Typische AG, Altmodisch, es gibt vieles zu verbessern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vertrauensarbeitszeit, einige Sozialleitungen wie die zusätzliche Krankenversicherung, Job - Bike, Zuschuss öffentliche Verkehrsmittel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Art und Weiße, wie sie Menschen entlassen und umgehen, chaotischen Struktur der Firma. Keine wirkliche Zukunftsvision der Firma. Erst werden Firmen immer dazugekauft um zu wachsen, da es anders nicht möglich ist. Sobald es ein Jahr schlechte Zahlen gibt, werden Mitarbeiter bei Cenit entlassen. Keine Anerkennug des teilweise über 20 (30) jährigen einsatzes für die Firma.
Verbesserungsvorschläge
Überstundenregelung einführen. Teamleiter austauschen bzw. anders schulen denn bisher hat es nichts gebracht. Es ändert sich nichts, auch nicht in den letzten zwei Jahren.
Arbeitsatmosphäre
Ist okay, aber viele Mitarbeiter haben zuviele Aufgaben und es gibt kaum einen Vertreter. Wenn jemand in einem anderen Bereich aushelfen könnte, da noch Zeit frei, wird es nicht gemacht. Das ist nicht sehr flexibel in der Arbeitsaufteilung.
Image
Nach außen Modern, aber im Inneren haben die Mitarbeiter längt resigniert.
Work-Life-Balance
Das einzig positive ist die Vertrauensarbeitszeit. Damit kann man seine Arbeitszeit je nach Arbeit etwas einteilen, falls man mal zum Termine beim Arzt etc. muss. Allerdings gibt es einen 8 Stunden Tag, 40 Wochenstunden. Überstunden werden nicht vergütet bzw. ausgeglichen. Heißt wenn man mal zwei drei Wochen mehr arbeitet, kann ja nicht einfach in der darauf folgenden Woche einfach weniger arbeiten. Hier muss man selbst auf seine Arbeitszeit achten und es mindert die Motivation von Mehrarbeit. Warum soll man mehr als 40 Stunden arbeiten, wenn es eh nicht gedankt wird. Ist auch unflexibel. Klar kann das nicht in jedem Projekt bei Kunde umgesetzt werden, aber general sollte man über soetwas nachdenken. Zumal es im Sonderfall möglich ist, aber immer nur in Absprache mit der GF scheinbar.
Karriere/Weiterbildung
In mehr als 10 Jahren in der Firma gabe es nur drei Schulungen. Eine zur Begrüßung in der Firma und eine weiter die nichts mit der Tätigkeit zu tun hatte und eine formelle um eine Zertifikat zu bekommen.
Zur Karriere nun es gibt in diese Firma keine. Auf die Frage an meinen Vorgesetzten was ich hier noch erreichen kann, kam keine Antwort, außer es kann ja nicht jeder Teamleiter werden etc. Sofern man nicht am Anfang seine Cenit Zugehörigkeit Möglichkeiten hat, ist es nach ein paar Jahren aussichtslos. Auch auf die Frage ich würde ggf. gerne etwas anderes machen wollen, kommt nur zurück schau im Intranet. Eigentlicht sollte der Vorgesetzte wissen was seine Mitarbeiter können und sich um den Mitarbeiter kümmern.
Es hängt definitiv immer von den Vorgesetzten ab.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bei Bestellungen innerhalb der Firma kommt es einem so vor, dass alles einzel verschickt wird. Hier besteht Kosten- und Verpackungseinsparpotential.
Entsprechend alte Geräte viel Energieverschwendung etc.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind super. Es wird sich gegenseitig unterstützt wo es nur geht. Auch das Soziale unter den Kollegen ist es super.
Umgang mit älteren Kollegen
Da aktuell die Wirtschaft bekanntlich auf der Stelle tritt und entsprechen die Cenit keine guten Zahlen liefert, wurden die älteren bei uns entfernt. Heißt Aufhebungsvertrag und Auffanggesellschaft die bekanntlich der Steuerzahler zahlt. Typisches AG verhalten. So verschwindet KnowHow und Erfahrung.
Vorgesetztenverhalten
An für sich okay. Wenn man aber in einem Team mit Kollegen zusammen arbeitet, die unterschiedliche Vorgesetzte haben, gibt es unterschiedliche Aussagen und Ansichten. Eine klare einheitliche Grundhaltung was Home Office - Anwesenheit, Krank arbeiten oder nicht, etc. angeht sollte schon vorhanden sein. Leider bei uns überhaupt nicht. So sind einige Kollegen sehr selten im Office und andere regelmässig. Falls man mal aus gesundheitlichen Gründen lieber von Zuhause arbeitet, bekommt man den Spruch zu hören, bis du eigenlich auch mal wieder im Office? Sonst ist man immer Regelmässig da. Das passt alles hinten und vorne nicht zusammen.
Arbeitsbedingungen
Räumlichkeit okay, aber sehr schlechte Verkehrsanbindung.
Die Arbeitsmittel sind veraltet. Uralte Bildschirme mit uneinheitlichen Anschlüssen, dadurch kein Flexibler Arbeitsplatz etc. Keine höhenverstellbaren Tische und zu große alte Tische die noch für Röhrenmonitore konzipiert waren. Lampen gibt es nur Deckenlampen und Stehlampen (unangenehmes Licht), die sich selber ein bzw. aus schalten, wie sie wollen.
Kommunikation
Es gibt Quartals-Meetings wo über den Stand der Firma berichtet wird. Mit dem Vorgesetzten wird stundenlang geredet, aber nichts wirklich gesagt.
Interessante Aufgaben
Arbeitsauslastung ist von Mitarbeiter zu Mitarbeiter sehr unterschiedlich. Die Aufgaben sind nur am Anfang interessant und nach einige Jahr merkt man, das es immer die gleichen Tätigkeiten sind.

