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BurdaForward
Bewertungen

222 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 58%
Score-Details

222 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

92 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 66 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von BurdaForward √ľber den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Aktuell ein Schiff ohne Kompass

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice, offenes und modernes Unternehmen, keine √úberstundenkultur, abteilungs√ľbergreifend nette Kollegen, kein Druck und kein Stress (zumindest in meinem Bereich, es gibt auch andere Meinungen aus anderen Bereichen, ich beurteile aber aus meiner Sicht).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell w√ľrde ich die Firma nicht weiterempfehlen aus den genannten Gr√ľnden, ich hoffe aber, dass das Schiff wieder einen Kurs findet und die Vorteile irgendwann wieder √ľberwiegen. Man will den User in den Mittelpunkt stellen, dennoch spielt aber intern immer nur der Umsatz die Hauptrolle, das ist meiner Meinung nach keine klare Strategie und f√ľhlt sich wie eine gespaltene Pers√∂nlichkeit an. Das macht es auch im Arbeitsalltag schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen und vor allem die interne Kommunikation langfristig ernst zu nehmen.

Verbesserungsvorschläge

Das aktuelle Chaos sollte so schnell wie m√∂glich bereinigt werden, sonst kann das schlimme Folgen haben. Die Mitarbeiter m√∂chten abgeholt werden, z.B. durch Stimmungsbarometer oder (anonyme?) Austauschm√∂glichkeiten. Wenn die Zahlen so super sind, sollte sich das auch in den Geh√§ltern widerspiegeln. Die F√ľhrungskr√§fte sollten geschult werden in Richtung Mitarbeiter-Unterst√ľtzung und -Weiterentwicklung.

Arbeitsatmosphäre

Durch eine unternehmensweite Re-Orga herrscht aktuell ziemliches Chaos, was sich nat√ľrlich auch auf die Atmosph√§re auswirkt. Dabei wurden neue Teams mit neuen Teamleads zusammengew√ľrfelt, weshalb es an vielen Stellen an Teamgef√ľhl und Wertsch√§tzung fehlt. W√ľrfeln kann man hier w√∂rtlich nehmen, denn so richtig auf die Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter wurde dabei nicht geschaut. Die Re-Orga f√ľhlt sich nicht durchdacht an und hat eine Lawine losgetreten: Keiner wei√ü mehr, wer woran arbeitet, teilweise wissen die Mitarbeiter selbst nicht, was sie nun eigentlich machen sollen oder welche Stellenbezeichnung sie √ľberhaupt haben. Es gibt eine Terminflut, weil jetzt nat√ľrlich Prozesse gefunden werden m√ľssen. Dabei gibt es teilweise sehr gro√üe Teams. Das kann langfristig sicherlich gut gehen und auch Vorteile haben - muss es aber nicht. Ich finde die Vorgehensweise hoch riskant und f√ľr ein so gro√ües Unternehmen nicht professionell. Verkauft wird das Ganze den Mitarbeitern als Chance zu mehr Selbstverantwortung und -organisation, meiner Meinung nach ist das aber eine Mentalit√§tsfrage, ob man das als Mitarbeiter √ľberhaupt will und kann.

Image

Der Name der Firma sagt extern nie irgendwem was. Die Portale schon, deren Image ist aber auch durchwachsen. Mein Eindruck: Chip hat z.B. einen super Ruf, Focus Online einen eher schlechten. Intern gibt es aber meines Wissens nach auch keine Anstrengungen, eine langfristige Vision f√ľr die Marken und ihr externes Image zu entwickeln.

Work-Life-Balance

Zumindest in meinem Bereich war die Balance immer gegeben und Urlaub immer flexibel möglich, Überstunden nicht die Regel. Homeoffice war auch vor Corona bereits möglich und wird nun auch nach Corona noch weiter ausgebaut. Auf Eltern wird vor allem aktuell stark geachtet. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Arbeitszeiten werden als flexibel bezeichnet, standen inoffiziell aber irgendwie doch immer fest. Es gibt aber keine Zeiterfassung und generell ein hohes Vertrauen in die Mitarbeiter.

Karriere/Weiterbildung

Berufliche oder gar pers√∂nliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter spielt keine wirkliche Rolle, weil alle Leads zu besch√§ftigt mit strategischen Themen sind. Demnach machen auch nur die wenigsten Mitarbeiter so richtig Karriere. Mit Titeln wird um sich geworfen, ohne dass sie Entwicklungspl√§ne f√ľr Mitarbeiter beinhalten. Wenn man eine Weiterbildung (maximal eine im Jahr) machen m√∂chte, muss man sie selbst vorschlagen und hoffen, dass man sie bezahlt bekommt. Intern gibt es Formate wie Learning Lunches, aber der Lerneffekt ist hier meist nicht sehr hoch, es sind eher Einblicke in die Arbeit der anderen Teams.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt liegt im Durchschnitt und teilweise drunter (vielleicht auch irgendwo dr√ľber, davon wei√ü ich aber nichts) - im Hinblick auf die hohen Ums√§tze und im Vergleich mit anderen Medienunternehmen ist es in meinen Augen eher entt√§uschend. Erh√∂hungen gibt es wenn √ľberhaupt nur zu einem festen Termin im Fr√ľhjahr, somit auch nicht zu einem Karrieresprung (z.B. zum Senior), was ich aus keinem anderen Unternehmen so kenne. Leider auch keine verm√∂genswirksamen Leistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier wird leider nicht viel getan - man br√ľstet sich gerne mit konstruktiven Geschichten und Spendenaktionen, f√ľr die man auf den Portalen Werbung gemacht hat (mit dem internen Ziel, damit Traffic zu generieren), tut aber selbst nicht viel.

Kollegenzusammenhalt

Schwankt nat√ľrlich von Team zu Team, generell finde ich den Zusammenhalt innerhalb des gesamten Unternehmens mit wenigen Ausnahmen aber gut. Es herrscht keine Konkurrenz, sondern eine offene, nette Kommunikation untereinander. Man hilft sich gerne.

Umgang mit älteren Kollegen

Gef√ľhlt werden eher j√ľngere Mitarbeiter eingestellt, die √§lteren, die meist schon lange dabei sind, aber auch gesch√§tzt.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten werden gef√ľhlt meist auf einer Beziehungsebene ausgew√§hlt, wodurch die immer gleichen Leute Teams leiten. Und genau die sind zwar sicherlich strategisch stark und stehen auch f√ľr Gespr√§che zur Verf√ľgung, am Ende geht es meiner Erfahrung nach aber immer nur um Umsatz und das Abarbeiten von Aufgaben - und nicht um die gezielte F√∂rderung, Weiterentwicklung und Wertsch√§tzung von Mitarbeitern, was ich sehr schade finde.

Arbeitsbedingungen

B√ľros, Technik etc. habe ich immer als sehr gut empfunden. Jeder bekommt einen Laptop und das neueste iPhone (soviel zum Umweltbewusstsein), beides darf auch privat genutzt werden. Obst, Wasser, Kaffee kostenlos, dazu eine kleine Essenszulage. Vor Corona gab es etliche Partys und Events, dazu 30 Urlaubstage plus Sondertage. Diese Rahmenbedingungen sind echt top! :)

Kommunikation

Es gibt w√∂chentliche Townhalls und ein Intranet, dennoch fehlt ein Tool f√ľr Mitarbeiter-Feedback, das es fr√ľher mal gab. Die riesige Re-Orga kam von heute auf morgen, ohne dass es vorher dazu Kommunikation gab, weshalb man sich als Mitarbeiter nicht abgeholt gef√ľhlt hat. Dazu wurde von ganz oben offiziell versprochen, dass jeder Mitarbeiter, der in einen anderen Bereich wechseln m√∂chte, das auch kann - dieses Versprechen wurde aber meiner Ansicht nach nicht gehalten. Durch Corona und das Homeoffice leidet die Kommunikation nat√ľrlich zus√§tzlich, da der Austausch im B√ľro fehlt und so auch die (vielleicht aktuell kippende?) Stimmung der Mitarbeiter nicht vermittelt werden kann. Daher vielleicht auch hier die aktuellen Bewertungen, man will sich einfach offen mitteilen.

Gleichberechtigung

Scheint gegeben zu sein, kann es aber nicht komplett beurteilen, da es sich ja z.B. auch in den Gehältern zeigen könnte.

Interessante Aufgaben

Schwankt sicherlich von Bereich zu Bereich, doch durch immer neue Projekte kommt es auch zu neuen Aufgaben. Man hat meist Einfluss auf die Ausgestaltung der Aufgaben und kann Prozesse mit definieren. Langfristig ähneln sich die Aufgaben aber und es ist schwer, an neue Herausforderungen zu kommen, wenn man einmal in seiner Rolle steckt.

Schlecht bezahlte Redakteure "kuratieren" wie Roboter auf Speed

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Diensthandys und Macbooks und Betriebsfeiern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

s.o.

Verbesserungsvorschläge

Die Redakteure sollten besser bezahlt werden, vor allem auch die Überstunden. Überstunden sollten nicht als Normalität gelten. Schnelligkeit sollte außerdem nicht das Wichtigste im Journalismus sein. Die Qualität und das Image leiden enorm. Leider scheint man intern zu denken, dass man immer noch ein gutes Image hätte oder man hat es gemerkt und versucht deshalb nun, sich einen anderen "gute Nachrichten" Anstrich zu verleihen. Leider wirkt das sehr unauthentisch. Der Slogan passt nicht zu dem Produkt und auch nicht zu der Laune der Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Mit gro√üen Partys wird jedes Jahr versucht, die Mitarbeiter vergessen zu lassen, dass sie schlecht bezahlt sind und viele unbezahlte √úberstunden leisten. Auch wenn die Chefs ihr Bestes geben und Showeinlagen bieten, funktioniert das so leider nicht. Die Vorgesetzten sollten sich eher au√üerhalb von Partys darum k√ľmmern, dass der Arbeitsalltag der Mitarbeiter humaner wird.

Image

Burda Forward scheint mittlerweile, vor allem bei jungen Menschen, bei Migranten und Frauen und bei anderen aus der Medienbranche, einen extrem schlechten Ruf, zu haben, sogar noch schlechter als der von bild.de.

Work-Life-Balance

Von den Mitarbeitern wird extrem viel gefordert. Viele wirken ausgebrannt und klagen dar√ľber, kein Leben neben der Arbeit zu haben. Unbezahlte √úberstunden werden, sogar von den Mitarbeitern selbst, oft als normal angesehen. Einige Kollegen machen nicht einmal Pausen, weil sie sonst nicht alles schaffen w√ľrden oder nicht schnell genug w√§ren.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man drum kämpft, kann man ab und zu Seminare machen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist, f√ľr das, was man leistet, viel zu wenig. √úberstunden werden nicht bezahlt, beziehungsweise gelten als im (geringen) Gehalt inbegriffen. Gehaltserh√∂hungen sind nur nach vielen Jahren √ľblich oder muss man sich erk√§mpfen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

? Von Initiativen oder √Ąhnlichem nichts mitbekommen. Auch wenn man nach au√üen hin versucht, "sozial" zu wirken.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kollegen halten zusammen, wie es oft ist, wenn man auch schlechte Zeiten miteinander durchsteht.

Umgang mit älteren Kollegen

Die meisten Redakteure sind jung. Die √Ąlteren k√∂nnen bei dem Arbeitstempo irgendwann vermutlich auch nicht mehr mithalten oder wollen besser bezahlt werden und gehen deshalb woanders hin.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind ok, keine Diktatoren, wie es einige wegen des mittlerweile sehr schlechten Rufes denken. Sie verlangen aber zu viel (f√ľr zu wenig Geld) und w√§lzen zu viel auf die jungen und unerfahrenen Mitarbeiter ab.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind normal, wie in anderen B√ľros auch. Die Arbeitszeiten sind im Vergleich zu anderen Verlagen oder zu anderen Bereichen des gleichen Verlags jedoch deutlich l√§nger f√ľr weniger Geld.

Kommunikation

Eher normal. Die Vorgesetzten informieren die Mitarbeiter in Meetings √ľber geplante Abl√§ufe.

Gleichberechtigung

Unter den Vorgesetzten sind deutlich, deutlich mehr Männer. Scheinen sie auch nichts dran auszusetzen zu haben, da daran seit langem nicht viel geändert wird. Nicht gerade modern.

Interessante Aufgaben

Man sollte sich bewusst sein, dass es bei Burda Forward eher um das sogenannte Kuratieren als um klassisches journalistisches Arbeiten geht. F√ľr Recherche oder √Ąhnliches bleibt meist auch keine Zeit, da Schnelligkeit vorgeht.

Katastrophale Umstrukturierung - Angestellte, a.k.a. "Wunscherf√ľller"

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- HomeOffice-Politik
- nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Intransparenz
- Hierarchie (auch wenn behauptet wird, es w√ľrde keine geben)
- Man ist als Angestellter nur Wunscherf√ľller

Verbesserungsvorschläge

Transparenter sein, Prozesse pr√§sentieren und nicht einfach das (noch nicht) fertige einfach anordnen und den Mitarbeitern immer wieder sagen "es ist noch ein Prozess, wir m√ľssen schauen, wie wir das umsetzen", wenn es doch ein Jahr lang geplant wurde.

Arbeitsatmosphäre

Leider hat sich seit Ende letzten Jahres einiges verändert. Überstunden, Termin-Überflutung tun ihr Übriges.

Image

Nach außen wahrscheinlich noch ok.

Work-Life-Balance

Seit der Transformation Ende letzten Jahres katastrophal - sehr viele schieben √úberstunden und machen kaum Pausen, um die W√ľnsche der F√ľhrungskr√§fte zu erf√ľllen.

Karriere/Weiterbildung

Selbst wenn es Weiterbildungen geben sollte, hat man daf√ľr meist keine Zeit.

Kollegenzusammenhalt

Meine Kollegen sind nach wie vor die Besten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist in Ordnung. Kann ich nicht viel zu sagen - erfahrene, somit ältere werden geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Mal so, mal so. Der eine prescht gern nach vorn, w√§hrend der andere mehr Verst√§ndnis zeigt. Generell w√§re gute Kommunikation, mehr Verst√§ndnis und die Bereitschaft auch mal Aufgaben abzunehmen w√ľnschenswert.

Arbeitsbedingungen

Nach der Transformation katastrophal. Ich habe noch nie so viel gearbeitet und so viele √úberstunden leisten m√ľssen. Teams sind chronisch unterbesetzt und von den F√ľhrungskr√§ften kommt kaum Unterst√ľtzung. Angestellte m√ľssen das meiste selbst stemmen und organisieren. Beschwert man sich, hat man den falschen "Spirit" oder soll nicht so negativ sein. Unfassbar.

Kommunikation

K√∂nnte besser sein! Viele Dinge kommen jedoch oft auf den letzten Dr√ľcker. Kritische Stimmen werden von "Jetzt zeig doch mal ein bisschen Optimismus" oder "Das machen wir schon" schnell √ľberschattet.

Gehalt/Sozialleistungen

Es änder sich kaum. Nach anderthalb Jahren hat man immer noch das alte Gehalt. In den meisten Branchen ist man da schon weiter und bei anderen gilt das als Junior-Gehalt. Gehaltserhöhungen werden komisch abgewunken und verschoben - es wird viel versprochen aber nicht eingehalten.

Gleichberechtigung

Nicht wirklich existent - sie versuchen es, aber es klappt nicht wirklich. Von manchen erfahreneren Kollegen wird man von oben herab behandelt.

Interessante Aufgaben

Interessant vielleicht schon. Der Workload ist aber einfach viel zu viel und f√ľr sehr viele kaum stemmbar mit Privatleben.

Die Transformation hat viel kaputt gemacht

2,5
Nicht empfohlen
F√ľhrungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Infrastruktur, Home-Office-Bereitschaft, wirtschaftliche Erfolge

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Extrem schwankenden Kulturen innerhalb des Unternehmens: teils fair, kollegial, freundlich, humorvoll, teils ellbogenbehaftet, silodenkend, top-down

Verbesserungsvorschläge

Weniger Unruhe - alle paar Monate wird gro√ü was umgeschmissen, es entsteht ein Gef√ľhl, dass man sich gar nicht mehr so einsetzen braucht, weil sich ja sowieso wieder alles √§ndert. Das ist destruktiv!
Zudem brauchen wir eine offene Feedbackkultur. Fr√ľher konnte man viel offener kritisches Feedback √§u√üern, jetzt hat jeder das Gef√ľhl, die Gesch√§ftsf√ľhrung zieht fiese Konsequenzen, man zieht den Kopf ein.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Transformation (Dez. 2020) katastrophal, da das Commitment f√ľr die Marken genommen wurde. Jeder arbeitet in seiner sehr kleinen Blase, da √ľbergreifend einfach aufgrund fehlender Strukturen und Schnittstellen nicht mehr m√∂glich ist.

Image

Ich glaube, nach außen (noch) recht gut.

Work-Life-Balance

Gemischt, manche Teams haben gute, faire Arbeitszeiten, andere haben eine enorme Workload, die tief in den Abend und ins Wochenende geht.

Karriere/Weiterbildung

Kommt ganz auf den Vorgesetzten an und wie restriktiv er auf seinem Budgettopf sitzt. Ich kann nur jedem Kollegen empfehlen: Unbedingt Seminare und Entwicklungsplan einfordern.

Gehalt/Sozialleistungen

12 Monate Gehalt plus Bonus. Leider keine VWL. Bei Gehälter gibt es nur einmal im Jahr eine Möglichkeit. Man wird auf kommendes Jahr immer wieder vertröstet. Findet dazwischen ein Vorgesetztenwechsel statt, sagt der neue Vorgesetzte: Was interessiert mich das Geschwätz von meinem Vorgänger. Superschade.
Gut: Augenuntersuchung, Grippeschutzimpfung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben. BF will zwar gute Nachrichten liefern, aber es z√§hlt nat√ľrlich doch der Click. Umweltbewusstsein: da fallen mir leider gar keine Beispiele ein.

Kollegenzusammenhalt

Auch das hat seit der Transformation gelitten, jeder versucht verständlicherweise seinen Job zu retten.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwierig, viele √Ąltere werden dann doch eher aufs Abstellgleis geschoben. Durch die Transformation wurden allen die F√ľhrungspositionen genommen, man musste sich neu bewerben, den Jungen geh√∂ren nun die Lead-Positionen.

Vorgesetztenverhalten

Auch das gemischt: Manche haben die gewisse Empathie und gleichzeitig auch die Chuzpe, auch mal nach oben den R√ľcken durchzudr√ľcken, manche sind einfach nur Kriecher und Top-Downer.

Arbeitsbedingungen

Prima! Gute Laptops, Dienst-Handy, sch√∂ne B√ľros, Home-Office stark gew√ľnscht, gute IT-Unterst√ľtzung, Parkplatz (teils kostenpflichtig).

Kommunikation

Da ist noch Luft nach oben. In den Townhalls werden Sachverhalte teils anders dargestellt, wie dann in kleineren Meetings

Gleichberechtigung

Besser geworden. Auf C-Level aber durchaus noch viel Luft!

Interessante Aufgaben

Fr√ľher h√§tte ich noch f√ľnf Sterne gegeben, jetzt sind es nur noch drei, da meine Aufgabenbereiche durch die neuen Jobteams stark eingeschr√§nkt wurden - man nennt es Fokussierung, ich nenne es Einschr√§nkung.

Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Versorgung und der Umgang mit uns Mitarbeitern
- Die Townhalls
- Homeoffice
- Mein Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Nicht ganz klare Anforderungskriterien f√ľr die Karriereleiter
- Es werden nicht unbedingt die besten Leader bef√∂rdert, obwohl das so gro√ü angek√ľndigt wird. Da verstehe ich nicht, warum.

Verbesserungsvorschläge

- Ein bessere Onboarding f√ľr neue Mitarbeiter
- Besser auf √Ąngste eingehen, gerade w√§hrend der Transfo. Nicht jeder ist so selbstbewusst.
- F√ľhrungskr√§fte auf allen Ebenen in empathischer Kommunikation schulen um darauf auch eingehen zu k√∂nnen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als wertschätzend, offen und freundlich. Dass man sich bei 600 Mitarbeitern nicht mit jedem versteht, ist ja wohl klar. Aber ich kann mich darauf verlassen, dass ich gut mit meinen Kollegen zusammen arbeiten kann, weil wir alle an einem Strang ziehen.

Image

Ich glaub fast, intern schlechter als extern. Zu unrecht meiner Meinung nach. Als ehemaliger Mitarbeiter hat man in der Regel kein Problem einen neuen Job zu finden, egal aus welchem Bereich man ist.

Work-Life-Balance

Flex-Desk + Outlookkalender + Absprache im Team = ultimative Freiheit f√ľr mich als Angestellte. In meinem Bereich halten sich die Kollegen auch sehr an die Kernarbeitszeit, so dass man abends nicht st√§ndig aufs Handy gucken muss. Ich liebs.

Karriere/Weiterbildung

Wir haben jetzt sehr flache Hierarchien, in wie weit man als "Experte" Karriere machen kann ist fraglich. Weiterbildungen sind hingegen sehr viele verf√ľgbar, weil man auf den Burda-Katalog zugreifen kann, man muss sich aber selbst drum k√ľmmern. Merke: Wenn dir ein Kommunikationstraining verordnet wird, ist das meist ein Wink mit dem Zaunpfahl ;)

Gehalt/Sozialleistungen

Im Konkurrenz-Vergleich ist das Gehalt anscheinend nicht so gut, aber ich komme mit meiner Familie gut √ľber die Runden. Es gibt kostenlose Grippeimpfungen und Gesundheitschecks wie Augen, Arbeitsplatz und Hautkrebs. Vor Corona gab es g√ľnstige Massagen im B√ľro. W√§hrenddessen gibt es au√üerdem Telefonische Beratung bei Stress Angst vor Burnout oder anderen psychischen Belastungen. Wenn Geld nicht alles ist, kann man sich hier sehr gut umsorgt f√ľhlen. Au√üerdem wirtschaftet das Unternehmen gut, so dass ich hoffe, den Job noch eine Weile zu behalten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

das Sozialbewusstsein ist hervorragend, der Blick "wie generieren wir einen Nutzen f√ľr die Gesellschaft" ist intern sehr wichtig und mit unserer Reichweite ja auch nicht unerheblich als 4. Macht im Staat. Ist ein gutes Gef√ľhl in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem diese Aufgabe von so vielen Kollegen angenommen wird

Kollegenzusammenhalt

Ich urteile hier √ľber die "alte BurdaForward" und da war er je nach Bereich unterschiedlich. Pers√∂nlich habe ich ihn aber immer als gut erlebt, man muss eben ein bisschen auf die anderen eingehen. Die neuen Kollegen kenne ich noch nicht so gut, aber auch hier gilt: Mit allen, mit denen ich Kontakt habe, ist die Zusammenarbeit sehr gut. Im Team gehen wir sehr auf die Bed√ľrfnisse der anderen ein, sei es Urlaub, Freizeit oder Kinderbetreuung.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird versucht f√ľr jeden eine L√∂sung zu finden. Allerdings wird daf√ľr auch ein gewisses Ma√ü der Anpassung verlangt. Wer mit neuen Medien und Digitalisierung nichts am Hut hat, hat es sicher schwerer als die Kollegen, die Ver√§nderungen mitgehen.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzen waren bisher sehr gut, auch wenn andere Kollegen teilweise nicht so gl√ľcklich sind. Das kann ich nicht beurteilen. Ich werde und wurde in meinen Teams immer gefordert und gef√∂rdert, darf mir selbst Schulungen aussuchen und die Gehaltsverhandlungen sind fair. Wenn es mal stressig wird, kann der Ton auch mal harscher werden, aber so ist das nun mal, wenn man unter Stress steht.

Arbeitsbedingungen

Flexdesk mit Ausstattung aus dem B√ľro, gute Work-Life-Balance. W√§hrend Corona war die Flex-Desk-L√∂sung hervorragend wie ich finde. Da war es auch angenehm ruhig im B√ľro. Es wurden au√üerdem CO2-Messer installiert und insgesamt viel kommuniziert zum Thema Sicherheit im B√ľro. K√ľchen mit Mikrowellen vorhanden, viele Restaurants drum rum, aber wie schon oft bem√§ngelt keine Kantine. Zuhause ist meine Ausstattung inzwischen deutlich besser was den technischen Stand angeht (selbst investiert), daher habe ich nicht vor in Zukunft h√§ufiger ins B√ľro zu gehen. Deswegen ist das f√ľr mich nicht relevant. Ich freue mich allerdings √ľber den Lunchit-Zuschuss f√ľr meine Homeoffice-Verpflegung.

Kommunikation

Unsere F√ľhrung stellt sich jede Woche vor die ganze Mannschaft und bespricht die wichtigsten Ereignisse, seien es Unternehmens-Entwicklung oder Corona, es wird sehr offen kommuniziert. Es herrscht eine Open Door Policy, klar ist es √ľber Teams schwerer vor allem weiter oben angeordnete F√ľhrungskr√§fte anzusprechen, aber auch das geht. Dass nicht die gesamte Mannschaft √ľber jeden Strategischen Schritt informiert wird, ist in meinen Augen logisch. Es werden nur m√∂glichst weit gediehene Ideen kommuniziert, um keinen zu gro√üen Frust und Buzz zu verursachen.

Gleichberechtigung

In der Transformation wurden die Lead-Positionen fast pari besetzt, auch Eltern in Elternzeit wurden ber√ľcksichtigt. Das war ein tolles Signal. Die C-Level sind allerdings noch recht m√§nnlich gepr√§gt. Da geht noch was.

Interessante Aufgaben

Super spannend. Ich trage genau das richtige Maß an Verantwortung, habe in meinen Bereichen weitgehend freie Hand und es gibt immer wieder einen Brain Teaser, auf den ich selbst nicht gekommen wäre

Schlechte Managemententscheidungen f√ľhren zu frustrierten Mitarbeitern und schlechter Qualit√§t

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei FOCUS Online Group GmbH in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollten mehr gewehrtschätz werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Planlos in die Zukunft

2,6
Nicht empfohlen
F√ľhrungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Schauspielerei. Verschläge aus den Teams heraus wird nur dann zugehört, wenn sie ins Bild passen.

Verbesserungsvorschläge

Besser kommunizieren. Das hilft Allen. Besser bei der Auswahl der F√ľKr auf soziale Skills achten. In modernen Arbeitsumfeldern kommt es sehr stark auf Empathie und Motivationsf√§higkeit an.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt Vorgesetzte, die mit Druck und Angstmacherei arbeiten, um Leute in Ihrem Bereich zu halten - bin fassungslos.

Kollegenzusammenhalt

Die besten Kollegen, die ich mir vorstellen kann.

Kommunikation

Im letzten Jahr gab es eine katastrophale Kommunikation bzgl. einer internen Reorganisationen. Ein erlesener Zirkel entscheidet und alle sollen es toll finden.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

BurdaForward

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank f√ľr Deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass Du mit Deinen Aufgaben und Deinen KollegInnen gl√ľcklich bist. Im Folgenden wollen wir gerne auf Deine Kritik eingehen.

Die Auswahl unserer F√ľhrungskr√§fte findet im Rahmen eines klar definierten Prozesses statt. Unser F√ľhrungsteam haben wir sehr bewusst und divers ausgew√§hlt. Ebenso durchlaufen alle KollegInnen in F√ľhrungspositionen ein Assessment Center, das von einem externen Partner mit langj√§hriger Erfahrung sehr professionell durchgef√ľhrt wird. Hierbei ist f√ľr uns vor allem die F√§higkeit Menschen zu f√ľhren von Bedeutung ‚Äď noch vor der Fachexpertise. Wir bedauern es sehr, dass Du Druck im Arbeitsumfeld erfahren hast, und wollen Dich ermutigen, derartige Probleme diskret und vertrauensvoll mit einem unserer zust√§ndigen KollegInnen aus dem HR-Bereich zu besprechen.

Im vergangenen Jahr haben wir einen mutigen Schritt unternommen, um BurdaForward f√ľr die Zukunft aufzustellen. Marktgegebenheiten ver√§ndern sich immer schneller und so m√ľssen auch Unternehmen dazu f√§hig sein, schnell zu reagieren. Wir haben unsere Organisationsstruktur deshalb grundlegend ver√§ndert und an Komplexit√§t und Hierarchie reduziert. Unser Ziel ist, dass Entscheidungen in dieser Organisation weniger ‚ÄěTop-Down‚Äú, sondern in den Teams selbst getroffen werden k√∂nnen. Dass diese Transformation f√ľr viele KollegInnen mit sehr einschneidenden Ver√§nderungen einhergeht und die Vorz√ľge erst nach einigen Monaten voll und ganz erlebbar werden, l√§sst sich in einem Transformationsprozess leider nicht vermeiden. Wir haben daher gr√∂√ütes Verst√§ndnis, wenn Vieles erst einmal kritisch hinterfragt wird und laden Dich gerne dazu ein, Deine Bedenken mit uns zu teilen. Diese M√∂glichkeit gibt es bei BurdaForward jederzeit: Beispielsweise in unseren w√∂chentlich stattfindenden Townhall-Meetings, regelm√§√üigen Q&A-Sessions und auch pers√∂nlich oder via Mail, genauso wie anonym √ľber unseren Betriebsrat. Ebenso laden wir Dich dazu ein, gemeinsam mit uns L√∂sungen f√ľr die Fragestellungen zu entwickeln, auf die wir bislang noch keine Antworten haben. Es liegt uns am Herzen, die Entwicklung von BurdaForward mit allen KollegInnen gemeinschaftlich voranzutreiben.

Viele Gr√ľ√üe

Sehr flexibler Arbeitgeber mit vielfältigen Aufgaben / Entwicklungsmöglichkeiten

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Work-Life-Balance

Urlaubstermine konnte ich bisher immer frei w√§hlen und auch flexible w√§hrend des Jahres √§ndern. Arbeitszeiten / Meetings finden meistens zwischen 9-18 Uhr statt, allerdings werden oft noch E-Mails bis in die Nacht verschickt. Daf√ľr hat man viel Flexibilit√§t, kann sich mittags um die Kinder k√ľmmern und arbeitet daf√ľr morgens oder abends etwas mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein deutlich ausbaubar. Sozialbewusstsein sehr hoch!

Umgang mit älteren Kollegen

Von älteren Kollegen wird viel Flexibilität gefordert und Wandlungsfähigkeit - ansonsten ist der Umgang gut und wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Meistens sind die Entscheidungen der Vorgesetzten nachvollziehbar. An manchen Stellen könnten die FKs allerdings fairer sein und mehr das große Ganze im Blick haben, anstatt nur ihren eigenen Bereich.

Arbeitsbedingungen

"FlexDesk" ist an manchen Stellen nervig und noch nicht ganz durchdacht. Zudem fehlt eine verl√§ssliche Essensversorgung (keine Kantine). Ansonsten helle R√§ume, gute Anbindung, gen√ľgend Mitarbeiterparkpl√§tze und sehr gute IT-Ausstattung.

Kommunikation

W√∂chentliche, einst√ľndige Townhalls mit der Gesch√§ftsf√ľhrung bzw. dem CEO und der M√∂glichkeit, Fragen zu stellen.

Gleichberechtigung

Es gibt sehr viele Frauen in F√ľhrungspositionen (je nach Level 40-50%), unabh√§ngig ihres Alters oder Familienstandes. Es gab sogar Bef√∂rderungen von Kolleginnen/Kollegen in Elternzeit!

Interessante Aufgaben

Es gibt sehr viele verschiedenen Unternehmensbereiche, zwischen denen meist flexibel gewechselt werden kann bzw. es auch gew√ľnscht ist, sich in andere Rollen zu entwickeln. Manchmal sind die F√ľhrungskr√§fte etwas zu sehr "anweisend", trotzdem gibt es viele Bereiche in denen total eigenverantwortlich gearbeitet wird.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Kollegenzusammenhalt

'Social Distancing' von diesem Unternehmen ist jetzt wichtig.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kann nicht sagen, wie giftig es in den letzten Monaten geworden ist. Jeder will einfach nur auf sich selbst aufpassen. Die Zahl der Menschen, die das Unternehmen verlassen, wird nirgendwo veröffentlicht, aber ich denke, die Zahl der Menschen, die das Unternehmen pro Monat verlassen, ist im Moment so hoch wie nie zuvor.

Work-Life-Balance

Mit einem Mobiltelefon wird von Ihnen erwartet, dass Sie immer erreichbar sind.

Gehalt/Sozialleistungen

Schlechte Bezahlung im Vergleich zu den meisten in der Branche. Einige Abteilungen werden hoch bezahlt, während andere kaum genug verdienen, um Miete zu zahlen.

Kollegenzusammenhalt

Das ist der einzige Grund, weshalb ich mich entschieden habe, so lange zu bleiben, aber mit den j√ľngsten Ver√§nderungen und auch der Korona ist auch das verschwunden.

Vorgesetztenverhalten

Es wird jeden Monat schlimmer. Zuerst fragte mich mein Vorgesetzter alle zwei Wochen, wie ich mich f√ľhle. Jetzt steht mein Vorgesetzter nicht einmal mehr f√ľr wirklich wichtige Fragen zur Verf√ľgung.

Kommunikation

Sie beschlossen, mitten in einer globalen Pandemie jede Stellenbeschreibung zu ändern. Die Menschen waren nicht in der Lage, ihre Häuser zu verlassen, einige Angehörige könnten krank sein, einige Freunde und Verwandte konnten monatelang nicht getroffen werden. Mitten in all dem habe ich keine Ahnung, was meine berufliche Rolle bedeutet. Ich bin kein Geschäftsmann, aber wenn es das ist, was mir ein Professor an der Universität beigebracht hat, dann hätte ich ihn gefragt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

BurdaForward

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

zu lesen, dass Du uns mit einem unguten Gef√ľhl verlassen hast, tut uns sehr leid. Gerne h√§tten wir die Gelegenheit gehabt, im pers√∂nlichen und vertrauensvollen Austausch L√∂sungen f√ľr Deine Kritikpunkte zu finden.

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig es heutzutage ist, dass Unternehmen den rasanten Veränderungen ihrer Umwelt schnell und flexibel begegnen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unsere Organisation zu Beginn des Jahres neu aufzustellen. Diese Entscheidung haben wir zum Wohl unseres Unternehmens sorgfältig abgewogen. Veränderungen bringen viel Neues und damit oft auch Unsicherheit mit sich. Bei BurdaForward wollen wir uns vor allem auf die Chancen konzentrieren, die sich uns dabei bieten.

Allen KollegInnen wurde mit Bekanntgabe der Ver√§nderungen eine feste Position in einem der neu gebildeten Teams als ‚Äěsicherer Arbeitsplatz‚ÄĚ angeboten. So konnten wir auf Ausschreibungen und Bewerbungen (abgesehen von den neuen F√ľhrungspositionen) verzichten. Gleichzeitig stehen wir internen Wechselw√ľnschen in andere Teams jederzeit offen gegen√ľber.

Details unserer transformierten Organisation, die zu ihrem offiziellen Start noch ungekl√§rt waren, m√∂chten wir ganz bewusst gemeinschaftlich ausarbeiten. Allen KollegInnen zu erm√∂glichen, offene Fragestellungen unserer zuk√ľnftigen Arbeitswelt selbst zu gestalten, ist uns in diesem Prozess das Wichtigste.

Eine erh√∂hte Fluktuation k√∂nnen wir aufgrund der Ver√§nderungen nicht feststellen. Die Fluktuation bei BurdaForward bewegt sich grunds√§tzlich in einem Bereich, der weit unter dem branchen√ľblichen Durchschnitt liegt.

F√ľr Deinen pers√∂nlichen und beruflichen Weg w√ľnschen wir Dir alles erdenklich Gute!

Viele Gr√ľ√üe

Das Unternehmen wird kaputt transformiert

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei BurdaForward GmbH in M√ľnchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen und Zusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- interne Politik
- ungen√ľgendes technisches Verst√§ndnis und Perspektiven f√ľr ein digitales Unternehmen

Verbesserungsvorschläge

- Schafft wieder eine Plattform ein damit die Mitarbeiter gemeinsam eine Stimme geben k√∂nnen. Die Umstrukturierung f√ľhrt zu Chaos. Es sind so viele Menschen verloren und wissen nicht mehr was sie tun sollen. Jedoch gibt es keine M√∂glichkeit das man geh√∂rt wird. Es herrscht zu viel Angst bei diesem Thema einzeln offen zu sein, weil man dann z.B. als "nicht innovativ" abgestempelt wird. Deswegen w√§re es wichtig ein gesammeltes Stimmungsbild der operativen Mitarbeiter zu vermitteln

- Bitte lasst kritische Stimmen zu. Befördert nicht nur Freunde sondern auch Kompetenz.

- Die Umstrukturierungen die passieren m√ľssen Technik mit einbeziehen. Nur weil wir uns verbiegen und umstrukturieren wird die Technik es nicht machen. Man kann Naturgesetze nicht √§ndern auf denen die Technik nunmal basiert. Man kann kein digitales Unternehmen sein, bei dem die Technik immer hinten angestellt wird und sich irgendwelchen (f√ľr sie) unsinnigen Strukturen anpassen muss. Auch in Zukunft wird man es √ľberhaupt schwer haben technische Kompetenz zu bekommen, wenn die Techniker h√∂ren wie die Strukturen in der Firma sind

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Sobald es ins (mittlere) Management geht wird Offenheit geprädigt und hinten rum wird sich bekriegt. Die politischen Machtspielchen sind schlimmer als bei diversen fiktionalen Serien.

Image

Hängt stark von der Marke ab, bei der man Arbeitet. Ich denke aber es wird versucht das Image insgesamt zu verbessern

Work-Life-Balance

Meiner Erfahrung nach gab es noch keine Diskussionen um Vertrauensarbeitszeit. Ich teile mir meine Arbeitszeit und meine Freizeit selbst ein. Sp√§ter kommen, sp√§ter gehen oder fr√ľher kommen, fr√ľher gehen. Auch √úberstundenabbau kein Problem,

Karriere/Weiterbildung

Nach Senior ist Schluss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Neutral, kann ich nichts zu sagen

Kollegenzusammenhalt

Das einzige was mich noch in der Firma hält

Umgang mit älteren Kollegen

Neutral, weil alle Kollegen gleich behandelt werden

Vorgesetztenverhalten

Mittleres Management ist eine absolute Katastrophe und besteht ausschlie√ülich aus "Ja-Sagern". Kritische Stimmen werden degradiert oder erst gar nicht mehr in die F√ľhrungspositionen gelassen. Wie schon mehrfach erw√§hnt spielen politische Spielchen die Hauptrolle. Was das Unternehmen voranbringt ist egal, Hauptsache man steht nicht doof da. Projekte die seit Jahren geschlossen geh√∂ren werden immer wieder zum Leben erweckt, weil es "das Baby" von bestimmen Personen ist oder weil dem Vorstand Dinge verkauft wurden, die damit gl√§nzen das die Zahlen aufpoliert wurden.

Das Unternehmen will Tech sein aber wird ca von 95% nicht-Techies gef√ľhrt, dadurch das eine Vetternwirtschaft herrscht. Bef√∂rdert werden Freunde und nicht "die beste Wahl"

(Anmerkung: meine F√ľhrungskraft z√§hle ich nicht rein, nur deswegen gibt's nicht die schlechteste Bewertung)

Arbeitsbedingungen

Anmerkung: IT und Support sind langsam/schlecht, aber wenn man sie nicht jeden Tag braucht ist es erträglich

Kommunikation

Es wird viel und (angeblich) offen von oben Kommuniziert. Man h√∂rt durch den Flurfunk allerdings z.B. oft die wahren Beweggr√ľnde f√ľr Entscheidungen die mit Offenheit nicht mehr viel zu tun haben. Unter mMn falschen Beweggr√ľnden wurde leider die interne Plattform abgeschafft um aus Mitarbeitersicht kollektiv ein Stimmungsbild in die Firma zu tragen. Dadurch hat man aktuell keine M√∂glichkeit geb√ľndelt offenes Feedback zu geben. Meinungen werden als Einzelfall abgestempelt, weil es keine M√∂glichkeit gibt transparent zu machen, das es keine Einzelmeinung ist. Deswegen schreibe ich die Bewertung hier in der Hoffnung das meine Stimme geh√∂rt wird

Gleichberechtigung

mMn herrscht absolute Gleichberechtigung zwischen allen Kollegen aus menschlicher Perspektive.
Absolut unausgeglichen ist jedoch die Zusammenstellung der F√ľhrungs-Positionen. Bist du nicht vom FOCUS, ein direkter Sch√ľtzling oder fliegst mit der GF in den Urlaub dann wist du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht weit kommen.

Interessante Aufgaben

Ich arbeite seit Jahren am gleichen Produkt habe jedoch weiterhin die M√∂glichkeit neue Dinge zu lernen. Ein Gro√üteil des Aufgabengebiets besteht leider aber auch oft darin sinnlose reingepresste, politische Themen auszuf√ľhren oder zu bek√§mpfen damit das Produkt nicht den Bach runter geht.


Gehalt/Sozialleistungen

Arbeitgeber-Kommentar

BurdaForward

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir danken dir f√ľr Deine ausf√ľhrliche Bewertung und nehmen Dein Feedback zu den organisatorischen Ver√§nderungen bei BurdaForward sehr ernst. Gerne wollen wir im Folgenden auf Deine Kritik eingehen und Chancen aufzeigen.

Im vergangenen Jahr haben wir einen mutigen Schritt unternommen, um BurdaForward f√ľr die Zukunft aufzustellen. Wir haben die Komplexit√§t unserer Organisation deutlich reduziert und sie damit agiler gemacht. Marktgegebenheiten ver√§ndern sich immer schneller und so m√ľssen auch Unternehmen f√§hig sein, schnell zu reagieren. F√ľr viele KollegInnen bringt dieser Transformationsprozess gro√üe Ver√§nderungen mit sich. Wir sch√§tzen kritische Stimmen, Fragen und Impulse aller Art sehr und betrachten sie als notwendig, um die Entwicklung von BurdaForward gemeinschaftlich mit allen KollegInnen weiter voranzutreiben. Deshalb m√∂chten wir Dich ermutigen unsere w√∂chentlichen Townhall-Meetings, die regelm√§√üigen Q&A-Sessions oder auch den pers√∂nlichen Weg per Mail an unser F√ľhrungsteam sowie anonym an den Betriebsrat zu nutzen ‚Äď alle Optionen stehen Dir jederzeit offen.

Eine wesentliche Komponente unserer neuen Organisation sind die verschiedenen Karrierepfade, die sie bietet ‚Äď denn wir glauben daran, dass der Werdegang jeder Kollegin bzw. jedes Kollegen ganz individuell ist. Aus diesem Grund stehen Dir bei BurdaForward drei verschiedene Karriere-Optionen offen:
1) In einer klassischen Management-Karriere √ľbernimmst Du unternehmerische Verantwortung f√ľr eines oder mehrere Teams und damit auch f√ľr unser bestehendes Gesch√§ft. Unsere F√ľhrungskr√§fte w√§hlen wir sehr sorgf√§ltig und mithilfe eines externen Assessment-Partners aus. Hierbei sind vor allem die F√§higkeit Menschen zu f√ľhren und die unternehmerische Kompetenz von Bedeutung ‚Äď noch vor der Fachexpertise.
2) Schl√§gst Du stattdessen eine Expertenkarriere ein, dann bist du Spezialist f√ľr einen bestimmten Fachbereich und ebenso wie die Kollegen im Management an unternehmerischen Entscheidungen beteiligt. Dar√ľber hinaus sorgst Du f√ľr Austausch, Wissensvermittlung und den Ausbau wichtiger Kernkompetenzen bei BurdaForward.
3) Unsere dritte Karriere-Option ist der Aufbau Deines eigenen Start-ups innerhalb von BurdaForward. Hierbei hast Du die M√∂glichkeit ein neues Gesch√§ft aufzubauen und es mithilfe eines Investitionsbudgets √ľber verschiedene Entwicklungsphasen hinweg erfolgreich zum Wachsen zu bringen.

Als digitales Medienunternehmen spielt das Thema Tech eine elementare Rolle f√ľr uns. Um unseren Nutzern die besten L√∂sungen anbieten zu k√∂nnen, treiben wir die technische Entwicklung unserer Angebote stetig voran und haben beispielsweise einen eigenen Entwicklungsstandort in Italien aufgebaut. Um auch in unserem Transformationsprozess ein besonderes Augenmerk auf das Thema Tech zu legen, waren zwei Kollegen aus diesem Bereich eng in die Ausgestaltung unserer neuen Organisation involviert und haben somit die Voraussetzungen geschaffen, dass wir das Thema in neuer Konstellation noch erfolgreicher vorantreiben k√∂nnen. Wir befinden uns noch auf der Reise, zu einer Media- und Tech-Company zu werden, aber wir freuen uns √ľber jeden, der uns bei diesem Abenteuer begleiten m√∂chte!

Viele Gr√ľ√üe

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