81 von 217 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
81 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
81 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Spannende Arbeitsfelder, Beamtenstatus, Homeoffice-Möglichkeiten (in manchen Bereichen mehr, in anderen weniger), angrnehmer Umgang mit Kollegen.
Ressourcenknappheit führt dazu, dass man immer nach Gründen sucht, warum wir NICHT zuständig sind. Diesen Job können nur Idealisten machen und Idealisten mögen es nicht, wenn Vorgesetzte vorgeben, dass wir uns wegducken.
Es gibt hier auch viele null-nummer-Stellen, für die man keinen studierten Kommissar braucht. Junge hochmotivierte Kollegen auf solche Stellen zu setzen, bevor sie nach ein paar Jahren in einen spannenden Bereich fliehen dürfen, trifft bei sehr vielen hier auf Ärger und Enttäuschung.
Bei der Werbung für neues personal sollte hier ehrlicher gearbeitet werden. Nicht jeder Neuzugang wird hier MEKler oderbl auch nur Ermittler...
Zu viel Arbeit für zu wenige von uns. Der Job ist zu wichtig um ihn nicht zu machen aber zu viel bleibt liegen, weil es einfach nicht anders geht.
Ich versuche Frauen aus der Zwangsprostitution zu retten - bei der Polizei. Dafür hassen mich ziemlich viele linke Spinner. In den Medien kommt das BKA selten gut weg. Politiker reden viel über ihre Dankbarkeit uns Polizisten gegenüber, stellen uns aber keine Mittel zur Verfügung.
Die Anerkennung in der Mitte der Gesellschaft gibt es aber weiterhin.
100 bis 200 Überstunden pro Jahr ist normal. Manchmal auch schlimmer.
Im Vergleich zu fast allen Länderpolizeien geht es uns aber deutlich besser. Beförderungschancen und -wartezeiten sind hier z.B. deutlich besser.
Beamter auf Lebzeiten mit lukrativen Pensionen. Bei regelmäßigen 60-stündigen Arbeitswochen könnte das Gehalt aber besser sein.
Private Krankenversicherung ist bekanntlich ein starkes Plus.
Hin und wieder gibt es ein bisschen green washing - aber mehr auch nicht.
Familie Polizei
Lebenserfahrung ist meistens ein plus. In hochtechnischen Bereichen vielleicht weniger aber ansonsten gibt es hier bis auf förmliche Altersgrenzen keine Probleme.
Für eine Behörde können wir uns echt nicht beschweren. Die alten Hasen sagen, dass es früher nicht toll war und sich viel gebessert hat.
Im Vergleich zu den meisten Länderpolizeien stehen wir gut da - aber allemal ausbaufähig.
(Ich musste in den fast 10 Jahren noch nie ein Fax schicken)
Bei Großschadenslagen wie Naturkatastrophen oder Terroranschlägen weiß man hier deutlich schneller als die Öffentlichkeit, was passiert (ist) und was dagegen unternommen wird. Mir gefällt es, am Puls der Zeit zu arbeiten.
Knapp 50/50 Geschlechterverteilung, auch bei den Führungskräften. Verdienst ist selbstverständlich derselbe. Offen lesbische Kolleginnen gibt es viele - offen schwule Kollegen sehr wenige. Grund dafür weiß ich nicht.
Als die Russen in die Ukraine einmaschierten war es unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass die fliehenden Frauen und Kinder hier nicht zum Opfer von Zuhältern werden. Viel interessanter wird die Aufgabe nicht mehr.
Ich finde es toll, dass meine Kolleginnen und Kollegen sehr ähnliche oder gleiche Wertvorstellungen haben. Das hatte ich bisher so nie erlebt. Ich habe das Gefühl, die meisten Leute arbeiten hier wirklich, weil sie im inneren davon überzeugt sind, Gutes zu tun. Das finde ich unheimlich schön.
Ich finde es schade, dass scheinbar schon noch Altlasten bestehen, wie eingestaubte Strukturen und Prozesse, die man schwer los wird. Klar, eine Behörde funktioniert nicht so agil, wie ein hippes StartUp. Aber es gibt schon ein paar Punkte, wo man wirklich, ohne viel Aufwand, Fortschritte machen könnte, wenn man modernisieren und digitalisieren würde. Ich denke da z. B. an Einstellungs- und Onboarding-Themen.
Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr engagiert und erledigen motiviert ihre Arbeit. In Teilzeit ist es etwas schwierig, sich an die eigene Wochenarbeitszeit zu halten. Man möchte teilhaben, mitarbeiten, die Kolleg/innen nicht im Stich lassen. Spricht man das an, wird aber versucht, Lösungen zu finden und man wird bestärkt, Überstunden auch wieder abzubauen. Generell wird sehr viel Rücksicht auf Privatleben, wie Familie, genommen, was ein Grund war, warum ich mich überhaupt zum BKA gekommen bin.
Dass viele hier in den Bewertungen schreiben, das Gehalt sei weit unter dem Durchschnitt, was in der freien Wirtschaft bezahlt würde, kann ich so nicht bestätigen. Ja, ich hatte bei meinem letzten AG tatsächlich etwas mehr aber ich hatte zuvor auch schon mehrere Jahre deutlich weniger. Außerdem sollte man bei solchen Vergleichen die Karriereaussichten nicht außer Acht lassen. Wer in der freien Wirtschaft mehr verdienen möchte, muss es in sehr erfolgreichen Mittelständlern oder Großkonzernen versuchen. In Kleinunternehmen wird das nicht hinhauen.
Der Teamzusammenhalt ist super. Alle Kolleginnen und Kollegen, die ich bisher kennengelernt habe, sind ehrlich und direkt. Es wird nicht herum geschwafelt, wie häufig in Unternehmen oder Konzernen, wo alles schön geredet wird.
Der Altersdurchschnitt dürfte deutlich höher sein als in der IT-Branche üblich. Man könnte daraus schließen, dass die Aussichten im Alter vergleichsweise gut sind.
Hilfsbereit, kollegial, nett und nahezu fürsorglich. Einfach toll!
Hier muss der öffentliche Dienst im Vergleich dann doch zurückstecken. Je nach Standort verhält sich das in Sachen Räumlichkeiten allerdings auch unterschiedlich. Es gibt schöne Standorte mit tollen, neuwertig eingerichteten Büros. Es gibt aber auch wirklich heruntergekommene Räumlichkeiten, wo man sich nicht unbedingt wohl fühlt. Glücklicherweise bin ich die allermeiste zeit im Home-Office. ;)
Auch das Arbeitsgerät ist nicht gerade high-end, was natürlich aber auch sicherheitsrelevante Ursachen hat.
Es gibt natürlich immer auch noch Luft nach oben aber was das BKA in Sachen Gleichstellung und Gleichberechtigung tut ist um Welten besser als das, was man in typischen IT- und Software-Unternehmen in der freien Wirtschaft erleben darf. Das zeigen auch die Statistiken zur Beschäftigung von Frauen, Eltern und verschiedenen (anderen) Randgruppen (im Vergleich zu anderen AGs in der IT-Branche).
Die Aufgaben sind von den reinen Tätigkeiten her nicht immer so spannend und aufregend, wie in einem StartUp oder hippen Kleinunternehmen. Das wiegt das Große Ganze allerdings zum Großteil auf, da man etwas Gutes für die Gesellschaft tut und die Arbeit mit den eigenen Wertvorstellungen übereinstimmt.
Die Vorbildfunktion, mit der die Amtsleitung vorangeht. Tolle interne Veranstaltungen!
Kantinensituation noch ausbaufähig
Sehr wertschätzende Arbeitsatmosphäre, tolle Führungskraft, die sehr empathisch ist. Besonders fühle ich mich wirklich gleichgestellt gegenüber meinen männlichen Kollegen.
Zurecht!
Der familienfreundlichste Arbeitgeber, den ich je erlebt habe. Da kann selbst ein kommunaler Arbeitgeber nicht mithalten. Auch Väter gehen regelmäßig früher, um private Dinge zu organisieren, kein reines Frauenthema. Toll sind auch die Eltern-Kind-Büros, falls die Betreuung in Kita oder Schule mal nicht möglich ist. Außerdem sind unzählige Gleitzeitmodelle möglich.
Viele Möglichkeiten , z.B. Mentoring-Programm, interne Weiterbildungen online und über Bundesträger
Sehr fair, zb auch BKA-Zulage
Ich habe in den ersten sechs Wochen kein Papier gesehen. Projektmanagement läuft komplett digital.
Es gibt E-Bike für Fahrten zu anderen Liegenschaften oder dienstlichen Terminen.
Ein Tag Sonderurlaub im Jahr für einen nachhaltigen Zweck. Hier engagieren sich ganze Teams einen Tag lang für z. B. den Naturschutz oder ein soziales Thema.
Obwohl wir so viele sind, habe ich seit Tag 1 das ehrliche Gefühl Teil eines großen Ganzen zu sein. Egal in welcher Konstellation wird immer mit Respekt und Offenheit begegnet.
Die Digitalisierung kommt, aber die älteren Kollegen werden mit Respekt und Samthandschuhen behandelt.
Absolut top! Offene und ehrliche Kommunikation, sehr empathisch mit echtem Blick für den Menschen, der vor ihr sitzt. Toller Teamspirit, den sie so vorlebt.
Es ist natürlich ein großes Amt, aber über das Intranet werden viele Informationen breit gestreut und es wird versucht, die Mitarbeitenden mitzunehmen. Insbesondere die aktuelle Amtsleitung mit neuer Vizepräsidentin ist sehr offen in ihrer Kommunikation.
Ich habe anders - als in der Kommune - das ehrliche Gefühl, nicht schlechter da zu stehen als die männlichen Kollegen.
Das Amt bietet unzählige Möglichkeiten, sich auch intern zu verändern.
-Technische Ausstattung
-Bezahlung
-Jobsicherheit
-Bürokratie
-Arbeitsauffassung
-falscher Fokus
Kann man aus den oberen Punkten ablesen. Denke aber, das Problem erledigt sich von selbst, wenn in den nächsten Jahren die Boomer in Pension gehen. Sofern die wenigen Überzeugten so lange durchhalten, könnten dann echte Änderungen eingeführt werden, die zu mehr Sicherheit im Land führen.
Man sollte sich auf seine Kernaufgabe besinnen, nämlich die Verbrechensbekämpfung bestmöglich zu gestalten. Alles andere sollte zurückgefahren werden.
Echtes Leistungsprinzip einführen, insb. in Sachen Beförderung
Mehr Prüfungen/ Arbeitskontrollen, Führungskräfte hierbei stärker fordern (dafür haben sie die Position und das höhere Gehalt).
Super, sofern man die bestehenden, uralten Prozesse nicht hinterfragt oder sonst irgendwas ändern möchte. Leute, die das BKA-Motto "Das Richtige tun" wörtlich nehmen und Dinge anpacken möchten, werden ausgebremst und machen sich unbeliebt
Das Image des BKA ist DER Grundbaustein der Behörde. Durch den Tatort und andere Krimiserien genießt das BKA höchste Anerkennung bei Personen außerhalb der Branche. Hingegen bei anderen Landespolizeien, die Erfahrung mit dem BKA haben, kann es ziemlich anders aussehen. Da wird nach eigener Erfahrung oft der Kopf über uns geschüttelt. Hier greift die Parabel vom Elfenbeinturm: Da die Landespolizei näher am Bürger ist, haben sie eine ganz andere Auffassung von Polizeiarbeit. In öffentlichen Statements würde man sowas natürlich nie hören.
Je nach Verwendung gut zu realisieren. Da kann jeder Mittelständler neidisch werden. "Dienst-nach-Vorschrift"-Mentalität ermöglicht dem ein oder anderen wenig Work und viel Life
Sehr gut möglich, wenn:
-Dein Vorgesetzter dich mag
-Du ihm keine Arbeit machst und keine Änderungsvorschläge einbringst
-Deine Standzeit absitzt
-Das "richtige Geschlecht" hast, dann geht durch Mentoring, spezielle Förderung etc. alles noch viel schneller
Hingegen fast unmöglich, wenn:
-du eine eigene Meinung hast und sogar so frech bist, diese zu äußern und zu vertreten
-wenn dir die Sicherheit des Bürgers tatsächlich eine Herzenssache ist (geht mit dem oberen Punkt einher)
-du denkst, dass Leistung für sich spricht und dich nicht frühzeitig bei den richtigen Leuten einschleimst (Vitamin B!)
Ausschreibungen bestimmter Positionen sind Vorschrift, jedoch wird diese theoretische Transparenz dadurch umgangen, dass die Stellen "auf den Leib" geschrieben werden, sprich: Man hat die gewünschte Person schon im Kopf und passt die Kriterien so an, dass möglichst nur die Bewerbung dieser Person die Punkte erfüllt. Mag sicherlich nicht immer so sein, scheint nach Rückmeldung von Kollegen jedoch auch keine Seltenheit.
Verhältnis Arbeit / Entlohnung sollte man sich nicht beschweren, auch wenn es jeder tut. Sozialleistungen sind gut, wenn man sie kennt und auch anerkannt bekommt.
Gehört auch zu den Diversitätspunkten. Wird auch Wert drauf gelegt, wenngleich nicht so stark wie beim Thema Diversität.
Galgenhumor schweisst zusammen. Wenig Konkurrenzkampf, da bis zu einem gewissen Grad Beförderungen lediglich standzeitabhängig sind. Fördert jedoch nicht die Leistung.
Ältere Kollegen haben sich in der Regel bereits ein höheres Amt erarbeitet (oder je nach Standzeit ersessen), entsprechend genießen die Ansichten älterer Kollegen hohen Wert. Gegenrede kann teuer werden, da diese in der Regel im Amt sehr gut vernetzt sind. So kann ein Anruf bei einem alten Freund schnell das Ende der eigenen Karriere bedeuten. Interessant wäre die Frage "Umgang mit jüngeren Kollegen".
Oberstes Gebot: Mach mir keinen Ärger. Veränderung = Ärger, da jede neue Idee dazu führt, dass die Vorgesetzten sich rechtfertigen müssen, warum etwas nicht schon längst geändert wurde. Da die Führungsriege nach meiner Erfahrung nur aus Boomern besteht, wird die Pension als rettender Anker gesehen. Bis dahin werden nach meiner Erfahrung Veränderungen mit aller Kraft abgewehrt. In dem Zusammenhang hieß es mal von einem ausgebremsten Kollegen: Es funktioniert TROTZ der Vorgesetzten, nicht WEGEN der Vorgesetzten.
Wichtig: Ein Großteil der Vorgesetzten besteht aus externen, die in einem Turboverfahren auf den Führungsposten gesetzt werden. Dass kein tieferes Verständnis für die Aufgabe oder das Haus besteht, sieht man schnell. Führt dazu, dass erfahren Kräfte resignieren.
Absicherungsmentalität wird großgeschrieben.
Top, Ausstattung sehr gut und modern. Home Office je nach Verwendung gut möglich.
Man gibt sich Mühe, das Intranet ist zu einem Instagram 2.0 verkommen. Angesichts knapper Ressourcen sollte man sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren: Verbrechensbekämpfung. Scheint aktuell jedoch nur eine nervige Nebenaufgabe zu sein, die man am liebsten loswerden würden.
Vielfalt ist das gefühlt oberste Gebot im Amt. Tatsächlich zählt die fehlende Veränderungsbereitschaft, wie sie oben für Sicherheitsthemen beschrieben wurde, NICHT für diesen Bereich. Hier ist man äußerst progressiv und stolz darauf. Ob Diversitätskurse, Frauen-Mittagspausen, Frauenmentorenprogramme, Queer-Festivitäten - hier ist man streng auf Linie. Regelmäßig wird im Jahr die Regenbogenflagge gehisst. Mit der Ansicht, dass doch einfach jeder die gleichen Chancen haben sollte, oder dass die Regenbogenflagge als politisches Symbol an einem Amtsgebäude
fehl am Platz ist, kann man sehr negativ auffallen. Insb. bei Personen, die von den Diversitätskampagnen profitieren. Besser, man behält seine Meinung für sich. Auch hier gilt: Die Ressourcen wären meines Erachtens in der Verbrechensbekämpfung besser aufgehoben. Das sehen natürlich diejenigen, deren Job von den Diversitätsmaßnahmen abhängen (z.B. Gleichstellungsbeauftragte) anders.
Die gibt es sicherlich im Einzelnen. Der Großteil besteht jedoch aus Bürokratie. Man hinterfragt nicht, warum man etwas macht, weil man es schon immer so gemacht hat. Hinterfragen senkt die eigenen Aufstiegschancen erheblich nach meiner Erfahrung. Nicht umsonst heißt es BKA - Bundeskopieramt.
das Standing: BKA hat die verdiente Reputation und eine klare Amtsstrategie
sehr ressourcenintensive Verwaltungsprozesses, wenig transparente Personalförderung
mehr für Personalentwicklung und -förderung tun, weniger Sonderanreize für Seiteneinsteiger zu Lasten des Bestandspersonals anbieten
Man weiß, wofür man den Job macht
Homeoffice ist ok, kaum Arbeitszeitsouveränität durch die hohe Wochenarbeitszeit
viele Weiterbildungsangebote, leider wird das Budget kleiner
Karriere ist nur zum Teil leistungsbezogen
hat nach Corona leider nachgelassen
in den letzten Jahren sind viele Selbstdarsteller hochgekommen
sehr bürokratische und aufwändige Prozesse; Silodenken der Führungskräfte
Oft unstrukturiert
es ist im BKA nicht egal, in welcher Gewerkschaft man oder frau ist
KI wächst schnell
Work-Life-Balance
Die starten Strukturen
Mehr interne Förderung, besonder bei den Tarifbeschäftigten
Fällt nichts ein
Zuviel unnötiger Druck wegen eigener Unfähigkeit
Weniger Arroganz täte gut
Top down
Beratungsredistend
Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten
Alle Nachteile, die eine Behörde mit sich bringt, aber da müsste man an anderer Stelle eingreifen, damit starre Strukturen und lange Entscheidungswege durchbrochen werden.
Wer sucht, der findet
Kommt wie immer auf den Typ Mensch an, meine Erfahrung mit kleinen Ausnahmen durchweg positiv
Es wird einiges verlangt, aber umso mehr erhält man zurück
Hierarchien generalüberholt und technische Infrastruktur veraltet - ist immer noch eine Behörde also was will man erwarten. Allerdings wandelt sich derzeit so einiges (auch dort)
- Entspannte Arbeitsatmosphäre
- Man kann hier viel lernen
- Pünktliches Gehalt
- Intransparenter Einstellungsprozess, damit ist gemeint, dass man eine Zusage bekommt und buchstäblich erst 14 Tage vorher erfährt, was einen Gehaltstechnisch erwartet und etc.
- Fahrtkosten Unterstützung für MA die weiter weg wohnen, denn das gezahlte Gehalt ist ein Witz...
- Das beste ist jetzt noch, dass man nachdem man alles geopfert hat für diese Arbeit, noch ein schlechtes Arbeitszeugnis bekommt, nur weil gewisse Personen verärgert sind, dass man geht. Das ist äußerst unprofessionell, was mich jetzt nicht wirklich verwundert, aber trotzdem werde ich hier Einspruch einlegen und wenn nötig vor klagen. Denn hier ist einzig und allein die Arbeitsleistung zu bewerten und nicht das subjektive Empfinden einer Stellv. Referatsleitung.
- Onboarding, welches es schlichtweg und einfach nicht gab
- Ehrlichkeit bei der Einstellung, wenn Homeoffice nicht möglich ist, bzw. nur einen Tag in der Woche, dann sollte man das auch so kommunizieren und einem nicht ins Gesicht lügen. Anonsten kann man auch nichts anderes selbst erwarten...
- uvm.
Die Atmosphäre an sich ist eigentlich ganz gut, aber das gilt auch nicht für jedes Referat
Das Image nach außen ist immer "elitär" aber naja... Viele die dort gewesen sind werden etwas anderes berichten.
Wenn man in der nähe der Liegenschaft wohnt, ist es dort sehr angenehm. Wenn nicht, hat man mit viel Verkehr zu Rechnen und die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr schlecht und langwierig.
Hier kann man sich nicht beschweren. Schulungen werden großzügig eingeteilt, damit man einiges an Erfahrung in seinem Bereich lernen kann. Allerdings da man hier nun auch sparen muss, so wie der Rest der Behörden, gehört das wohl der Vergangenheit an. Mein Tipp, hingehen 2-3 Jahr dort bleiben, Erfahrung mitnehmen und sich dann wieder in der freien Wirtschaft bewerben, dann bringt einen das BKA auch in seiner Karriere weiter.
Naja TVÖD halt. Kommt auf den Abschluss und die Arbeitserfahrung an. Aber im allgemeinen kann man sagen, es ist schon sehr wenig im Vergleich zur freien Wirtschaft. Wenn man sein Geld in der freien Wirtschaft anlegt und sinnvoll investiert, dann hat man am Ende mehr davon als von der staatlichen Pension.
Der Müll wurde auf jeden Fall getrennt
Hier kommt es wirklich auf den einzelnen an und man kann es nicht pauschalisieren. Aber naja, es ist eine Behörde und dort gibt es eben Hierarchien. Aber später dazu noch mehr...
Die Arbeitsbedingungen sind mehr als okay, man hat dort genügend Zeit um sich der Recherche, der Lösung seiner Aufgaben zu widmen. Man hat dort keinen Zeitdruck oder sonstiges und bei Fragen kann man sich eigentlich auch fast immer an alle Kollegen wenden.
Die Kommunikation ist hier leider sehr schlecht. Man wird hier leider bei Einstellung belogen was Homeoffice angeht und die in den Stellenausschreibungen angegebenen Besoldungsstufen sind auch nur für diejenigen, die die entsprechenden Kenntnisse und Abschlüsse mitbringen. Das heißt, nur weil eine Stelle z.B. mit E12 ausgeschrieben ist, heißt das nicht, dass man das auch bekommt. Es wird zwar immer viel geredet, aber teilweise sind die Informationsflüsse einfach undurchsichtig und verpasste interne Absprachen werden dann gerne dem einzelnen zur Last gelegt.
Hier kann ich nicht viel zu sagen. Aber was auffällt, hier arbeiten eigentlich ausschließlich deutsche.
Die Aufgabenbereiche sind hier tatsächlich das einzig Positive in Bezug auf die Arbeit, dort kann man seine Ideen mit einbringen und interessante Dinge machen.
Gutes Ausbildungsgehalt und die Arbeitszeiten Planung ist sehr gut.
Die Gebäude in denen man arbeitet sollten besser sein. Manche wurden seit Jahrzehnten nicht mehr renoviert. Es bröckelt Putz von den Wänden, es gibt Wasserflecken an den Decken und viele Lichter die einfach nicht funktionieren.
Die Hardware Ausstattung reicht nicht aus um die Arbeit effizient erledigen zu können.
Zwischen den einzelnen Abteilungen herrschen große Unterschiede. In manchen werden die Azubis mit benefits überhäuft und in anderen fehlt es am nötigsten.
Mehr in die Ausbildung investieren und den Auszubildenden mehr Aufmerksamkeit schenken.
Zwischen Systemintegrator und Anwendungsentwickler sollte es mehr Unterschiede in den Aufgaben geben.
Chance zur Übernahme und Weiterbildung sind da allerdings bei schlechterer Bezahlung als in der freien Wirtschaft.
Zumindest in der Ausbildung sehr gut
Der Ausbilder in meiner Abteilung war wirklich ein Desaster. Man bekommt meist sinnfreie Aufgaben und wenn man eine Frage hat wird einem gesagt dass man es selbst auch nicht so genau weiß. Habe aber von anderen gehört das es bei ihnen besser läuft.
Spaß bei den Aufgaben sucht man vergeblich.
Die Aufgaben sind meist nicht sinnvoll oder sind viel zu hoch angesetzt. Unterstützung oder Hilfe gibt es so gut wie gar nicht.
Wenn man etwas anderes als die Abteilung sehen will in die man reingesteckt wurde muss man sich selbst darum kümmern. Einen Wechsel der Abteilungen nach einer bestimmten Zeit um verschiedene Seiten des Betriebes zu sehen gibt es nicht. Hier läuft fast alles nur über Vitamin B. Wer dieses nicht hat kommt meist nicht weit.
Respekt ist da könnte aber besser sein.
So verdient kununu Geld.