87 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Als ich in diesem Betrieb angefangen habe, war er für mich ein Paradebeispiel dafür, wie ein mittelständischer Verkehrsbetrieb funktionieren kann. Die ersten anderthalb Jahre waren geprägt von einem außergewöhnlich guten Betriebsklima, hoher Eigenverantwortung und einem starken Zusammenhalt unter den Mitarbeitern.
Fahrer übernahmen freiwillig zusätzliche Aufgaben wie Lehrfahrten, Botenfahrten, Haltestellenreparaturen, Fahrzeugüberführungen zwischen Betriebshöfen oder Schienenersatzverkehre. Nicht weil sie mussten, sondern weil sie sich mit dem Betrieb identifizierten. Selbst in geteilten Diensten blieben viele Kollegen freiwillig vor Ort, weil das Miteinander stimmte. Dienstpläne wurden gemeinsam abgestimmt, Wünsche berücksichtigt und Flexibilität tatsächlich gelebt.
Leider begann genau zu diesem Zeitpunkt der schleichende Niedergang.
Statt funktionierende Strukturen zu erhalten, wurde zunehmend zentralisiert und kontrolliert. Entscheidungen, die zuvor vor Ort pragmatisch gelöst wurden, mussten plötzlich durch die Betriebsleitung abgesegnet werden. Eigenverantwortung wurde nicht gefördert, sondern ersetzt durch Mikromanagement. Dienstanordnungen wurden in einer Qualität verfasst, bei der oft unklar blieb, was überhaupt konkret gefordert wird.
Besonders problematisch ist aus meiner Sicht die Führungskultur. Entscheidungen werden getroffen, aber selten nachvollziehbar erklärt oder verteidigt. Kritische Nachfragen werden nicht als konstruktiver Beitrag verstanden. Wer Entscheidungen hinterfragt oder Verbesserungsvorschläge einbringt, hat schnell das Gefühl, nicht mehr erwünscht zu sein.
Während früher eine Fahrerin die Sozialräume im Rahmen ihrer Bereitschaftszeit zuverlässig gepflegt hat, wurde später zusätzliches Reinigungspersonal eingestellt. Gleichzeitig entstand bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass immer neue Verwaltungs- und Organisationsstellen geschaffen wurden, während an anderer Stelle über die angeblich hohen Personalkosten der Fahrer geklagt wurde.
Ebenso schwer nachvollziehbar sind zahlreiche organisatorische Entscheidungen. Bereitschaftsdienste wurden mehrfach zwischen verschiedenen Standorten hin- und herverlagert. Regelungen änderten sich regelmäßig. Was heute galt, konnte morgen bereits wieder anders sein. Verlässlichkeit und Planungssicherheit gingen zunehmend verloren.
Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Personal. Die jungen und engagierten Kollegen, die den Betrieb einst geprägt haben, sind inzwischen größtenteils gegangen. Einige wechselten in andere Verkehrsbetriebe, andere in die Güterlogistik oder sogar zurück in ihre ursprünglich erlernten Berufe. Wenn gerade die motivierten Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sollte man sich die Frage stellen, warum.
Auch der Umgang mit Fahrzeugen wirft Fragen auf. Einerseits werden Fahrzeuge abgegeben, die technisch in gutem Zustand sind. Andererseits werden notwendige Reparaturen mit dem Hinweis auf die Kosten abgelehnt. Gleichzeitig stehen Fahrzeuge im Bestand, deren äußerer Zustand kaum zum eigenen Arbeitgebermarketing passt. Wenn ein Fahrzeug mit einer Werbung für die Gewinnung neuer Busfahrer unterwegs ist, während Rost und beschädigte Folierung das Erscheinungsbild prägen, wirkt das unfreiwillig symbolisch.
Hinzu kommen Versprechungen, die über Jahre nicht eingehalten wurden. Neue Fahrzeuge wurden mehrfach angekündigt und sollten teilweise bereits Jahre zuvor eintreffen. Die Realität sah anders aus. Solche Erfahrungen führen zwangsläufig dazu, dass Mitarbeiter offiziellen Aussagen immer weniger Vertrauen schenken.
Das eigentlich Traurige an diesem Unternehmen ist nicht, dass dort alles schlecht wäre. Im Gegenteil. Ich habe dort erlebt, wie gut dieser Betrieb sein konnte. Genau deshalb fällt der heutige Zustand umso stärker auf.
Mein Eindruck ist, dass hier ein funktionierendes System Stück für Stück durch Misstrauen, übermäßige Kontrolle und immer mehr Verwaltung ersetzt wurde. Die Menschen, die den Betrieb getragen haben, wurden nicht verloren, weil die Arbeit zu schwer war. Sie wurden verloren, weil ihnen zunehmend das Gefühl genommen wurde, dass ihre Erfahrung, ihr Engagement und ihre Eigenverantwortung noch gewünscht sind.
von Angst überzogen
sinkt rapide ab
nicht gewünscht
Das Geld war wirklich gut, auch wenn in der Zeit insgesamt 3 verschiedene Tarifverträge angewandt wurden
Micro Management
Sollte man sich nicht zu früh freuen, Locken und dann den kalten Rückschritt erleben
sollte die Betriebsleitung dringend lernen
wer der Betriebsleitung nachplappert hat Vorteile
wurden entzogen
Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt und von mangelnder Wertschätzung geprägt. Offene Kommunikation und ein konstruktiver Umgang miteinander kamen dabei leider oft zu kurz.
Image ?
Die Work-Life-Balance war unausgewogen, wodurch berufliche Anforderungen oft in die Freizeit hineingereicht haben. Dadurch blieb wenig Raum für Erholung und private Ausgleichszeiten.
0 Punkte
Mittelmaß für den permanenten Streß .....
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein war vorhanden, wurde im Arbeitsalltag jedoch nur teilweise konsequent umgesetzt.
Der Kollegenzusammenhalt war eher schwach ausgeprägt, wodurch Zusammenarbeit oft nur funktional und nicht wirklich unterstützend wirkte. Ein echtes Teamgefühl und gegenseitige Unterstützung haben häufig gefehlt.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt eher durchwachsen, mit einigen positiven Ausnahmen.
Das Verhalten der Vorgesetzten wirkte teilweise wenig unterstützend und Entscheidungen wurden nicht immer transparent kommuniziert. Dadurch entstand bei Mitarbeitenden häufig Unsicherheit im Arbeitsalltag.
Die Arbeitsumgebung war funktional, wirkte aber teilweise wenig modern und nicht optimal auf effizientes Arbeiten ausgelegt. Verbesserungen bei Ausstattung und Raumgestaltung hätten den Arbeitsalltag spürbar erleichtern können.
Die Kommunikation war häufig unklar und wichtige Informationen wurden nicht rechtzeitig oder unvollständig weitergegeben. Dadurch kam es immer wieder zu Missverständnissen und vermeidbaren Problemen im Arbeitsablauf.
Teilweise
Die Aufgaben waren teilweise eintönig und boten wenig Abwechslung oder fachliche Herausforderung. Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln oder neue Bereiche kennenzulernen, waren nur eingeschränkt vorhanden.
Flexible Arbeitzeiten bei Arzttermin
Nichts
Nichts
Kolligjal gleichgestellt
Sehr gut
OK
Ständige Schulung
Tariflich abgestimmt
Sehr gut
Sehr gut
Sehr gut und rücksichtvoll
Rücksichtsvoll. Verständnisvoll
Sehr gut
Sehr gut
Jeder wird ordentlich behandelt
Jeden Tag aufs Neue
Kollegen die stinkend Faul sind und einfach schlecht für das Gesamtbild der Firma sind schneller entlassen.
Den Frei Rhythmus. Und 12 Std Schichten
Ehrlich und Offen Kommunizieren. Vorgesetzte die nicht Kommunizieren sind keine Vorgesetzten!
Freizeit gibt es bei der KVG nicht. Kollegen sind sehr nett.
Wirklich hoch und es sind Tolle Kollegen dabei.
Man lässt gerne Sachen auflaufen und Kündigt dann innerhalb der Probezeit. Ich hatte der Prokuristin eine Mail geschrieben diese blieb unbeantwortet, was tief Blicken lässt.
Vorgesetzte Kommunizieren überhaupt nicht, die Schmeißen Lieber raus. Und das innerhalb der Probezeit. Der Fisch stinkt vom Kopf und Man sollte mal das Management Bord neu Besetzen!!!
es gibt auch nette Fahrgäste
aAlte und kaputte Busse. Vorgesetzte die sich nicht an Vereinbarungen halten
Ehrlichkeit wäre wichtig
Klassengesellschaft
Sehr schlechte Bewertungen von Fahrgästen
viele geteilten Dienste, da bleibt nicht viel übrig
eher nicht möglich
unterster Tarifvertrag
kaum
wenige kleine Gruppen, viele Einzelgänger
Wenn man sie braucht
Kein korrektes Verhalten, viel Unwissenheit
sehr alte und kaputte Busse
Nur digital, aber es funktioniert nicht richtig
nicht wirklich
man fährt Linienbus
Bietet Quereinsteigenden die Möglichkeit eine Beschäftigung zu finden, bietet Mitarbeitdenden die Möglichekit Busse zu fahren, wenn auch nicht alle.
Interne Betriebsoftware, Betriebsklima, veralteter Fuhrpark, mässiger Gehalt, Drosselung der Busse
Abschaffung der betriebsinternen Analysesoftware, Erneuerung des Fuhrparks, Dispostion nicht zentralisieren, sich klar gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung zu bekennen und auch demnach zu handlen, Drosselung der Busse aufheben, gleicher Gehalt zu den staatlichen Verkehrsbetrieben.
Im Unternehmen scheint es oft schwer, klare und konstruktive Rückmeldungen zu erhalten. Mitarbeitende fühlen sich häufig unsicher und haben den Eindruck, dass sie weniger über wichtige Entwicklungen wissen als ihre Kolleginnen und Kollegen. Eine offene und transparentere Kommunikation könnte dazu beitragen, das Vertrauen zu stärken und die Mitarbeitenden besser in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Viele Mitarbeitende haben Schwierigkeiten, die Entscheidungen der Geschäftsführung nachzuvollziehen, was zu Unzufriedenheit führt. Häufig sind Veränderungen mit einer höheren Arbeitsbelastung verbunden, was diese oft weniger willkommen macht. Eine bessere Kommunikation und Einbeziehung der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse könnte helfen, die Akzeptanz und das Vertrauen zu erhöhen.
Nichts überwiegend zu beschweren, aber nichts hervorstechendes meines Erachtens.
Es wird häufig neues Personal rekrutiert, während gleichzeitig wenig Anreize für bestehende Mitarbeitende geschaffen werden, langfristig im Unternehmen zu bleiben. Eine stärkere Fokussierung auf die Bindung der aktuellen Mitarbeitenden könnte die Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Stabilität des Teams fördern.
Schlechter als die staatlichen Verkehrsbetriebe, aber besser als der Mindestlohn.
Das Unternehmen setzt auf eine Analysesoftware zur Kraftstoffeinsparung und drosselt teilweise die Leistung der Busse, vermutlich aus finanziellen Gründen. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Fahrzeuge in bestimmten Situationen weniger Leistung haben als nötig.
Zusätzlich wird durch die Software unsere Fahrweise bewertet. In der Praxis scheint dies eher zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck unter den Fahrenden zu führen, da sich viele gegenseitig vergleichen. Meiner Wahrnehmung nach hat sich das Betriebsklima dadurch verschlechtert. Auch ist zu beobachten, dass der Spritverbrauch seit der Einführung der Software gestiegen ist. Dies ist jedoch nur eine Korrelation und kein nachgewiesener kausaler Zusammenhang.
Es gibt häufig Gespräche und Gerüchte unter den Mitarbeitenden, die von unangemessenem Verhalten von Vorgesetzten handeln, wie etwa Lästern oder unangemessenem sexullem Interesse. Bedauerlicherweise scheinen solche Vorfälle nicht ausreichend verfolgt oder sanktioniert zu werden, was zu einem angespannten Arbeitsumfeld beiträgt.
Zudem fällt mir auf, dass es eine gewisse Rivalität zwischen den Betriebshöfen Stolpen und Bischofswerda gibt, die oft in gegenseitigen Spannungen und Missverständnissen resultiert. Dies führt zu einem weiteren, unnötigen Konfliktpotenzial innerhalb des Unternehmens.
Sichermal keine Rücksicht, aus meiner Sicht. Always change a running system, allein das die älteren Kollegen wieder auf den Bus müssen, obwohl alles bisher gut so geklappt hat in der Dispostion.
Unternehmensentscheid fraglich.
Es gab mehrere Fälle, in denen Mitarbeitenden Versprechungen gemacht wurden, die meiner Wahrnehmung nach nicht eingehalten wurden. Dies hat das Vertrauen in die Vorgesetzten bei mir und einigen Kolleg*innen beeinträchtigt.
In einigen Situationen kam es zu unangemessenem Verhalten von Vorgesetzten, das von mehreren Kolleginnen als grenzüberschreitend wahrgenommen wurde. Solche Vorfälle führten zu einem schwierigen Arbeitsklima und tragen zu einem angespannten Verhältnis zwischen Belegschaft und Führung bei.
Der Fuhrpark ist größtenteils veraltet, einige Busse sind bereits sehr alt und in schlechtem Zustand. Aufgrund von Fahrzeugengpässen kann es vorkommen, dass Fahrzeuge mit technischen Mängeln weiterhin eingesetzt werden.
Ich habe selbst erlebt, dass Busse mit leuchtender Motorkontrollleuchte oder defekter Feststellbremse weiter im Betrieb waren. Auch die Handhabung von Bremsverschleiß hat mich verunsichert: Es wurde mir gesagt, dass die Bremsen noch etwa 10.000 km halten würden, obwohl die Warnleuchte bereits aufleuchtete.
In solchen Situationen habe ich mich unwohl gefühlt, aber es schien keine echte Alternative zu geben, da Ersatzfahrzeuge oft nicht verfügbar waren
Die Betriebsversammlungen finden einmal jährlich statt, bieten jedoch wenig Raum für eine detaillierte Diskussion über bevorstehende Veränderungen oder deren Hintergründe. Es fehlen oft konkrete Informationen und eine transparente Kommunikation darüber, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Eine regelmäßige und intensivere Auseinandersetzung mit diesen Themen würde das Vertrauen und die Mitarbeitermotivation steigern.
Jungenfahrenden und Frauen wird nichts zugemutet und die Kompetenz häufig abgesprochen, so das eigene Empfinden.
Busfahren an sich macht viel Spaß und ist eine erfüllende Tätigkeit. Leider wird die Freude durch den Zustand des Fuhrparks und die Belastung durch die schlechte Straßeninfrastruktur beeinträchtigt. Diese Faktoren führen zu zusätzlichem Stress, auch wenn der Arbeitgeber nicht direkt dafür verantwortlich ist. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen würde das positive Erlebnis des Busfahrens deutlich steigern.
super nett
bisschen moderner
sehr familiär
Wertschätzung und den Mut sich weiter zuentwickeln
KVG ist sehr sozial, Work-Life-Balance ist wichtig.
Arbeitsklima ist hier moder und verständnisvoll.
Positiv
Für Büro- Homeoffice Möglichkeiten, Für Betriebe immer möglich Schichten zu wechseln.
Mann wird immer Unterstützt.
Gehalt, Mitarbeiter Benefits, Jobrad….
Moderne Busse, Teilzeitbeschäftigte.
Team ist hier groß geschrieben.
Erfahrung ist immer mehr als Wilkommen.
Augenhöhe, immer erreichbar und kommunikativ.
Gute Arbeitszeiten. Moderne Arbeitsplätze.
Kurze Kommunikationswege zwischen Mitarbeitern, Vorgesetzten und Geschäftsführung
Multikulti und vielfältig.
Aufgaben sind interessant und man kann immer für mehr Verantwortung fragen.
So verdient kununu Geld.