Flexibles Arbeiten und gutes Team, aber nicht alles ist optimal
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr gute Work-Life-Balance, zumindest im Einkauf.
Vier Tage Homeoffice sind möglich.
Gleitzeit, sodass man beispielsweise auch einmal früher nach Hause fahren und von dort weiterarbeiten kann.
Dadurch sehr hohe Flexibilität im Alltag.
Kollegenzusammenhalt ist gut. Wenn man Hilfe braucht, sind die Kollegen da.
Gehalt ist in Ordnung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kaum bzw. keine wirklichen zusätzlichen Benefits.
Es gibt zwar eine Benefits-App mit verschiedenen Rabatten, aber darüber hinaus beispielsweise kein Jobticket, kein Jobrad/Business-Bike, keine Tankgutscheine oder vergleichbare Angebote.
Die Kommunikation könnte deutlich besser sein. Obwohl es regelmäßige Meetings gibt, erfährt man manche Informationen teilweise erst über den Flurfunk.
Das Vorgesetztenverhalten hat sich durch einen Vorgesetztenwechsel für mich deutlich verschlechtert. Ich empfinde das Verhalten der aktuellen Vorgesetzten als sehr schwierig und teilweise extrem unprofessionell und persönlich.
Auch von anderen Kollegen habe ich bereits ähnliche Erfahrungen mit dieser Vorgesetzten mitbekommen.
Besonders kritisch finde ich, dass es zwar Möglichkeiten gibt, Probleme über die vorgesehenen Wege wie Compliance oder HR anzusprechen, sich aus meiner Wahrnehmung bei bestimmten Problemen bzw. Personen trotzdem nichts nachhaltig verändert.
Verbesserungsvorschläge
Mehr und bessere Möglichkeiten zur fachlichen und beruflichen Weiterentwicklung.
Mehr Möglichkeiten für Weiterbildungen.
Gerade im Einkauf sollten Entwicklungsmöglichkeiten über den operativen Einkauf hinaus geschaffen werden. Ein Wechsel in den strategischen Einkauf ist grundsätzlich möglich, setzt aber wiederum entsprechende mehrjährige Erfahrung im strategischen Einkauf voraus. Auch mit Studium oder Weiterbildung ist der Einstieg dadurch nicht unbedingt einfach.
Attraktivere zusätzliche Benefits, beispielsweise Jobticket, Jobrad/Business-Bike, Fitnessangebote oder vergleichbare Leistungen.
Wenn Mitarbeitende Probleme mit bestimmten Vorgesetzten oder Kollegen melden und diese Themen über HR oder Compliance angesprochen werden, sollte anschließend auch tatsächlich etwas passieren bzw. für die betroffenen Mitarbeitenden eine erkennbare Veränderung eintreten. Was bringt eine Compliance-Struktur, wenn sich bei wiederholt angesprochenen Problemen letztlich nichts verändert?
Mehr Transparenz und eine bessere interne Kommunikation, damit wichtige Informationen nicht erst über den Flurfunk bekannt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich gut.
Image
Gut.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist wirklich top.
HO ist nach der Probezeit möglich und auch während der Probezeit, wenn man Termine o.Ä. hat.
Karriere/Weiterbildung
Interne Wechselmöglichkeiten und interne Schulungen sind grundsätzlich vorhanden und positiv hervorzuheben. Je nach Abteilung sind die Aufstiegsmöglichkeiten jedoch unterschiedlich. Gerade im Einkauf ist ein Wechsel vom operativen in den strategischen Einkauf aus meiner Sicht schwierig, wenn bereits mehrere Jahre Erfahrung im strategischen Einkauf vorausgesetzt werden. Dadurch entsteht ein gewisser Widerspruch: Für einen internen Wechsel in den strategischen Bereich wird entsprechende Erfahrung vorausgesetzt, die man ohne die Möglichkeit eines solchen Einstiegs innerhalb des Unternehmens jedoch nur schwer aufbauen kann. Hier wären aus meiner Sicht bessere Entwicklungsmöglichkeiten und gezielte Übergänge vom operativen in den strategischen Einkauf sinnvoll.
Gehalt/Benefits
Ist ok.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist gut. Wenn man Unterstützung benötigt, sind die Kollegen grundsätzlich hilfsbereit und man kann sich aufeinander verlassen.
Vorgesetztenverhalten
Durch einen Vorgesetztenwechsel hat sich meine persönliche Erfahrung deutlich verschlechtert. Das Verhalten der aktuellen Vorgesetzten empfinde ich als sehr schwierig, teilweise extrem unprofessionell und persönlich. Auch von anderen Kollegen wurden mir bereits ähnliche Erfahrungen geschildert bzw. habe ich entsprechende Situationen selbst mitbekommen.
Grundsätzlich gibt es mit den Jour fixe regelmäßige Gespräche mit den Vorgesetzten, in denen aktuelle Themen und Anliegen besprochen werden können. Bei Problemen mit Vorgesetzten oder Kollegen bestehen darüber hinaus Möglichkeiten, sich an HR oder Compliance zu wenden. Aus meiner Sicht stellt sich jedoch die Frage, wie wirksam diese Strukturen sind, wenn Beschwerden über bestimmte Personen erfolgen und sich anschließend trotzdem keine erkennbare Veränderung ergibt.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens bzw. einzelner Bereiche könnte deutlich verbessert werden. Trotz regelmäßiger Meetings werden relevante Informationen teilweise nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig kommuniziert. Einige Informationen erhält man eher über den internen „Flurfunk“ als über offizielle Kommunikationswege. Dadurch entstehen teilweise unnötige Unsicherheiten und Informationslücken.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im operativen Einkauf empfinde ich inzwischen überwiegend als eher eintönig. Viele Tätigkeiten wiederholen sich und bieten aus meiner Sicht nur begrenzte Möglichkeiten, sich fachlich in Richtung strategischer oder analytischer Themen weiterzuentwickeln. Der aktuelle Workload ist gleichzeitig gestiegen, was teilweise durch die derzeitige Situation erklärbar ist.

