50 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
50 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
50 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wüsste momentan nicht was man verbessern könnte. Toller Ablauf, sehr nette Gesprächspartner, sehr informativ und man fühlt sich immer geschätzt. Einfach rundum gelungen.
Wichtig ist der Fa. Busch Diversität und Chancengleichheit, was sie auch strikt umsetzen. D.h. sie stellen auch Mitarbeiter unterschiedlicher Altersstufen ein. Ältere Mitarbeiter über 60 sollen sich deshalb nicht scheuen sich zu bewerben. Das ist ein mega Pluspunkt an das Unternehmen!
Die Stellenanzeige war professionell und leicht verständlich gestaltet. Sie war geradezu eine Einladung zum Bewerben!
Übliche Fragen zum beruflichen Werdegang und arbeitsspezifische Erfahrungen.
Das Unternehmen Busch sollte sich einig sein, wer eine Zu- bzw. Absage bekommt. Ich erhielt eine Zusage durch die Personalleitung. Nach ca. 3 Wochen und regelmäßigem Nachhaken, wurde ich weiterhin hingehalten. Schließlich sagte man mir ohne triftigen Grund ab.
- Interne Absprache verbessern
- "Schreibtest" abschaffen
In meinen Augen wurde alles richtig gemacht. Ich habe mich sehr wertgeschätzt gefühlt. Das ist nicht bei allen Unternehmen so.
Kommunikation: Single Point of Contact. Man hat im Bewerbungsprozess mit mehreren Ansprechpartnern zu tun, was durchaus verwirrend sein kann, weil man nicht weiß, wie schnell die Nachrichten weiter kommuniziert werden.
Auftreten in Netzwerken: Firmenprofile sollten bei Kununu / XING gepflegt werden, um einen agilen und modernen Eindruck auf potentielle Bewerber zu machen.
Nicht nur möglichst günstig einstellen.
Zu meinem Hintergrund: Ich habe zuvor als Vertriebsingenieur gearbeitet und hatte stetigen Kundenkontakt durch Akquisitions- und Projektarbeit. Persönlich lasse ich mich selten aus der Ruhe bringen. Das Personalwesen dieser Firma aber hat es geschafft, mich durch ausgefeilte psychologische Tricks völlig aus der Reserve zu locken und sogar aggressiv zu wirken. Ich schätze diese Fragetechnik ist notwendig um bis auf den Grundstein jedes potentiellen Bewerbers zu stoßen.
1. Gespräch:
Das erste Gespräch fand in einem kleinen dunklen Raum statt. Vor dem Gespräch wurde ich vom Personaler gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Ich wartete gefühlt sehr lange bis er wieder kam. Der verantwortliche Bereichsleiter der mein potentieller Vorgesetzter geworden wäre wurde erst nach den vom Personal üblichen Standardfragen dazu geholt.
Das Gespräch lief relativ locker und offen ab. Hier merkte man allerdings schon, das der eigentliche Job von der aus der Stellenausschreibung abweicht. Allerdings immer noch für mich ok.
2. Gespräch:
Ich wurde zeitnah zu einem Zweitgespräch eingeladen. Diesmal fand das Gespräch in einem adäquaten Sitzungsraum statt. Nach einer kurzen Verspätung und Entschuldigung kamen der potentielle Vorgesetzte und die HR-Person. Es stellte sich die HR-Person vor die, nach eigener Angabe, nach Jahrzehnten im selben Unternehmen nun mit der Fa. Busch letztendlich das richtige Unternehmen gefunden hatte. (Hab mich gefragt warum sie nicht schon früher gesucht hat.)
Der Einstieg in Gespräch war recht nüchtern. Der potentielle Vorgesetzte sagte nichts. Die HR-Dame stellte mir Fragen bezüglich Aneckpunkte meines Lebenslaufs wie z.b. meine Abiturs-Note und warum diese so schlecht sei. Laut der HR-Dame legt die oberste Ebene sehr viel Wert darauf. Ich versuchte durch meinen Bachelor und Master zu punkten. Die Dame sagte zu mir, wenn es nach Ihr ginge hätte sie mich erst gar nicht eingeladen.
Man merkte, das sie mit einer aufgesetzten ruhigen Art in Richtung Stressbefragung ging um mich zum wackeln zu kriegen. Persönlich empfand ich das dies zu weit ging. Ganz egal ob man versucht jemanden aus der Reserve zu locken. Ein gewisses Maß an Respekt sollte herrschen, immer!
Die Dame wollte weiterhin Informationen über meine Entscheidung haben, weshalb ich bei meinem ursprünglichen Arbeitgeber kündigte. Legitime Frage. Hier nannte ich als Grund das ich nicht hinter der strategischen Neuausrichtung meines Unternehmens stand. Die Fragen nach diesem Thema sowie weitere wurden von der HR-Dame unangenehm oft wiederholt. Nachdem ich ein viertes Mal antworten musste, das ich keinerlei weiterführende Information über die - zu diesem Zeitpunkt zukünftige - strategische Ausrichtung meines vorherigen Arbeitgebers herausgeben kann/darf/will, war ich vermutlich etwas entnervt.
Das Gespräch wurde nach weiteren Fragen der selben Art plötzlich unterbrochen. Nach einer kurzen Pause teilte mir der potentielle Vorgesetzte mit, das er enttäuscht sei da ich im Erstgespräch ein völlig anderes Bild bei ihm hinterlassen hätte. Die HR-Dame hielt mich durch meine Körpersprache für aggressiv.
Ich habe schon einige Vorstellungsgespräche erlebt, doch noch nie habe ich erlebt, das ein Gespräch so gering konstruktiv war und einem dabei so wenig Respekt gewürdigt wurde wie bei diesem. Ich habe mich dort schlecht gefühlt.
Man erlebt selten, dass einem soviel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mir hat das Bewerbungsgespräch viele neue Impulse gegeben.
Man hat versucht, mich was Arbeitszeit und Gehalt anbelangt unter Druck zu setzen.
So verdient kununu Geld.