Unfaire Behandlung, Ambition wird nicht wertgeschätzt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Homeoffice Regelungen
Viele Communities
Vielfalt der Kunden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparenz Karriereweg und Gehaltsanpassungsmechanismus
Kein Fördern und Fordern im Upper Management
Keine Wertschätzung
Verbesserungsvorschläge
- Gehaltsanpassungsstruktur abändern. PDLs sollten mehr Entscheidungsmacht haben
- Transparenz bei Beförderungen
- MEHR GEHALT, gemessen daran, dass in den letzten 2 Jahren nichts passiert ist
- Mehr Events zum connecten mit Kollegen, nicht Kollegen zum 1. mal auf der Weihnachtsfeier sehen
- Hunde ins Office mitnehmen dürfen
Arbeitsatmosphäre
Eher schlecht. In den Jahren, in denen ich da bin, gab es kein einziges Event außer der Weihnachtsfeier. Man lernt absolut keine Kollegen wirklich kennen, außer im Projekt. Man connected sich 0 und eine Coffee Break Kultur gibt es hier auch nicht (zumindest bei mir bei der PBS). Das Witzige ist, dass einem genau das dann zum Verhängnis wird, wenn man promotet werden möchte ("Es kennt dich niemand, niemand kann sich für dich einsetzen")
Image
Man kennt uns, das muss aber nichts gutes bedeuten. Es gibt hier einige ganz oben, die unser Image runterziehen...
Work-Life-Balance
Super. Überstunden können leicht ausgeglichen werden. Workload bleibt auch immer human, ist aber natürlich sehr Projekt abhängig.
Karriere/Weiterbildung
Wurde für eine Promotion absolut unfairerweise und ohne bisherige Transparenz geskippt. Die Beförderungen passieren komplett intransparent, kein wirklicher Karriereweg. Niemand ist daran interessiert mir zuzuhören, sogar der Betriebsrat schlägt vor, entweder auf Konfrontation zu gehen oder zu kündigen. Für Seniore Kollegen ist da oben kein Platz.
Gehalt/Benefits
Man kann beim Einstieg einiges verhandeln. Aber seit meinem Einstieg vor über 2 Jahren keine Anpassung. Reallohnverlust. Absichtliche schlechte Bewertung von Vorgesetzten, keine Anpassung erhalten. Und bei denjenigen, die eine gute Bewertung bekommen haben, waren es am Ende vielleicht 1%. Das ist einfach unterste Schublade. Anstelle zumindest die leeren offices mit Kantinenzuschuss zu füllen oder andere benefits zumindest rauszubringen, passiert genau nichts. Wer hier einsteigt sollte sich dessen bewusst sein, dass man vermutlich ziemlich lange auf dem selben Gehalt sitzen bleiben wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Hinsicht sehr stark. CO2 Emissionsziele, keine Verbrenner mehr als Dienstwagen, sogar Guidelines wann man Signatur in der Email verwenden sollte und wann nicht, um Daten zu sparen. Empfehlung für Dark Mode etc. Super.
Kollegenzusammenhalt
In den A und B und teilweise C Grades super. Alles drüber ist eigentlich reines Silo Denken. Projekte werden voneinander weggeschnappt, man wird in einigen Projekt-Meetings mit der "anderen Abteilung" aufmerksam gemacht, dass man diese und jene Info dort nicht kommunizieren solle, damit das die andere Abteilung nicht mitbekommt. #onecapgemini
Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgesetzten auf D und E Rang, super! Alles da drüber einfach nur ... Keiner da oben ist interessiert daran, dass man aufsteigt. Als ob man bewusst versucht, einen unten zu halten.
Arbeitsbedingungen
Rechner sind ziemlich schlecht, Macbook gibt es nur unter besonderen Anlässen. Dafür gibt es kostenloses Homeoffice Equipment, auch wenn es ziemlich billiges Zeug ist. Eine Docking Station gehörte bei meinem Einstieg nicht zum Equipment dazu... oh man.
Kommunikation
Es gibt extrem viel Kommunikation und wenn man auch noch in iwelchen Communities tätig ist, dann flattern da auch einige Newsletter rein. Aber nie ist etwas Wichtiges dabei. Als die Gehaltsanpassung sich monatelang verzögert hat, gab es keinerlei Kommunikation vom Management, nur vom Betriebsrat (der einen guten Job macht).
Interessante Aufgaben
Extrem vielfältig. Alle großen internationalen Namen da, auch im Public Bereich extrem stark. Vorausgesetzt, die Projekte sind da.

