12 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kaum etwas
Es gäbe noch so viel mehr zu sagen
Bewertungen zu Herzen nehmen
Es schwelt permanent Unbehagen und die Sorge vor versammelter Mannschaft angegangen zu werden oder überraschend rausgeworfen zu werden - weil mal wieder Geld freigemacht werden muss, es nicht so gut läuft oder die Führung lieber teure Kumpels einstellen will. Die Arbeitskultur vor Ort hält Arbeitabteilungen und Kollegium untereinander in Konkurrenz. Männer werden allerdings per se bevorzugt
Mittlerweile schwierig zu beantworten
War mal super (Home Office oder Büro, wie es jedem besser gefällt), doch schnell wurde klar, machst du zu viel Home Office vertraut dir die Führung grundsätzlich nicht mehr - egal ob deine Zahlen und Ergebnisse stimmen - und beginnt dich auszuschließen. Letztlich kam die deutliche Ansage, dass die Angestellten gefälligst wieder ins Büro kommen sollen.
Merkwürdige inhaltliche Ausrichtungen, wenn es mal eine Weiterbildung gibt
Weit unter dem Durchschnitt
Jedes Jahr fliegt die Geschäftsführung nach Las Vegas zu einer Messe. Danach gern Rafting und Stadion Loge
Kommt auf die Abteilung an. Redaktion wirkt supportend untereinander, man leidet zusammen und hilft sich unterstützend aus. Das ungeschriebene Gesetz zeigt jedoch deutlich, dass andere Abteilungen als wichtiger angesehen werden. Und so verhalten sich diese ihren Redaktions-Kollegen auch gegenüber
Keine Auffälligkeiten, im klassischen Sinne alt ist hier aber niemand
Behandelt eure Angestellten wie Menschen, die mit euch arbeiten, statt untergebene Hüllen die nur für euch ausführen. Das hier ist kein Side Hustle, den man links liegen lassen kann. Sich konsequent herausfordernden Gesprächen oder Gehaltsverhandlungen mit euren Angestellten zu entziehen und nicht erreichbar dafür zu sein, spricht für sich
Unwohlsein. Dafür das man oft ins Büro kommen soll, ist die Ausstattung dort miserabel
Schlecht. Flurfunk ist das einzige Mittel, um an wichtige Infos zu kommen. Informationen werden bewusst nur einzelnen Personen gegeben. In Präsentationen zur aktuellen Lage des Unternehmens und zu Projekten wird bewusst die Wahrheit verdreht. Projekte werden ohne weitere Infos aber asap zugeworfen
Männer und führungsnahe Personen genießen generell gutes Ansehen. Gender pay gap inklusive
Kommt drauf an, wie viel Glück man hat. Bestzahlende Kunden bringen leider meistens die langweiligen Themen mit sich. An sich ist es aber super, für wie viele große Verlage und Publisher man arbeiten kann. Darauf wird sich scheinbar ausgeruht
Zuhören und Reflektieren. Über den Tellerrand schauen.
Man hat ein mulmiges Gefühl, wenn man zur Arbeit geht.
Das Einzige, was noch okay ist. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten aus aller Welt (jedoch wird man dann auch ausgeschlossen).
Abteilungen untereinander unter Kriegsfuß, innerhalb der Abteilungen aber gut, aber eher nur, weil man zusammen leidet. Es wird gelästert, so getan als würde man etwas ändern wollen, aber es stößt ja eh nur auf taube Ohren. Also leidet man genervt weiter miteinander.
Wie gesagt... Unter aller Sau. Auf Social Media wird gepostet, wie toll das Team sei, innerhalb des Büros kriegt man nur ein trockenes Hallo und die Tür wird geschlossen.
Chef-Etage ist eine reine Katastrophe. Sie behandelt dich wirklich wie das letzte Glied, es kommen schnippische Kommentare und Türengeknalle, wenn etwas nicht so läuft. Es wird 0% kommuniziert, aber 100% erwartet. Feedback gibt es nur, wenn es Kritik hagelt.
Wirklich auf niedrigstem Niveau. Selbst nach Jahren wird man abgewiesen. In Calls wird aber gezeigt, wieviel Geld von Partnern rumgekommen ist und wie lecker das Chef-Essen war.
Extrovertierte Trink-Kumpanen werden bevorzugt.
Nach Tag X auch immer nur das Selbe. Es werden neue Herausforderungen versprochen, vor der Startlinie wird das Projekt aber wieder aufgegeben.
Dass Doggos erlaubt sind, flexible Arbeitszeiten
Wenn ich ehrlich bin, finde ich dort zu 95% nichts gut.
Alles sollte überdacht werden. Das ist mein voller Ernst
Außen hui - innen absolut pfui
Man dufte grundsätzlich so oft wie man wollte im Home-Office arbeiten - auch wenn die Geschäftsführung irgendwann hinter deinem Rücken schlecht über dich redet, weil man öfter im Home-Office ist.
Wenn man in eine andere Abteilung wollte, musste man sich das schon fast erkämpfen. Weiterbildungsangebote gab es keine.
Definitiv viel zu niedriges Gehalt - besonders für die dualen Studierenden. Das ist eine absolute Frechheit.
Kein Verständnis für Veganer - wurden zum Teil bei Aktivitäten nicht berücksichtigt. Sowie Allergiker auch nicht berücksichtigt wurden.
War okay, bis auf das Geläster zwischen den beiden Abteilungen
Die Altersspanne war niedrig
Einfach schrecklich. Introvertierte Menschen werden schnell übersehen. Wer nicht auf der gleichen Welle wie die Geschäftsführung schwimmt oder Entscheidungen hinterfragt, gerät rasch ins Abseits.
Großraumbüro welches sich mit zwei weiteren Agenturen geteilt wurde, war irgendwann zu klein. Vor allem, wenn es hieß, dass die Mitarbeiter wieder ins Büro kommen sollen, dann musste auch mal in der Küche gearbeitet werden.
Getränke wurden bereitgestellt und es gab einen Arbeitslaptop und n Adapter aber das ist auch das Bare Minimum. (Firmenwagen und Firmenhandy auch nur für einzelne, bevorzugte Personen)
Grauenhafte Kommunikation zwischen allen Abteilungen.
Nope - besonders Menschen die sich super mit der Geschäftsführung verstanden haben (aufgrund gleicher Interessen zb) wurden bevorzugt.
Die Teamlead-Postionen war zwischen Männern und Frauen relativ ausgeglichen.
Super liebe Menschen im Team, tolle Firmen-Events, Homeoffice all around the world.
Kommunikation, Arroganz & Ignoranz der Geschäftsführung.
Liebe Geschäftsführung,
bitte schätzt die Menschen, die für euch arbeiten.
Unter den Kolleg*innen ist es eigentlich immer super lieb und spaßig gewesen. Aber die Geschäftsführung ist sehr unehrlich, arrogant und unnahbar. Das Verhalten wirkt sich natürlich auf die Atmosphäre aus.
Es wirkt alles super cool, aber die Realität sieht anders aus. Es herrscht viel Unzufriedenheit innerhalb des Teams.
Grundsätzlich ist es super cool, dass man Remote arbeiten kann. Nach Absprache sogar im Ausland. Aber der Workload hört nie auf. Wenn man fertig ist, wird nach mehr gefragt und wer pünktlich in den Feierabend will, wird schief angeguckt. Zudem hat mich immer emotionaler Stress verfolgt - auch nach Feierabend. Imposter Syndrome wirst du hier nicht los.
Das Team ist immer sehr zuvorkommend und lieb gewesen. Man kann wirklich man selbst sein. Egal, woher man kommt, wie man aussieht oder ähnliches.
Alte Personen gibt es nicht.
Paar nette Gespräche gab es immer mal, klar. Flache Hierarchien gibt es aber nicht. Für mich persönlich wäre das grundsätzlich okay. Aber so zu tun als wäre man eine „Familie“, während nichts auf Augenhöhe verläuft, ist schon hart. Unprofessionelles Verhalten ist ebenfalls zu sehen (z.B. Wutanfälle, schnippische Nachrichten). Das Ego ist schnell gekränkt und es mangelt an Selbstreflexion. Arroganz und Ignoranz sind auf jeden Fall vorhanden.
Man wird mit guter Technik ausgestattet. Großraumbüro finde ich persönlich sehr schwierig, ist aber eine persönliche Präferenz. Mit Überstunden wird allerdings übertrieben. Wahrscheinlich eher nicht Arbeitsrecht konform…
Ich gebe den Stern nur für die Kommunikation innerhalb des Teams, in dem du dich befindest (z.b. Redakteure für eine bestimmte Rubrik). Generell ist die Kommunikation unklar und unfreundlich. Man findet auch erst viel hinterrücks heraus, obwohl man diese Themen problemlos direkt besprechen könnte. Ist natürlich auch mehr oder weniger normal in vielen Unternehmen, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Ach ja, und es kommt natürlich auch darauf an, ob die Geschäftsführung einen mag. Ansonsten bist du außen vor.
Zu meiner Zeit waren viele Frauen dabei, die wichtige Position besetzt haben.
Als Redakteur*in fängt es spannend an, da man coole Artikel für namenhafte Online-Portale schreibt. Aber nach Tag 156 ist es halt immer dasselbe - Text nach Text nach Text. Aber das ist subjektiv. Wer gerne unendlich viel textet, ist gut bedient.
Es gibt aber auch andere Bereiche im Unternehmen, die spannend sein könnten. Kommt darauf an, wo man eben arbeitet.
Das freundliche und entspannte Miteinander, viel Flexibilität und Verständnis füreinander, Büro-Hunde :)
Insgesamt fühle ich mich sehr wohl und arbeite gerne bei C4, es läuft natürlich nicht alles rund, aber insgesamt würde ich C4 auf jeden Fall weiterempfehlen.
Feedbackkultur und Kommunikation kann man definitiv verbessern. Da gibt es große Unterschiede bei den Vorgesetzten. Mehr Struktur, an die sich alle halten, würden helfen.
Es gibt keine festen Tage, die man ins Büro kommen muss. Wenn man mal einen privaten Termin hat oder früher weg muss, ist das normalerweise nie ein Problem und man kann auch mal Mittags zum Sport gehen.
Die Aufstiegschancen sind eher begrenzt, bei einem kleinen Team, aber es gab im letzten Jahr ein paar Weiterbildungsangebote und durch das schnelllebige Umfeld immer wieder neue Aufgaben oder Projekte.
Das Team ist wirklich toll und die Atmosphäre untereinander ist sehr entspannt und hilfsbereit. In den Mittagspausen wird oft zusammen gegessen und es gibt immer mal Mitarbeiterevents oder Teamtage.
Alles da, was man braucht
Die Kommunikation ist manchmal etwas chaotisch und man hört unterschiedliche Dinge von verschiedenen Vorgesetzten. Man muss sich Infos aktiv holen oder hört Dinge zuerst von Kollegen und nicht vom Vorgesetzten. Hier ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Buntes Team
Ich arbeite als Redakteur bei C4 Rocks und bin echt zufrieden. Die Stimmung im Team ist top – alle sind entspannt, hilfsbereit und man kann so sein, wie man ist. Es gibt regelmäßig coole Team-Events, die Spaß machen und nicht so wirken, als wären sie „von oben verordnet“. Vor Kurzem wurde das Redaktionsteam neu strukturiert, was echt frischen Wind reingebracht hat. Die Aufgaben sind jetzt viel abwechslungsreicher, man bekommt neue Themenbereiche und kann sich besser einbringen - bringt aber natürlich auch mehr Eigenverantwortung mit sich.
Natürlich läuft nicht alles perfekt. Die interne Kommunikation könnte manchmal klarer sein – Infos kommen über viele Kanäle und manchmal weiß man nicht direkt, wer für was zuständig ist. Ein bisschen mehr Struktur oder regelmäßige Team-Updates würden da helfen.
Manchmal wäre es hilfreich, wenn wichtige Infos früher oder klarer kommuniziert würden – zum Beispiel bei internen Änderungen oder bei strategischen Entscheidungen.
Gute Kunden, gutes Team, gutes Büro
Gesamte Kultur
Die GF sollte einen Wertekompass aufbauen und sich jeden Tag hinterfragen: Ist das die Kultur, die wir repräsentieren wollen? Kürzliche Möglichkeiten, die eigenen Führungsfähigkeiten zu verbessern, wurden dort leider nicht wahrgenommen.
Innerhalb der Teams ist die Arbeit sympathisch, frisch und dynamisch. Der immense Druck, das Micromanagement, miese Kommunikation und fehlende Empathie in der Geschäftsführung lassen aber viele Kolleg*innen mit Bauchschmerzen zur Arbeit kommen. Wer wird als nächstes gefeuert? Wer hat als nächstes Burnout? Welche Umstrukturierung kommt heute?
C4.ROCKS bietet attraktive Kunden und legt viel Wert auf eine gute Selbstdarstellung.
Die Firma hat ein progressives Arbeitssystem, das sehr flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Lösungen zulässt. Allerdings darf man auch jederzeit Anrufe und WhatsApp-Nachrichten auf private Nummern erwarten.
In Hochzeiten wurden zu gewissen Aktionstagen von insbesondere führenden Mitarbeitenden arbeitsrechtlich nicht tragbare Stunden erwartet, und mit einer "Das wird man ja wohl noch erwarten dürfen"-Attitüde eingefordert - ohne tatsächliche Vergütung der Stunden.
Vor Kurzem wurde außerdem die mobile Office-Lösung für die Redaktion deutlich verschlechtert.
Sympathien entscheiden über die Karriermöglichkeiten. Fortbildungen & Co. finden in der Regel nicht oder nur im Ausnahmefall statt.
Redaktionsgehälter schwanken stark, liegen im Schnitt aber nur etwas über dem Einstiegsgehalt von Digitaljournalisten von vor 10 Jahren.
Guter Kolleg*innen-Zusammenhalt, auch wenn einige Menschen in Führungsrollen mit hoher Emotionalität die Meinung der Teams manipulieren.
C4 hat ein niedriges Durchschnittsalter.
Der Fisch stinkt vom Kopf. Fehlerkultur besteht bei C4.ROCKS aus Schuldzuweisungen, Fingerzeigen und Manipulationen. Die Teamleads versuchen ihr Bestes, um die Laune oben zu halten, werden aber im kaputten System langsam sichtlich zerrieben.
Eine große Schwäche. Entscheidungen werden teils nicht, teils unnachvollziehbar und teils sehr kurzfristig kommuniziert. Langjährige Kolleg*innen werden kommentarlos gefeuert und verschwinden einfach aus Gruppenchats. Strategische Entscheidungen werden nicht dargestellt oder aufgearbeitet und werden von engagierten Menschen aus dem Kollegium müßig in die Teams getragen.
C4 hat von Anfang ein junges, diverses und frisches Team aufgestellt. Zuletzt entstand jedoch verstärkt der Eindruck, dass männliche Kollegen bevorzugt werden.
Die Redaktion erstellt "Mehrwertinhalte" in verschiedensten Verbraucher*innen-Bereichen bei verschiedensten Publishern. Die Aufgaben sind also vielseitig und interessant - bis zu dem Zeitpunkt wo journalistische Standards über Board geworfen werden, weil ein Kunde genug Geld auf den Tisch legt.
Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft unter den Kolleg:innen.
C4.Rocks war einer der schlechtesten Arbeitgeber, die ich bisher hatte. Als besonders negativ ist mir das unprofessionelle Verhalten der Geschäftsführung gegenüber den Redakteuren aufgefallen. Es herrscht von Anfang an unglaublich viel Druck immer mehr Texte und andere Aufgaben in noch kürzerer Zeit schaffen zu müssen. Kein Wunder, dass nach und nach Kolleg:innen mit Burnout zusammenbrechen und lange ausfallen. Trotzdem ändert sich nichts an der Arbeitskultur. Ganz im Gegenteil, als Konsequenz gibt es noch mehr Arbeit für die restlichen Kolleg:innen, die ohnehin schon oft am Limit sind.
Zu meiner Zeit wurden zudem arbeitsrechtliche Bestimmungen ignoriert (es ab u. a. 12-Stunden-Schichten mit zu wenigen Pausen und gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze ), Fehler von Mitarbeitenden vor großer Runde ausgebreitet und bei Fehlern von der Geschäftsführung fertig gemacht. Eine Fehlerkultur gibt es nicht ebenso wenig wie ein vernünftiger Umgangston der Geschäftsführung, der alles andere als freundlich und wertschätzend ist. Hinzu kommt die wirklich unterirdische Bezahlung.
Die einzig positiven Punkte sind die großartigen Kolleg:innen, die auch in stressigen Phasen freundlich, hilfsbereit und ruhig bleiben sowie das modern ausgestattete Büro und die gute technische Ausstattung. Alles im allem kann ich C4.Rocks aber auf keinen Fall als Arbeitgeber empfehlen.
Angstklima
Gibt es nicht, da es immer mehr zu tun gibt, als Zeit ist. Viele arbeiten auch nach offiziellem Dienstschluss heimlich weiter, um die Arbeit zu schaffen und Ärger zu vermeiden.
Entwicklungsmöglichkeiten werden groß versprochen. Stattdessen bekommen aber immer nur die gleichen ausgewählten Kollegen neue Aufgaben und mehr Verantwortung und der Rest keine Chance, sich weiterzuentwickeln.
Das Gehalt ist wirklich schlecht. Es wurde versprochen, dass es regelmäßige Anpassungen gibt. Das passierte natürlich nicht. Auch sonst bei viel Erfahrung weiter unter dem Durchschnitt.
Gibt es nicht.
Unprofessionell
Auf den ersten Blick hat man hier viel Spaß: Jeder darf arbeiten wie er mag, Tiere sind im Büro erlaubt und sowieso sind wir alle best buddies. Auf den zweiten Blick erkennt man dann allerdings, dass nur die Chefs arbeiten, wie es ihnen passt, die Tiere im Office als emotionaler Support dringend nötig sind und sich alle nur verstehen, wenn die Zahlen stimmen. Gute Mitarbeiter gehen auf dem Zahnfleisch, zurückhaltendere Personen werden ignoriert und wer komplett unfähig, aber witzig ist, darf als "character hire" bleiben – ohne wirklich seinen Job zu machen.
Laut LinkedIn läuft alles hammermäßig. Auf wessen Kosten (dem der Mitarbeiter) das passiert, weiß niemand.
Home Office darf man, soll man aber nicht. Gleitzeit darf man, aber wer keine Überstunden macht, fällt negativ auf und wird darauf angesprochen. Chef kontrolliert, wann wer Feierabend macht und mäkelt dies dann bei der Perso an.
Klassisches Trauma-Bonding. Aber auch nur unter den cool kids – wer da nicht reinfällt, wird als "langweilig" abgestempelt.
Die Chefs unter sich sind alles Bros, die einander dafür feiern, dass sie mit ihrem Firmengeld dicke Autos und tolle Reisen bezahlen können. Ein Kommunikationstraining wird abgelehnt, weil man das ja nicht nötig hätte. Die Kommunikation mit dem Team ist entweder dazu da, um sich selbst als hammer Typ darzustellen – oder zu schimpfen, weil etwas nicht lief. Glück hat allerdings, wer als Mann geboren wurde, denn dann hat man die Chance bei Chefs auch bei einem Fehler mit einem gutmütigen Schulterklopfen durchzukommen. Bros before Führungskompetenzen oder so ähnlich.
Es wird kommuniziert wer schuld ist, wenn etwas schlecht läuft – oder sich gegenseitig auf die Schulter geklopft. Alles dazwischen wird todgeschwiegen oder an jemanden anderen weiter gegeben, der dann die schlechten Nachrichten überbringen darf. Dass sie gekündigt wurden/haben, müssen Mitarbeiter selber im Team verkünden.
Gehalt wird pünktlich gezahlt. Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld während ich angstellt war.
Das sagt natürlich offiziell niemand, aber als hetero cis Mann kommt man bei der Chefetage einfach besser an. Auch feminine Themenvorschläge werden immer mit einem Lächeln bedacht oder ganz abgewunken, auch wenn sie die klickstärksten Artikel einbringen. Einziges Loophole: Wenn man lustig drauf ist als Dame und gut aussieht, gibts auch Pluspunkte.
Lob von den obersten Chef gibt es selten. Es wird eigentlich nur etwas gesagt, wenn ein Fehler gemacht wurde. Und die werden dann ordentlich aufgebauscht.
Chefs reden vor Kunden schlecht über Mitarbeiter.
Es wird viel Druck ausgeübt, Überstunden werden erwartet, es wird nicht gerne gesehen, wenn man pünktlich Feierabend macht (auch wenn man seine Aufgaben fertig hat für den Tag).
Man wird ständig kontrolliert, ob bei Teams der Status auf "abwesend" ist oder wenn man mal nur einen Artikel am Tag geschafft hat.
Man soll mit Problemen zu Teamleitern oder HR kommen, aber man traut sich nicht, weil nicht professionell agiert und kommuniziert wird.
In den letzten Monaten haben mehrere Mitarbeiter:innen gekündigt oder wurden entlassen. Das wird aber nicht offen kommuniziert, d.h. man fragt sich auf einmal: Wo ist eigentlich Kolleg:in XY?
Chefs erzählen, was für tolles Feedback sie immer zur Firma bekommen. Außenwahrnehmung vor allem gegenüber Kunden scheint also ganz gut zu sein. Innerhalb der Firma wird eigentlich nur schlecht über den Arbeitgeber geredet, viele sind unzufrieden.
An sich ein gutes Modell. Viel Homeoffice, einige Kolleg:innen arbeiten komplett remote. Hintenrum kriegt man dann aber zu hören, dass man häufiger ins Büro kommen soll. Spontane Überstunden werden erwartet, ansonsten Mitarbeitergespräch. Überstunden soll man nicht zu viel anhäufen, aber auch nicht zu schnell wieder abbummeln. Es gilt Vertrauensarbeitszeit, aber wenn man die Zeiten zu genau oder zu ungenau erfasst, gibt es ein Mitarbeitergespräch. Man kann es eigentlich nur falsch machen.
Es wird viel über Whatsapp kommuniziert, es gibt aber für die wenigsten ein Firmenhandy oder eine E-Sim-Karte.
Die Firma schmückt sich damit, dass morgens jeder anfangen darf, wann es ihm passt (Frühaufsteher oder Langschläfer). Die Frühaufsteher kriegen aber häufig zu hören, dass sie dann ja so früh Feierabend machen.
Wenn man ein dickes Fell hat und einfach sein Ding durchzieht, hat man durch die Remote-Option viel Freizeit.
Kriterien für beruflichen Aufstieg sind nicht bekannt. (Wenn man mitbekommt, welchen Workload die Teamleiter haben und wie viele schon ein Burn-out hatten, überlegt man sich aber auch genau, ob man in der Firma aufsteigen möchte.)
Kolleg:innen, die eine Senior-Position haben, können auch wieder "degradiert" werden. Fortbildungen sind möglich, muss man selbst raussuchen und zum Thema machen. Es gab zu meiner Zeit einen Kommunikationsworkshop für alle Mitarbeiter:innen.
Gehalt wird pünktlich ausgezahlt. Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zu der Zeit, als ich angestellt war.
Firma arbeitet fast komplett papierfrei, alles digital. Bei den Getränken wird auf eine regionale Marke zurückgegriffen. Schwierig wird es, wenn man darüber nachdenkt, dass man mit seiner Arbeit Leute dazu animiert, viel online zu kaufen, wovon viel wieder zurückgeschickt wird.
Es wird viel gelästert, man weiß nicht, wem man "vertrauen" kann. Du kannst dir ziemlich sicher sein: Erzählst du bestimmten Kolleg:innen etwas, weiß es 1 stunde später fast die ganze Firma.
Gibt keine älteren Kollegen
Die Entscheidungen, die die Vorgesetzten treffen, sind absolut nicht nachvollziehbar. Erzählen, dass aus Kostengründen Mitarbeiter entlassen werden mussten und stellen ein paar Wochen später drei neue Mitarbeiter ein. Sehr undurchsichtig. Langfristige Strategie nicht erkennbar. Chefs sind sich zu fein, in wichtigen Kündigungsgesprächen oder am letzten Arbeitstag eines Mitarbeitenden anwesend zu sein.
Die direkten Vorgesetzten (Teamleiter) sind total überfordert, Workload ist viel zu hoch. In Mitarbeitergesprächen kann es auch mal persönlich werden.
Im Sommer bei heißen Temperaturen ist es im Büro nicht auszuhalten. Wenn alle Kolleg:innen ins Büro kommen würden, gäbe es nicht genügend Arbeitsplätze. Aber es wird sich gewünscht, dass man oft ins Büro kommt. Es kam schon vor, dass dann einige Kolleg:innen am Küchentisch arbeiten mussten. Großraumbüro, sehr hoher Lautstärkepegel. Positiv: Jeder Mitarbeiter wird mit einem neuen Laptop (Windows oder Apple) ausgestattet, den man auch privat nutzen darf. Kostenlose Getränke im Büro, Hund ist im Büro erlaubt.
Die Kommunikation ist eins der größten Probleme in dieser Firma. Es wird alles hintenrum geredet und über drei Ecken anstatt mit der betreffenden Person. Beispiel: Chef sitzt im Büro. Chef geht zu Mitarbeiterin A, damit diese Mitarbeiterin B etwas ausrichten kann. Chef und Mitarbeiterin B sitzen aber keine 5 Meter auseinander. Die Chefs kommunizieren überhaupt nicht mit den Mitarbeitern, läuft alles über Teamleiter oder HR. Probleme werden nicht direkt angesprochen, man erfährt dann Wochen später von Kolleg:innen, dass der Firma etwas nicht passt. Man bekommt nicht wirklich die Chance, sich dann dazu zu äußern.
Da die meisten im Homeoffice arbeiten, läuft die Kommunikation fast ausschließlich über Teams. Da kommen so viele Nachrichten am Tag, dass man aufgeschmissen ist, wenn man im Urlaub war oder nur ein paar Tage die Woche arbeitet. Viele Informationen gehen unter, werden nicht richtig weitergegeben.
In der Redaktion kann man eigene Themenvorschläge einbringen und hat ein bisschen Einfluss darauf, über welche Themen man schreiben darf. Ob es interessant ist, darüber zu schreiben, welcher Fernseher gerade im Angebot ist oder wie man Blattläuse bekämpft, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was mich gestört hat: Chefs reden darüber, dass die Firma unabhängig ist und unabhängige Kaufratgeber schreibt, aber: Produkte von Firmen, die viel Geld zahlen, werden besonders behandelt und müssen in den Artikeln integriert werden. Ist ja in Ordnung, aber dann sollte mich nicht sagen, dass man unabhängig ist.
So verdient kununu Geld.