Toxisches Arbeitsumfeld ( NRW Region )
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Schulungen in der Zentrale
- Team Events
- Personalrabatte
- Gratisabgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kaum Wertschätzung und Anerkennung, dafür ständiger Druck und Fehlersuche. Gute Ergebnisse werden kaum wahrgenommen. Teilweise sehr unangenehmer und passiv-aggressiver Führungsstil. Auch an freien Tagen wird erwartet, erreichbar zu sein und Probleme anderer Stores zu lösen. Teilweise extrem lange Arbeitstage ohne ausreichende Unterstützung. Besonders kritisch empfand ich das Gefühl, über die Kameras beobachtet und kontrolliert zu werden. ( da kann aber das Unternehmen nichts für, sondern wirklich diese unprofessionelle “Führungskraft” ) Ein gutes Verhältnis zwischen Führungskraft und Team wird eher kritisch gesehen als gefördert. Zudem gibt es kaum echte Weiterentwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten.
Verbesserungsvorschläge
Vorgesetzte sollten dringend besser in Mitarbeiterführung und Kommunikation geschult werden. Weniger Kontrolle und ständige Fehlersuche, dafür mehr Wertschätzung, Vertrauen und konstruktives Feedback.
Außerdem sollte dringend überprüft werden, wer Zugriff auf die Kameras in den Stores hat und zu welchem Zweck diese genutzt werden. Mitarbeitende über Kameras zu beobachten oder zu kontrollieren, schafft nicht nur ein extrem unangenehmes Arbeitsgefühl, sondern ist auch datenschutzrechtlich sehr problematisch.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich dauerhaft
angespannt. Sobald Vorgesetzteim Store waren, hatte ich das Gefühl, dass hauptsächlich nach Fehlern gesucht wurde. Wertschätzung oder Anerkennung für gute Leistungen habe ich kaum erlebt. Man sollte andauernd, den Kunden auf Krampf was andrehen. Das Team unter sich, hat gut funktioniert, aber sobald Sie da war, waren alle leider unmotiviert.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen modern und mitarbeiterorientiert. Meine persönlichen
Erfahrungen im Arbeitsalltag haben diesem Eindruck jedoch nicht entsprochen.
Work-Life-Balance
Eine echte Work-Life-Balance gab es für mich
nicht. Ich musste häufig auch an freien Tagen erreichbar sein und wurde wegen organisatorischer Themen kontaktiert, beispielsweise um Personal für andere Stores zu organisieren. Teilweise waren Arbeitstage mit bis zu elf Stunden keine Seltenheit. Außerdem man wurde an seinem freien Tag Kontakt, damit man Personal sucht für ein anderen Store. Es wurde auch nicht gerne gesehen wenn man mal 1 Samstag im Monat frei genommen hat, dann wurde man schief angeguckt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklung wurde zwar versprochen , ich habe jedoch keine wirkliche Förderung erlebt. Statt Unterstützung oder konstruktivem Coaching lag der Fokus überwiegend auf Kritik.
Gehalt/Benefits
Angesichts der Verantwortung, der Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit und der hohen Arbeitsbelastung empfand ich das Gesamtpaket als nicht angemessen.
Am Anfang wird einem sehr viel versprochen was gehalt angeht, aber am Ende passiert niemals was.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alles war einzeln verpackt, sehr viel Plastikmüll.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Mitarbeitenden gab es viele
hilfsbereite Menschen. Als Führungskraft hatte ich den Eindruck, dass ein gutes Verhältnis zum eigenen Team eher kritisch gesehen als unterstützt wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
Dazu kann ich keine faire Bewertung abgeben, da ich hierzu keine ausreichenden Erfahrungen
gemacht habe.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe mich von meinen Vorgesetzten nicht
unterstützt gefühlt. Gute Ergebnisse wurden nie angesprochen, stattdessen lag der Fokus fast ausschließlich auf Fehlern & der Sündenbock zu sein.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen empfand ich als belastend. Besonders unangenehm war für mich
das Gefühl, über die Kameras beobachtet zu werden von den Vorgesetzten . Dadurch fühlte ich mich während der Arbeit häufig kontrolliert und unwohl.
Kommunikation
Die Kommunikation war aus meiner Sicht nicht professionell. Kritik wurde häufig passiv-
aggressiv über WhatsApp Gruppen geäußert, während im persönlichen Gespräch ein völlig anderer Eindruck vermittelt wurde. Das empfand ich als unangenehm, unprofessionell und wenig transparent.
Gleichberechtigung
Ich hatte nicht immer den Eindruck, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt wurden.
Entscheidungen wirkten teilweise nicht nachvollziehbar. Wenn eine Person mehr gemocht wurde, wurde sie mehr bevorzugt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich waren abwechslungsreich
, wurden jedoch durch den ständigen Druck und die permanente Kontrolle überschattet.