Arbeitgeber mit viel Entwicklungspotenzial
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Lohn wird pünktlich überwiesen
-JobRad
-WellPass
-nötige Arbeitsequipment wird zur Verfügung gestellt: Laptop, Maus, Headset, Monitor usw.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine essenszulage oder Vergünstigung in der Kantine. Ca. 7,90€ für ein Hauptgericht viel, vor allem, wenn Essensangebot nicht so gut ist (Wolfsburg/Birnbaumstücke)
Schlechte Verkehrsanbindung, wenn man ohne Auto anreist. Bushaltestelle ist weit weg, Busse kommen nicht pünklich und/oder fallen aus (Warmenau oder Flechtorf)
Versprochene Bushaltestelle/Anbindung ist nicht wahr geworden.
E-Ladesäulen sind zu teuer
Keine Tarifvertrag, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld.
Nicht gut funktionierende Office WLAN, teilweise muss man mit dem Handy Hotspot erstellen.
Verbesserungsvorschläge
-Ein moderneres und effizienteres System für die Zeiterfassung wäre wünschenswert, idealerweise mit Vorlagen oder automatisierten Funktionen für wiederkehrende Einträge. Derzeit wirken die verschiedenen Systeme veraltet und umständlich, was unnötig Zeit kostet.
Darüber hinaus könnten folgende Punkte die Arbeitserfahrung deutlich verbessern:
Weniger verpflichtende Trainings, dafür gezieltere Inhalte
Strukturierteres Onboarding für neue Mitarbeitende
Bessere Einarbeitung sowie klare und leicht zugängliche Dokumentation für Einsteiger
Faire und transparente Gehaltsrunden ohne leere Versprechen
Einführung oder Anpassung eines Tarifvertrags für mehr Planungssicherheit
Arbeitsatmosphäre
Lockere Arbeitsatmosphäre
Kommunikation
Es werden viel zu viele E-Mails verschickt, ohne dass sie wirklich wichtige oder nützliche Informationen enthalten. Bei größeren organisatorischen Veränderungen bleibt oft unklar, was diese konkret bedeuten. Fragt man Mitarbeitende, können die meisten keine klare Antwort geben – außer den Führungskräften selbst.
Auch wenn neue Vorgesetzte eingesetzt werden, fehlt häufig eine kurze Vorstellung oder zumindest eine offizielle Mitteilung. Stattdessen erfährt man eher zufällig über interne Kanäle, wer nun zuständig ist. Zusätzlich werden immer wieder neue Begriffe und Rollen eingeführt, ohne dass diese ausreichend erklärt werden, was zu weiterer Verwirrung führt.
Ähnlich war es bei der Personalabteilung: Erst bei meiner Kündigung habe ich erfahren, dass meine zuständige Ansprechperson bereits gewechselt hatte – ohne dass dies vorher kommuniziert wurde.
Darüber hinaus gibt es unzählige Erinnerungs-E-Mails für Zeiterfassung und Planung, teilweise mehrfach, auch wenn die Daten ursprünglich korrekt eingetragen wurden. Das sorgt für unnötige Unübersichtlichkeit und vermittelt den Eindruck mangelhafter interner Kommunikation.
Kollegenzusammenhalt
Gute zusammenhalt der Kollegen
Work-Life-Balance
Viele wiederkehrende Mandatory Trainings (Pflicht Trainings)
Vorgesetztenverhalten
Nach der Neustrukturierung kannte ich meinen Manager nicht, habe ich ihn kennengelernt, als ich die Kündigung eingereicht habe.
Vorher war unser Manager jederzeit für uns da, gut erreichbar, fordernd aber auch für die persönliche Weiterentwicklung fördert.
Interessante Aufgaben
Heutzutage sind viele Kollegen glücklich, wenn sie überhaupt ein Projekt haben.
Gleichberechtigung
Siehe Karriere/Gehalt
Arbeitsbedingungen
Sobald man ein Projekt hat die Arbeitsbedingungen stimmen. Wenn nicht, muss man sich auf die Suche begeben und hoffen, dass eine Stelle noch passt. Wenn bestehende Projekte vorzeitig enden, ggf. werden die Kollegen um einen Aufhebungsvertrag gebeten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
-Bienenhonig in der Umgebung
-Solarpanele auf dem Dach
-E-Ladesäulen (vorher für 2cent/kWh, mittlerweile zu überteuerten über 55 cent/kWh)
Gehalt/Benefits
Viele benachteiligte Kollegen,
hohe Fluktuation,
Teilweise werden Mitarbeiter nicht geschätzt,
Gehälter sind nicht auf die Inflation angepasst, von möglichen 3000 Euro Inflationsausgleichsprämie wurden 2x500 Euro ausgezahlt, dabei sind auch mehrere Kollegen ausgelassen.
Image
Gut für die Kunden, weniger gut für die Mitarbeitenden.
Karriere/Weiterbildung
Persönlich konnte ich mich hier gut weiterentwickeln, sind viele kostenlose (Udemy, Coursera oder interne) Kursen vorhanden, bei Bedarf waren vorher viele Kurse verfügbar (auch externe). Mittlerweile muss man mehrmals nachfragen, nachhaken, damit man überhaupt noch die nötige Schulungen bekommt.

