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CENIT AGCENIT AGCENIT AG
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Bewertungsdurchschnitte

  • 204 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (79)
    38.725490196078%
    Gut (34)
    16.666666666667%
    Befriedigend (60)
    29.411764705882%
    Genügend (31)
    15.196078431373%
    3,27
  • 26 Bewerber sagen

    Sehr gut (17)
    65.384615384615%
    Gut (2)
    7.6923076923077%
    Befriedigend (2)
    7.6923076923077%
    Genügend (5)
    19.230769230769%
    3,86
  • 22 Azubis sagen

    Sehr gut (15)
    68.181818181818%
    Gut (5)
    22.727272727273%
    Befriedigend (2)
    9.0909090909091%
    Genügend (0)
    0%
    4,10

Arbeitgeber stellen sich vor

CENIT AG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,27 Mitarbeiter
3,86 Bewerber
4,10 Azubis
  • 10.Nov. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Es gibt sicherlich Positionen mit idealer Arbeitsatmosphäre. Meine Bewertung bezieht sich auf ein Geschäftsfeld, in welchem trotz der aktuellen Wirtschaftslage der Leistungsdruck enorm erhöht wird.
Je nach Produkt werden Deckungsbeiträge von bis zu 200 % im Vergleich zu den Vorjahren als neue Zielvorgaben definiert. Einwendungen bei den Zielgesprächen über diese utopischen Ziele führen ins Leere: Ziele werden nicht gemeinsam besprochen, sondern vom Management vorgegeben.
Der Druck wird bereits im ersten Quartal massiv erhöht, wenn sich herausstellt, dass die unrealistischen Zahlen tatsächlich nicht erreichbar sind. Wöchentliche Reports, in denen der Mitarbeiter darstellen soll, wie er seine Mondziele denn erreichen wird.
Aktuell verschlechtern neue Sparmaßnahmen das Arbeitsklima. Reisekosteneinschränkungen einerseits, andererseits werden die Mitarbeiter aufgrund nicht nachvollziehbarer Gebietszuordnungen bundesweit von einem Termin zum anderen gejagt. Sieben hundert Kilometer für einen Besuchstermin von einer Stunde sind keine Seltenheit, obwohl die nächstgelegene Geschäftsstelle mit Vertriebskollegen aus dem gleichen Fachbereich nur wenige Kilometer vom Kunden entfernt ist.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt sicher gute Führungskräfte in der Firma. Wer aber an den unfähigsten aller Vertriebsleiter berichten muss, ist nicht zu beneiden.
Eine Führungskraft, die unfähig ist in der Entwicklung seines Teams und über keinerlei Vertriebsstrategien verfügt. Das einzige was ihn „auszeichnet“, ist permanent den Druck von oben nach unten eins zu eins durchzureichen. Um sich selbst der Geschäftsleitung gegenüber zu profilieren, verteilt er immer mehr Aufgaben an sein Team – ob zielführend oder nicht, Hauptsache die Masse stimmt.
Dieser VL hat die höchste Mitarbeiterfluktuation in der Company. Die durchschnittliche Verweildauer jüngerer Kollegen der letzten Jahre lag bei ca. 2-3 Jahren.
Dass ihm die Führungsfunktion nicht schon längst entzogen wurde, versteht niemand. Ein Kollege meinte, er muss mit jemandem aus dem Top- Management gemeinsam „eine Leiche im Keller“ haben.
Allerdings ist dieser Vorgesetzter ein Meister im Bossing von Mitarbeitern. Vielleicht ist das eine besondere Aufgabe, die ihm „von oben“ zugeordnet wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. In Zeiten von Sparmaßnahmen unliebsame und/oder teurere Mitarbeiter ohne Kündigungsprozesse und Abfindungen loszuwerden.

Kollegenzusammenhalt

Super Kollegen auch über die Geschäftsfelder übergreifend.
Gemeinsame Interessen und Aktivitäten im Sinne der Firma werden allerdings durch bewusst erzeugtes Konkurrenzverhalten über die Geschäftsfelder hinweg verhindert.

Interessante Aufgaben

Kunden-, Projekt- und Auftragsabhängig. Durch immer wieder die gleichen, nicht zielführenden Aktionen zu den Quartalsenden mutiert die eigentlich interessante Vertriebstätigkeit inzwischen zum eintönigen Lizenz-Verticker-Job.

Kommunikation

Vertriebsmeetings dienen kaum noch der Kommunikation, sondern werden zusätzlich zum Druck-Aufbau verwendet. Mit Aussagen wie „ … und wenn die Zahlen nicht stimmen, müssen Mitarbeiter im Service entlassen werden“ wird versucht, auch noch psychologischen Druck auszuüben. Indirekt: Ihr seid schuld, wenn eure Kollegen arbeitslos werden.

Wichtige Informationen werden nur noch in einem internen Portal hinterlegt. Aus einer Bring-Schuld wird eine Hol-Schuld. Der Mitarbeiter muss selbst regelmäßig recherchieren, ob es für ihn wichtige Informationen gibt. Bedingt durch das Tagesgeschäft bleibt dafür kaum noch Zeit. Also eine weitere Tätigkeit für die Feierabendzeit oder für das Wochenende.

Gleichberechtigung

Das Board besteht zu 100 % aus Männern. Auch die mittlere Führungsebene wird von männlichen Kollegen dominiert. Auf den unteren Ebenen wohl ausgeglichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise katastrophal. Keine Wertschätzung.
Jungen Kollegen/Kolleginnen wird der Hintern gepudert – die Alten müssen rennen und die Kohlen aus dem Feuer holen.
Es gibt Beispiele von jungen Kollegen, die für eine Zertifizierung beim Softwarehersteller zu entsprechenden Workshops geschickt wurden und für die Prüfung vorbereitet wurden.
Die „Alten“ hingegen mussten neben dem immer höher werdenden Umsatzdruck sich die Unterlagen per Selbststudium nach Feierabend oder am Wochenende autodidaktisch beibringen. Während der üblichen Arbeitszeit gab es keine Zeit dafür.

Karriere / Weiterbildung

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen haben nur alteingesessene Mitarbeiter in Stuttgart eine Chance auf Karriere.
In die neue Technologie des Software Herstellers wurden nur die „jungen“ geschult.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehaltserhöhung soll es ab und zu mal geben, gab es aber bei vielen Mitarbeitern schon lange nicht mehr. Ich habe in 8 Jahren noch nie eine Gehaltserhöhung erfahren. Durch höhere Zielvorgaben wird der variable Anteil reduziert, was sogar einer Gehaltskürzung gleichkommt.
Sozialleistung sind vorhanden, aber nur in einem kleinen Umfang.

Arbeitsbedingungen

Das Riesengebiet mit enormen Fahr- und Stauzeiten verlagert den Arbeitsplatz in den PKW.
Anordnungen von Vorgesetzten, die Telefonakquise während der Autofahrt durchzuführen, ist beispielsweise gesetzwidrig.
Mein Notebook mit Minibildschirm gehört inzwischen ins Museum für prähistorische EDV-Geräte.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Kann ich nicht beurteilen.

Work-Life-Balance

Eine gute Work Life Balance bedeutet Lebensqualität.
Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben kippt durch die oben beschriebenen Umstände (immer höherer Druck von oben, Tätigkeiten wie Informationsbeschaffungen und Selbststudium nach Feierabend und an Wochenenden) rapide nach unten.
Stress u.a. mit der Familie und gesundheitliche Probleme sind die Folgen.
Schlimmer geht’s nimmer.

Image

Unterschiedlich. Nach außen besser als nach innen. Abhängig vom Fachbereich, der Geschäftsstelle und noch einige Faktoren.
Im Vergleich zu manch zusammengesparten Geschäftsstellen wirkt die Zentrale wie ein goldener Palast.
Die Räumlichkeiten einiger Geschäftsstellen sind schon teilweise beschämend, nicht vorzeigewürdig und für Kundenveranstaltungen wenig geeignet.

Verbesserungsvorschläge

  • … gäbe es reichlich. Der Platz ist hier nicht ausreichend. Exemplarisch zwei Vorschläge: Flachere Hierarchiestufen. Als VB in fünfter Ebene zum Vorstand – das ist in einer Company mit ca. 700 MA eher unüblich. Wie weit ist der Vorstand von der Basis entfernt? In weitaus größeren Firmen gibt es flachere Hierarchieebenen. Aufbrechen alter Strukturen. Der interne Slogan “The Power Of One” wird durch die teilweise bestehenden Konkurrenzen innerhalb der Firma ad absurdum geführt.

Pro

(Noch) stabiles und damit sicheres Unternehmen. Die Frage ist, ob das aufgrund der oben geschilderten Bedingungen auch so bleibt.
Ansonsten haben sich die positiven Aspekte aus der Vergangenheit inzwischen in Nichts aufgelöst.

Contra

Die oben geschilderten Umstände sagen genügend aus. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    CENIT
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, Ihre Meinung als Mitarbeiter ist für uns sehr wichtig . Daher nehmen wir Ihre offene Schilderung sehr ernst. In Ihrer Bewertung äußern Sie sich unter anderem kritisch zur Arbeitsatmosphäre und erwähnen, dass Sie ein Ungleichgewicht in Ihrer Work-Life-Balance feststellen. Das Wohlbefinden aller Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Wir möchten den verschiedenen Aspekten Ihrer persönlichen Situation gerne auf den Grund gehen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie sich bei uns melden. Beste Grüße Ihr HR-Team

CENIT AG

Arbeitsatmosphäre

Eine merkliche Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre ist sichtlich zu spüren. Durch die derzeitige absinkende Konjunktur offenbart manch Vorgesetzte sein wahres "ich".
Da wird schnell wahre Charaktere offenbart.
Hübsche & zuvor sehr nett & MA-Unterstürzende HR-Mitarbeiterinnen wandeln sich plötzlich zu kratzbürstige Katzen die plötzlich krankheits-bedingte MA, mit Hilfe des direkten Vorgesetzten, förmlich raus mobben obwohl der (ältere) MA gegen die schlechte wirtschaftliche Situation am wenigsten kann.
Ein Ziel ist u.A. teure MA loszuwerden & auf günstigen Nachwuchs zu setzen.
Demzufolge herrscht auch ein allgemeiner sehr schlechter Flurfunk.

Vorgesetztenverhalten

Ein Miteinander mit Mitarbeiter & Vorgesetzten, mittels unterstürzender Funktion würde dem unternehmen so gut tun. Leider wissen die meisten Vorgesetzten selbst kaum eine Lösung zu den eigentlichen Problemen. Anstatt sich zusammenzusetzen & gemeinsam um ein vernünftige Lösung zu bemühen, wird der MA oft alleine gelassen.

Eigentlich könnte das Unternehmen sehr gut ohne Vorgesetzten auskommen.
Die meisten MA haben Tagesgeschäft-Aufgaben die auch ohne Vorgesetzten funktionieren.
Es gibt im Unternehmen nur ganz wenige Stellen die einen Vorgesetzten wirklich nötig hätten. Im Prinzip wären diese als erstes Ersetzbar.

Kollegenzusammenhalt

Das beste am Unternehmen. Aber nur innerhalb der Hierarchie-Ebene.
Der eigentliche direkte Vorgesetzte der "für" seinen MA im Idealfall unterstürzend agieren sollte, arbeitet in schlechten Zeiten eher als drohendes Damoklesschwert & setzt den MA unter Druck.
Ob der direkte Vorgesetzte jedoch auch durch sein eigenes Damoklesschwert unter Druck steht, wie Dionysios wegen dieser allgegenwärtigen Bedrohung selbst gezwungen ist, seine eigene Macht durch selbige Unterdrückung zu sichern liegt förmlich auf der Hand.

Interessante Aufgaben

Durch viel zu wenige MA werden viele Aufgaben auf zu wenige köpfe verteilt, sodass Interessante Aufgaben in der allgemeinen Masse untergeht.

Kommunikation

Von Oben nach Unten ist die Kommunikation förmlich, seit gefühlten einem Jahr, völlig zum erliegen gekommen. Unter den Mitarbeitern wird dagegen (mit vorgehaltener Hand) sehr gut kommuniziert.

Gleichberechtigung

Sehr viele ungleichmäßige & -gerechtfertigte Zustände.
Gehälter, Firmenfahrzeug-Nutzer berechtigte & ohne diese Incentives, etc.

Umgang mit älteren Kollegen

eher schlecht als recht.
Zu gut verdienende MA werden bei schlechten Zahlen nicht mit allen Mitteln gehalten.
Lieber günstige, neue (Eierlegende-Woll-Milch-Säue) MA einstellen.

Karriere / Weiterbildung

Da gespart wird ist dies eigentlich nicht mehr möglich.
Eigentlich sollte ein Unternehmen sich in "rezessionsbedingten Zeiten" für das kommende Wappnen & sich durch Weiterbildung verbessern.
Fehlanzeige...!

Gehalt / Sozialleistungen

Zu viele Unterschiede, Firmenfahrzeuge nur für eine erlesene Auswahl von Mitarbeitern.
Sozialleistungen (wie bspw. Treuebonus für langjährige MA, wurde erst kürzlich für neue MA & welche die erst seit kürzeren Zugehörigkeiten, gestrichen.
Keine 13 oder 14 Monatsgehälter, keine Weihnachts- oder Urlaubsgelder. etc. ...

Arbeitsbedingungen

Eher schlecht. Durch den ständigen Druck, Zielerreichung etc. wirken die Arbeitsbedingungen dazu eher als schlecht

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Keine umweltgerechte Fahrzeugflotte, keine Belohnung für Unternehmens-Treue, keine Mülltrennung etc.

Work-Life-Balance

Druck, Druck, Druck...
zudem besteht seit einem Jahr nur noch das Ziel Dividende, Dividende, Dividende...
Es scheint in letzer Zeit nur dies zu zählen.
Der kleine MA bekommt am Ende der "Zahlungs"-Kette dies am meisten zu spüren.
Unterbesetzte Belegschaft (aus den vielen Kündigungen der letzten Monate begründet), droht, für über die nächsten Jahre, stetige (unbezahlte) Überstunden.
Sparen, sparen, sparen stehen gegen Zielerreichung, Deckungsbeitrag & Boni gegenüber den Aktionären.
Die Sozialchauvinistische Einstellungen befinden sich im Unternehmen im Aufwind.
Der Spruch „Nach oben buckeln und nach unten treten“ könnte es nicht besser treffen.

Image

Nach innen wird es seit gefühlten 2 - 3 Jahren stetig schlechter.
Die innere Unternehmensstrategie schlägt sich direkt auf die Stimmung & dessen Image, aus.

Verbesserungsvorschläge

  • Der Aufsichtsrat sollte sich mal Gedanken machen, ob die derzeitigen Vorständen nicht, wie Heuschrecken, dabei sind, jeden einzelnen Groschen aus dem Unternehmen, für Dividendenzahlungen umzuschichten. Viel zu viele Abgänge im Vergleich zu neuen Zugänge. Viele verlassen lieber, "sicherheitshalber" das sinkende Schiff. Auch wenn es nicht so ist, aber es ist wie eine inflationäre Situation. Es wird an den unsinnigsten Stellen eingespart, Reisen unterbunden, Fahrzeugflotte auf geringere Klassen eingeschrumpft oder Treue-Bonis gestrichen. Im Gegensatz zeigen die veröffentlichten Unternehmens-Zahlen, dass die Vorstände Motivations-Zahlungen in mehreren 100k Höhe beziehen. Paradoxe Situationen. Zurück in die Zukunft, in eine GmbH, würde dem Unternehmen wohl möglich mehr Wachstum bringen, als es derzeit diese AG, seit mehreren Jahren versucht. Eine dringende, wirkliche Strategie-Veränderung. Das halten der Mitarbeiter & dem "geistigen Wissen" sollte an erster Position stehen. Dazu sind Investitionen (Lohnanpassungen/-angleichungen, Sozialleistungen, Bindung von MA, attraktive Programme etc.) nötig. Nur so könnte das Unternehmen erstarken.

Pro

Junge & motivierte MA.

Contra

Sparen am falschen Ende. Ein förmliches Ausschlachten des Unternehmens durch den derzeitigen Vorstand.
Alte Strategien die sich seit guten 10 Jahren (im Kern) eigentlich nicht mehr verändert haben.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    CENIT AG
  • Stadt
    Stuttgart
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Finanzen / Controlling

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback. Es ist eines unserer Ziele, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich alle Mitarbeiter wohlfühlen. Sie schreiben, dass dies bei Ihnen derzeit nicht der Fall sei. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir an den geschilderten Punkten arbeiten, und bitten dazu um Ihre Unterstützung. Wir freuen uns, wenn Sie uns kontaktieren und stehen jederzeit für ein offenes Gespräch zur Verfügung. Viele Grüße Ihr HR-Team

CENIT AG

  • 29.März 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Gute Arbeitsverhältnis zwischen den Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Zielorientiert, Umsatzorientiert, alte Ansichten, erz konservativ. Kein Spielraum für neue Ansätze, keine einbringen in seine eigenen MA.
Das Unternehmen könnte sich als GmbH, ohne Zielbasiertes handeln, locker gewinnbringend, mit nur einer hirarchieebene (ohne klassischen Vorgesetzten) sehr gut selbst managen & stünde sicherlich in vielen Bereichen (work-life-Balance, Modernisierung, Eigenentwicklung etc.) sehr viel besser da & wäre schon sehr viel weiter als es in dieser Form bisher erreicht hat.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Hirarchiestruktur ist der Kollegenzusammenhalt top.
Leider auch deswegen bedingt, weil sich, wie ein roter Faden, durch das komplette Unternehmen eine signifikante Unterbesetzung, Personalmangel, etabliert hat.
Dieser Mangel zwingt die Mitarbeiter förmlich zu einem Zusammenhalt, weil sie notgedrungen voneinander abhängig sind.
Leider tut das Unternehmen auch nichts um seine guten Mitarbeiter zu halten (zu 90% finanziell bedingt).
Diese hohe Personalfluktuation bremst das Unternehmen, durch die stetige Einarbeitungszeiten, in ihrer eigenen Entwicklung.
Man würde sich wünschen, dass der Zusammenhalt nicht wegen den Arbeitsbedingungen, zwangsmäßig als die häufigste Ursache hätte. Natürlich wird dadurch der meiste Zusammenhalt auch so automatisch gefestigt, jedoch wäre es wünschenswert wenn dies nicht die Hauptursache wäre.

Interessante Aufgaben

Kunden & Auftragsabhängig.

Kommunikation

Mal hü mal hot..., eine offene, moderne Kommunikation wäre für ein Unternehmen aus dieser Branche wünschenswert. Dafür sind jedoch zeitgemäße flache bis gar keine Hirarchiestrukturen nötig.
Die Struktur & Situation ist jedoch noch beherrscht von den Werten aus den Gründerjahren. Demzufolge verhält sich auch die Kommunikation, von oben nach unten.
Zudem erz konservativ & nur Werte-/Zielorientiert.
Hauptsache die Dividenden stimmen am Ende des Jahres.
Demzufolge tritt die interne Entwicklung & Modernisierung förmlich auf der Stelle & verbleibt in einer Zeitblase aus den 70iger Jahre.
Eine radikale Modernisierung, Veränderung würde dem Unternehmen einen wirklich großen Entwicklungsschub geben & weit voran bringen. Seid gefühlten 15 Jahren ist jedoch Stillstand eingekehrt.
Was in den 70igern noch mit einem jungen Management Vorreiter war stagniert dadurch, das diese seitdem ihre Ansichten nicht veränderten, bzw. dass seitdem kaum frisches Blut für Neuerungen hinzugekommen ist.
Das diese End-50-iger, kein Gespür für neue Komunikation haben & Ihrer konservativen Schiene treu bleiben ist nur logisch.

Gleichberechtigung

Starkes Nord-Süd sowie West-Ost Gefälle .
Viele ungleiche Gehälter, viele ungleichmäßig verteilte Recourcen (Boni, Firmenfahrzeug, oder sonstige Inzentives)

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter bekommen ihre Treue nicht entlohnt.
Alle 5-Jahre nach der 10-jährigen Zugehörigkeit, darf man mal mit dem Vorstand (wird wohl als Geschäftsessen über die Spesen abgerechnet) essen gehen. Zwar eine schöne Geste jedoch würde jeder langjährige MA sicherlich lieber 1 Urlaubstags-Anspruch / 5 Jahre oder bessere Endgeldvergütung etc. lieber in Anspruch nehmen.
Ansonsten gibt es nicht viel ältere MA da durch die mangelhaften Gehaltsstrukturen der "normalen" Angestellten ist eine stetige MA-Fluktuation & eine chronische Unterbesetzung aller Bereiche, seit Jahren ein Problem was das Unternehmen & die Manager nicht in den Griff bekommen.
Zumindest legt dies alleine schon die Problematik da, dass der Umgang mit älteren Kollegen nur mittels Lobpreisungen abgespeckt wird. Finanzielle Gratifikationen sind äußerst selten.

Karriere / Weiterbildung

Äußerst miserabel... Langjährige Zugehörigkeit & Fleis wird nicht gewürdigt. Zudem gibt es keine älteren Managementpositionen die ggf durch Nachwuchs aufgefüllt werden könnten. Neue Positionen werden auch nicht oder nur selten geschaffen. Für Karriere ist das Unternehmen zu klein.

Gehalt / Sozialleistungen

Sehr mager...
Keine angemessene Gehaltsanpassungen. Nur ca. alle 1&1/2 Jahre findet zumindest ein Inflationsausgleich statt.
Gehaltssprünge sind jedoch nur bei Aufstieg ins Management möglich. Sonstige Vergütungen & Inzentives die man anstelle dem MA anbieten könnte, wagt man nicht umzusetzen. Dabei hätte die Firma wirklich viele Möglichkeiten. Von wachsendem Urlaubsansprüche über Dienstfahrzeuge bis hin zu Gutscheinen...
Leider ist das Unternehmen diesbezüglich sehr konservativ & starr.
Es gibt zwar eine private Zusatzrentenversicherungen jedoch Übersteigt das Maximum nicht die 50,- € marke. Also nicht mehr als ein mageres Taschengeld.

Arbeitsbedingungen

IdR gibt es kaum GroßraumBüros, was das arbeiten angenehm gestaltet. Allerdings gibt es eklatante Unterschiede zwischen den Zweigstellen und dem Hauptsitz. Während in den Zweigstellen noch auf klapprigen, alten Bürostühlen gesessen wird haben Büros am Hauptstandort sogar höhenverstellbare (steh-)Arbeitsttische.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung, viel Standby von elektrischen Geräten, keine Umweltfreundliche Firmenfahrzeuge, etc.

Work-Life-Balance

Knappe Belegschaft sorgt natürlich nicht für eine gute Work-Life-Balance. Firmenfahrzeuge gibt es nur für ein auserlesenen Kern.
Schlechte Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel wenn man nicht gerade auf Hauptsitz des Unternehmens arbeitet.
Home-Office ist nicht für jeden vorgesehen bzw. darf nicht von jedem in Anspruch genommen werden.
Äußerst knappe & ungleichmäßig, gezahlte Gehälter führen dazu, dass viele junge MA das Unternehmen stetig den Rücken zukehren. Die dadurch bedingte Mehrarbeit & immer wiederkehrende neue Einarbeitung sorgt automatisch für ein schlechteres Work-Life-Balance.
Zielbasierte Gehälter mochte vor 30-Jahren noch ein Anreiz darstellen, jedoch sind die Boni gedeckelt & schlechte wirtschaftliche Situationen stehen gegen den Interessen der, durch die Unternehmensform der AG & deren stetiger Wachstumsvorgaben bedingten Interessen. Diese längst überholte Gehaltsmodelle locken heutzutage keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Dagegen können keine Überstunden abgebaut werden, es gibt keine (über die Jahre langsam) ansteigenden Urlaubsansprüche.

Image

Nach außen besser als intern. Nach außen werden dem Kunden die modernsten Produkte & Dienstleistungen angeboten (von Industrie 4.0 bis Cloud-Software etc.) innerhalb des Unternehmen herrschen alte, verkrustete Ansichten, Strategieen, Gehaltsmuster, Hirarchieen ...
Das Unternehmen stagniert intern, die MA Zahl ist nicht ohne Grund rückläufig oder kann nur durch Zukäufe anderer Kleinstfirmen auf Niveau gehalten werden. Junge, neue MA wechseln/verlassen idR nach 2-3 Jahren das Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

  • Aufbrechen der alten, konservativen Strukturen. Flachere Hirarchieen bilden damit Strategieen & Ideen aus mehreren Perspektiven mit einfließen können. Abschaffung der Zielgehälter & Boni-Modelle und dadurch den Druck auf die MA. Das Unternehmen würde/müsste sehr viel mehr in treue, langjährige MA investieren um diese an das Unternehmen zu binden. Inzentives oder andere unterstützende Maßnahmen müssten intensiver gefördert werden.

Pro

Ein Unternehmen das sich durchaus offen für Neuerungen zeigt

Contra

Schlechte & nur 1/2-herzige Umsetzung von maßnahmen für den MA. Der MA ist nicht das wichtigste Gut des Unternehmens. Da alles Zielbasiert orientiert ist, herrscht ein stetiger Druck der durch die nichterreichbarkeit dieser längst keine Motivation für den MA mehr darstellt.

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    CENIT
  • Stadt
    Stuttgart
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte Mitarbeiterin, sehr geehrter Mitarbeiter, vielen Dank für Ihr persönliches Feedback. Wir schätzen Ihre Meinung und nehmen diese sehr ernst. Da wir natürlich daran interessiert sind uns ständig zu verbessern, möchten wir uns mit Ihnen gerne dazu austauschen. Wir freuen uns, wenn Sie uns hierfür kontaktieren – gerne auch über unsere E-Mail-Adresse meinefrage.hr@cenit.de. Beste Grüße Ihr HR-Team

CENIT AG


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    Befriedigend (60)
    29.411764705882%
    Genügend (31)
    15.196078431373%
    3,27
  • 26 Bewerber sagen

    Sehr gut (17)
    65.384615384615%
    Gut (2)
    7.6923076923077%
    Befriedigend (2)
    7.6923076923077%
    Genügend (5)
    19.230769230769%
    3,86
  • 22 Azubis sagen

    Sehr gut (15)
    68.181818181818%
    Gut (5)
    22.727272727273%
    Befriedigend (2)
    9.0909090909091%
    Genügend (0)
    0%
    4,10

kununu Scores im Vergleich

CENIT AG
3,40
252 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (IT)
3,78
217.962 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.805.000 Bewertungen