Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.10.2026
Capgemini Engineering erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders das Führungsverhalten steht in der Kritik: Viele Bewertungen beschreiben Vorgesetzte höherer Hierarchieebenen als entscheidungsunfähig und karrierefixiert, während direkte Vorgesetzte gelegentlich positiver bewertet werden. Die Kommunikation gilt als weitgehend einseitig – Informationen erreichen Mitarbeiter:innen kaum, und Absprachen werden nicht eingehalten. Beim Gehalt bemängeln viele eine fehlende Gehaltsentwicklung und ein Niveau unterhalb des Marktdurchschnitts; nur vereinzelte Stimmen heben Sozialleistungen wie JobRad oder Kitazuschüsse positiv hervor. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden als stark begrenzt empfunden, abhängig von Projektmargen und Managementkontakten statt von Leistung. Die Arbeitsatmosphäre hat sich laut mehreren...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Während einige positive Erfahrungen berichten – etwa als verständnisvoll und unterstützend wahrgenommene direkte Vorgesetzte – überwiegen die negativen Einschätzungen deutlich. Kritisiert werden unter anderem mangelnde Erreichbarkeit, autoritäre Führungsstile ohne Raum für Rückmeldungen sowie fehlende interne Abstimmung zwischen Abteilungsleitungen, die zu wahrgenommener Ungerechtigkeit führt.
Besonders schwer wiegt die Kritik an höheren Führungsebenen: Direkte Vorgesetzte verfügen laut einigen Bewertungen über kaum Entscheidungsbefugnisse, während das obere Management als karriereorientiert und fachlich wenig fokussiert beschrieben wird. Mit jeder Hierarchiestufe soll die Führungskompetenz abnehmen. Hinzu kommen Berichte über nicht eingehaltene mündliche Zusagen und einseitige Zielvereinbarungen. Die Erfahrungen variieren jedoch stark je nach Projekt und direkter Führungskraft.
Die Gehalts- und Sozialleistungssituation bei Capgemini Engineering fällt nach Meinung vieler Nutzer:innen kritisch aus. Ein zentrales Problem ist die fehlende Gehaltsentwicklung: Viele Bewertungen beschreiben stagnierende Löhne, die oft unter dem Marktniveau liegen. Gehaltserhöhungen erfolgen kaum oder nur nach zähen Verhandlungen, wobei Führungskräfte bevorzugt behandelt werden. Einige Nutzer:innen berichten, dass anfängliche Versprechungen nicht eingehalten werden und Gehaltsanpassungen erst bei Kündigungsdrohungen voranschreiten. Zudem werden Sozialleistungen als minimal bewertet – die betriebliche Altersvorsorge beschränke sich auf das gesetzliche Minimum.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver: Das Gehalt sei für bestimmte Regionen akzeptabel, und Zusatzleistungen wie JobRad oder Kitazuschüsse werden positiv erwähnt. Dennoch überwiegt der Eindruck, dass das Einstiegsgehalt häufig auch das Abschlussgehalt bleibt, da strukturelle Steigerungen ausbleiben.
Die Kommunikation bei Capgemini Engineering wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders das Verhalten von Vorgesetzten steht im Fokus: Viele bemängeln, dass E-Mails und Anrufe ignoriert werden, Mitarbeiter:innen nicht in Entscheidungen einbezogen werden und die Kommunikation auf das Nötigste beschränkt bleibt. Wenige Bewertungen heben hervor, dass die teaminterne Kommunikation gut funktioniere, jedoch sei die Managementkommunikation langsam und bürokratisch.
Auch der Informationsfluss von oben nach unten wird als problematisch beschrieben. Nutzer:innen berichten, dass das Management kaum über bevorstehende Entscheidungen informiere, Absprachen nicht nachverfolgt würden und relevante Informationen in einer Flut interner E-Mails untergingen. Zudem empfinden einige Kommunikation als Einbahnstraße. Wenige Stimmen räumen ein, dass zumindest der Versuch unternommen wurde, transparent zu agieren.
Die Work-Life-Balance bei Capgemini Engineering wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist die Flexibilität beim Remote-Arbeiten: Viele Nutzenden berichten, dass Homeoffice und flexible Arbeitszeiten grundsätzlich möglich sind, jedoch stark vom jeweiligen Projekt, dem Kunden und der direkten Führungskraft abhängen. In einigen Projekten lassen sich hybride Modelle gut umsetzen, während andere eine Erreichbarkeit von früh morgens bis in den späten Nachmittag einfordern.
Kritischer sehen einige Nutzenden die Handhabung der Büropräsenzpflicht: Die Diskussion rund um eine Rückkehr ins Büro belastet laut einzelnen Bewertungen die Balance spürbar. Zudem berichten wenige Nutzende, dass Überstunden erwartet werden und kaum Rücksicht auf die Freizeit genommen wird. Andere hingegen empfinden die Work-Life-Balance als gegeben und loben Flexibilität sowie zusätzliche Leistungen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein uneinheitliches Bild, das stark von individuellen Projektsituationen geprägt ist.
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