Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Büro-Ausstattung und die Kollegen. Hier möchte ich tatsächlich auch HR und den Großteil der Marketing-, IT- und Design-Abteilungen hervorheben. Überaus herzliche und intelligente Menschen, die etwas von ihrer Arbeit verstehen. Ihr vereint das Beste aus Menschlichkeit und Können und ihr seid eine Bereicherung für jedes Unternehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Kritikfähigkeit, Förderung von Personen aufgrund persönlicher Vorlieben (meiner Meinung nach), die GF, sinnlose Tätigkeiten (in meinen Augen), … ihr könnt es nachlesen.
Verbesserungsvorschläge
Einfach die anderen Bewertungen lesen, die bringen es alle auf den Punkt; ich habe hier nichts Neues beizutragen, was noch ignoriert werden könnte.
Arbeitsatmosphäre
Tage, an denen die GF nicht da war, waren die einzig Guten für mich. Sobald die GF im Haus war, war ich angespannt und bin mit Bauchschmerzen in die Arbeit gegangen. Man merkte es, meiner Meinung nach, auch direkt im gesamten Gebäude: Ich empfand es so, als wären alle direkt produktiver, zufriedener, weil sie ihre Arbeit in Ruhe verrichten konnten, so wie auch ich. Wenn die GF im Haus war, hatte ich ständig Angst. Angst vor dem, was sie wieder sagen könnte oder sagen würde. Es gäbe ja auch niemanden, der wirklich für mich einstehen könnte (ich war nur ein kleiner Azubi, was hab ich der GF schon zu sagen?), weil natürlich jeder auch nur seinen Job machen wollte und der war nunmal stark davon abhängig, wie die GF über einen dachte - zumindest in meinen Augen; das hat sich stark so angefühlt, was soll ich sagen.
Ich würde aber gerne 5 Sterne für die Arbeit mit meinen Kollegen geben - in der Zeit mit ihnen war die Atmosphäre immer fantastisch und sie fehlen mir wirklich von Herzen. Ich wünschte, wir hätten uns unter besseren Umständen kennengelernt.
Arbeitszeiten
Kernzeit von 9 - 15 Uhr, ansonsten flexibel. Ist okay.
Home Office wär möglich und kann man in besonderen Ausnahmefällen (!) mal machen…
Ausbildungsvergütung
Unterster Durchschnitt für die Branche und den Ausbildungsberuf. Kein Weihnachtsgeld oder Sonderzahlungen.
Die Ausbilder
Ich hatte mich zu Anfang meiner Ausbildung sehr darüber gefreut, eine qualifizierte und erfahrene Ausbilderin zu haben, da mir eine gute und fundierte Ausbildung nach meiner katastrophalen ersten sehr wichtig war.
Leider war diese Ausbilderin bereits nach einem Monat weg und mir wurde jemand Neues übergeordnet. Dieser Ausbilder gab sich sicherlich Mühe, jedoch kann man nicht von Ausbildung sprechen, wenn dieser Person so viel Verantwortung zugeschoben wird, dass für Azubis schlichtweg keine Zeit bleibt (nur m. M. nach). Da der neue Ausbilder immer mehr neue Aufgaben erhielt, ging ich irgendwann dazu über, mir Inhalte einfach selbst beizubringen, die für meine Ausbildung wichtig waren (und das ist hier wichtig: Hier geht es um den Ausbildungsberuf, NICHT die Abteilung, der ich zugeteilt war - ja, ich bin im Berufsfeld der Abteilung geblieben, Marketing, aber allein die Inhalte dieses Aufgabenfelds reichen für das Bestehen der Prüfungen nicht aus!). Es gab hier und da immer wieder Personen, die versuchten, in ihren eigenen vollen Kalender noch Zeit für ein paar „Unterrichtsstunden“ zu packen, aber es war größtenteils einfach nicht möglich.
Spaßfaktor
Spaß gab es in meinen Augen ausschließlich mit Kollegen, zumindest, wenn es möglich war. Die Arbeit an sich hätte Spaß machen können, wenn nicht jedes Projekt, jede Idee und jeder Vorschlag durch emotionale Verstimmungen der GF sofort zerschlagen/verworfen worden wäre, zumindest hat sich das für mich so angefühlt. Die Kollegen sind das Beste und einzig Gute an diesem Unternehmen - natürlich nur meiner Meinung nach.
Aufgaben/Tätigkeiten
Sorry, aber wie gesagt hätten die Aufgaben gut sein können - wäre da nicht die GF. Es fühlt sich einfach an, als würde sie einem permanent absolut sinnbefreite, nutzlose Aufgaben geben, weil sie eine Eingebung im Traum hatte, schlecht drauf ist oder der Meinung ist, man müsse sich „beweisen“ (als Azubi, der zum LERNEN da ist) und deshalb bekommt man wirre Aufgaben, die einen, milde gesagt, daran zweifeln lassen, wozu man das alles eigentlich macht - zumindest habe ich das alles so für mich empfunden.
Variation
Die Aufgaben variieren definitiv, immerhin wechseln sie, meiner Meinung nach, so schnell wie Gefühle. Das ist aber nur mein Empfinden. Abwechslung ist wichtig und auch gut, aber in meinen Augen war es einfach absolut zu viel Hin und Her.
Andere Abteilungen habe ich nie wirklich kennengelernt, außer mal im Austausch mit Kollegen, wo man sich über Aufgaben unterhalten hat.
Respekt
Respekt unter Kollegen war (so gut wie) immer da. Zumindest zu mir persönlich waren auch die Abteilungsleiter größtenteils sehr respektvoll, allerdings wurde dieser Respekt in meinen Augen immer wieder mal untergraben, wenn es darum ging, über die Ausbildung zu sprechen. In dieser Hinsicht fühlte es sich hin und wieder so an, als würde der Respekt nur so weit reichen, wie ich bereit war, wahrgenommene Missstände zu ignorieren. Für mich persönlich war, wie für viele hier in den Bewertungen, die GF das schlimmste Beispiel einer Person, deren Respekt non-existent war, sobald sie einen nicht (mehr) als „würdig“ ansah - sei es aufgrund persönlicher Differenzen oder Vorlieben, ich habe es nicht so empfunden, als würde sie mich oder andere als Menschen betrachten, denen, egal wann, ebenfalls Respekt gebührt.