Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.7.2026
Die Bundesdruckerei-Gruppe erhält ein positives Gesamtbild. Besonders hervorzuheben sind der Kollegenzusammenhalt sowie Gleichberechtigung und der Umgang mit älteren Kolleg:innen, die Bewertenden beschreiben beide als stark ausgeprägt. Die Work-Life-Balance gilt ebenfalls als Pluspunkt: Flexible Arbeitszeiten, eine 35-Stunden-Woche und die Möglichkeit, Überstunden als Freizeitausgleich zu nehmen, werden positiv bewertet. Das Gehalt liegt laut Bewertenden im überdurchschnittlichen Bereich, wenngleich Gehaltserhöhungen im Zeitverlauf schwieriger werden.
Kritisch äußern sich Bewertende zur internen Kommunikation: Informationen fließen kaum von oben nach unten, und auf Rückmeldungen folgen selten konkrete Maßnahmen. Das Verhalten von Vorgesetzten wird je nach Ebene unterschiedlich erlebt – direkte Führungskräfte schnei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Bundesdruckerei-Gruppe werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits berichten einige, dass jährliche interne oder externe Weiterbildungen grundsätzlich möglich sind und Aufstiegschancen bei entsprechendem Engagement und Eigeninitiative bestehen. Andererseits kritisieren einige Nutzer:innen, dass Weiterbildungen stark selektiv vergeben werden und die Auswahl stark von Vorgesetzten oder persönlichen Beziehungen abhängt. Wenige berichten, dass in ihren Abteilungen über Jahre hinweg keine Weiterbildungen genehmigt wurden. Karriereentwicklung wird dabei als uneinheitlich beschrieben – sie gilt eher als Ausnahme denn als Regel. Kosteneinsparungen sollen die Aufstiegsmöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt haben. Die statische Unternehmensstruktur erschwere laut einigen Nutzer:innen das Entstehen neuer Führungspositionen, und versprochene Maßnahmen seien teilweise nicht umgesetzt worden.
Die Kommunikation bei der Bundesdruckerei-Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams funktioniert der Austausch nach Meinung einiger Nutzer:innen gut, jedoch stoßt die abteilungsübergreifende Kommunikation auf Kritik. Einige Bewertungen beschreiben Schwierigkeiten beim Informationsfluss über Teamgrenzen hinweg sowie eine bottom-up-Kommunikation, die kaum Wirkung zeige.
Besonders kritisch äußern sich viele Nutzer:innen gegenüber der Führungsebene: Wichtige Informationen würden zu spät weitergegeben, und die Kommunikation der Unternehmensleitung mangle an Transparenz. Statt offener Diskussion mit den Mitarbeiter:innen werde auf oberflächliche Präsentationen gesetzt. Einige Stimmen empfinden die interne Kommunikation als stark demotivierend und beklagen, dass trotz vorhandener Kommunikationskanäle kaum konkrete Maßnahmen folgen.
Die Work-Life-Balance der Bundesdruckerei-Gruppe wird von den Nutzer:innen sehr positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die Vertrauensarbeitszeit sowie ein 35-Stunden-Modell mit Gleitzeitregelung ohne Kernarbeitszeiten. Zudem schätzen viele Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, Überstunden als Freizeitausgleich zu nehmen, und berichten, dass persönliche Termine sich gut mit dem Arbeitsalltag vereinbaren lassen. Auch auf familiäre Bedürfnisse wird Rücksicht genommen.
Wenige Nutzer:innen äußern jedoch kritische Stimmen: Im Projektgeschäft lasse sich die Flexibilität nicht immer vollständig umsetzen, und gelegentliche Wochenendarbeit sowie steigende Überstunden werden bemängelt. Vereinzelt wird beschrieben, dass lange Arbeitstage entstehen, ohne dass die zugrundeliegenden Ursachen angegangen werden. Diese Einschätzungen stehen im Kontrast zur mehrheitlich positiven Wahrnehmung, spiegeln aber die unterschiedlichen Erfahrungen je nach Tätigkeitsbereich wider.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Bundesdruckerei-Gruppe wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Während die Gesamtbewertung inklusive reiner Sternbewertungen positiv ausfällt, zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein kritischeres Bild. Einige Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre als kollegial und trotz hoher Anforderungen größtenteils angenehm, betonen jedoch, dass dies stark vom jeweiligen Team und der Führungskraft abhängt.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen von einer zunehmend belastenden Stimmung. Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeiter:innen soll in letzter Zeit gestiegen sein, begleitet von wachsendem Leistungsdruck und einem Klima, das von Unsicherheit geprägt ist. Auch standortabhängige Unterschiede sowie Spannungen zwischen Abteilungen werden erwähnt. Das Stimmungsbild scheint sich demnach je nach Bereich deutlich zu unterscheiden.
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