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Bewertungen

892 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 76%
Score-Details

892 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Leider absolut toxisches Arbeitsumfeld!

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Derzeit gar nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dafür reicht der Platz hier nicht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Hilfsangebote für Mitarbeiter anbieten und es sollten öfters oder überhaupt die eigenen eingefahrenen Strukturen selbstkritisch arbeitgeberseitig hinterfragt werden und natürlich auch dann geändert werden. Es sollten speziell die Führungskräfte in Aufgabe Mitarbeiter zu führen grundlegend und umfassend geschult werden, denn echte Führung findet gar nicht statt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingung sind toxisch. Stellenbeschreibung und Stellenausschreibung entsprechen nicht den Aufgaben die man dann tatsächlich übernimmt. Aufgaben werden auch über das tarifrechtliche Entgeltgefüge dynamisch verteilt. Arbeitsverträgliche Vereinbarungen werden dadurch unterlaufen. Auf Rückfragen und Korrekturversuche wird nicht reagiert oder nicht rechtzeitig reagiert. Schuld ist stets der Mitarbeiter, der entweder als zu sensibel, zu fordernd oder gleich als Störfaktor hingestellt wird. Eine gesunde und offene Fehlerkultur gibt es nicht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Leona BergerSachbearbeiter

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt so ausführlich zu schildern. Wir bedauern, dass Sie Ihre Tätigkeit insgesamt nicht durchgehend positiv erleben.

Ihre Rückmeldungen zu den Themen Kommunikation, organisatorische Abläufe sowie zur internen Einbindung der Beschäftigten nehmen wir sehr ernst. Gerade Veränderungen und Umstrukturierungen stellen für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, solche Prozesse künftig transparenter zu gestalten und die Perspektiven der Mitarbeitenden stärker einzubeziehen.

Ihrer Bewertung nach sind Sie mit dem Führungsverhalten Ihrer/Ihres Vorgesetzten unzufrieden. Da ein intaktes Miteinander die Basis einer guten Arbeitssituation ist, möchte ich Sie daher inständig dazu ermutigen, das direkte Gespräch mit Ihrer Führungskraft zu suchen und die Missstände offen anzusprechen. Wenn ein klärendes Gespräch mit Ihren Vorgesetzten nicht möglich oder zielführend ist, wenden Sie sich bitte unbedingt an den Personalrat, um im besten Fall eine Lösung zu finden.

Auch Ihre Hinweise zur Zusammenarbeit mit der Personalabteilung greifen wir auf. Rückmeldungen zur Bearbeitungsdauer von Anliegen sowie zur Prozessgeschwindigkeit in einzelnen Bereichen sind für uns wichtige Anhaltspunkte, um Abläufe gezielt zu analysieren und Verbesserungen dort anzusetzen, wo sie im Alltag spürbar werden können. Um konkrete Anliegen oder wiederkehrende Herausforderungen besser einordnen und gezielt Lösungen entwickeln zu können, möchten wir Sie ermutigen, sich direkt an das Postfach: personalmarketing@bva.bund.de zu wenden.

Ihre Einschätzungen zur Work-Life-Balance, insbesondere die von Ihnen positiv hervorgehobenen flexiblen Möglichkeiten im Umgang mit privaten und familiären Anforderungen, freuen uns trotz der kritischen Gesamtbewertung.

Vielen Dank für Ihr offenes und differenziertes Feedback. Für Ihre weitere Tätigkeit im Bundesverwaltungsamt wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Meine Erfahr. mit der Abteilung des Beihilfe-Referats II 2 beim BVA in Hannover sind äußerst enttäuschend

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Hannover gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Für das Geschäftszimmer des Beihilfe-Referats II 2 beim Bundesverwaltungsamt in Hannover ergeben sich aus meiner Sicht folgende konkrete Verbesserungsansätze:

Schulung im Umgang mit Bürgern:
Regelmäßige Trainings zu Kommunikation, Deeskalation und Serviceorientierung könnten dazu beitragen, den Umgangston deutlich zu verbessern und ein professionelleres Auftreten sicherzustellen.

Klare Führungsstrukturen stärken:
Eine aktivere und sichtbarere Führung mit klar definierten Zuständigkeiten und Entscheidungswegen würde die Arbeitsabläufe effizienter und nachvollziehbarer machen.

Verbindliche Bearbeitungsstandards einführen:
Einheitliche Fristen, transparente Rückmeldungen und klare Prozessabläufe würden die Qualität und Geschwindigkeit der Bearbeitung deutlich erhöhen.

Feedbackkultur etablieren:
Ein funktionierendes Beschwerde- und Feedbacksystem (auch anonym) könnte helfen, interne Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben.

Qualitätssicherung und Controlling:
Regelmäßige Überprüfung der Arbeitsqualität sowie interne Audits könnten dazu beitragen, Schwachstellen systematisch zu identifizieren und zu verbessern.

Personalentwicklung und Motivation:
Gezielte Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation sowie Weiterbildungen könnten das Engagement steigern und langfristig zu einem besseren Arbeitsklima führen.

Insgesamt besteht deutlicher Verbesserungsbedarf in den Bereichen Kommunikation, Organisation und Führung. Durch gezielte Maßnahmen könnte die Servicequalität jedoch nachhaltig gesteigert werden.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt wirkt das Arbeitsumfeld unkoordiniert und wenig serviceorientiert. Für eine Behörde dieser Größe erwarte ich deutlich mehr Professionalität, Respekt im Umgang und eine bessere interne Struktur.

Deswegen entsteht der Eindruck einer Dienststelle, die weder den Anforderungen an Bürgerorientierung noch an Professionalität gerecht wird. Für eine Bundesbehörde erwarte ich ein deutlich höheres Maß an Kompetenz, Struktur und respektvollem Umgang.

Kollegenzusammenhalt

Meine Erfahrungen mit dem Geschäftszimmer des Beihilfe-Referats II 2 beim Bundesverwaltungsamt in Hannover sind leider sehr negativ.

Der Umgangston einzelner Mitarbeiterinnen ist aus meiner Sicht unangemessen und wenig respektvoll. Besonders der Kontakt mit einer älteren Kollegin war schwierig, da sie wiederholt unfreundlich und herablassend auftrat. Ein professioneller und lösungsorientierter Umgang sieht für mich anders aus.
Der Umgangston einzelner Mitarbeiterinnen ist wiederholt unprofessionell, respektlos und wenig serviceorientiert. Insbesondere im direkten Kontakt entsteht der Eindruck von Herablassung und fehlender Bereitschaft, Anliegen sachlich und lösungsorientiert zu bearbeiten.

Vorgesetztenverhalten

Auch die Führungsebene hinterlässt keinen guten Eindruck. Es entsteht der Eindruck, dass Probleme nicht ernst genommen werden und es an klarer Organisation sowie an kompetenter Leitung fehlt. Anliegen werden nicht effizient bearbeitet, und man fühlt sich als Bürger nicht gut betreut.

Die organisatorische und fachliche Leitung überzeugt nicht. Abläufe wirken unkoordiniert, Zuständigkeiten unklar, und es fehlt offensichtlich an effektiver Steuerung sowie Schulungen und Seminare für die neue Mitarbeiter. Anliegen werden verzögert oder unzureichend bearbeitet, ohne transparente Kommunikation oder nachvollziehbare Begründungen.

Interessante Aufgaben

Sehr schwere und körperliche Belastung


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Organisatorischer (fast) Totalausfall

3,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Bundesverwaltungsamt in Hamm gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Work Life Balance ist einer der großen Pluspunkte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die nicht angemessene Vergütung sowie die schlechte Kommunikation ohne Einbindung der Mitarbeitenden. Vor allem der letzte Punkt war der Grund, warum ich mich entschieden habe, das BVA zu verlassen.

Verbesserungsvorschläge

Die personalabteilung sollte aufgestockt werden und schneller arbeiten. Ich habe z.b jetzt nach fast 7 Monaten nach Kündigung immer noch nicht mein Arbeitszeugnis erhalten. Auch was die umorganisation betrifft, die das bva letztes Jahr durchlaufen hat, waren die Aktivitäten, die die Personalabteilung leisten musste, zeitlich hinterher. Und generell sollte man mehr auf die mitarbeitenden hören, anstatt an ihnen vorbei Entscheidung zu treffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war durch die Kollegen, mit denen ich direkt zusammen gearbeitet habe ganz okay. Das ist es aber keine besondere Leistung des BVA.

Image

Eine Behörde, die sich müht und streckt, haben wir dennoch organisatorisch und technisch ein bis zwei Jahrzehnte zurück ist.

Work-Life-Balance

Das war wirklich eines der pluspunkte. Wenn irgendetwas war, mit Kindern oder so, hatte man keine Probleme und auch kein Chef, der hinter einem steht und fragt, wann man denn endlich wieder zurück ist.

Karriere/Weiterbildung

Möglich, wenn es für die eigene Aufgabe erforderlich ist. Allerdings muss man sich von selbst darum kümmern und darauf aufmerksam machen, dass man diese oder jene Schulung braucht..

Gehalt/Benefits

Ist halt durch den Tarifvertrag geregelt. Immerhin gab es in dem Bereich einige Erhöhungen in den letzten Jahren. Aber für die gleichen Aufgaben, speziell in der IT, verdient man in der freien Wirtschaft mehr. Von der Möglichkeit, Zulagen zu leisten, wird erst dann Gebrauch gemacht, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, zu kündigen. Wenn man aber bereits an diesem Punkt angekommen ist, interessieren einen auch keine Zulagen mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich wenig zu sagen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen haben zusammengehalten. Wenn man aber von den Vorgesetzten Abteilungen einfach auseinandergerissen wird, hilft auch der beste Zusammenhalt nichts.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich denke, in der Hinsicht wird sich korrekt verhalten.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten haben dich immer korrekt. Mir gegenüber verhalten. Aber je weiter die Verantwortungsebene weg war, desto weniger habe ich mich wertgeschätzt gefühlt.

Arbeitsbedingungen

Technisch hinkt das BVA der Zeit hinterher. Das liegt aber auch zu einem erheblichen Anteil daran, dass der Dienstleister des Bundes, das ITZ Bund, nicht gerade schnell ist, was die Modernisierung betrifft. So wurde Windows 10 erst eingeführt. Auf den Arbeitsplätzen, als schon drei Jahre aus dem Support war.

Kommunikation

Wenn man Leute im Rahmen einer Umorganisation einfach nur vollendete Tatsachen stellt, ohne vorher mit denen gesprochen zu haben, dann ist das nicht nur keine Kommunikation, sondern auch ein gewisses maß an Respektlosigkeit gegenüber den Beschäftigten. Mir ist es genauso erfahren. Mir wurde im Rahmen einer referats Runde von der referatsgruppe Leitung mitgeteilt, dass ich zusammen mit anderen Leuten in ein anderes Referat gesteckt werde. Vorher gab es keine einzige Silbe dazu. Das war kommunikationstechnisch an wirklicher Totalausfall.

Gleichberechtigung

Ich denke schon, das Gleichberechtigung gelebt wird. Wobei es sicherlich auch noch patriarische Strukturen gibt, die in der Behörde noch nicht überwunden sind.

Interessante Aufgaben

Es kommt sicherlich auf die Aufgaben an. Ich konnte in meiner Nische auf jeden Fall ein interessantes Aufgabengebiet betreuen. Leider wurde das Potential der Technik, an der ich gearbeitet habe, nicht nicht ausreichend berücksichtigt. Dabei hätte es gerade bei der Digitalisierung immens helfen können. Aber wegen der Aufgabe selbst habe ich das bva nicht verlassen.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt in Hamm so ausführlich zu schildern. Wir bedauern, dass Sie Ihre Tätigkeit insgesamt nicht durchgehend positiv erlebt haben.

Ihre Rückmeldungen zu den Themen Kommunikation, organisatorische Abläufe sowie zur internen Einbindung der Beschäftigten nehmen wir sehr ernst. Gerade Veränderungen und Umstrukturierungen stellen für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, solche Prozesse künftig transparenter zu gestalten und die Perspektiven der Mitarbeitenden stärker einzubeziehen.

Auch Ihre Hinweise zur Zusammenarbeit mit der Personalabteilung greifen wir auf. Rückmeldungen zur Bearbeitungsdauer von Anliegen sowie zur Prozessgeschwindigkeit in einzelnen Bereichen sind für uns wichtige Anhaltspunkte, um interne Abläufe zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Ihre Einschätzungen zur Work-Life-Balance, insbesondere die von Ihnen positiv hervorgehobenen flexiblen Möglichkeiten im Umgang mit privaten und familiären Anforderungen, freuen uns trotz der kritischen Gesamtbewertung.

Im Bereich Vergütung möchten wir ergänzen, dass diese im öffentlichen Dienst tariflich geregelt ist und sich an einheitlichen Rahmenbedingungen orientiert. Ergänzende Möglichkeiten wie Zulagen werden im Rahmen der geltenden Regelungen geprüft und angewendet.

Auch Ihre Hinweise zu technischen Arbeitsbedingungen sowie zur Digitalisierung nehmen wir aufmerksam auf. Die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur erfolgt im Zusammenspiel mit den zuständigen Dienstleistern und stellt einen fortlaufenden Modernisierungsprozess dar.

Vielen Dank für Ihr offenes und differenziertes Feedback. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Personalabteilung und Personalrat ist nicht hilfreich. Ganze Organisation ist chaotisch

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf das Personal hören. Mehr Dienstleistungsorientierung (u.a. die Personalabteilung).

Arbeitsatmosphäre

Nicht gut.

Image

Fällt nur negativ auf. Wenn jemand das BVA kennt, kommt nie Lob.

Work-Life-Balance

Offiziell ja, aber durch Servicezeiten gibt es das nicht.

Karriere/Weiterbildung

Personalabteilung stellt sich quer und beantwortet Fragen mit einem Einzeiler.

Gehalt/Benefits

Ist größtenteils halt rechtlich gegeben. Das BVA könnte aber bestimmte Zulagen etc. gewähren, wie andere Bundesbehörden, macht es aber nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fast alles läuft via. Papier. Digitale Anwendung laufen schlecht, weswegen das mit dem Papier noch lange bleiben wird


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte Kollegin, Sehr geehrter Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt so offen zu schildern. Dass Sie Ihre Tätigkeit in vielen Bereichen als nicht zufriedenstellend wahrgenommen haben, bedauern wir sehr.

Ihre Hinweise zur Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, zum Personalrat sowie zur Organisation insgesamt geben uns Anhaltspunkte. Gerade wenn Prozesse als wenig unterstützend erlebt werden, nehmen wir das sehr ernst und schauen gezielt darauf, wo Abläufe klarer, nachvollziehbarer und serviceorientierter gestaltet werden können.

Wenn Sie konkrete Anregungen oder Hinweise haben, die uns helfen können, einzelne Punkte gezielt zu verbessern, können Sie sich gerne vertraulich an uns unter personalmarketing@bva.bund.de wenden.

Im Bereich der Digitalisierung befinden wir uns in einem fortlaufenden Umstellungsprozess: Viele Dokumente werden bereits digitalisiert, eine elektronische Aktenführung (eAkte) ist etabliert und zahlreiche Prozesse werden schon digital bearbeitet. Gleichzeitig erfolgt die Umstellung in weiteren Bereichen schrittweise, sodass papierbasierte Abläufe in Teilen derzeit noch bestehen.

Im Hinblick auf Gehalt und Sozialleistungen möchten wir darauf hinweisen, dass diese im öffentlichen Dienst überwiegend tariflich bzw. gesetzlich geregelt sind. Darüber hinaus bestehende Spielräume werden im Rahmen der geltenden Vorgaben fortlaufend geprüft.

Bezüglich der Work-Life-Balance ist uns wichtig zu ergänzen, dass grundsätzlich flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice und Gleitzeitregelungen bestehen, die je nach Aufgabenbereich und Referat unterschiedlich ausgestaltet sein können. Als Dienstleister möchten wir auch für unsere Kunden eine Erreichbarkeit sicherstellen. Die von Ihnen angesprochenen Servicezeiten werden bei uns jedoch nicht durch Einzelne, sondern im Team abgedeckt.

Wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Hidden Champion

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vielfalt und spannende Menschen dank steigender Anzahl auch an Quereinsteigern aus unterschiedlichsten Branchen die zusätzlich Perspektiven und Talente mit einbringen und Weiterentwicklung fördern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Glaubenssätze und zum Teil absurdes Führungsgebaren auf RL-Ebene, sowie Anzahl an Personen mit innerer Kündigung als Folge davon - jedoch zum Glück nicht im eigenen Bereich.

Verbesserungsvorschläge

Mut zur Weiterentwicklung und mehr Personen in Führungsverantwortung die mit Menschen können und nicht nur Paragrafen und das gestrige lieben. Mut zur Weiterentwicklung!

Arbeitsatmosphäre

Je nach Bereich und Habitus der Führung sehr unterschiedlich. Zu wenig Leadership zum Teil leider stark vom Peter-Prinzip durchsetzt.

Image

Nur bekannt bei Insidern in der Bundesverwaltung oder Studenten mit BAföG ;-) aber auch das wird sich dank Insta & Co mit dem richtigen Clip zur richtigen Zeit noch ändern.

Work-Life-Balance

Hier findet jeder das WLB-Modell was zu einem - echte Stärke de Hauses!

Karriere/Weiterbildung

Schwierig, leider.

Gehalt/Benefits

Formale Hürden bieten kaum bis keinen Spielraum, bzw. er wird kaum genutzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solide aber ausbaufähig.

Kollegenzusammenhalt

Steht und fällt mit der gelebten Bereichskultur, das Haus ist groß und hat leider auch dunkle Ecken.

Umgang mit älteren Kollegen

Solide

Vorgesetztenverhalten

Im eigenen Bereich sehr gut aber auch hier gibt es wie in jedem großen Haus zum Teil absurde Inkompetenz aufgrund ungeahndeter Fehlbesetzungen insbesondere beim Thema Umgang mit Beschäftigten, Talenten bzw. anvertrauten Ressourcen.

Arbeitsbedingungen

Kommt auf die jeweilige Liegenschaft an, eine neue ist derzeit im Bau, der Kontrast könnte nicht größer sein.

Kommunikation

Transparent und Fair im eigenen Bereich auf überwiegend auf Augenhöhe.

Gleichberechtigung

Solide jedoch bei der Weiterentwicklung und Karriere über die Laufbahngruppen gibt es formale Hürden die nicht mehr passen. Hier besteht Handlungsbedarf um Leistungsträger auch finanziell etwas auf Dauer bieten zu können.

Interessante Aufgaben

Das Haus steht, lebt und atmet Aufgabenvielfalt, auch wenn der Name das nicht vermuten lässt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, Lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen beim Bundesverwaltungsamt so ausführlich zu teilen und uns insgesamt weiterzuempfehlen.

Es freut uns, dass Sie die Vielfalt der Aufgaben sowie die zunehmende Bereicherung durch Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen positiv hervorheben. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern sehen wir als wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung unserer Organisation. Auch Ihre positiven Einschätzungen zur Work-Life-Balance, zum Kollegenzusammenhalt sowie zur Kommunikation auf Augenhöhe nehmen wir gerne auf.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die Hinweise zu Themen wie Führungsverhalten, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven. Als große Behörde mit vielen unterschiedlichen Bereichen können Erfahrungen und Eindrücke durchaus variieren. Rückmeldungen wie Ihre sind für uns wertvoll, um bestehende Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Insbesondere die Themen Führungskultur, Personalentwicklung sowie attraktive Rahmenbedingungen für Beschäftigte stehen regelmäßig im Fokus interner Weiterentwicklungsprozesse. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Beschäftigte langfristig einbringen und ihre Fähigkeiten bestmöglich entfalten können.

Vielen Dank nochmals für das differenzierte Feedback und Ihr Engagement. Für Ihren weiteren beruflichen Weg im Bundesverwaltungsamt wünschen wir weiterhin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Mehrfachbewertung

Top-Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Hamm gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Image

Kaum als Behörde bekannt


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, das Bundesverwaltungsamt zu bewerten und Ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Über Ihre Weiterempfehlung und die positive Bewertung freuen wir uns sehr.

Besonders freut uns, dass Sie viele Aspekte Ihrer Arbeit wie die Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung so positiv wahrnehmen. Gerade diese Faktoren sind uns wichtig, um ein gutes Arbeitsumfeld für unsere Beschäftigten zu schaffen.

Auch Ihren Hinweis zum Thema Bekanntheit unseres Hauses nehmen wir gerne auf. Tatsächlich ist das Bundesverwaltungsamt außerhalb der öffentlichen Verwaltung vielen Menschen noch nicht so präsent. Umso mehr arbeiten wir daran, unsere Aufgaben und unser Arbeitsumfeld stärker sichtbar zu machen, beispielsweise über unsere Social Media Kanäle auf Instagram und LinkedIn. Falls Sie uns noch nicht dort folgen, holen Sie das gerne nach.

Sollten Sie konkrete Optimierungsvorschläge für die Bereiche Image oder Umwelt-/Sozialbewusstsein haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an personalmarketing@bva.bund.de.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Feedback. Für Ihre weitere Tätigkeit im Bundesverwaltungsamt wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Mehrfachbewertung

Ich bin endlich beruflich angekommen.

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Worklive Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine

Verbesserungsvorschläge

Keine


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte Kollegin, Sehr geehrter Kollege,

vielen Dank für Ihre großartige Bewertung und das positive Feedback zu Ihrer Tätigkeit beim Bundesverwaltungsamt in Köln. Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie beruflich angekommen sind und insbesondere die Work-Life-Balance sowie das Arbeitsumfeld so positiv wahrnehmen.

Dass Sie in allen Bereichen die volle Sternezahl vergeben haben, ist für uns eine besondere Bestätigung und Motivation zugleich. Ein respektvolles Miteinander und Gleichberechtigung sind zentrale Werte, die wir täglich leben möchten.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu teilen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg bei Ihrer Tätigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Leona Berger
Team Personalmarketing

Mehrfachbewertung

Moderne Arbeit in der öffentlichen Verwaltung, gleich unterhalb des BMI

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bundesverwaltungsamt in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr flexible Telearbeitsregelung, Aufstieg und Zulagen möglich

Image

Außenwahrnehmung eher schlecht (BVA Köln hat 12/25 1,9 Sterne bei google)

Work-Life-Balance

Privatleben und ehrenamtliches Engagement sind leicht vereinbar

Karriere/Weiterbildung

Benötigte Fortbildungen werden zugestanden und aktiv angeboten, sehr breites Spektrum aus internen und externen Angeboten

Arbeitsbedingungen

Abhängigkeit von Politik, Stellenspiegel und Bundeshaushalt führen zu mitunter eigenartigen Engpässen

Kommunikation

Meist direkt

Interessante Aufgaben

Viele Aufgaben, tlw. komplexe Arbeitsbereiche, tlw. moderne Werkzeuge


Arbeitsatmosphäre

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre insgesamt positive Bewertung und die Weiterempfehlung des Bundesverwaltungsamtes als Arbeitgeber. Besonders freuen wir uns über die positiven Rückmeldungen zur flexiblen Telearbeit, zur Work-Life-Balance, zu den vielfältigen Aufgaben und den umfangreichen Weiterbildungsangeboten.

Ihre Einschätzung der Arbeitsbedingungen nehmen wir aufmerksam auf. Die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst erfordern in bestimmten Bereichen eine sorgfältige Abstimmung und Priorisierung. Wir arbeiten kontinuierlich daran, vorhandene Spielräume bestmöglich zu nutzen und Abläufe möglichst transparent und effizient zu gestalten.

Auch Ihre Hinweise zur Außenwahrnehmung sind für uns ein wichtiger Impuls. Wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback, das uns dabei unterstützt, unsere Stärken weiter auszubauen und Entwicklungspotenziale gezielt anzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Leona Berger
Team Personalmarketing

Nicht empfehlenswert beim Ausbildungszentrum Berlin zu arbeiten.

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bundesverwaltungsamt in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

– Die inhaltlich anspruchsvolle und gesellschaftlich relevante Tätigkeit in der Ausbildung des öffentlichen Dienstes.
– Die Arbeit mit engagierten und motivierten Anwärterinnen und Anwärtern.
– Die grundsätzliche Arbeitsplatzsicherheit sowie die Planbarkeit im öffentlichen Dienst.
– Die Möglichkeit, fachlich eigenverantwortlich zu arbeiten und Unterricht eigenständig zu gestalten.
– Kolleginnen und Kollegen, die trotz hoher Belastung mit großem Engagement und Professionalität arbeiten.
Das Potenzial der Einrichtung ist fachlich und personell durchaus vorhanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

– Fehlende klare Führung und unklare Zuständigkeiten.
– Eine teilweise intransparente Kommunikation und schwer nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
– Dauerhaft hohe Arbeitsbelastung ohne strukturelle Entlastung.
– Begrenzte und wenig leistungsorientierte Karriereperspektiven.
– Ungleichgewicht zwischen Engagement und tatsächlicher Anerkennung.
– Eine veraltete Gebäudeinfrastruktur und inkonsequente Digitalisierungsentscheidungen.
– Kaum sichtbare strategische Außendarstellung oder Positionierung als moderner Arbeitgeber.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme bekannt sind, jedoch nicht konsequent angegangen werden.

Verbesserungsvorschläge

Klare Führungsstruktur und verbindliche Kommunikation etablieren
Zuständigkeiten sollten eindeutig geregelt und Entscheidungen transparent kommuniziert werden. Führung muss sichtbar Orientierung geben und Prioritäten setzen.

Realistische Arbeitsverteilung und personelle Entlastung
Die Lehrtätigkeit umfasst weit mehr als Unterricht. Vor- und Nachbereitung, Materialentwicklung, Evaluationen und Abstimmungen benötigen zeitliche Ressourcen, die strukturell eingeplant werden müssen.

Leistungsorientierte und transparente Personalentwicklung
Beförderungen, Stufensprünge und Prämien sollten nachvollziehbar, transparent und erkennbar leistungsbezogen vergeben werden. Engagement darf nicht strukturell zu Mehrbelastung ohne Perspektive führen.

Modernisierung der Arbeitsumgebung
Investitionen in leistungsfähige Endgeräte sowie eine zeitgemäße Gebäudesanierung würden die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. Auch soziale Infrastruktur wie Aufenthaltsbereiche oder eine einfache Teeküche sollten selbstverständlich sein.

Strategische Außendarstellung und Positionierung des Ausbildungszentrums
Eine aktive, moderne Außendarstellung ist notwendig, um das Ausbildungszentrum als attraktiven, innovativen Standort zu positionieren. Der öffentliche Dienst muss sich heute aktiv um qualifizierte Fachkräfte bemühen.

Kohärentes Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitskonzept
Digitale Lehrformate, Materialverwendung und organisatorische Prozesse sollten konsistent und evidenzbasiert gestaltet werden – ohne widersprüchliche Vorgaben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend angespannt. Hohe Arbeitsbelastung, personelle Engpässe und unklare Zuständigkeiten wirken sich spürbar auf das Miteinander aus. Offene Kommunikation findet nicht immer auf Augenhöhe statt, und konstruktive Kritik oder Veränderungsvorschläge werden nicht durchgängig als Bereicherung verstanden.

Es entsteht teilweise der Eindruck, dass Engagement eher gebremst als gefördert wird. Das führt zu Frustration und dem Gefühl, mit strukturellen Problemen weitgehend allein gelassen zu werden. Eine wertschätzende und transparente Feedbackkultur wäre wünschenswert, um Motivation und Zusammenarbeit langfristig zu stärken.

Image

Das Image des Ausbildungszentrums ist nach außen kaum wahrnehmbar. Eine aktive Außendarstellung oder strategisches Marketing durch die Leitung ist nicht erkennbar. Insgesamt wird das Potenzial der Einrichtung – sowohl fachlich als auch personell – nicht sichtbar kommuniziert.

Auch das übergeordnete Behördenimage wirkt wenig modern positioniert. In der Außenwirkung entsteht nicht der Eindruck einer innovativen, attraktiven Arbeitgeberin, obwohl die Aufgaben inhaltlich anspruchsvoll sind. Teilweise vermitteln interne Prozesse – insbesondere im Kontakt mit der Personalverwaltung – noch sehr traditionelle Verwaltungsstrukturen, die nicht immer zeitgemäß erscheinen.

Das Selbstverständnis scheint stellenweise noch davon geprägt zu sein, dass der öffentliche Dienst allein durch Sicherheit attraktiv sei. Angesichts des heutigen Arbeitsmarktes reicht dieses Argument jedoch nicht mehr aus. Eine modernere, selbstbewusstere und strategischere Außendarstellung wäre dringend erforderlich.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark davon abhängig, wie ernst man die eigene fachliche Verantwortung nimmt. Wer die Lehrtätigkeit qualitativ hochwertig ausüben möchte – inklusive fundierter Vor- und Nachbereitung, Aktualisierung von Materialien und intensiver Betreuung – stößt schnell an zeitliche Grenzen. Eine realistische Entlastung ist kaum vorgesehen.

Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass unterschiedliche Leistungsbereitschaften strukturell kaum ausgeglichen werden. Engagement führt häufig zu Mehrarbeit, während geringere Einsatzbereitschaft nicht zwingend spürbare Konsequenzen hat. Das kann zu Frustration führen, da die Belastung ungleich verteilt erscheint.

Eine transparente Aufgabenverteilung und verbindliche Qualitätsstandards würden hier zu mehr Fairness und nachhaltiger Entlastung beitragen.

Karriere/Weiterbildung

Karriereperspektiven sind sowohl für tarifbeschäftigte als auch für verbeamtete Mitarbeitende nur eingeschränkt gegeben.

Für Beamtinnen und Beamte sind Beförderungen formal an Beurteilungen gekoppelt. In der Praxis werden diese jedoch im Rahmen quotierter Beurteilungsrunden abteilungsübergreifend vergeben. Dadurch hängt die Entwicklung weniger von der individuellen Leistung im konkreten Aufgabenbereich ab, sondern vom Vergleich mit anderen Organisationseinheiten. Da das Ausbildungszentrum im Gesamtgefüge offenbar keine hohe Priorität genießt, spiegelt sich die dort erbrachte Leistung nicht immer entsprechend in Beförderungsentscheidungen wider. Zusätzlich spielen Wartezeiten faktisch eine große Rolle, sodass häufig der zeitliche Abstand zur letzten Beförderung entscheidender wirkt als Eignung, Befähigung und fachliche Leistung.

Auch für Tarifbeschäftigte sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt. Vorzeitige Stufensprünge sind praktisch kaum realisierbar, da entsprechende Anträge in der Regel nicht vorgesehen oder nicht aktiv unterstützt werden. Anpassungen erfolgen meist nur im Rahmen regulärer Zeitabläufe oder in Einzelfällen auf Initiative der Leitung.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung orientiert sich am Tarif des öffentlichen Dienstes und ist entsprechend planbar und sicher. Sozialleistungen entsprechen dem üblichen Standard im öffentlichen Dienst.
Allerdings bestehen deutliche Unterschiede in der Bezahlung bei vergleichbaren Tätigkeiten, insbesondere zwischen tarifbeschäftigten und verbeamteten Mitarbeitenden. Trotz inhaltlich gleicher oder sehr ähnlicher Aufgaben ergeben sich spürbare finanzielle Differenzen. Diese Ungleichheit wird im Arbeitsalltag durchaus wahrgenommen und kann die Motivation beeinflussen.
Hier wäre mehr Transparenz und langfristig eine gerechtere Ausgestaltung wünschenswert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein klares, konsistentes Nachhaltigkeitskonzept ist nicht erkennbar. Zwar werden digitale Endgeräte im Unterricht eingesetzt, gleichzeitig besteht jedoch die Vorgabe, aktiv zu erfragen, ob Teilnehmende ein Skript in ausgedruckter Form erhalten möchten – auch dann, wenn sie digital arbeiten. Diese Regelung wird mit lernpsychologischen Argumenten begründet, wirkt jedoch nicht durchgängig evidenzbasiert.

Zudem ist die Umsetzung inkonsequent: Während das Skript optional gedruckt angeboten werden soll, stehen andere Unterlagen, etwa Übungshefte, ausschließlich digital zur Verfügung. Die zugrunde liegende Logik erschließt sich daher nicht vollständig. Insgesamt entsteht der Eindruck fehlender Stringenz zwischen Digitalisierungsanspruch und praktischer Umsetzung.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark personenabhängig. Im direkten Austausch mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen gibt es durchaus unterstützende und engagierte Zusammenarbeit. Gleichzeitig fehlt jedoch eine übergreifend gelebte Teamkultur.

Durch hohe Arbeitsbelastung, unterschiedliche Auffassungen über Qualitätsstandards und teilweise fehlende Abstimmung entstehen Spannungen. Standortübergreifende Zusammenarbeit gestaltet sich nicht immer konstruktiv. Gemeinsame fachliche Weiterentwicklung wird dadurch erschwert.

Ein stärkerer Fokus auf verbindliche Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Zieldefinitionen würde den Zusammenhalt spürbar verbessern.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend. Erfahrung und Fachwissen werden grundsätzlich anerkannt. Altersbedingte Benachteiligungen sind nicht erkennbar.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsstruktur wirkt wenig klar und nicht ausreichend koordiniert. Es gibt mehrere verantwortliche Personen auf Leitungsebene, jedoch fehlt es an erkennbarer, konsistenter Führung. Zuständigkeiten erscheinen nicht immer eindeutig, Entscheidungen werden teilweise nicht transparent kommuniziert oder bleiben aus.

Eine strategische Gesamtsteuerung sowie eine verbindliche Prioritätensetzung sind nur eingeschränkt wahrnehmbar. Dadurch entsteht bei Mitarbeitenden das Gefühl, viele strukturelle Fragen selbst auffangen zu müssen. Führung sollte Orientierung geben, Klarheit schaffen und auch bei Konflikten moderierend eingreifen – dies geschieht aus meiner Sicht nicht in ausreichendem Maß.

Eine stärkere, sichtbare und kohärente Führung würde sowohl die Arbeitsatmosphäre als auch die Qualität der Zusammenarbeit deutlich verbessern.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt ein gemischtes Bild. In den Unterrichtsräumen steht moderne technische Ausstattung zur Verfügung, die – sofern sie genutzt wird – gute didaktische Möglichkeiten eröffnet. Funktionierende Präsentationstechnik und digitale Infrastruktur im Unterricht sind grundsätzlich positiv hervorzuheben.

Demgegenüber steht jedoch die allgemeine Gebäudesituation. Das Gebäude wirkt insgesamt in die Jahre gekommen. Gemeinschaftsbereiche sind wenig einladend, es gibt keine Kantine und keine Teeküche für Mitarbeitende. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr zeitgemäßen Standards und wurden zuletzt vor vielen Jahren grundlegend saniert.

Hinzu kommen teilweise langsame oder leistungsschwache mobile Endgeräte, die effizientes Arbeiten erschweren. Insgesamt besteht hier deutlicher Modernisierungsbedarf, um eine zeitgemäße Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist verbesserungsbedürftig. Informationen werden nicht immer transparent oder rechtzeitig weitergegeben, wodurch Unsicherheiten entstehen. Entscheidungsprozesse sind teilweise schwer nachvollziehbar, und Rückmeldungen auf fachliche oder organisatorische Anliegen bleiben mitunter aus oder erfolgen sehr verzögert.

Abstimmungen zwischen Fachbereichen und Standorten sind nicht immer klar strukturiert. Das führt zu Doppelarbeit, Missverständnissen und zusätzlichem Koordinationsaufwand. Eine verbindlichere, transparentere und wertschätzendere Kommunikationskultur würde wesentlich zur Entlastung und zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen.

Gleichberechtigung

m Bereich Gleichberechtigung sind keine strukturellen Benachteiligungen erkennbar. Der Umgang miteinander wirkt grundsätzlich respektvoll und diskriminierungsfrei. Unterschiedliche Hintergründe, Geschlechter und Lebensmodelle werden akzeptiert. In diesem Punkt gibt es aus meiner Sicht keine wesentlichen Kritikpunkte.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind inhaltlich grundsätzlich interessant und fachlich anspruchsvoll. Die Vermittlung komplexer juristischer Inhalte, die Entwicklung von Lehrmaterialien sowie die Mitwirkung an der Ausbildung für den öffentlichen Dienst bieten ein hohes Maß an Verantwortung und Gestaltungsspielraum. Gerade die Arbeit mit den Anwärterinnen und Anwärtern ist fachlich bereichernd und sinnstiftend.

Allerdings wird das inhaltliche Potenzial der Tätigkeit durch organisatorische Rahmenbedingungen, hohe Zusatzbelastungen und strukturelle Unklarheiten teilweise überlagert. Die Aufgaben selbst sind attraktiv – die Bedingungen erschweren jedoch zunehmend eine qualitativ hochwertige Umsetzung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

vielen Dank für die ausführliche und differenzierte Rückmeldung sowie für die Anerkennung der inhaltlich anspruchsvollen Arbeit im Ausbildungszentrum.

Ein Teil der angesprochenen Punkte entspricht auch unserer eigenen Wahrnehmung. Einige der genannten Themen wurden bereits intern angesprochen. Zuletzt war die Arbeitssituation im Ausbildungszentrum durch Personalengpässe geprägt. In Verbindung mit dem termingebundenen Unterrichtsbetrieb führt dies zeitweise zu einer hohen Arbeitsbelastung im Team.

Die Entlastung der Mitarbeitenden ist uns ein wichtiges Anliegen. Aufgrund der aktuell schwierigen Personalgewinnung, insbesondere am Standort Berlin, ist eine kurzfristige personelle Verstärkung leider nur eingeschränkt möglich. Gleichwohl arbeiten wir intensiv daran, geeignete Lösungen zu finden und offene Stellen zeitnah zu besetzen. Das letzte Auswahlverfahren war erfolgreich und die Einstellung und Einarbeitung der neuen Dozierenden erfolgt sukzessive.

Die angesprochenen Punkte zur Führungsstruktur, Kommunikation und Transparenz nehmen wir sehr ernst. Wir haben im Herbst/Winter 2025 eine Umfrage im Team durchgeführt. Hier wurden einige der Punkte bereits angebracht und werden aktuell bearbeitet. Die Themen werden innerhalb des Teams erneut aufgegriffen, um gemeinsam an klareren Zuständigkeiten und einer transparenten Kommunikation zu arbeiten.

Auch strukturelle Fragen, etwa zur Aufgabenverteilung, zu Arbeitsbedingungen oder zur weiteren Entwicklung des Ausbildungszentrums, werden aktuell im Haus thematisiert. Unser Ziel ist es, Zuständigkeiten klar zu definieren und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Viele der angesprochenen Rahmenbedingungen, beispielsweise bauliche oder tarifliche Aspekte, liegen außerhalb des direkten Einflussbereichs des Ausbildungszentrums. Gleichwohl bringen wir entsprechende Anliegen kontinuierlich an die zuständigen Referate heran.

Wir danken für die offenen Hinweise und verstehen diese als wichtigen Impuls, unsere Arbeitsprozesse weiter zu reflektieren und gemeinsam Verbesserungen anzustoßen.

Mit freundlichen Grüßen
Leona Berger
Team Personalmarketing

Mehrfachbewertung

Es wird nur noch kontrolliert…

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesverwaltungsamt in Frankfurt (Oder) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht sollte man seine Mitarbeiter nicht nur noch kontrollieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird immer alles Doppel und dreifach gedruckt


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen im Bundesverwaltungsamt zu teilen. Ihre Bewertung zeigt, dass Sie uns als Arbeitgeber differenziert wahrnehmen und zugleich Verbesserungsbedarf sehen.

Ihre kritischen Hinweise, insbesondere zum Führungsverhalten, zur Kommunikation sowie zum empfundenen Maß an Kontrolle, nehmen wir sehr ernst. Ein respektvolles und vertrauensvolles Miteinander ist für uns eine wichtige Grundlage der Zusammenarbeit. Dass Sie hier andere Erfahrungen machen, bedauern wir sehr.

Auch Ihre Anmerkungen zum Umwelt- und Sozialbewusstsein, etwa im Hinblick auf den Papierverbrauch, sind für uns wertvolle Hinweise, um bestehende Arbeitsprozesse kritisch zu überprüfen und nachhaltiger zu gestalten.
Wir arbeiten bereits intensiv an der weiteren Digitalisierung unserer Prozesse und konnten in vielen Bereichen den Papierverbrauch deutlich reduzieren. Uns ist bewusst, dass hier noch weiteres Potenzial besteht, und wir verfolgen weiterhin konsequent das Ziel, Arbeitsabläufe zunehmend digital und ressourcenschonend zu gestalten.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die positiven Rückmeldungen zur Work-Life-Balance, zu den interessanten Aufgaben sowie zum wertschätzenden Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen. Es freut uns, dass diese Aspekte in Ihrem Arbeitsalltag positiv wahrgenommen werden.

Ihr Feedback hilft uns dabei, interne Strukturen zu reflektieren und gezielt Verbesserungen anzustoßen. Gerne laden wir Sie ein, den vertraulichen Austausch mit uns zu suchen, damit wir Ihre Erfahrungen besser nachvollziehen und gemeinsam an einer positiven Weiterentwicklung arbeiten können. Sie erreichen uns unter personalmarketing@bva.bund.de.

Mit freundlichen Grüßen

Leona Berger
Team Personalmarketing

Wir setzen auf Transparenz

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