Eine sehr belastende Erfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kolleg:innen, die Möglichkeit, kostenlose Fahrräder zu nutzen, und gewisse Vorteile beim Arbeiten am HQ.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Obwohl das Unternehmen sich stark um Athlet:innen kümmert, wird das eigene Team nur begrenzt wertgeschätzt. Kommunikation, Arbeitsbedingungen, Gleichstellung, Karrierechancen und mentale Gesundheit könnten deutlich verbessert werden, wobei die Unterschiede zwischen den Standorten teilweise sehr groß sind.
Verbesserungsvorschläge
Schulungen für Führungskräfte in konstruktivem Feedback und Konfliktmanagement.
Förderung einer transparenteren und faireren Kommunikation.
Verbesserung der Belüftung und Hygiene in Gemeinschaftsräumen.
Bereitstellung von mehr Toiletten und Pausenbereichen.
Förderung flexibler Arbeitszeiten und fairer Verteilung der Arbeitslast.
Maßnahmen, um eine inklusivere Teamkultur zu schaffen.
Führungskräfte könnten ihre Soft Skills weiterentwickeln, die Leistungen und Meinungen ihres Teams stärker wertschätzen und die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden aktiv unterstützen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsumfeld ist sehr stressig und von hoher Belastung geprägt. Die Führungskräfte verfügen oft nicht über die notwendige Erfahrung oder Schulung, um ihre Teams effektiv zu unterstützen. Dies führt zu Unsicherheit, mangelnder Orientierung und teilweise zu einem ungesunden Arbeitsklima.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen sehr positiv, doch hinter den verschlossenen Türen sieht die Realität oft ganz anders aus
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist nur begrenzt möglich, meist nur für Mitarbeitende, die das Vertrauen der Führung genießen. Zudem bestehen spürbare Unterschiede zwischen dem Team in Bannberscheid und dem HQ hinsichtlich Arbeitsbelastung und Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen scheinen vor allem Mitarbeitenden offen zu stehen, die regelmäßig Überstunden leisten und allen Anforderungen zustimmen, unabhängig von Inhalt oder Qualität der Arbeit.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Leistungen sind in Ordnung, könnten aber über das reine Einkommen hinaus weiter verbessert werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Initiativen zu Umwelt und sozialer Verantwortung sind kaum erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit unter den Kolleg:innen ist in Ordnung, auch wenn die großen Altersunterschiede das Arbeitsumfeld oft unseriös wirken lassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt wenige langjährige Kolleg:innen, da die hohe Fluktuation dazu führt, dass vor allem jüngere Mitarbeitende in diesem Arbeitsumfeld bleiben.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte gaben zwar Feedback, dieses war jedoch selten konstruktiv. Konflikte innerhalb des Teams wurden teilweise gefördert, die Arbeitsatmosphäre war stark von Druck und Kontrolle geprägt, und Anliegen des Teams wurden weitgehend ignoriert oder als persönliche Launen betrachtet
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind herausfordernd. Es gibt nur wenige Toiletten für die Anzahl der Mitarbeitenden, die Belüftung ist unzureichend, wodurch sich Erkrankungen häufen. Der Standort liegt sehr abgelegen. Gemeinschaftsräume wie die Küche sind oft stark verschmutzt, und es gibt keinen angemessenen Bereich für Pausen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist schlecht, regelmäßige Check-ins finden nicht statt, ernsthafte Themen werden manchmal nur per passiv-aggressiver E-Mail oder in einer kurzen persönlichen Besprechung angesprochen, und der Austausch mit dem Betriebsrat wirkt manchmal wie ein Spiel.
Gleichberechtigung
Eine echte Gleichstellung der Geschlechter war kaum vorhanden. Die Meinungen der weiblichen Teammitglieder wurden häufig übersehen, ihnen wurden nur wenige Projekte übertragen, und das Arbeitsumfeld wies teils spürbare geschlechtsspezifische Benachteiligungen auf. Es überrascht daher nicht, dass weniger Frauen in Führungspositionen gibt.
Interessante Aufgaben
Es gab einige interessante Projekte, allerdings nur wenige, da viele Aufgaben an externe Dienstleister vergeben wurden.