27 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Faire angepasste gleiche Löhne in den Abteilungen
Ich hatte das Privileg, die Entwicklung der Castus GmbH über viele Jahre hinweg nicht nur zu beobachten, sondern aktiv mitzugestalten – und das durchgehend in der mechanischen Fertigung, meinem Kernbereich und meiner Leidenschaft als Handwerker.
Meine Anfangszeit verbrachte ich am Standort in Erolzheim. Dort waren wir in der Anfangsphase zu siebt im Team, mit sehr überschaubaren Strukturen und kurzen Wegen. In dieser Zeit zählten keine Titel und keine langen Abstimmungsrunden, sondern ausschließlich Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und sauberes, lösungsorientiertes Arbeiten. Jeder Handgriff musste sitzen, jeder Arbeitsschritt durchdacht sein. Diese Phase war intensiv, fordernd und zugleich äußerst prägend für meine weitere Laufbahn.
Ein Punkt, den ich besonders hervorheben möchte, ist die durchgängige Unterstützung im Bereich Weiterbildung. Eigeninitiative zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung wurde nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gefördert.
Was in der Anfangszeit in Erolzheim entstand, hat sich über all die Jahre gehalten: ein außergewöhnlicher Zusammenhalt unter den Kollegen. Man konnte sich jederzeit aufeinander verlassen. Es wurde gemeinsam angepackt, Probleme wurden gemeinsam gelöst, und Erfolge gemeinsam getragen. Trotz aller Professionalität und des hohen Qualitätsanspruchs kam der Humor nie zu kurz – es war immer ein lockeres, kollegiales und oft auch sehr lustiges Miteinander, das den Arbeitsalltag spürbar angenehmer gemacht hat.
Die Führung im Unternehmen war stets praxisnah, bodenständig und lösungsorientiert. Entscheidungen wurden mit Blick auf die Realität in der Fertigung getroffen. Mit dem Wachstum kamen klare Strukturen, ohne dass die Flexibilität oder der direkte Draht zur Werkstatt verloren gingen.
Ein weiterer Aspekt waren die Gehaltsverhandlungen. Diese verliefen jederzeit sehr professionell, fair und auf Augenhöhe. Leistung wurde gesehen, anerkannt und entsprechend wertgeschätzt. Die Gespräche waren sachlich, respektvoll und stets ausgewogen.
Mit dem Wachstum des Unternehmens verlagerte sich mein Einsatz zunehmend an den Hauptstandort nach Ochsenhausen. Hier durfte ich miterleben, wie aus anfänglich kleinen Strukturen eine professionell organisierte Fertigung mit modernen Maschinen, klaren Prozessen und wachsendem Team entstand. Besonders bemerkenswert war für mich, dass trotz dieser Entwicklung der handwerkliche Anspruch nie verloren ging. Qualität stand immer über Quantität, und praktische Lösungen waren stets wichtiger als theoretische Diskussionen.
Im Rahmen meiner Tätigkeit war ich zudem zeitweise am Standort in Oberwil in der Schweiz eingesetzt. Darüber hinaus war ich international auf Montageeinsätzen unterwegs. Diese Einsätze haben meinen fachlichen Horizont deutlich erweitert. Man lernt, unter unterschiedlichsten Bedingungen präzise zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und das Unternehmen nach außen würdig zu vertreten.
Ich blicke mit großem Respekt und auch mit Stolz auf meine Jahre bei der Castus GmbH zurück. Vom kleinen Team in Erolzheim bis hin zur strukturierten Fertigung in Ochsenhausen und internationalen Montageeinsätzen – diese Entwicklung aktiv mitzugestalten, war eine besondere Erfahrung.
Für Fachkräfte mit echtem handwerklichem Anspruch, Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, sich weiterzuentwickeln, ist die Castus GmbH ein Arbeitgeber, bei dem Qualität, Teamgeist, Weiterbildung, Fairness, Wertschätzung und ein gutes Miteinander nicht nur Worte, sondern gelebter Alltag sind.
Persönliche Anmerkung:
Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht hätte ausscheiden müssen, wäre ich heute noch mit Überzeugung Teil dieses Unternehmens. Das sagt für mich mehr aus als jede formale Bewertung.
Es herrscht eine sehr angenehme und respektvolle Arbeitsatmosphäre. Man kann mit den Kollegen, vor allem mit der Geschäftsführung, über viele Themen sprechen. Man fühlt sich wie zu Hause und nicht wie in einem kalten Konzern, in dem man nur an einem Tisch sitzt und ausschließlich nach Ergebnissen gefragt wird.
Man startet jeden Tag damit, dass die Geschäftsführung jedem Mitarbeiter die Hand gibt und fragt, wie es ihm geht. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, da man sich nicht wie ein Roboter, sondern wie ein Mensch fühlt. Ich hoffe, dass es so bleibt. So habe ich das Gefühl, als gehöre die Firma zu meiner Familie und ich würde für meine Familie arbeiten.
Man hat ein Zeitkonto. Es gibt eine Kernarbeitszeit von 9–15 Uhr (Montag bis Donnerstag) und freitags von 9–14 Uhr, was ich sehr gut finde. Ein Tag pro Woche ist Homeoffice möglich, außerdem gibt es oft Grillpartys nach der Arbeit.
Meiner Meinung nach könnten in bestimmten Projektphasen ruhig mehr Homeoffice-Tage angeboten werden. In anderen Phasen ist das natürlich nicht möglich, da die Produkte vor Ort gefertigt werden und entsprechend getestet, kontrolliert sowie Kunden betreut werden müssen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist relativ stark. Man unterstützt sich gegenseitig, hilft einander bei Herausforderungen und arbeitet als echtes Team zusammen. Natürlich gibt es überall Mitarbeiter mit dem „Das ist nicht meine Aufgabe, das mache ich nicht“-Mindset, aber das liegt an den Menschen selbst und nicht an der Firmaphilosophie.
Sehr angenehm. Sie sind sympathisch, hilfsbereit und ehrlich.
Wie erwähnt ist die Geschäftsführung den Mitarbeitern gegenüber respektvoll und meiner Meinung nach auch fair. Die Geschäftsführung hört zu und geht auf Anliegen ein. Sie unterstützt die Mitarbeiter und motiviert sie.
Es werden häufig Betriebsversammlungen durchgeführt, in denen transparent über verschiedene Themen gesprochen wird. Ich finde die neuen „Frag mich alles“-Meetings mit der GF, die einmal pro Monat stattfinden, sehr gut, da sie Vertrauen zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern aufbauen.
Die Kommunikaton zeichnet sich durch Offenheit und Transparenz aus. Informationen werden klar und zeitnah weitergegeben, sodass jeder stets auf dem aktuellen Stand ist. Zudem wird großer Wert darauf gelegt, dass alle Mitarbeiter ihre Meinungen und Ideen einbringen können. Dadurch entsteht ein vertrauensvolles Umfeld, in dem man sich ernst genommen und gehört fühlt.
Castus bietet kundenspezifische Lösungen an, wodurch immer wieder neue Herausforderungen entstehen. Das macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Natürlich ist das nicht für jeden etwas, aber meiner Meinung nach sorgt genau das für Spaß und ermöglicht es, wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Außerdem verfolgt Castus eine große Vision, die mich motiviert, weiterzumachen und ein Teil dieses Erfolgs zu sein.
Ist insgesamt in Ordnung, aber nicht besonders hervorzuheben. Da sie meist durch zu viel Arbeit und zu viel Last auf bestimmte Personen, die den Laden aufrechterhalten etwas getrübt ist.
Die Zusammenarbeit funktioniert, bleibt aber eher oberflächlich.
Es fällt auf, dass zu bestimmten Zeiten ungewöhnlich viele sehr positive Bewertungen erscheinen, während kritischere Rückmeldungen plötzlich nicht mehr sichtbar sind.
Das wird vermutlich durch das Personal selbst eingestellt oder sogar durch Mitarbeiter, die aktuell noch da sind, einstellen lassen (Provision?)
Ist insgesamt akzeptabel, jedoch mit deutlichem Verbesserungspotenzial.
Die Möglichkeiten für Karriereentwicklung und Weiterbildungen sind aktuell begrenzt. Zwar gibt es einzelne Angebote, diese sind jedoch nicht konsequent oder für alle Mitarbeitende gleichermaßen zugänglich.
Diese entsprechen dem unteren Standard. Es gibt keine größeren Auffälligkeiten nach oben, allerdings auch wenig zusätzliche Anreize oder besondere Benefits.
Ein paar wenige Mitarbeiter werden über Ihre Standards bezahlt.
Kein Wunder, dass viele Mitarbeiter, in größere Firmen wechseln.
Es gibt vereinzelt Ansätze, diese werden jedoch nicht konsequent umgesetzt oder sind klar erkennbar.
Ist nur in bestimmten Bereichen spürbar und insgesamt eher uneinheitlich. Während einzelne Teams gut zusammenarbeiten, fehlt es bereichsübergreifend oft an einem gemeinsamen Wir-Gefühl. Zudem identifizieren sich viele Mitarbeitende nicht mehr stark mit dem Unternehmen, sodass ein gelebter Teamgeist und eine gemeinsame Unternehmenskultur nur eingeschränkt vorhanden sind.
Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden nicht immer angemessen einbezogen oder genutzt. Dadurch entsteht mitunter der Eindruck, dass sie weniger berücksichtigt werden, als andere.
Ist ausbaufähig. Der Umgang wirkt teilweise uneinheitlich, insbesondere bei der Ansprache - während einige Mitarbeitende geduzt werden, gilt für andere weiterhin das "Sie". Neue Mitarbeiter (siehe Personal) werden direkt geduzt, was dies zusätzlich bestärkt.
Die neue Führung sollte sich stärker auf die wesentliche Themen und Prioritäten konzentrieren.
Höhenverstellbare Tische, sowie Obst und Wasser ist vorhanden.
Findet überwiegend nur innerhalb bestimmter Personenkreise statt und wird selten transparent und an die Personen, die es betrifft, weitergegeben.
Unterschiede in Behandlung, Kommunikation und Umgang sind spürbar.
Viele werden ständig bevorzugt, wobei einige auf der Strecke bleiben.
Eine stärke Ausrichtung auf verantwortungsvolle Tätigkeiten könnte die Arbeitszufriedenheit deutlich erhöhen.
- Anzahl an Toiletten ;-)
- Compliance für Produkte wäre super
- Personal langfristig an sich binden
- Fachkräfte wären nötig, um auch komplexe Produkte fertig zu entwickeln
Nach kurzer Zeit fällt der Vorhang & man erkennt das alle nur das Nötigste machen. Es herrscht eine ziemliche Null-Bock-Mentalität. Jeder zählt die Stunden bis zum Feierabend!
Nach außen hin gut.
Ist ok. Aber nicht sonderlich modern, da es kaum Gleitzeit gibt. Auch Homeoffice ist nicht "gewünscht."
wären dringend nötig,
Man muss verhandeln. Gerne auch mit Kündigung drohen, das hilft.
Gibt kein Konzept.
Ist gut, muss man herausstellen, wobei auch einige ein falsches Spiel spielen und vertrauliches dem Vorgesetzen erzählen.
Werden gehaltstechnisch sehr benachteiligt.
Man kann nicht 0 Sterne geben. Die handelnden Personen sind alle samt eine Katastrophe & eine absolute Fehlbesetzung.
Modern, man fühlt sich aber sehr beobachtet.
Einfach erklärt: Schlecht bis seht schlecht
Hatte ich bisher immer Glück
Naja man macht was man machen muss.
Statt den Fokus vor allem auf die Optimierung des äußeren Erscheinungsbilds auf Bewertungsplattformen zu legen, wäre es aus meiner Sicht hilfreicher, Rückmeldungen der Mitarbeitenden aktiv aufzugreifen und daraus Verbesserungen abzuleiten. Dies würde die Glaubwürdigkeit stärken und gleichzeitig das Gefühl vermitteln, dass Feedback ernst genommen und Wertschätzung gelebt wird.
Die Kolleginnen und Kollegen zeigen sich äußerst hilfsbereit und fachlich versiert. Allerdings wird die Arbeitsatmosphäre durch das Verhalten der Führungskräfte spürbar beeinträchtig. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass innerhalb der Belegschaft keine einheitlichen Maßstäbe gelten. Einige Mitarbeitende scheinen über größeren Einfluss oder mehr Entscheidungsfreiheit zu verfügen, was sich merklich auf die Zusammenarbeit und auf interne Abläufe auswirkt. Zudem wird in bestimmten Abteilungen eine Führungsweise praktiziert, die Mitarbeitende
eher dazu anhält, andere Bereiche nicht zu unterstützen, sondern ihnen zusätzliche Aufgaben aufzubürden – ganz im Sinne einer Haltung, möglichst wenig Eigeninitiative zu zeigen
Für das äußere Erscheinungsbild scheint das Unternehmen inzwischen leider zu fragwürdigen Maßnahmen zu greifen. Es entsteht der Eindruck, dass die öffentliche Darstellung nicht immer vollständig mit den tatsächlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden übereinstimmt. So fällt beispielsweise auf, dass zu bestimmten Zeiten ungewöhnlich viele sehr positive Bewertungen erscheinen, während kritischere Rückmeldungen plötzlich nicht mehr sichtbar sind. Dies kann den Eindruck einer unausgewogenen Darstellung vermitteln.
Gleitzeit ist möglich und ein Gleitzeitkonto für Mehrarbeit wurde eingeführt, das ist positiv. Darüber hinaus herrscht jedoch wenig Flexibilität. Home-Office wird nur halbherzig geduldet und erfordert meist eine Begründung.
Leider herrscht auch hier keine Gleichberechtigung, dann nur bestimmte Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit für Weiterbildungen und einen Karriereaufstieg, während für andere nichts mehr vom Budget übrig bleibt.
Die Vergütung ist grundsätzlich angemessen, bewegt sich nach persönlicher Einschätzung jedoch eher im unteren bis mittleren Bereich des Branchendurchschnitts. Zusätzliche Benefits sind vorhanden, können die bestehenden strukturellen Herausforderungen im Arbeitsalltag jedoch nur begrenzt ausgleichen.
Im Team zeigt sich nach wie vor ein ausgeprägtes Wir‑Gefühl. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass das ursprünglich gemeinsame Wertefundament bei einigen Kollegen im Zuge des Unternehmenswachstums etwas an Bedeutung verloren hat
Die Wertschätzung für langjährige Mitarbeitende könnte deutlich stärker zum Ausdruck kommen. Zwar erhalten sie ab dem fünften Jubiläum ein Geschenk, doch regelmäßige Gehaltsanpassungen oder Lohnerhöhungen bleiben weitgehend aus, sodass ihre Erfahrung und Loyalität nicht ausreichend honoriert werden.
Themenbezogene Schwierigkeiten mit Mitarbeitenden werden häufig ausschließlich innerhalb der Geschäftsleitung erörtert, anstatt offen und direkt mit den betroffenen Personen besprochen zu werden. Zudem ist zu beobachten, dass die Geschäftsleitung in manchen Situationen uneinheitlich agiert, wodurch häufig keine klare Richtung erkennbar ist.
Während die technische Ausstattung modern ist und die Büros über höhenverstellbare Tische verfügen, wird die fehlende Klimatisierung im Sommer zunehmend als Belastung empfunden. Besonders an heißen Tagen leiden viele Mitarbeitende unter der starken Wärme in den Büroräumen. Es ist schwer nachvollziehbar, warum selbst im Neubau keine Klimatisierung vorgesehen wurde – zumal die Büros erneut im ersten Obergeschoss unter dem Dach liegen und nur über wenige Fenster verfügen. In der Produktion hingegen werden die grundlegenden Sicherheits‑ und Gesundheitsschutzstandards eingehalten.
Erfolgt größtenteils mündlich an einen Teil der Belegschaft und dann per "Flurfunk"
Ist leider nicht vorhanden. Einige Mitarbeitende erhalten offensichtlich Vorteile. Hinzu kommt, dass offiziell eine Siez‑Kultur gegenüber der Geschäftsleitung gilt, diese jedoch von bestimmten Personen nach Einstellung durch ein direktes Du umgangen wird. Da genau diese Mitarbeitenden auch im Personalbereich tätig sind, führt das zu Misstrauen und erschwert den Aufbau von Vertrauen.
Dies hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab. Leider zeigt sich zunehmend, dass das Potenzial und die Fachkenntnisse der Mitarbeitenden
nicht voll ausgeschöpft werden. Stattdessen werden sie in einigen Bereichen eher klein gehalten und überwiegend als reine Sachbearbeiter eingesetzt.
Auffällig ist, dass in bestimmten Zeiträumen gehäuft sehr positive Bewertungen erscheinen, die sich deutlich von den kritischen Rückmeldungen unterscheiden. Gleichzeitig sind kritische Bewertungen zeitweise nicht mehr sichtbar.
Dies hinterlässt insgesamt einen widersprüchlichen Eindruck und erschwert eine realistische Einordnung der tatsächlichen Situation. Aus Sicht vieler Mitarbeitender trägt dies nicht zu Vertrauen oder Glaubwürdigkeit bei.
Auch im Führungsverhalten zeigt sich weiterhin das bereits beschriebene Bild. Nachhaltige Veränderungen sind im Arbeitsalltag bislang nur eingeschränkt erkennbar.
Seit der ursprünglichen Bewertung sind weitere kritische Rückmeldungen hinzugekommen, die viele der angesprochenen Punkte bestätigen. Aus Sicht vieler Mitarbeitender entsteht dadurch der Eindruck, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um wiederkehrende und strukturelle Themen handelt.
Auch die Antworten des Unternehmens auf kritische Bewertungen folgen weiterhin einem ähnlichen Muster: Themen werden aufgenommen und Verbesserungen in Aussicht gestellt. Im Arbeitsalltag entsteht jedoch weiterhin der Eindruck, dass sich an zentralen Punkten wie Kommunikation, Entscheidungswegen und Dokumentation nur begrenzt nachhaltig etwas verändert.
Vor diesem Hintergrund wird aktuell kein persönlicher Austausch angestrebt. Aus Sicht vieler Mitarbeitender steht weniger der Dialog im Vordergrund, sondern vielmehr die nachhaltige Umsetzung bereits bekannter Handlungsfelder.
Was ich an unserem Unternehmen wirklich gut finde, ist vor allem die Dynamik und der Mut, Dinge einfach auszuprobieren. Man merkt, dass neue Ideen wirklich gehört werden und dass man hier Verantwortung übernehmen kann, ohne dass einem alles vorgeschrieben wird. Das Team ist einfach klasse – man hilft sich gegenseitig, man lacht zusammen und es macht richtig Spaß, gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Außerdem ist es cool, dass wir international anerkannt sind und dabei trotzdem locker und ein bisschen frech auftreten. Man spürt, dass wir erfolgreich sind, aber ohne den Konzern-Charakter – das macht vieles entspannter und irgendwie persönlicher. Und für jemanden, der mitdenken und mitgestalten will, gibt es wirklich viele Möglichkeiten, sich einzubringen.
Teilweise ist es etwas chaotisch und unübersichtlich – gerade wenn viele Dinge gleichzeitig passieren oder neue Teams aufgebaut werden müssen, kann es schon mal stressig werden. Auch die Kommunikation könnte manchmal klarer sein, besonders wenn es um größere Veränderungen geht. Manchmal weiß man nicht genau, warum etwas entschieden wurde, und das kann frustrierend sein. Außerdem gibt es Bereiche, die noch nicht richtig strukturiert sind, Abläufe ändern sich oft kurzfristig und man muss flexibel sein, um mitzuhalten. Für neue Mitarbeitende kann das am Anfang etwas überwältigend sein. Ich finde aber, dass man daran arbeitet und dass sich vieles Schritt für Schritt verbessert.
Die Atmosphäre ist überwiegend sehr gut. Es wird viel gearbeitet, der Anspruch ist hoch, aber der Umgang miteinander bleibt menschlich. Man kann offen Dinge ansprechen, auch wenn nicht immer sofort eine perfekte Lösung da ist. In stressigen Phasen wird es natürlich hektischer, aber das Team fängt viel ab.
Der Zusammenhalt im Team ist eine der größten Stärken. Die Leute helfen sich gegenseitig, Wissen wird geteilt und man hat nicht das Gefühl, gegeneinander zu arbeiten. Neue Mitarbeitende werden in der Regel gut aufgenommen. Ohne diesen Teamgeist wäre das schnelle Wachstum so nicht möglich gewesen.
In den letzten Jahren gab es einige Veränderungen, die nicht immer leicht waren. Der Kurs ist dabei aber klar: Weiter am Ziel arbeiten, Teams stärken und das Unternehmen zukunftsfähig aufstellen. Nicht jede Entscheidung ist bequem, aber insgesamt nachvollziehbar.
Die Stimmung hier ist echt super! Klar, es gibt auch mal stressige Tage, aber ich komme trotzdem immer gerne zur Arbeit und fühle mich im Team total wohl.
Arbeitszeiten sind flexibeler als noch vor ein paar Jahren und man kann sich gut organisieren. In stressigen Phasen wird’s mehr, aber das ist eher die Ausnahme.
Der Zusammenhalt ist top. Wenn’s brennt, hilft man sich gegenseitig und lässt keinen hängen.
Die Chefs sind ansprechbar und fair. Nicht jede Entscheidung ist immer sofort nachvollziehbar, aber man kann alles offen ansprechen.
Meistens offen und direkt. Manchmal gehen Infos etwas spät rum, aber im Großen und Ganzen weiß man, woran man ist.
Abwechslungsreiche Aufgaben, es wird nicht langweilig. Klar gibt’s auch mal Routine, aber das gehört halt dazu.
- Tätigkeit in einer grundsätzlich stabilen Branche, vermittelt ein gewisses Maß an Sicherheit.
- Produkte und Ideen besitzen Potenzial.
- Moderne und funktionale Büroräume sowie Arbeitsplätze.
- Kollegiales, pragmatisches Miteinander im Team.
- Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig im Arbeitsalltag.
- Verantwortung wird erwartet, echte Handlungsspielräume fehlen jedoch.
- Vereinbarungen wirken wenig verlässlich.
- Unklare Prozessketten und mangelnde Kommunikation führen zu Frust / Unsicherheiten.
- Projektabläufe wirken oft chaotisch und schlecht abgestimmt.
- Entscheidungen werden häufig spontan oder rückwirkend geändert.
- Mündliche Absprachen werden selten klar dokumentiert.
Das Unternehmen könnte seine Abläufe klarer strukturieren und die Abstimmung zwischen Abteilungen verbessern, damit Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden und Mitarbeitende echte Handlungsspielräume erhalten. Wichtige Informationen sollten konsequent dokumentiert und allen relevanten Bereichen zugänglich gemacht werden, während kritisches Feedback dauerhaft sichtbar bleiben sollte, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu stärken. Die Dokumentation von Prozessen könnte einheitlicher und verbindlicher gestaltet werden, um Unsicherheiten zu reduzieren und wertvolles Fachwissen langfristig zu sichern.
Darüber hinaus wäre es sinnvoll, Arbeitsplätze insbesondere im Sommer komfortabler zu gestalten und interne Schulungen stärker zu unterstützen, um Mitarbeitende langfristig zu binden. Maßnahmen für Umwelt- und Sozialbewusstsein könnten im Alltag spürbarer umgesetzt werden, und Gehalt sowie Benefits sollten regelmäßig überprüft werden, um strukturelle Defizite im Arbeitsalltag zumindest teilweise auszugleichen. Mitarbeiterevents könnten zusätzlich gezielter eingesetzt werden, um die Unternehmenskultur nachhaltig zu fördern.
Die Arbeitsatmosphäre wirkt bereits nach kurzer Zeit spürbar angespannt. Auffällig ist, dass teilweise früh Kritik an neuen Mitarbeitenden geäußert wird, was sich im weiteren Verlauf in Teilen bestätigt.
Neue Mitarbeitende werden häufig zunächst mit hohen Erwartungen aufgenommen und stark unterstützt. Mit der Zeit lässt diese Unterstützung jedoch merklich nach, insbesondere bei zuvor geförderten Projekten und Themen.
Zudem entsteht der Eindruck einer ungleichen Behandlung innerhalb der Belegschaft. Einzelne Mitarbeitende verfügen offenbar über mehr Einfluss oder Handlungsspielraum, was sich auf Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse auswirkt.
Die Arbeitsweise ist insgesamt durch Micromanagement geprägt. Aufgaben und Vorgehensweisen werden eng gesteuert und detailliert nachverfolgt, wodurch der Handlungsspielraum im Arbeitsalltag eingeschränkt ist. Eigenständige Ansätze werden zwar initial begrüßt, im weiteren Verlauf jedoch häufig nicht weiterverfolgt, teils auch unter Verweis auf wirtschaftliche Aspekte.
Neue Vorgehensweisen führen vereinzelt zu Verbesserungen, werden jedoch nicht nachhaltig etabliert, sodass wiederholt auf bestehende Muster zurückgegriffen wird.
Nach außen versucht das Unternehmen, negative Aspekte weitgehend zu kaschieren, während im Arbeitsalltag Defizite schnell sichtbar werden. Besonders auffällig ist, dass kritisches Feedback häufig heruntergespielt oder zeitweise nicht sichtbar ist, während positive Bewertungen in kurzer Folge erscheinen. Mitarbeitende nehmen dies so wahr, dass Feedback nicht dauerhaft repräsentiert wird, was die Glaubwürdigkeit beeinträchtigt.
Mitarbeiterevents finden regelmäßig statt, ihre Wirkung auf das Arbeitsklima lässt sich jedoch nur schwer beurteilen, da die Wahrnehmung stark von den individuellen Persönlichkeiten abhängt.
Die Gestaltung der Arbeitszeiten ist insgesamt wenig flexibel ausgelegt. Die festgelegten Präsenzzeiten sind verbindlich und lassen nur in Ausnahmefällen Abweichungen zu, die andernfalls über Urlaub ausgeglichen werden müssen.
Positiv hervorzuheben ist die mittlerweile eingeführte Möglichkeit, Mehrarbeit zu erfassen. Ungeachtet dessen entsteht im Gesamtbild der Eindruck, dass vorhandene Spielräume zwar formal bestehen, im praktischen Arbeitsalltag jedoch nur eingeschränkt genutzt werden können.
Die Produktivität wird häufig über Budgets abgebildet, wodurch der Eindruck entsteht, sie ließe sich direkt durch den Einsatz finanzieller Mittel steigern. Mitarbeitende, die interne Schulungen vorangetrieben haben, konnten offenbar nicht langfristig im Unternehmen gehalten werden.
Das Gehalt ist fair, bewegt sich der persönlichen Wahrnehmung nach aber meist im unteren bis mittleren Branchendurchschnitt. Zwar gibt es zusätzliche Benefits, diese gleichen jedoch die alltäglichen strukturellen Herausforderungen nur begrenzt aus.
Nach außen betont das Unternehmen sein Engagement für Umwelt- und Sozialthemen, im Arbeitsalltag ist dies jedoch kaum wahrnehmbar.
Zwar wird auf Elektromobilität gesetzt und eine Solaranlage betrieben, doch diese Maßnahmen erscheinen eher aus wirtschaftlicher Perspektive als aus konsequentem Nachhaltigkeitsgedanken.
Der Zusammenhalt variiert deutlich zwischen den einzelnen Teams. Zwischen einigen Abteilungen entsteht der Eindruck von gewachsenen Abgrenzungen, was den abteilungsübergreifenden Austausch und die Zusammenarbeit spürbar erschwert.
Zudem wirkt der Umgang mit einzelnen Bereichen uneinheitlich. Bestimmte Abteilungen werden im Vergleich weniger eingebunden oder berücksichtigt, wodurch stellenweise das Gefühl entsteht, nicht in gleichem Maße als integraler Bestandteil der Wertschöpfung wahrgenommen zu werden.
Erfahrende Kollegen genießen im Team grundsätzlich Anerkennung. Dennoch führt Mitarbeiterwechsel in Kombination mit unzureichender Dokumentation dazu, dass wertvolles Know-how verloren geht, was auf Dauer Herausforderungen mit sich bringen kann.
Ein Großteil der Führungskräfte tritt engagiert auf und zeigt grundsätzlich den Anspruch, die eigene Rolle verantwortungsvoll auszufüllen. Gleichzeitig entsteht jedoch der Eindruck, dass vorhandene Handlungsspielräume begrenzt sind und Entscheidungen nicht immer eigenständig getroffen werden können.
Dies spiegelt sich in einem teilweise wechselhaften Führungsstil, wiederholten Richtungsanpassungen sowie einer stärker ausgeprägten Detailsteuerung im Arbeitsalltag wider. Eine konsistente und nachhaltige Führung wird dadurch erschwert.
Im Sommer empfinden Mitarbeitende die Hitze im Büro teilweise als sehr belastend, da aktuell keine Klimatisierung vorgesehen ist. Die technische Ausstattung ist modern, Büros sind mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet, und in der Produktion werden die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen eingehalten.
Viele Mitarbeitende empfinden die bestehende Dokumentation als lückenhaft und unübersichtlich, insbesondere im Vergleich zu den üblichen Standards der Pharmabranche. Prozesse sind teilweise inkonsistent beschrieben, Zuständigkeiten und Freigaben bleiben häufig unklar. Diese unklare Struktur hat dazu geführt, dass Kolleg:innen mit pharmazeutischem Fachwissen nicht ausreichend eingebunden wurden, wodurch einige das Unternehmen verlassen haben. Eine verbindliche, klar strukturierte Dokumentationspraxis würde die Zusammenarbeit deutlich verbessern, Fehler reduzieren und unnötige Abstimmungen vermeiden.
Ein großer Teil der Kommunikation erfolgt auf mündlicher Basis. Vereinbarungen oder Freigaben aus dem Arbeitsalltag werden oftmals nicht dokumentiert. In der Folge kommt es wiederholt zu Unklarheiten, abweichenden Erwartungshaltungen und nachträglichen Abstimmungen darüber, was konkret vereinbart wurde.
Durch die fehlende schriftliche Nachvollziehbarkeit entsteht zudem der Eindruck, dass Verantwortlichkeiten im Nachgang nicht immer eindeutig geklärt sind und sich situativ verschieben können.
Auch abteilungsübergreifend fehlt es stellenweise an klarer und verbindlicher Kommunikation, was die Zusammenarbeit und Abstimmung zusätzlich erschwert.
Das Unternehmen hebt Vielfalt nach außen hervor, im Alltag spiegelt sich dies jedoch nur eingeschränkt wider. Konkrete Initiativen oder eine spürbare Unterstützung jenseits offizieller Statements sind kaum erkennbar.
Die Tätigkeiten bieten fachlich anspruchsvolle Inhalte und grundsätzlich Entwicklungsmöglichkeiten. Allerdings wird dieses Potenzial durch häufige Änderungen der Prioritäten, spontane Entscheidungen und unklare Zielsetzungen begrenzt. Infolgedessen können Projekte oft nicht in der gewünschten Tiefe bearbeitet oder vollständig abgeschlossen werden.
So verdient kununu Geld.