Weiter weg als die Realität ist nur noch die Konzernleitung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Autobahnanbindung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Konzernführung, die Politik des billigsten Preises, insbesondere beim Personal
Verbesserungsvorschläge
Solange der Mutterkonzern in Dänemark seine Herrschaft über die deutsche Tochter nicht verändert, sind hier Hopfen und Malz verloren.
Arbeitsatmosphäre
In den Teams meist gut. Insgesamt jedoch geprägt von Planlosigkeit, Ineffektivität und der realitätsfernen Willkür vom dänischen Mutterkonzern.
Image
Konzern spielen. Das sagt alles.
Work-Life-Balance
40 h Woche. Wer stempelt, kommt damit meist gut klar. In der Verwaltung gibt es häufig Vertrauensarbeitszeit. Was das für die jenigen bedeutet, kann jeder selbst erahnen...
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Kollegen, die wohl aus der Produktion bis in die Konstruktion geschafft haben. Weiterbildung ist eher ein Fremdwort. Man wird dann ja auch zu teuer...
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind inetwa Durchschnitt. Allerdings sind wir in Deutschland wohl ohnehin zu teuer, weswegen man bei Gehaltsanpassungen eher lieber im Nebel verborgen bleibt. Wie das System wirklich funktioniert, weiß vermutlich nur Dänemark. Damit das aber niemand anderes weiß, klärt man besser nicht darüber auf.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Was?
Kollegenzusammenhalt
In den Teams und den Abteilungen meist gut. Insgesamt auch am Standort meist ganz ok, sobald meine seine Schuldzuschieberei beendet hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Meistens erkennen die Kollegen den Wert der älteren Generation im Unternehm.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorgesetzter ist spitze, weil ehrlich, transparent und menschlich. Ist aber eher die Ausnahme. Es gibt auch Bereichsleiter, die eher als schillernde Persönlichkeiten und Selbstdarsteller auftreten, insbesondere vor Geschäfts und Konzernleitung.
Arbeitsbedingungen
Software Systeme gezwungen auf Englisch, miserabel aufgesetztes ERP System, kaum Schulungen und wenn dann auch nur auf Englisch - wenn die Aufgaben nicht schon herausfordernd genug sind, werden sie durch die Ausstattung und "Werkzeuge" noch verschlimmert.
Prozesse gibt es in übertriebener Komplexität nur auf Papier, niemand weiß so recht, wie er was machen soll, wenn er das nicht schon einhundert Mal gemacht hat. Und auch hier herrscht Willkür und Realitätsferne vom Mutterkonzern aus Dänemark.
Kommunikation
Stark Abhängig vom Vorgesetzten. Der Geschäftsführer versucht es mit Transparenz. Auch hier ist der Mutterkonzern das totale Gegenteil.
Gleichberechtigung
Frauen und Männer werden schon gleich behandelt. Unter den Kollegen spricht man natürlich auch über das Gehalt. Da sieht es dann irgendwie anders aus.
Interessante Aufgaben
Die Etikettiertechnik und das Domumentenhandling des Unternehmens birgt teils sehr spannende Projekte. Der Rest der Produkte, insbesondere aus Dänemark und Lettland sind eher langweilige No-Brainer.

