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Bewertung

Eine absolut sinnbefreite Transformation - so hierarchisch wie nie zuvor

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Remote-Möglichkeiten auch in der Zukunft, Zuschuss zum Mittagessen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diese Transformation sollte eigentlich doch mehr Möglichkeiten bringen, mehr Zusammenhalt, mehr Abwechlsung und mehr Eigenverantwortung. Davon ist wirklich nichts zu spüren und das seltsame ist, das man weiterhin alles als positiv verkauft und sich das hier offensichtlich alles nicht zu Herzen nimmt. Die größte Stärke ist doch, Dinge auch zurückzunehmen, oder nochmal neu zu ordnen oder auch zu sagen, an manchen Stellen klappt es nicht, wir nehmen es zurück und wir bekennen uns dazu. Aber da scheint es eine sehr große Kluft zu geben zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern über die Wahrnehmung.

Erst werden alle Vorgesetzten ihres Amtes enthoben, dann sollen ganz wenige kommen, die Experten-Rolle ist lange während und nach der Transformation überhaupt nicht geklärt, Expertisen von verdienten Mitarbeitern wird gar nicht mehr abgefragt und gewollt, die Jobleads schweben mit den Groupleads auf ihren eigenen Sphären, neue Leads werden doch wieder eingeführt, Kritik wird nicht wahrgenommen (so scheint es nach außen, innen brodelt es sicher!!).
Das wären Punkte an denen man sicher nochmal schrauben könnte.
Auch das Gehalt ist gering und die Anpassungen selten und niedrig.

Verbesserungsvorschläge

Das negative auch mal benennen, die Unzufriedenheit wahrnehmen und auch darüber sprechen und nicht mit Gegenargumenten oder eigenen Wahrheiten und Statistiken kommen. Die Kündigungsrate muss doch total hoch sein, und wenn nicht, dann hat BF schon länger ein Thema, denn woanders gibt es nicht monatlich dutzende Abschiedsemails.
Die Transformation auch so leben, wenn sie so gewollt war. Jobleads sorgen nur für Organisation, die MA denken unternehmerisch. Dafür gibt es aber wenig Chancen. Stattdessen sind es noch weniger Führungskräfte die ihr Wissen nicht teilen, sich wichtig fühlen, teilweise grün um die Nase sind und die man nicht ernst nehmen kann, teilweise sehr harsch herrschen. Da braucht es eine bessere Balance in der Riege und gleichzeitig sollten die MAs in ihren Teams auch mitsprechen können. Das war doch die Idee?
Vielleicht kann man sich grundsätzlich nochmal die Frage stellen: Was sollte die Transformation bringen? Was hat sie gebracht??
Vielleicht kommt man dann auf neue Erkentnisse.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt nette Kollegen mit denen es wirklich Spaß macht, aber die meisten sind schon weg. Man hat sich sogar schon bei Vorstellungsgesprächen woanders getroffen. Sowas verbindet auch ;)

Kommunikation

Bemüht. Aber immer nur positiv, so ist es ja aber nie im Leben.

Kollegenzusammenhalt

Gute Kollegen, aber die Besten gehen, es kommen nur sehr, sehr junge und juniorige-Kollegen nach. Es ist ein bisschen wie würde man sitzen bleiben in der Schule und man ist auf einmal Fehl am Platz. Aber die meisten sitzen auf dem Absprung.

Work-Life-Balance

Die Jobleads sind so mit sich beschäftigt, dass an vielen Punkten es gar nicht interessiert, ob und wie gearbeitet wird. Man kann sich einfach zurück ziehen, die wissen ja eh nicht was man macht.. Und andere arbeiten wieder zu viel. Kommt drauf an wo man landet. Aber so ist es ja häufig in Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Jobleads sind die neuen Leitungen, sollten aber eigentlich nur dafür sorgen das die MA die Experten sind und unternehmerisch denken können. Kann nur keiner tun, da die Jobleads ja doch alles entscheiden und große crossfunktionale Teams leiten, sich aber mit den meisten MA´s gar nicht austauschen und daher weit weg vom Bussines sind. Macht das Sinn? Es ist sehr von oben herab. Man hört monatelang nichts von Vorgesetzten, aber wenn ein Fehler passiert, tauchen sie plötzlich auf und fallen über dich her. Vorher hat aber deine Arbeit wenig interessiert. Keine gute Führungsart. Das war früher besser, Ressortleiter haben einen enger begleitet, mehr Rücksprache, mehr Teamhalt. Das ist alles weg. Man schwebt einsam und verlassen durch seine alten Aufgaben mit einem neuen Teamnamen.

Interessante Aufgaben

Durch die Transfo sollte sich viel ändern. Hat es aber nicht. Es ist genau das gleiche, heißt nur anders. Nicht mehr Ressort, jetzt Jobteam. Dafür haben wir unsere guten Leute aufgegeben?

Gleichberechtigung

Ob Männlein oder Weiblein, beiden geht es gleichermaßen schlecht, es sei denn man ist mit Groupleads ganz dicke.

Umgang mit älteren Kollegen

Junge Kollegen sind motiviert und günstig. Altverdiente wurden ihrer Positionen beraubt und gehen dann von alleine.. Das ist nur eine Beobachtung und auch meine Einstellung. Was soll ich da noch?

Arbeitsbedingungen

Remote, ist gut, Laptop, Handy auch für private Nutzung.

Gehalt/Sozialleistungen

Wenig. Es ist leicht woanders mehr zu bekommen. In meinen Gesprächen woanders ist es kein Problem, das zu bekommen was ich gerne hätte. Der Wechsel steht bald an. Egal wohin, überall besser und auch noch besser bezahlt.

Image

Es hat sich durchaus rumgesprochen, vor allem durch die Massen an Bewerbungen bei anderen Unternehmen durch die hohe Flucht. Ich wurde bei Gesprächen schon angesprochen, was bei uns los ist..

Karriere/Weiterbildung

Gar keine! Echt unmöglich! So viele gute Ressortleiter oder Fachleiter sind abgesetzt worden. Da sind jetzt wenige Jobleads drauf, sonst gibts da nichts mehr.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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