Noch nie so einen unmenschlichen Arbeitgeber erlebt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- keine Einarbeitung, man wird ins kalte Wasser geschmissen und dann dafür im laufenden Geschäft angemeckert, weil man das Kassensytsem nicht richtig bedienen kann. Der Kassenabschluss wird einem einmal gezeigt, am zweiten Tag muss man dann direkt allein den Laden schließen und kriegt freche Antworten, weil man währenddessen Hilfe braucht.
- Shopleitung beansprucht erfolge nur für sich, alles was schlecht läuft ist aber natürlich Schuld der "normalen" Verkäufer.
- keine Chance auf Provision etc., weil Leitung alles auf ihren Namen bucht. Alle anderen Mitarbeiter sind nur für die einfachen Arbeiten zuständig (aufbügeln, aufräumen, putzen)
- vor Kunden und Mitarbeitern wird gelästert
- ob Kunden etwas passt oder nicht, ist egal. Hauptsache es wird etwas verkauft, auch Strumpfhosen, die direkt nach dem Kauf nicht umgetauscht werden können.
- kein offenes Ohr, kein Verständnis. Selbst bei einem nicht vorhersehbaren Trauerfalls wird man nur widerwillig nach Hause geschickt und bekommt noch zu hören, dass die Schicht ja schließlich in 4 Stunden vorbei ist.
- Plastikverpackungen soweit das Auge reicht.
- wenn man möchte, dass die Mitarbeitenden die Produkte aus dem Shop selbst tragen, sollte man auch etwas zur Verfügung stellen
Verbesserungsvorschläge
Diversität fördern, richtige Einarbeitung durch kompetente Mitarbeiter durchführen lassen. Die Regionalleitung sollte auch objektiv bleiben und nicht bewerten, weil man mit der Storeleitung während Shopbesuchen Kaffeetrinken geht.
Arbeitsatmosphäre
Kein Lob, nur unterschwellige Beleidigungen. Man wird als Festkraft eingestellt, aber unmittelbar nach dem Weihnachtsgeschäft rausgeschmissen, weil man die Stelle nicht als Weihnachtsaushilfe deklarieren wollte. So sind dann gleichzeitig 3 Leute entlassen worden.
Work-Life-Balance
nicht vorhanden; Urlaubssperren über Urlaubssperren, Freiwünsche konnte man quasi nie stellen, immer gab es vorgeschobene Gründe, warum es nicht klappt, egal wie wichtig der Termin war. Man hätte sich dafür ja Urlaub nehmen können, welcher aber nicht genehmigt wurde
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alle Hosen, Socken, Bikinis etc. kommen einzeln verpackt in Plastiktüten an.
Karriere/Weiterbildung
nicht vorhanden
Kollegenzusammenhalt
In Ordnung, die Lieblinge der Storeleitung wollten sich aber wohl nicht unbeliebt machen und haben dann nur das notwendigste mit einem gesprochen.
Umgang mit älteren Kollegen
nicht vorhanden, werden spätestens während des Vorstellungsgesprächs aussortiert, weil sie nicht zum Image passen.
Vorgesetztenverhalten
hat den Titel "Vorgesetzte" nicht verdient. Von oben herab. Redet vor den Kunden über eben diese, ebenso lästert sie über jeden Mitarbeiter, nur um dann vor der Person so zu tun, als wären sie beste Freunde.
Arbeitsbedingungen
Keine Umkleidemöglichkeit, im Lager steht ein kleiner Campingtisch und Stuhl, an dem man mal Pause machen kann und eine Mikrowelle. Sehr wenig Platz.
Kommunikation
Quasi nicht vorhanden
Gehalt/Benefits
Gehalt der Branche entsprechend. Es gab wohl auch sowas wie eine Verkaufsprovision und Mitarbeiterrabatt. Wenn die Storeleitung aber nicht richtig einarbeitet, sodass niemand außer ihr und einem Liebling an die Kasse darf, wird es schwierig, diesen zu erhalten.
Gleichberechtigung
davon scheint das Unternehmen noch nichts gehört zu haben. In jeder Filiale arbeitet der gleiche Typ Mensch mit dem gleichen Körpertyp.
Interessante Aufgaben
Wenn man aufbügeln und das viel zu kleine Lager als interessant bezeichnen möchte...