Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.7.2026
Capgemini Engineering erhält negative Bewertungen. Besonders das Vorgesetztenverhalten fällt dabei auf: Bewertende berichten von autokratischem Führungsstil, mangelnder Entscheidungskompetenz auf unterer Ebene und fehlender Transparenz. Häufige Führungswechsel und das Nichteinhalten mündlicher Zusagen verstärken diesen Eindruck. Auch die Kommunikation wird kritisch bewertet – Informationen gehen verloren, Mitarbeiter:innen werden selten einbezogen, und das Management kommuniziert kaum nachvollziehbar.
Das Gehalt liegt nach Ansicht vieler Bewertenden unter Marktniveau, Gehaltserhöhungen bleiben aus oder sind marginal. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls negativ gesehen: Aufstieg gilt als kaum realisierbar, Weiterbildung findet oft nur auf eigene Initiative und Kosten statt. Das externe Image d...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisiert werden häufige Führungswechsel, die zu fehlenden klaren Zielen und mangelnder Kontinuität führen. Einige Nutzer:innen berichten von intransparenten Entscheidungen, nicht eingehaltenen Versprechen sowie einem stark ausgeprägten Eigeninteresse auf Führungsebene. Zudem empfinden viele die Führungskultur als autoritär, mit wenig Raum für Mitarbeiter:innen-Feedback oder eigenständiges Handeln der Vorgesetzten.
Die Kommunikation und Entscheidungskompetenz im höheren Management bewerten Nutzer:innen ebenfalls sehr kritisch. Direkte Vorgesetzte verfügen laut einigen Bewertungen oft selbst über wenig Informationen und begrenzte Entscheidungsbefugnisse. Während einzelne Nutzer:innen positive Erfahrungen mit zugänglichen und unterstützenden Vorgesetzten auf Projektebene schildern, überwiegt das Bild einer Führungsebene, der es an Empathie, Führungskompetenz und einer lösungsorientierten Kommunikation mangelt.
Das Gehalt bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen mehrheitlich als unterdurchschnittlich bewertet. Viele empfinden die Vergütung als nicht marktgerecht, wobei einige auf große Gehaltsunterschiede innerhalb derselben Rolle hinweisen. Gehaltsverhandlungen gelten als intransparent und verlaufen schleppend. Wenige Nutzer:innen berichten von fairen Gehältern oder schätzen Zusatzleistungen wie JobRad, Kinderbetreuungszuschüsse oder Rabatte bei Fitnessstudios.
Besonders kritisch fällt das Feedback zur Gehaltsentwicklung aus. Viele Nutzer:innen beschreiben diese als nahezu stagnierend – Erhöhungen erfolgten kaum oder erst nach jahrelangem Druck durch den Betriebsrat, deckten dabei aber kaum die Inflation ab. Einige berichten, dass Gehaltsversprechen nicht eingehalten wurden und Steigerungen stark von Verhandlungsgeschick oder persönlichen Beziehungen abhängen. Das Einstiegsgehalt entspreche in manchen Fällen auch dem Abschlussgehalt.
Die Work-Life-Balance bei Capgemini Engineering wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist die starke Projektabhängigkeit: Flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Optionen werden positiv hervorgehoben, jedoch nur dann, wenn das jeweilige Projekt dies erlaubt. Einige Nutzer:innen schätzen hybride Arbeitsmodelle und die Möglichkeit, Familie bei wichtigen Terminen zu priorisieren, während Überstunden in intensiven Projektphasen als unvermeidbar gelten, die in ruhigeren Zeiten abgebaut werden können.
Gleichzeitig äußern einige Nutzer:innen Bedenken hinsichtlich der Verwischung von Arbeits- und Privatleben. Die Erwartungshaltung mancher Kund:innen, Mitarbeiter:innen über weite Zeitfenster hinweg erreichbar zu halten, wird kritisch gesehen. Auch der Druck, ins Büro zurückzukehren, sorgt laut einigen Bewertungen für Einschränkungen. Insgesamt hängt die tatsächliche Balance stark vom jeweiligen Projekt und Kunden ab, was zu sehr unterschiedlichen Erfahrungen führt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Capgemini Engineering werden von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele sehen die Aufstiegschancen als stark eingeschränkt an – Beförderungen hängen laut einigen Bewertungen weniger von der eigentlichen Leistung ab als von der Projektmarge und dem persönlichen Verhältnis zur Führungskraft. Weiterbildungen finden abseits verpflichtender Compliance-Schulungen kaum statt, und wer sich fortbilden möchte, muss dies häufig auf eigene Kosten und in der Freizeit tun. Eine erkennbare Personalentwicklungsstrategie vermissen viele Mitarbeiter:innen. Externe Trainings scheitern oft am Budget, während interne Ressourcen als wenig professionell wahrgenommen werden. Wenige Stimmen heben zwar den Zugang zu Plattformen wie Coursera oder Udemy Business positiv hervor, betonen jedoch gleichzeitig, dass die Genehmigung solcher Maßnahmen zunehmend aufwendig geworden ist.
Findest du das hilfreich?

