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Invent
Bewertung

Starke Teams, schwaches Management – Entwicklung und Vergütung nicht konkurrenzfähig

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sehr starke Kolleg:innen und echter Teamzusammenhalt
- Hohe Eigenverantwortung und Freiraum im Arbeitsalltag

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vergütung klar unter Markt bei gleichzeitig steigenden Anforderungen und Arbeitslast
- Interne Prozesse extrem ineffizient: Zu viel Admin-Aufwand, schlechte Tools und unklare Abläufe
- Schwaches Management: wenig greifbare Führung, wenig Nähe zum operativen Geschäft, Entscheidungen oft realitätsfern
- Weiterentwicklung findet kaum statt: Trainings wenig relevant, Lernkurve stagniert
- Fokusverlust: weniger Strategie und Innovation, mehr Abarbeitung und PMO
- Zu wenig Invest in Mitarbeitende, stattdessen starker Kostendruck auf allen Ebenen

Verbesserungsvorschläge

- Vergütung dringend auf Marktniveau bringen – sonst verliert ihr systematisch Leistungsträger
- HR- und interne Prozesse radikal vereinfachen – aktuell zu viel Admin, zu wenig Kundennutzen
- Wieder Fokus auf Qualität und echte Beratung legen statt PMO/Abarbeitung
- In Weiterbildung investieren (Zeit + Qualität), nicht nur in PowerPoint-Lernpfade
- Management stärker an Wirkung und Vorbildfunktion messen

Arbeitsatmosphäre

Das Team ist mit Abstand das Beste an Capgemini Invent. Der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft und die Motivation untereinander sind wirklich stark. Viele halten den Laden aktuell eher wegen der Kollegen als wegen der Rahmenbedingungen am Laufen.

Image

Die Marke war früher deutlich stärker. Inzwischen merkt man einen klaren Qualitätsverlust – weniger Strategie, mehr Abarbeitung.
Intern wird viel von Innovation und GenAI gesprochen, aber in der Umsetzung fehlt es an Substanz. Der Abstand zu Wettbewerbern wächst sichtbar.

Work-Life-Balance

Hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitig schwacher Vergütung. Überstunden sind faktisch einkalkuliert, ohne echten Ausgleich. Gleichzeitig steigt der interne Aufwand durch ineffiziente Prozesse, was die Situation zusätzlich verschärft.

Karriere/Weiterbildung

Kaum echte Entwicklung. Beförderungen sind intransparent, dauern lange und bringen oft keine inhaltliche Veränderung.
Trainings sind überwiegend virtuell, wenig wertvoll und werden durch Billability-Druck faktisch nebenbei gemacht. Zertifizierungen und Weiterentwicklung müssen aktiv erkämpft werden.
Die Lernkurve stagniert – gerade für ambitionierte Mitarbeitende ein großes Problem.

Gehalt/Benefits

Deutlich unter Markt – insbesondere ab Manager-/Senior-Manager-Level. Beförderungen bringen oft nur minimale Gehaltssprünge (~10 %), selbst nach mehreren Jahren ohne Anpassung. Gleichzeitig steigen externe Kandidaten teilweise auf niedrigeren Grades mit höheren Gehältern ein.
Das Verhältnis von Verantwortung, Arbeitsbelastung und Vergütung passt schlicht nicht mehr. Wer den Markt kennt, weiß, dass man woanders deutlich besser verdient.

Kollegenzusammenhalt

Top. Ohne den starken Teamzusammenhalt würde vieles aktuell nicht funktionieren. Die Kollegen gleichen viele strukturelle Defizite durch Eigeninitiative und Unterstützung aus.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Es gibt engagierte Führungskräfte, aber insgesamt fehlt es auf höheren Ebenen an greifbarer Führung, Verbindlichkeit und Nähe zum operativen Geschäft. Entscheidungen wirken oft marktfern und wenig durchdacht.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind insgesamt okay, aber mit klaren Schwächen: hohe Arbeitsbelastung, viele Überstunden und ineffiziente interne Prozesse.
Besonders kritisch ist, dass immer mehr administrative Aufgaben auf Berater verlagert werden, während gleichzeitig an zentralen Funktionen gespart wird. Das wirkt sich negativ auf Fokus, Effizienz und Qualität aus.

+ Insbesondere bei Invent gibt es kein Betriebsrat (er fühlt sich nicht zuständig) dadurch kommt es auch zu komischen Arbeitsbedingungen und auch Arbeitssicherheit wird bei Invent nicht grade groß geschrieben

Kommunikation

Die Kommunikation des Managements ist häufig inhaltsleer und besteht aus Buzzwords statt klarer Aussagen. Wichtige Themen (z. B. Prozesse, Gehälter, Veränderungen) werden verspätet oder unklar kommuniziert. Insgesamt fehlt es an Transparenz und ehrlicher Einordnung der Situation.

Interessante Aufgaben

Früher deutlich besser. Heute häufig eher PMO, Abarbeitung oder interne Themen statt echter Strategie oder Innovation. Die Lernkurve nimmt spürbar ab, echte Weiterentwicklung findet kaum statt. Super hoher administrativer Aufwand


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.