Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.9.2026
Capgemini Engineering erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders stark prägen das Vorgesetztenverhalten und die Vergütung diesen Eindruck. Direkte Vorgesetzte gelten vielen Bewertenden als zugänglich und unterstützend, doch das höhere Management steht in der Kritik: Karriereinteressen stünden vor Mitarbeiter:innenbelangen, Entscheidungen seien intransparent und Versprechen würden nicht eingehalten. Beim Gehalt beklagen Bewertende unterdurchschnittliche Löhne, fehlende Anpassungen nach dem Einstieg und intransparente Verhandlungsprozesse – Gehaltserhöhungen seien eher Führungskräften vorbehalten. Weiterbildungs- und Aufstiegschancen werden als stark eingeschränkt beschrieben: Förderung hänge von persönlichen Verbindungen und Projektmargen ab, nicht von Leistung. Die interne Kommunikation gilt als unstrukturiert – w...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Thema ist die wahrgenommene Distanz des höheren Managements: Während direkte Vorgesetzte häufig als engagiert und unterstützend beschrieben werden, gelten Führungskräfte auf höheren Ebenen als karriereorientiert, wenig entscheidungsfreudig und kaum an den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen interessiert. Einige Bewertungen kritisieren einen autokratischen Führungsstil, mangelnde Transparenz sowie das Ignorieren von Mitarbeiter:innenfeedback. Auch fehlende fachliche Kompetenz im oberen Management und einseitige Zielvereinbarungen werden bemängelt.
Dem gegenüber stehen positivere Erfahrungen mit direkten Vorgesetzten, die als zugänglich und hilfsbereit wahrgenommen werden. Diese widersprüchlichen Einschätzungen ziehen sich durch viele Bewertungen: Die Qualität der Führung scheint stark von der jeweiligen Hierarchieebene abhängig zu sein. Allgemeiner beschreiben die Nutzer:innen das Führungsverhalten als gelegentlich orientierungslos, mit zu wenig Raum für Feedback und Eigeninitiative.
Die Gehalt- und Sozialleistungssituation bei Capgemini Engineering wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Problem ist die fehlende Gehaltsentwicklung: Viele berichten, dass Gehaltserhöhungen über Jahre ausbleiben, während Führungskräfte regelmäßig Anpassungen erhalten. Anfangsgehälter bleiben häufig das gesamte Beschäftigungsverhältnis über konstant, da gemachte Versprechen laut Bewertungen nicht eingehalten werden. Zusätzlich liegen die Gehälter nach Ansicht vieler Nutzer:innen unter dem Marktdurchschnitt, und Sozialleistungen werden eher abgebaut als ausgebaut.
Hinzu kommt, dass die Vergütung stark von individuellen Verhandlungen abhängt, was zu erheblichen Gehaltsunterschieden bei gleichen Positionen führt. Erhöhungen sollen oft nur durch Eskalation oder Kündigungsdrohungen erreichbar sein, und Gehaltsverhandlungen gelten als wenig transparent. Vereinzelte Stimmen beschreiben das Gehaltsniveau als branchenüblich, doch die vorherrschende Meinung bleibt klar negativ.
Die Work-Life-Balance bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist die starke Projektabhängigkeit der Flexibilität: Viele Bewertungen betonen, dass flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle möglich sind – jedoch nur, wenn es das jeweilige Projekt erlaubt. Team und Vorgesetzte spielen dabei ebenfalls eine Rolle.
Auf der negativen Seite kritisieren einige Nutzer:innen, dass Überstunden erwartet werden und die Freizeit der Mitarbeiter:innen wenig Berücksichtigung findet. Auch zunehmende Präsenzpflichten werden als Belastung empfunden. Hinzu kommt, dass bei manchen Kundenprojekten lange Verfügbarkeitszeiten verlangt werden. Die Work-Life-Balance hängt bei Capgemini Engineering damit stark vom konkreten Einsatzbereich ab und lässt sich nicht einheitlich beurteilen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Capgemini Engineering werden von den Nutzer:innen sehr kritisch bewertet. Beförderungen gelten vielen als kaum erreichbar, wobei persönliche Verbindungen und Projektmargen eine größere Rolle spielen sollen als tatsächliche Leistung. Weiterbildungen finden laut den Bewertungen oft auf eigene Kosten und in der Freizeit statt, während Budget und Zeit im Arbeitsalltag kaum zur Verfügung stehen. Pflichtschulungen bilden häufig das einzige Angebot, und Mitarbeiter:innen berichten, dass sie lange in derselben Position verbleiben. Eine erkennbare HR-Strategie vermissen viele.
Wenige Stimmen heben ein breites internes Kursangebot positiv hervor, betonen jedoch, dass externe Weiterbildungen stark vom Budget abhängen und der Zugang zunehmend aufwendiger geworden sei. Der Einstieg ins Berufsleben mag für einige geeignet sein, langfristige Entwicklungsperspektiven innerhalb des Unternehmens sehen die Nutzer:innen jedoch kaum.
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