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BUCS 
IT 
GmbH
Bewertung

Viel Selbstbeweihräucherung, häufig wenig Substanz

3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Wuppertal gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, Abwechslung bei den Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Crunch, das Prahlen mit dem Projekterfolg auf der Homepage während einige Kollegen nach dem Projekt länger ausfallen, Parkplatzsituation

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsstruktur bei den Technikern überdenken

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Team und auf selber Hierarchieebene war stets gut. Alle ziehen an einem Strang und wollen die Kunden bzw. das Team nach vorne bringen. Spezialisierung auf bestimmte Themen war nicht richtig gewollt. Jeder Techniker sollte lieber alles ein bisschen können, als spezielle Themen sehr tief.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Kollegen ist gut. Die Kommunikation zur GF war häufig eine Einbahnstraße. Bei konkreten Fragen zur eigenen Entwicklung musste man selbst immer wieder nachhaken bis eine Rückmeldung kam.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist wirklich sehr gut. Man hält bei der Problemlösung zusammen, auch wenn es mal über den Feierabend hinausgeht.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten bewegen sich im branchenüblichen Rahmen. Überstunden können relativ kurzfristig abgefeiert werden. Bei Projekten wurde dem Kunden häufig eine Umsetzung in Rekordzeit versprochen. Das führte Regelmäßig zu Crunch und danach zu längeren Ausfällen von Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleiter sind häufig sehr bemüht den eigenen MA zu helfen, wurden aber regelmäßig von der GF eingebremst.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind aufgrund der Kunden aus vielen verschiedenen Branchen sehr abwechslungsreich. Die Arbeitslast ist OK, Aufgaben werden auch gerne mal von anderen Kollegen übernommen, wenn diese etwas Leerlauf haben. In Projektzeiten häufig viel zu tun.

Gleichberechtigung

Der Umgang mit Kollegen ist weder vom Alter noch von anderen körperlichen Merkmalen abhängig. Jeder wird gleich behandelt.

Arbeitsbedingungen

Open Space in einer Werkhalle (hohe Decken), wird nur durch ein containerartiges Gebilde (Teamleiter-Büros) unterbrochen. Man kriegt so fast jedes Telefonat / Gespräch der Kollegen mit. Kopfhörer mit ANC helfen in Fokusphasen.
Vorschläge, welche an die GF herangetragen wurden, um die Arbeit zu verbessern wurden konsequent totdiskutiertund kaputtgerechnet anstatt es einfach mal für vier Wochen auszuprobieren. Alles wurde in Zahlen/Geld übersetzt, ohne den sprübaren Vorteil zu bewerten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden Projekte in u.A. Afrika unterstützt. Fader Beigeschmack dabei: es gibt regelmäßig Promo-Fotos der GF beim Posieren an den jeweiligen Projekten. Es fühlte sich eher nach Selbstinszenierung an.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war für die getragene Verantwortung unterdurchschnittlich. Bei jedem Jahresgespräch musste man erneut verhandeln, um nicht komplett abgehängt zu werden. Im Kontrast dazu wurden die Umsatzzahlen regelmäßig gefeiert.
Benefits (Obstkorb, Kicker, Jobrad, Kaffee, Wasser) werden immer intern angepriesen, entsprechen aber mittlerweile dem Standard am Arbeitsplatz.
Die Parkplatzsuche im Wohngebiet hat häufiger mal 20-40 Minuten gedauert, so führt man manchmal auch ein Meeting aus dem Auto.
Die Firmenwagenregelung ist ein Witz. Jeder MA zahlt im Wesentlichen die Leasingrate + den geldwerten Vorteil + eine "Service-Pauschale" aus seinem Brutto. Wenigstens der Sprit/Strom war inklusive.

Image

Viel Schein nach außen, intern hat man einige Dinge oft anders gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Zusagen zur Weiterentwicklung wurden trotz mehrerer Rückfragen nicht eingehalten und man wurde vertröstet und hingehalten.
Das Fortbildungsbudget von damals 2000€ hat für kürzere Spezialisierungen gereicht, längere Workshops (5 Tage) mussten zusätzlich vom Teamleiter freigegeben werden.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

LukasHead of Talent

Danke für dein umfangreiches Feedback.
Wir nehmen dich und deine inhaltlichen Punkte sehr ernst.

Einige deiner kritischen Punkte verstehe ich allerdings nicht so richtig und möchte sie deshalb hier kurz adressieren. Beispielsweise:

- Das Kolleg:innen nach einem Projekt aufgebaute Überstunden abfeiern und dadurch dann erstmal eine Zeit raus sind, betrachte ich eher als positiv.

- Jeden Monat gibt es ein Format, bei dem man mit dem Gründer persönlich Essen gehen kann (BUCS IT zahlt) und sich zu allen Themen austauschen kann; alle vier Monate TownHalls bei dem jede:r seine/ihre offenen Fragen stellen kann; Ideenmanagement, etc. Und dennoch wird die Kommunikation zur GF als Einbahnstraße wahrgenommen. Das erschließt sich mir nicht.

- Bis 2000€ kann man komplett frei entschieden, welche Fortbildung man machen will. Alles über 2000€ wird problemlos vom Arbeitgeber bezahlt, mann muss nur vorher kurz mit der eigenen Führungskraft darüber sprechen, dass die Fortbildung sinnvoll ist. Was ist hier die Erwartungshaltung? Das man für 10.000€ eine Fortbildung macht und niemand im Unternehmen schaut mal kurz drauf, ob das eine sinnvolle Entscheidung ist?

- Teamleiterbüros gibt es schon lange nicht mehr. Alle Einzelbüros sind für alle Mitarbeitenden über deskbird buchbar.

Wir nehmen aus deinem Feedback aber trotzdem viele gute Dinge mit, an denen wir weiter arbeiten werden. Beispielsweise die Planung von Projektphasen. In unserem Business Modell wird es die weiterhin immer wieder geben. Hier lernen wir kontinuierlich weiter und wollen auf jeden Fall noch besser werden.

Alles Gute für deinen weitern Weg.

Liebe Grüße
Lukas

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