Bis zur Restrukturierung war es mal ein Top-Unternehmen. Der Canyon-Spirit hat Angst und Frust Platz gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die coolen Bikes.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Management und deren Planlosigkeit.
Arbeitsatmosphäre
Seit der Restrukturierung nicht mehr so gut wie vorher. Misstrauen ins Management, die Stimmung im Eimer. Die Mitarbeitenden haben den Spirit geliebt, jetzt sind wegen Managementfehlern 20% davon weg und Jobs nach Spanien/Indien ausgelagert. Projekte wurden gestoppt, man weiß nicht mehr wer was als nächstes tut.
Image
Fahrräder sind klasse, in den Medien und der Region hat man viel über die Entlassungen gelesen. Das hat das Image beschädigt.
Work-Life-Balance
War immer gut. Viel Freiheit, viel Vertrauen. Phasenweise stressig.
Karriere/Weiterbildung
Kaum Weiterbildungen, geht doch auch ohne, Du bist schlau genug, hast doch bewiesen, Du kannst das. Learning by doing.
Gehalt/Benefits
Je nach Bereich ganz gut oder schlecht bezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Als Mitarbeiter kannst Du Dir ein Fahrrad kaufen. Die Manager haben SUVs als Firmenwagen bspw Audi Q7.
Kollegenzusammenhalt
War immer gut. Allerdings hängt viel von Einzelpersonen ab. Sind die mal nicht da, steht eigentlich alles still.
Umgang mit älteren Kollegen
Gab es kaum. Viele Leute zwischen 35 und 45
Vorgesetztenverhalten
Mal so, mal so. Kommt auf die Führungskraft an. Oberes Management zeigt wie egal die Leute denen sind.
Arbeitsbedingungen
Der Finanzinvestor ist mit der Entwicklung des Investments unzufrieden, also hat man Druck.
Kommunikation
Klare Linie fehlt. Es wird gemacht, was der Chef für gut hält. Oder der Eigentümer (Finanz-Investor). Management kommuniziert nicht offen, behält Pläne für sich.
Interessante Aufgaben
War gut. Es fehlt Struktur wenn man das PMO nicht an Bord hat. Projekte durchaus spannend.

