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Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Capgemini Engineering erhält von den Bewertenden ein negatives Gesamtbild. Besonders das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik: Während direkte Vorgesetzte auf unterer Ebene als kompetent und unterstützend wahrgenommen werden, mangelt es dem oberen Management nach Meinung vieler an Entscheidungsfähigkeit, Transparenz und Mitarbeiterorientierung. Häufige Führungswechsel und nicht eingehaltene Versprechen verstärken diesen Eindruck. Auch die Vergütung wird kritisch bewertet: Gehaltserhöhungen seien kaum vorhanden, wenig leistungsbasiert und oft nur durch Druck oder Betriebsratsintervention erreichbar. Die interne Kommunikation gilt als einseitig und lückenhaft – wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen selten rechtzeitig oder vollständig. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden als stark einge...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Ein zentrales Muster zeigt sich dabei im Gefälle zwischen den Führungsebenen: Direkte Vorgesetzte gelten manchen als kompetent und unterstützend, während das höhere Management häufig als entscheidungsschwach, intransparent und wenig mitarbeiterorientiert wahrgenommen wird. Einige Bewertungen kritisieren, dass Führungskräfte kaum Entscheidungsbefugnisse besitzen, Versprechen nicht einhalten und Eigeninteressen in den Vordergrund stellen. Häufige Führungswechsel sowie unklare Zielvereinbarungen verschärfen die Situation zusätzlich.
Wenige Nutzer:innen berichten von positiven Erfahrungen, etwa zugänglichen Vorgesetzten oder generell guter Führungsqualität auf Projektebene. Diese Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit. Kritisiert werden zudem mangelnde Empathie, fehlende Führungsausbildung sowie einseitige Gehaltsentscheidungen. Das Gesamtbild fällt damit klar negativ aus, wobei die Qualität der Führung stark von der jeweiligen Position und dem Bereich abzuhängen scheint.
Das Gehalt bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders die fehlende Gehaltsentwicklung steht im Fokus: Viele berichten, dass Gehaltserhöhungen über Jahre ausgeblieben sind und der Einstiegslohn oft dem Abschlusslohn entspricht. Gehaltsverhandlungen gelten als intransparent und sollen häufig erst bei angedrohter Kündigung Fortschritte zeigen. Zudem empfinden einige das Gehaltsniveau als unter dem Marktdurchschnitt, während Kolleg:innen in gleichen Positionen teils stark unterschiedlich entlohnt werden. Die Rolle des Betriebsrats wird dabei widersprüchlich gesehen: Einerseits wird ihm die Durchsetzung minimaler Erhöhungen zugeschrieben, andererseits kritisieren einige seine Einflussnahme auf leistungsbasierte Anpassungen. Auf der positiven Seite erwähnen wenige Nutzer:innen Zusatzleistungen wie JobRad oder Fitnessstudio-Rabatte sowie die Möglichkeit, durch gutes Verhandlungsgeschick bessere Konditionen zu erzielen.
Die Kommunikation bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisieren viele die Qualität der Managementkommunikation: Wichtige Informationen zu bevorstehenden Entscheidungen und Zielen bleiben oft aus, und Änderungen werden häufig nur mündlich weitergegeben statt offiziell kommuniziert. Zudem bemängeln einige, dass interne E-Mails zwar in großer Zahl verschickt werden, relevante Inhalte dabei aber untergehen. Häufige Führungswechsel und fehlende Einführungen neuer Vorgesetzter verstärken die Verwirrung zusätzlich.
Auf Projektebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Wenige Nutzer:innen beschreiben die direkte Kommunikation im Team als funktionierend. Dennoch erfordert der Kontakt zu überlasteten Vorgesetzten laut einigen Bewertungen erhebliche Eigeninitiative. Die Diskrepanz zwischen der internen Teamkommunikation und der Managementkommunikation zieht sich als roter Faden durch die Bewertungen und spiegelt den insgesamt negativen Eindruck wider.
Die Work-Life-Balance bei Capgemini Engineering wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist die starke Projektabhängigkeit: Flexible Arbeitszeiten und Home-Office sind möglich, sofern es das jeweilige Projekt zulässt. Einige Nutzer:innen heben hybride Arbeitsmodelle und die Unterstützung durch das Unternehmen bei der Wahl des Arbeitsorts positiv hervor. Anfallende Überstunden lassen sich laut einigen Bewertungen in ruhigeren Phasen ausgleichen, wobei private Termine Vorrang haben können.
Kritischere Stimmen betonen, dass die Work-Life-Balance je nach Kunde und Position stark schwankt. Manche Projekte erfordern Erreichbarkeit von früh bis abends, und unvorhergesehene Fehler oder Tests können die Balance beeinträchtigen. Die „Back to the Office"-Politik wird von wenigen Nutzer:innen als belastend empfunden. Insgesamt spiegeln die Bewertungen ein ausgeglichenes Bild wider, das stark vom individuellen Projektumfeld abhängt.
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