Schwindende Mitarbeiterzufriedenheit durch fehlende Wertschätzung und fragwürdige Entscheidungen des Managements
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleginnen und Kollegen im direkten Umfeld und die wenigen Führungskräfte, die ihre Verantwortung ernst nehmen, sind die einzigen positiven Aspekte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu wenig Wertschätzung
Unklare Strategie
Intransparente Kommunikation
Kaum gelebte Gleichberechtigung
Büropräsenz ohne Notwendigkeit
Unfaire und unlogische Karrierewege
Sparmaßnahmen bei Ausstattung und Gehältern
Geringer Bezug zu moderner und nachhaltiger Unternehmensführung
Verbesserungsvorschläge
Lasst die guten Mitarbeiter nicht gehen, erweitert euren Horizont, geht mit Frauen besser um, gestaltet ein faires gehaltskonzept, werdet sichtbarer, CGI war mal ein toller Arbeitgeber und kann es sicher auch wieder werden
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen hat stark nachgelassen. Viele erfahrene Mitarbeitende verlassen die Firma freiwillig oder werden in Richtung Aufhebungsvertrag bewegt. Gleichzeitig entsteht durch massive Recruiting Werbung der Eindruck eines florierenden Arbeitsumfelds. Diese Diskrepanz sorgt für ein konstantes Gefühl der Unsicherheit und wirkt insgesamt demotivierend. Ich suche mir auch einen neuen Arbeitgeber, obwohl ich sehr lange dabei war und es mir für die Kollegen leid tut, aber hier fühlt man sich absolut nicht mehr wertgeschätzt
Image
Niemand weiß wer oder was CGI ist
Work-Life-Balance
Mitarbeitende auf der Bench werden ohne echten Grund ins Büro geschickt, obwohl die Anwesenheit dort für die Arbeit keinerlei Mehrwert bietet. Gleitzeit gibt es nicht. Überstunden werden selten erlaubt sauber zu erfassen, aber werden vorausgesetzt, wenn man es anspricht wird auf den Vertrag verwiesen dass ja bis zu 8 Überstunden pro Woche normal wären- nein das ist nicht normal.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen sind grundsätzlich verfügbar, aber man benötigt dafür Zeit,(natürlich nur außerhalb der Arbeitszeit) Budget und einen Manager, der dies unterstützt. Transparente Karrierewege gibt es nicht. An manchen Standorten geht es schnell voran, an anderen bleibt man über Jahre auf demselben Level ohne nachvollziehbare Begründung. Die Entwicklung hängt stärker vom Vorgesetzten ab als von der tatsächlichen Leistung.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsniveau liegt im Durchschnitt, wird jedoch seit Jahren nicht ausreichend an die Inflation angepasst.Die gehaltsprozesse sind undurchsichtig und meiner Meinung nach unfair, der Betriebsrat versucht zwar alles was in seiner Macht steht, aber diese komische Regelung mit den Prozenten die aufs Team verteilt werden kommt von ganz oben- bedeutet es gibt für jedes Team einen Topf, pro Kopf erst mal 2% mehr, bekommt Person A 3%, bekommt Person B dann nur noch 1%. Da kann man sich ja vorstellen wie die Stimmung ist
Beförderung im Titel bedeutet außerdem nicht, dass man auch automatisch mehr Gehalt bekommt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einzelne Aktionen mit sozialem oder ökologischem Bezug. Sie wirken jedoch eher wie symbolische Maßnahmen und nicht wie ernst gemeinte Nachhaltigkeitsbemühungen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der eigenen Teams ist der Zusammenhalt nach wie vor gut. Viele geben sich Mühe, trotz der belastenden Gesamtsituation positiv zu bleiben. Zwischen einzelnen Bereichen und Standorten gibt es jedoch deutliche Unterschiede. In manchen Einheiten wird sehr unterstützend zusammengearbeitet, in anderen überwiegt Konkurrenz oder vollständige Abschottung.
Umgang mit älteren Kollegen
Okay
Vorgesetztenverhalten
Es gibt einige Führungskräfte, die sich ehrlich bemühen und ihre Teams gut unterstützen. Gleichzeitig gibt es viele, deren Führungsstil wenig modern wirkt. Besonders auffällig war die große Führungskräftetagung, bei der nur eine sehr geringe Zahl an Frauen vertreten war. Dass dieses Foto anschließend auch noch stolz auf sozialen Plattformen geteilt wurde, zeigt, wie wenig Bewusstsein für Außenwirkung und gelebte Gleichberechtigung vorhanden ist. Diese Selbstinszenierung passt nicht zu einem Unternehmen, das behauptet qualitativ wachsen zu wollen.
Arbeitsbedingungen
Großraum mit Bahnhofs-Atmosphäre. Keine Tastaturen, teilweise nicht mal hdmi Kabel für die Bildschirme. Wenigstens gibt es höhenverstellbare Tische. Im Sommer zu kalt im Winter zu warm. Außerdem Bau Lärm. Jedes Telefonat ist schrecklich.
Kommunikation
Formell wird viel kommuniziert, inhaltlich bleibt jedoch vieles im Unklaren. Wichtige Themen werden häufig nur oberflächlich angesprochen oder so vorsichtig formuliert, dass man letztlich nicht weiß, wie die tatsächliche Situation aussieht. Dadurch entsteht der Eindruck einer Kommunikation, die eher beruhigen als informieren soll.
Gleichberechtigung
Vielfalt spielt aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Der geringe Frauenanteil in Führungspositionen zeigt sich immer wieder deutlich. Das auf Social Media veröffentlichte Foto der Führungskräftetagung, auf dem fast ausschließlich Männer zu sehen waren, hat dieses Bild zusätzlich bestätigt. Es wirkt nicht so, als wäre Diversität ein aktiv verfolgtes Unternehmensziel.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können sehr unterschiedlich sein. In einigen Projekten entstehen spannende Herausforderungen und viel Gestaltungsspielraum. In anderen Projekten sind die Tätigkeiten eintönig.
Es gibt aber keinerlei neue Projekte, also einmal bench immer bench

