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Bw 
Bekleidungsmanagement 
GmbH
Bewertung

Eine ehrliche Einschätzung

3,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles oben deutlich beschreibende

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der fehlende Respekt für die Menschen die in den Standorten jeden Tag Tausende Soldaten versorgen und die den „Umsatz“ erwirtschaften und dieses Unternehmen handlungsfähig machen.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte mehr mit den Standorten geredet werden grade weil wir die jenigen sind die am Ende alles ausbaden. Besonders wichtig finde ich hier das die Standorte entscheiden dürfen wie SAP angepasst wird da eine kleine Änderung deutlich mehr Arbeit an unserem Ende verursachen kann.

Arbeitsatmosphäre

Es ist schwer etwas über die Arbeitsatmosphäre zu sagen je nach Standort gibt es mit Sicherheit große Unterschiede ich bin zufrieden ich habe sehr nette Kollegen und verstehe mich als Stellvertreter sehr gut mit meinem Chef bei meinem Kollegen ist es ebenso

Image

Finde ich schwierig, ich finde es gibt kein richtiges wir sind meiner Meinung nach eine sehr unbekannte Firma wenn man nicht direkt irgendwas mit der Bundeswehr zu tun hat. Man muss aber auch ehrlich sein das wir für den normalen Bürger eine komplett unbekannte und uninteressante Firma sind

Work-Life-Balance

In Ordnung. Am Standort gibt es tatsächlich eher wenige unerwartete Überstunden. Wenn passiert dies fast ausschließlich zu Einkleidungen, und das wird eigentlich bei guter Planung auch regelmäßig erwähnt und es wird auch mit Kollegen abgeklärt die in Teilzeit sind ob dies möglich und machbar ist. Homeoffice ist eigentlich nur ein Luxus der der Zentrale vorbehalten ist und in den Standorten eigentlich unmöglich.

Karriere/Weiterbildung

Es werden zwar Excel Schulung und Ähnliches angeboten das ist es dann aber auch schon. Als jemand im Standort kann man sich weder Schulisch noch Karrieretechnisch weiterbilden Ausbildungen oder Weiterbildungen nachdem man wirklich was in der Hand hat werden weder angeboten noch bezuschusst. Man kann im Standort eigentlich nicht aufsteigen, die Chefs sitzen mehrere Jahre bis Jahrzehnte auf dem Posten. Wenn man was erreichen möchte muss man eigentlich nach Köln aber das ist verständlich Weise nicht für jeden möglich oder gewollt.

Gehalt/Benefits

Finde ich wirklich schlecht um ehrlich zu sein als Stellvertreter bekomme ich keinen Cent mehr, und das ist mehr freiwillig und mit mehr Aufgaben und mehr Verantwortung ohne eine Wertschätzung dafür obwohl man den Chef im Urlaub auch bei wichtigen Aufgaben ersetzt. Generell muss ich sagen dafür das wir die komplette Schutzbekleidung der Bundeswehr managen, und was diese Arbeit bedeutet in der momentanen Weltlage finde ich dies deutlich zu wenig. Als Servicekraft ist es auch noch deutlich weniger. Guckt man zu der Zentrale bekommt man manchmal das Gefühl man wird mit Geld zugeworfen. Wenn man guckt bekommt eine normale Kraft ungefähr die Hälfte des Gehalts von jemanden aus der Zentrale was ich im Bezug auf die Arbeitsleistung von manchen nicht verstehen kann. Bei jedem Cent den man mehr möchte muss erstmal nachgefragt werde und wird oft verneint oder schon keine Hoffnung gemacht und als nicht möglich dagestellt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teils teils. Ab und zu gibt es Monate wo wir in ein paar Tagen hunderte Pakete in Standorte in ganz Deutschland schicken müssen per Post dort wird weder auf CO2 Bilanz noch auf den Preis geschaut. Natürlich ist das aber verständlich da bei der Bundeswehr natürlich manche Sachen sofort benötigt werden. Ich finde es nur wichtig zu erwähnen das meiner Meinung die Firma nach außen mehr Grün wirkt und sich so vermarktetet als sie wirklich ist.

Kollegenzusammenhalt

Ist durchaus gut im Standort, man bekommt immer mehr das Gefühl es wäre es ein „wir gegen die“ im Bezug auf Standorte und Zentrale. Grade weil viel verlangt und diktiert wird aber keiner möchte dazu dann eine Meinung oder Rückmeldung haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden sehr geschätzt und gemocht. Sie haben grad mit den verschieden ASD Nummern ein großes Wissen und sind unverzichtbar. Leider werden die meisten von ihnen in den nächsten paar Jahren in Rente gehen. Ich werde sie vermissen.

Vorgesetztenverhalten

Wieder ein zweischneidiges Schwert. Als stellvertretender des Chef verstehe ich mich sehr gut mit ihm und habe in vielen Angelegenheiten die Möglichkeit gehört zu werden und Interessen der Mitarbeiter weiter zu geben und Ideen abzuändernden so das es besser in die tägliche Arbeit passt. Gehen wir zum Regionalleiter wird dies wieder ein wenig anders. Vorschläge werden seltener gehört und es geht eher nach dem Spruch: das haben wir schon immer so gemacht. Es werden oft aus meiner Sicht sehr viele Abfragen geschickt bei der sich mit der Sinn nicht erklärt bzw. Man diese Daten auch aus SAP filtern könnte anstatt diese auf die Standortleiter umzuwälzen.

Arbeitsbedingungen

Eigentlich sehr gut aber nicht wirklich überdurchschnittlich. Dadurch das wir mal ein Teil der Bundeswehr waren sind die meisten SVSen in Liegenschaften der Bundeswehr. Wer mit dem Bereich Bundeswehr zu tun hat weiß diese sind deutlich in die Jahre gekommen und definitiv nicht auf dem neusten Stand. Trotzdem ist es bei uns nicht dreckig oder schimmelig. Die Hardware der PCs ist durchweg solide. Eine Stabilere Internetleitung und neuere Telefone wären aber wünschenswert.

Kommunikation

Hier muss man differenzieren zwischen Kommunikation im Eigenen Standort und Vorgaben der Zentrale in Köln. Im Standort haben wir regelmäßige Meetings um wichtige Angelegenheiten und Termine zu besprechen und nach bestem Wissen und Gewissen möglich zu machen. Man hat das Gefühl man man im Standort wenn einem etwas stört auch was daran ändern. Wenn man sich die Zentrale anguckt wird es da wieder etwas schwieriger. Es kommen Anfragen die am liebsten schon gestern beantwortet sein sollen und viele Sachen zwischen durch die für die Zentrale eine hohe Anforderung haben aber leider im normalen Kundenverker nicht so schnell beantwortet sind. Wenn man dann so eine „Deadline“ verpasst wird man nicht immer aber immer mal wieder auch sehr unfreundlich darauf hingewiesen. Grade wenn es Neuerungen gibt erfahren wir diese meist zuerst von den Bundeswehr Truppenteilen vor Ort mehrere Wochen bevor dies offiziell im Intranet erscheint. Neuerungen im System SAP werden so gut wie gar nicht mit den Stantorten beredet und werden umgesetzt ohne an die erhöhte Arbeitslust in den Standorten zu denken

Gleichberechtigung

Ich habe noch keinen Fall erlebt das jemand wegen Religion, Sexualität oder Hautfarbe diskriminierend worden ist. Jeder wird als Mensch wahrgenommen und ohne Vorurteil.

Interessante Aufgaben

Mir machen die Aufgaben sehr viel Spaß es geht manchmal um Fehlersuche manchmal Problemlösung oder auch spezielle Artikelsuche für besondere Einsätze. Durch den eigentlichen einzigen Kunde die Bundeswehr sind die Aufgaben zwar begrenzt. Trotzdem gibt es sehr viele Möglichkeiten und Aufgaben in diesem Job. Manche sind natürlich weniger interessant als andere aber das gehört dazu. Das sage ich als Anwender als Servicekraft ist dies limitierter.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.