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Canyon Bicycles 
GmbH
Bewertung

Es könnte so gut sein, aber leider stinkt der Fisch vom Kopf

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Canyon Bicycles GmbH in Koblenz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bikes und den Salat im Cafe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung, wenig bis keine Wertschätzung,

Verbesserungsvorschläge

Einen Weg finden das Peter-Prinzip zu umgehen und eine bessere Vorgesetzten - Mitarbeiter Kultur gestalten und fördern.

Arbeitsatmosphäre

Nicht gemeckert ist genug gelobt - ist hier immer mehr das Motto geworden. Es gibt natürlich auch positive Beispiele, aber von oben vorgelebt wurde das nie. Insgesamt war man immer sehr abhängig von den Launen der Head Ofs. Heute so, morgen so war eigentlich der Standard und es kam viele Male vor, dass Projekte kommentarlos gecancelt wurden, in die bereits eine Menge Arbeit geflossen war. Insgesamt herrscht leider keine besonders motivierende Arbeitsumgebung. All den guten Output hat Canyon seinen Mitarbeitern zu verdanken, die es immer noch schaffen für ihre Arbeit zu brennen...

Image

Die Außenwirkung und das Image von Canyon sind super.

Work-Life-Balance

Es wird schon erwartet, dass man sein Leben dem Unternehmen widmet. Am Wochenende arbeiten? Gerne. Den Urlaub verschieben oder am Besten gar nicht nehmen? Yes! Wer am längsten im Büro bleibt ist er Sieger und wenn jemand früher geht, gibt es dumme Sprüche a la Halbtagsjob etc. Dienstreisen werden hier auch gerne als Urlaub angesehen und dementsprechend kommentiert.

Karriere/Weiterbildung

Ab und an kann man mal einen Workshop oder eine Fortbildung machen. Wird aber wenig kommuniziert oder proaktiv geördert.

Gehalt/Sozialleistungen

Es mag für die Branche ok sein, aber im allgemeinen Vergleich sehr weit unten angesiedelt. Man bekommt auch gern mal Sprüche, dass man von seinem vorherigen Arbeitgeber verwöhnt sei

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bekommt man eigentlich nichts von mit. Ressourcen werden einfach verbraucht, Dinge werden weggeworfen, es wird super viel geflogen, Firmenwagen sind hauptsächlich Diesel. Immer mal wieder tauchen auch Berichte über Produktionsbedingungen in Asien auf, die nicht wirklich dem entsprechen was man erwarten würde.

Kollegenzusammenhalt

War früher sehr gut und man hat gerne in kleinen Teams mit einem Haufen Freunden gearbeitet. Wurde mit dem Wachstum des Unternehmens immer schlechter, weil Leute immer mehr nur an sich selbst gedacht haben. Leider wurde mehr und mehr hinter dem Rücken von Leuten geredet und bestimmte Personen auch vor anderen und speziell Vorgesetzten schelcht gemacht. Insgesamt eine ziemlich traurige Entwicklung.

Vorgesetztenverhalten

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?" war so ziemlich der Standard. Es wurden Entscheidungen über aller Leute Kopf hinweg getroffen und oft waren diese nicht besonders nachvollziehbar. Kritik war nicht willkommen und zum Schluss lies sich leider das Gefühl nicht vermeiden, dass sich hier ein Haufen Ja-Sager herangezüchtet wurde, damit es keine "Wiederworte" mehr gibt. Insgesamt gibt es nicht besonders viel Wertschätzung und die geleistete Arbeit wird als selbstverständlich gesehen.

Arbeitsbedingungen

Veraltetes Bürogebäude mit dreckigen, muffigen Teppichen. Keine Klimaanlage, keine höhenverstellbaren Schreibtische, keine Telefonkabinen, wenige Meetingräume

Kommunikation

Es kommt immer sehr stark darauf an mit wem man wie connected ist. Der Flurfunk ist sehr stark ausgeprägt und wenn man die richtigen Leute kennt, ist man auch immer top informiert. Von Vorgesetzten gab es eher weniger Kommunikation. Die Geschäftsführung jedoch hat sich immer große Mühe gegeben die Belegschaft auf dem Laufenden zu halten - speziell bei Problemen oder Umstrukturierungen.

Gleichberechtigung

Tendenziell gab es immer weniger Frauen als Männer, aber das hat sich mit der Zeit geändert und verbessert. Auch denke ich, dass dort eine ziemlich große Gleichberechtigung herrscht.
WiedereinsteigerInnen werden meiner Meinung nach (zumindest von bestimmten Personen) eher als belastend empfunden, weil man im Leben aus irgendeinem Grund andere Prioritäten hatte als Canyon. Es werden Angebote gemacht, die nichts mit dem vorherigen Job zu tun haben und Voraussetzungen geschaffen, die einen Wiedereinstieg äußerst unattraktiv machen.

Interessante Aufgaben

Super viele spannende und abwechslungsreiche Projekte mit guten Leuten. Letztlich einer der wenigen motivierenden Aspekte für viele Leute.


Umgang mit älteren Kollegen

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