerade im Lagerdenken – und gefährden damit das Unternehmen“

Ich schreibe das bewusst, weil ich gerne hier arbeite und das Unternehmen für grundsätzlich stark halte. Genau deshalb macht mir die aktuelle Entwicklung ernsthaft Sorgen.

Wir stehen vor massiven wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen. Die nächsten Jahre werden für viele Unternehmen extrem schwierig – und ehrlich gesagt wirkt es schon jetzt ambitioniert bis unrealistisch, da einfach „so“ durchzukommen. Wenn wir das schaffen wollen, dann nur mit klarer Führung, mutigen Entscheidungen und einem echten Schulterschluss im Unternehmen.

Genau das Gegenteil passiert aber gerade.

Statt Fokus auf das Geschäft, Kunden und Zukunftsfähigkeit entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich das Unternehmen in eine Art Lagerdenken hineinmanövriert. Geschäftsführung hier, Betriebsrat dort – und dazwischen eine Belegschaft, die eigentlich einfach nur ihren Job machen und das Unternehmen voranbringen will.

Was mich besonders stört: Es geht immer weniger um Inhalte und immer mehr um Zugehörigkeit. Aussagen werden danach bewertet, von welcher „Seite“ sie kommen. Kritik wird eingeordnet, bevor sie überhaupt gehört wird. Das ist brandgefährlich, weil es jede sachliche Diskussion im Keim erstickt.

So gewinnen am Ende nicht die besten Lösungen, sondern die lautesten oder politisch bequemsten.

Gleichzeitig bleiben die eigentlichen Probleme bestehen:

unklare und verspätete Kommunikation
fehlende Verbindlichkeit in Entscheidungen
Gehaltsstrukturen, die nicht mehr vermittelbar sind
Prozesse, die eher bremsen als helfen

Und während draußen der Druck steigt, beschäftigen wir uns intern zunehmend mit uns selbst.

Das ist ein Luxus, den wir uns aktuell schlicht nicht leisten können.

Mein klarer Appell an beide Seiten: Hört auf, euch gegeneinander zu positionieren. Hört auf, Verantwortung zu verschieben oder Narrative aufzubauen. Fangt an, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Wir brauchen:

klare, auch unbequeme Entscheidungen
transparente und ehrliche Kommunikation
sichtbare Führung
und vor allem: den Willen, wieder als ein Unternehmen zu agieren

Wenn wir das nicht hinbekommen, wird uns nicht der Markt zuerst einholen – sondern wir uns selbst.

Und das wäre wirklich unnötig.


Arbeitsatmosphäre

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Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Danke für dein offenes, sehr klares und gleichzeitig wertschätzendes Feedback. Man merkt deutlich, dass dir das Unternehmen am Herzen liegt – und genau diese Haltung schätzen wir sehr.

Es freut uns, dass du grundsätzlich gern hier arbeitest und unser Unternehmen als stark wahrnimmst. Umso wichtiger ist es, die von dir angesprochenen Entwicklungen ernst zu nehmen und nicht einfach stehen zu lassen.

Dein Eindruck eines zunehmenden „Lagerdenkens“ und die Sorge, dass Inhalte hinter Zugehörigkeiten zurücktreten, ist ein wichtiger Punkt. Unser Anspruch ist ein anderer: Wir wollen eine Kultur, in der Argumente zählen – unabhängig davon, von wem sie kommen. Wertschätzung und Vertrauen bedeuten für uns, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden und wir gemeinsam die besten Lösungen entwickeln. Wenn du aktuell wahrnimmst, dass das nicht überall gelingt, ist das ein wichtiges Signal.

Gleichzeitig möchten wir einordnen: Der Austausch zwischen unterschiedlichen Gremien und Interessenvertretungen gehört zu einem Unternehmen unserer Größe dazu – und darf auch kontrovers sein. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Genau hier arbeiten wir daran, wieder stärker in den gemeinsamen Schulterschluss zu kommen und den Fokus klar auf unsere Zukunftsfähigkeit zu richten.

Auch deine konkreten Punkte – Kommunikation, Verbindlichkeit von Entscheidungen, Prozesse und Vergütungsstrukturen – greifen wir auf. Dass Kommunikation teilweise als unklar oder verspätet wahrgenommen wird, nehmen wir ernst. Unser Anspruch ist es, transparent, ehrlich und nachvollziehbar zu informieren, gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten. Ebenso gilt: Getroffene Entscheidungen müssen verbindlich sein – das ist ein zentraler Teil unserer Zusammenarbeit, an dem wir uns messen lassen wollen.

Beim Thema Gehalt ist uns bewusst, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen gibt. Gleichzeitig ist die Aussage, dass Strukturen „nicht mehr vermittelbar“ sind, eine sehr pauschale Einschätzung. Wir überprüfen unsere Vergütungsmodelle regelmäßig und wägen dabei verschiedene Faktoren sorgfältig ab. Dass hier mehr Transparenz und Einordnung gewünscht ist, nehmen wir mit.

Dein Appell nach klarer Führung, mutigen Entscheidungen und einem echten Miteinander trifft genau unseren eigenen Anspruch. Teamgeist heißt für uns nicht, immer einer Meinung zu sein – sondern gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und auch in schwierigen Phasen zusammenzustehen.

Danke dir nochmals für deine offenen Worte und deine Perspektive. Wenn du magst, bring dich gern weiter aktiv ein. Genau solche Stimmen helfen uns, besser zu werden und als ein Unternehmen zu handeln.

Führung nach außen modern, intern oft langsam, intransparent und widersprüchlich

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- 30 Tage Urlaub

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe gesamte Bewertung

Verbesserungsvorschläge

Geschenke wie Adventskalender, Ostergeschenke oder kleine Präsente bei Veranstaltungen sind nett gemeint, aber unnötig. Das Geld könnte besser in faire und marktgerechte Gehälter investiert werden, was Motivation und Respekt stärker fördern würde.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre innerhalb der Teams kann angenehm sein, besonders wenn man in einem kollegialen Team arbeitet, das nicht auf Lästereien setzt. Leider trifft das nicht auf alle Teams zu. Lob von den Gruppenleiter*innen wird zwar gelegentlich ausgesprochen, wirkt jedoch oft eher wie eine Floskel, um die Stimmung oberflächlich zu stabilisieren. Aussagen wie „Wir schaffen das, wir müssen nur zusammenhalten“ wiederholen sich seit Jahren, während sich die Situation in der Praxis kaum verbessert.

Die Firma trägt nur bedingt zu einem von Fairness und Vertrauen geprägten Betriebsklima bei. Vielmehr entsteht teilweise Unmut unter den Mitarbeitenden, da die Geschäftsführung Entscheidungen des Betriebsrats häufig negativ darstellt. So werden Maßnahmen, die der Betriebsrat zum Schutz der Mitarbeitenden getroffen hat, regelmäßig mit „vom Betriebsrat nicht angenommen“ kommentiert, während die Gründe für diese Entscheidungen nicht offen kommuniziert werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Interessen der Mitarbeitenden nicht vollständig berücksichtigt werden.

Image

Mitarbeiter sprechen meist negativ über das Unternehmen. Ich würde selbst keine Freunde empfehlen, um sie zu schützen. Viele aus der „neuen Generation“ beginnen gar nicht erst, da es keine 4-Tage-Woche gibt, das Gehalt sehr niedrig ist und die Aufgabenlast hoch. Diese Wahrnehmung ist nachvollziehbar. Auch Google-Bewertungen spiegeln das wider, entstanden teilweise aufgrund interner Kommunikationsprobleme.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hängt stark vom jeweiligen Team ab. Es kommt vor, dass Gruppenleiter eigene, abweichende Regeln für Themen wie Homeoffice aufstellen, was teilweise als unfair empfunden wird. Ein einheitlicheres Vorgehen und mehr Vertrauen der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitenden würden dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden.

Grundsätzlich schätze ich jedoch die Möglichkeit der Gleitzeit sehr, da sie Flexibilität im Arbeitsalltag bietet.

Karriere/Weiterbildung

In Mitarbeitergesprächen wird gefragt, welche Karriereschritte man sich vorstellt, was ich positiv finde. Die Umsetzung dauert jedoch oft lange, teilweise über ein Jahr. Häufig wird erwartet, dass die Aufgaben der neuen Stelle bereits übernommen werden, bevor das Gehalt angepasst wird. Eine Anpassung erfolgt oft erst nach bestandener Prüfung oder formaler Qualifikation, nicht während der Einarbeitung. Positiv ist, dass Stellenbeschreibungen zuerst intern veröffentlicht werden, sodass alle Mitarbeiter die Möglichkeit haben, sich zu bewerben.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird pünktlich gezahlt, liegt aber WEIT unter dem Branchendurchschnitt. Viele arbeiten zusätzlich am Wochenende. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht verpflichtend, die jährliche Gewinnausschüttung variiert. Regelmäßige Gehaltsgespräche finden nicht statt (ursprünglich 1x im Jahr), neue Mitarbeitende verdienen oft mehr als langjährige. Betriebliche Altersvorsorge gibt es nur über vermögenswirksame Leistungen. Anlässe wie Hochzeiten oder Geburten werden nicht honoriert. Mitarbeitende mit längerer Betriebszugehörigkeit werden vom Geschäftsführer zu einem Essen eingeladen. Die jährliche Gehaltsanpassung wird erstmals vom Betriebsrat begleitet. Der 08.04.2026 war die Frist für eine Entscheidung der Geschäftsführung, bis zum 17.04.2026 liegt jedoch noch kein Statement vor. Automatische Erhöhungen sind sehr gering, die Bezahlung bleibt unter Branchenniveau und führt zu hoher Fluktuation.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein des Unternehmens ist ausbaufähig. Offiziell befindet sich das Unternehmen seit 2023 in der Umstellung auf Digitalisierung, doch auch im Jahr 2026 läuft noch nicht alles digital. Viele Unterlagen werden weiterhin ausgedruckt, nur um sie in andere Abteilungen zu bringen und dort erneut zu scannen.
Die Mülltrennung ist ebenfalls verbesserungswürdig: In der Kantine wird alles in einen Mülleimer geworfen, während in den Fluren getrennte Mülleimer für Essensreste und Verpackungen stehen. Auch der Energieverbrauch könnte effizienter gestaltet werden: Abgesehen von Bewegungsmeldern auf den Toiletten bleiben tagsüber viele Lichter unnötig an, während sie abends ausgeschaltet werden.
Positiv hervorzuheben ist, dass das Unternehmen das Leasen von Fahrrädern sowie das Deutschlandticket unterstützt, was nachhaltige Mobilität fördert. Auch wenn Nachhaltigkeit offiziell thematisiert und beworben wird, bestehen in der praktischen Umsetzung noch einige offene Baustellen.

Kollegenzusammenhalt

Im Team selbst empfinde ich den Kollegenzusamenhalt als gut. Ich weiß jedoch dass es in anderen Teams auch unschön zugehen kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende, die bereits im Rentenalter arbeiten, werden von Brunata grundsätzlich gerne im Unternehmen behalten, was ich positiv finde.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass neue, ältere Kolleg*innen, die sich in der Einarbeitung befinden, teilweise schneller gekündigt werden, wenn die Einarbeitung nicht reibungslos verläuft. In meiner Abteilung war die Vielfalt und Komplexität der Aufgaben für die ältere Kollegin zunächst zu groß, sodass die Zusammenarbeit nicht optimal funktionierte. Meines Erachtens wäre es möglich gewesen, sie in einer anderen Position einzusetzen, anstatt die Zusammenarbeit sofort zu beenden.

Vorgesetztenverhalten

Nach meiner Erfahrung entspricht das Verhalten der Führungskräfte häufig nicht den Erwartungen an ein faires und respektvolles Miteinander. Es kommt vor, dass Mitarbeitende versuchen, durch übermäßige Gefälligkeiten Vorteile zu erlangen, während andere Mitarbeitende meiner Meinung nach ungerecht behandelt werden. Gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass persönliche Beziehungen bei Entscheidungen eine Rolle spielen.
In den jährlichen Mitarbeitergesprächen können Gruppenleiter*innen keine verbindlichen Aussagen zu Gehaltsanpassungen treffen, da dies ausschließlich in der Verantwortung der Abteilungsleitung liegt. Eine argumentative Diskussion über Entscheidungen findet kaum statt. Im laufenden Jahr 2026 fanden diese Gespräche nicht statt, wodurch auch Gehaltsanpassungen nicht besprochen werden konnten.
Eine offene Kommunikation seitens der Geschäftsführung oder der Gruppenleiter*innen ist nicht vorhanden; auf Nachfragen erhalten Mitarbeitende nur vage Antworten. Dieses Verhalten wird teilweise als Reaktion auf die Bildung des Betriebsrats interpretiert, was das Vertrauen belastet.

Arbeitsbedingungen

Die IT-Ausstattung ist teilweise veraltet: Das Programm AS400 aus den 1980er Jahren wird weiterhin genutzt, während die Umstellung auf SAP seit Jahren angekündigt ist, aber noch nicht abgeschlossen wurde. Laptops, Bildschirme und Zubehör stammen aus unterschiedlichen Quellen, was laut IT gelegentlich zu technischen Problemen führt. Jeder Arbeitsplatz verfügt über zwei Bildschirme, oft von verschiedenen Herstellern. Positiv sind die höhenverstellbaren Tische. Unter dem Dach kann es im Sommer sehr heiß werden, Tischventilatoren werden bereitgestellt. Die Beleuchtung durch Neonlampen empfinde ich als störend, und die Anordnung mancher Tische erschwert teilweise die Fluchtwege. In den Kellerräumen ist Schimmel sichtbar und riechbar. Die Reinigung erfolgt unregelmäßig; Kühlschränke werden nur auf Anfrage gesäubert. Positiv sind die Kantine, kostenloses Wasser und Tee, sowie Obst, das saisonal angeboten wird.

Kommunikation

Nach meiner Erfahrung ist die Kommunikation im Unternehmen leider sehr verbesserungswürdig. Probleme, die den Arbeitsalltag in der Abteilung erschweren, werden trotz wiederholter Hinweise über lange Zeit hinweg nicht gelöst. Auch wenn Themen mehrfach in Meetings angesprochen werden, bleibt die Umsetzung oft aus.

Teilweise werden Monteure nicht ausreichend geschult, was dazu führt, dass Aufträge nicht korrekt abgeschlossen werden können. Dies führt wiederum zu interner Unzufriedenheit und zusätzlicher Mehrarbeit. Entscheidungen aus dem Vertrieb z.B. werden häufig umgesetzt, ohne dass die betroffenen Abteilungen frühzeitig informiert werden, wodurch eine angemessene Vorbereitung oder Anpassung erschwert wird.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen wird in vielen Bereichen eingehalten: In Meetings werden alle Stimmen gehört, und Aufstiegschancen scheinen grundsätzlich unabhängig vom Geschlecht zu sein.

Dennoch gibt es einige kritische Punkte. Meines Wissens verdienen Männer im Durchschnitt mehr als Frauen. Außerdem gestaltet sich die Rückkehr nach dem Mutterschutz schwierig; die Chance, in das ursprüngliche Team zurückzukehren, ist begrenzt, und es erfordert oft einen aktiven Einsatz, dies zu erreichen.

Darüber hinaus herrscht keine konsequente Null-Toleranz-Politik gegenüber Mitarbeitenden, die sich wiederholt unkollegial verhalten. Gespräche werden geführt, jedoch folgen selten offizielle Konsequenzen. Dies kann das Betriebsklima belasten und wirkt sich teilweise auch auf die Wahrnehmung von Fairness und Gleichberechtigung aus.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenvielfalt ist hoch, allerdings teilweise so umfangreich, dass die Arbeitsbelastung stark zunimmt, während die Vergütung nicht entsprechend angepasst wird. Manche Aufgaben scheinen gezielt in Abteilungen zu gelangen, die zwischen Kunde und Unternehmen vermitteln, was die Belastung zusätzlich erhöht.

Positiv ist, dass ich persönlich Einfluss auf die Reihenfolge und Priorisierung meiner Aufgaben habe, was mir eine gewisse Flexibilität verschafft – allerdings nur aufgrund der hohen Aufgabenmenge. In anderen Teams/Abteilungen, in denen die Aufgaben weniger breit gefächert sind, wirkt die Arbeit häufig eintöniger, da die Mitarbeitenden dort weniger Auswahlmöglichkeiten bei der Gestaltung ihres Arbeitsalltags haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Wir bedauern sehr, dass du deine ursprüngliche Bewertung vom 20.04.2026 nach unserem Kommentar geändert hast, anstatt den direkten Austausch mit der Personalabteilung zu suchen. Ein persönliches Gespräch hätte die Möglichkeit geboten, Missverständnisse zu klären, unterschiedliche Perspektiven offen zu besprechen und gemeinsam eine konstruktive Lösung zu finden. Der direkte Dialog ist uns wichtig, um Transparenz, Vertrauen und eine nachhaltige Verbesserung der Zusammenarbeit zu fördern.

Hier der Kommentar auf die ursprüngliche Bewertung:

Vielen Dank, für deine ausführlichen Eindrücke. Dein Feedback enthält viele differenzierte Beobachtungen und auch positive Aspekte – etwa den Zusammenhalt in einzelnen Teams, die Flexibilität durch Gleitzeit, interne Stellenausschreibungen oder unsere Mitarbeiterangebote wie das Sommerfest, das Deutschlandticket und das Fahrradleasing. Auch wenn deine Gesamtbewertung kritisch ausfällt, helfen uns diese Hinweise, besser zu verstehen, was bereits gut funktioniert und worauf wir aufbauen können.

Gleichzeitig sprichst du eine Reihe von Themen an, die du als widersprüchlich, intransparent oder verbesserungswürdig wahrnimmst – insbesondere in Bezug auf Kommunikation, Führung, Gehaltsstruktur und Entscheidungsprozesse. Dein Eindruck, dass Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar sind oder sich Prozesse verzögern, ist für uns ein wichtiger Hinweis. Transparenz und Verbindlichkeit sind zentrale Bestandteile unserer Zusammenarbeit, und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese im Alltag noch stärker erlebbar zu machen.

Du beschreibst auch Unterschiede zwischen Teams, z. B. bei der Arbeitsatmosphäre oder der Ausgestaltung von Homeoffice-Regelungen. Gleichzeitig hebst du hervor, dass es durchaus Teams mit gutem Zusammenhalt und respektvollem Umgang gibt. Genau hier zeigt sich, wie wichtig unser Wert „Teamgeist“ ist – und dass wir noch konsequenter daran arbeiten müssen, ein gemeinsames Verständnis von Führung und Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg zu stärken.

Einige deiner Aussagen – etwa zu Gehaltsunterschieden, zur Wirkung von Entscheidungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat oder zu einzelnen Einzelfällen im Führungsverhalten – sind aus unserer Sicht sehr pauschal formuliert und für uns in dieser Form nicht eindeutig nachvollziehbar. Umso wichtiger ist es uns, solche Wahrnehmungen besser zu verstehen und gemeinsam zu konkretisieren, denn nur so können wir gezielt daran arbeiten.

Besonders wertvoll finden wir deine konkreten Verbesserungsvorschläge, z. B. hinsichtlich klarerer Kommunikation, einheitlicher Regelungen oder der Priorisierung von Themen wie Vergütung und Arbeitsbelastung. Auch deine Hinweise zum Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie zu den Arbeitsbedingungen greifen wir gerne auf.

Deine Rückmeldung über diese Bewertung gibt zwar naturgemäß immer nur einen persönlichen Eindruck wieder, dennoch möchten wir betonen, dass solche Rückmeldungen uns dabei helfen, Themen nicht nur frühzeitig zu erkennen, sondern auch deren Bedeutung für unsere Unternehmenskultur einzuordnen.

Wir laden dich ein, direkt mit uns ins Gespräch zu gehen, wenn du deine Erfahrungen oder konkrete Beispiele noch einmal persönlich mit uns teilen möchtest.

Vielen Dank nochmals für dein Feedback.

Zwischen Anspruch und Realität

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt im direkten Team ist häufig der stabilisierende Faktor im Alltag. Viele Kolleginnen und Kollegen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen das operative Geschäft am Laufen zu halten. Die Themen und die Branche hätten grundsätzlich großes Potenzial.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen wirkt in zentralen Fragen führungslos bzw. widersprüchlich geführt. Auf oberster Ebene sind unterschiedliche Interessen und Richtungen deutlich spürbar, was sich im Alltag in inkonsistenten Entscheidungen zeigt. Abteilungen agieren überwiegend in eigenen Silos. Ein übergreifendes unternehmerisches Denken ist kaum erkennbar. Statt gemeinsam an Lösungen zuarbeiten, wird Verantwortung häufig abgegrenzt oder weitergereicht. Gleichzeitig verliert das Unternehmen sichtbar an Substanz: Leistungsstarke Mitarbeitende verlassen das Unternehmen oder ziehen sich zurück. Engagement wird nicht nachhaltig gefördert. Auffällig ist zudem die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität: Strategische Programme wirken eher wie Präsentationsformate, ohne spürbaren Effekt im Alltag.

Verbesserungsvorschläge

Seit Jahren wird die Erneuerung der IT angegangen – Stand 2026 ist kein klarer, umsetzbarer Plan erkennbar. Hier braucht es Verbindlichkeit und Umsetzung statt weiterer Ankündigungen und gemeinschaftlich angemalter Rauchmelder. Führung muss Verantwortung übernehmen und Orientierung geben. Aktuell entsteht häufig der Eindruck, dass Probleme nach unten weitergegeben werden, während klare Entscheidungen ausbleiben. Strategische Initiativen müssen umgesetzt werden. Eine „Zukunftsstrategie“, die sich im Wesentlichen auf Präsentationen beschränkt, schafft kein Fortschritt. Darüber hinaus braucht es eine klare Linie im Umgang mit Themen wie Digitalisierung und neuen Technologien. Das generelle Verbot der Nutzung von KI und andere restriktive Haltungen bremsen Entwicklung eher aus, als dass sie Orientierung geben.

Arbeitsatmosphäre

Im direkten Team oft gut, darüber hinaus jedoch geprägt von Unsicherheit, Frustration und vorsichtiger Zurückhaltung. Viele Mitarbeitende haben sich mit der Situation arrangiert.

Image

Die Außendarstellung entspricht nur bedingt der internen Realität. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlicher Umsetzung ist deutlich wahrnehmbar.

Work-Life-Balance

Formal gut durch Homeoffice-Regelungen, jedoch ist die 40-Stunden-Woche aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß.

Karriere/Weiterbildung

Nicht strukturiert erkennbar. Entwicklung erfolgt eher zufällig. Viele Talente orientieren sich langfristig außerhalb des Unternehmens.

Gehalt/Benefits

Im Marktvergleich eher unterdurchschnittlich. Auffällig ist zudem, dass neue Mitarbeitende häufig bereits zum Einstieg auf einem höheren Gehaltsniveau liegen als langjährig Beschäftigte in vergleichbaren Rollen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen stark betont, intern jedoch nur eingeschränkt erlebbar. Operative Entscheidungen stehen nicht immer im Einklang mit dem kommunizierten Anspruch (im Fuhrpark sind z.B. konsequent Dieselfahrzeuge).

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams gut. Übergreifend deutlich eingeschränkt durch Silodenken und fehlende Abstimmung.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll im Umgang, jedoch ohne erkennbare Strategie zur Sicherung von Wissen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn Sie letztes Jahr nicht gegangen wurden, auf Gruppenleiterebene häufig engagiert, jedoch in ihrer Wirkung begrenzt. Darüber fehlt eine klare, abgestimmte Führung. Entscheidungen wirken nicht konsistent und selten langfristig durchdacht.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich sind die Arbeitsbedingungen solide (Homeoffice, höhenverstellbare Tische). In der Praxis zeigen sich jedoch deutliche Schwächen, insbesondere in den älteren Gebäudeteilen. Im Sommer sind die Arbeitsbedingungen durch fehlende Klimatisierung teilweise sehr belastend. Zusätzlich erschweren veraltete Systeme und ineffiziente Prozesse die tägliche Arbeit unnötig.

Kommunikation

Ein strukturelles Problem. Offizielle Kommunikation ist häufig verspätet oder unvollständig. Relevante Informationen verbreiten sich primär informell. Transparenz ist kaum gegeben.

Gleichberechtigung

Frauen und Männer sind in allen Bereichen in Führungspositionen vertreten.

Interessante Aufgaben

Vorhanden, werden jedoch durch fehlende Struktur, Priorisierung und Umsetzungskraft stark eingeschränkt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Vielen Dank für dein differenziertes und dabei ausführliches Feedback. Auch wenn deine Bewertung insgesamt kritisch ist, nimmst du dir die Zeit, sowohl Stärken als auch Herausforderungen klar zu benennen – das schätzen wir sehr.

Besonders positiv heben wir hervor, dass du den starken Zusammenhalt in deinem direkten Team und das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen betonst. Genau dieser Teamgeist – also sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam das operative Geschäft zu tragen – ist ein zentraler Wert für uns. Ebenso sehen wir es als wichtigen Hinweis, dass du das grundsätzliche Potenzial unserer Themen und unserer Branche erkennst. Darauf wollen wir weiter aufbauen.

Gleichzeitig beschreibst du eine Diskrepanz zwischen Anspruch und erlebter Realität, insbesondere in Bezug auf Führung, strategische Ausrichtung und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Themen wie fehlende Abstimmung, Silodenken oder als inkonsistent wahrgenommene Entscheidungen nehmen wir sehr ernst. Unser Anspruch ist es, Verbindlichkeit in Entscheidungen zu schaffen und diese auch gemeinsam zu tragen – dass dies nicht überall so wahrgenommen wird, zeigt uns, dass wir hier weiter an Klarheit und Umsetzung arbeiten müssen.

Deine Wahrnehmung, dass strategische Initiativen im Alltag nicht ausreichend ankommen oder konkrete Fortschritte vermissen lassen, ist ein wichtiger Impuls. Gleichzeitig möchten wir anmerken, dass solche Einschätzungen stark vom individuellen Einblick in bestimmte Projekte abhängen können. Viele Maßnahmen – gerade im Bereich IT-Modernisierung oder Digitalisierung – sind komplex und laufen über längere Zeiträume. Umso wichtiger ist es für uns, Fortschritte transparenter zu machen und nachvollziehbar zu kommunizieren.

Auch deine Hinweise zu Kommunikation, Gehaltsstruktur oder Entwicklungsmöglichkeiten greifen zentrale Themen auf. Gerade der Wunsch nach mehr Transparenz, klareren Strukturen und einer stärkeren Verzahnung zwischen Bereichen passt sehr gut zu unserem Verständnis von Wertschätzung und Vertrauen: offen miteinander sprechen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Dass du gleichzeitig engagierte Führungskräfte auf Gruppenleiterebene wahrnimmst, zeigt uns, dass es bereits gute Ansätze gibt, auf denen wir aufbauen können.

Einige deiner Aussagen – etwa zur generellen Führungslosigkeit, zu Gehaltsunterschieden oder zur Wirkung strategischer Programme – sind sehr weitreichend formuliert. Diese können wir in dieser Pauschalität nicht vollständig nachvollziehen, nehmen sie aber als wichtigen Anlass, genauer hinzuhören und Hintergründe besser zu verstehen.

Wir möchten betonen, dass wir den Dialog mit unseren Mitarbeitenden suchen, beispielsweise in Mitarbeitergesprächen oder betrieblichen Austauschformaten. Frühzeitig Themen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ein offener Austausch hierzu entspricht unserem Verständnis von Wertschätzung und Vertrauen, das wir im Unternehmen leben möchten. Wir laden dich herzlich ein, direkt mit uns zu diesen Themen ins Gespräch zu kommen.

Vielen Dank nochmals für deine offenen Worte und die damit verbundenen Impulse.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 114 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird BRUNATA Wärmemesser Hagen durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 37% der Bewertenden würden BRUNATA Wärmemesser Hagen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 114 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 114 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich BRUNATA Wärmemesser Hagen als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.