War mal eine Gute Firma. Aktuell alles nur Selbstbetrug
Gut am Arbeitgeber finde ich
nix
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aktueller Umgang mit den Mitarbeitern.
Aktuell würde ich in meinem Bekanntenkreis die Firma nicht empfehlen. Auch wenn ich bei einer Einstellung höheren Bonus bekommen würde.
Verbesserungsvorschläge
Hört auf euch selbst mit dem Schönreden von Zahlen zu veräppelnden.
Wenn ihr die Zufriedenheit der Mitarbeiter nicht steigert sind die alle weg. Es ist teurer neue Kollegen einzustellen als Alte zu behalten. Hier macht ihr einen großen Fehler.
Zeigt Stärker und übt Kritik an euren Vorgesetzen und den Vorgaben und nimmt nicht alles hin. Und für die, die kritisiert werden: Hört auf die Kritik!!
Schaut euch an was die Konkurrenz ihren Mitarbeitern anbietet und nimmt euch ein Beispiel dran. Sonst bekommt ihr auf dem Markt auch keine neuen Leute. Gehälter sind ja bei CGI sowieso nicht die höchsten. Lasst das Arbeiten aus dem Ausland zu.
Verschlankt die Prozesse. CGI ist mittlerweile schlimmer als eine Behörde. Zu viele Prozesse bieten keinen Spielraum für kreative Lösungen!
Arbeitsatmosphäre
Viele Kollegen sind aktuell unzufrieden und schauen sich aktiv links und rechts um. Zum Einem auf dem Arbeitsmarkt, zum anderen auch innerhalb der CGI, um aus bestimmten Bereichen raus zu kommen. Der Druck ist in letzten Monaten zugenommen, die Benefits werden größtenteils abgeschafft.
Viele haben Unverständnis für das Verhalten von Management:
Warum wird eine Firma übernommen, die primär im Automobil-Sektor tätig ist, obwohl dieser Bereich in Deutschland am untergehen ist? Abgesehen davon hat gefühlt die Hälfte von Novatec die CGI wieder verlassen bzw. dabei ist abzuspringen.
Es wurden in der vergangenen Monaten viele Mitarbeiter betriebsbedingt (teils mit Abfindung) entlassen und gleichzeitig sollen neue eingestellt werden.
Irgendwo ist bestimmt ein Sinn dahinter, was man sich ggf. zusammenreihen kann aber es wird nix vom Management kommuniziert.
Team Events finden nicht statt, überall soll gespart werden. Aber für die unsinnigen "Yes we can" Infos aus Canada wird ein Kino angemietet. Für das Geld hätten lieber die Teams etwas nettes unternommen.
Image
Image der Firma ist bei denen, die sie kennen gut. Blöd nur dass viele mit CGI nichts anfangen können. Es ist per se jedoch nichts negatives dran. Die Firma fällt nicht durch negative Schlagzeilen in der Presse auf.
Work-Life-Balance
Je nach Projekt, Vorgesetzten und eigener Einstellung unterschiedlich.
In manchen Sektoren ist man stärker eingebunden als in anderen. Hängt auch mit der Branche zusammen.
Ist man in Public unterwegs, so hält sich die Arbeitslast in Grenzen.
Ist man im Banking Umfeld tätig oder in internationalen Teams unterwegs sind die Tage und Wochen öfter länger. Kompensation findet nahezu nicht statt.
Man wird angehalten nicht mehr als 8 bzw. 10 Stunden am Tag aufzuschreiben um nicht aufzufallen. Dass man jede Stunde für den Arbeitgeber aufschreiben soll wird nicht wirklich gelebt.
Arbeiten aus dem Ausland ist nicht erlaubt. Vorgabe aus Kanada PUNKT.
Karriere/Weiterbildung
Nur bedingt möglich. Aber seien Sie sich bewusst, dass mit einem Titel-Wechsel Sie außer einen feuchten Händedruck nix an Benefits und geschweige schon einer Gehaltserhöhung bekommen. Erst ab Director gibt es mehr Bonus (falls es den am Ende des Jahres überhaupt gibt)
Aktuell wird an vielen Stellen gespart auch an den Schulungen. Hier ist es auch zu unterscheiden wo man landet.
Bis Senior Consultant ändert sich nix und es obliegt dem Manager euch für die Beförderung vorzuschlagen. Es gibt ein Kriterienkatalog aber der gilt eher als Richtwert. Hat man gutes Verhältnis zur seinem Manager und macht kaum was, wird man eher befördert als wenn Sie ein fleißiges Arbeitsbienchen sind dafür sich mit dem Manager nicht gut verstehen oder unscheinbar sind. Ab Executive Consultant wird erwartet dass man mehr für die Firma abgesehen von 40 Stunden Woche macht.
Vieles ist Verhandlungssache und nicht unbedingt auf Leistung und Kompetenz bezogen. Dass manche Menschen Direktoren sind ist schon grenzwertig.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist mittelmäßig. Wo anders bekommen Sie mehr. Spürbare Gehaltserhöhungen sind selten und müssen hart erkämpft werden. Jährliche Gahaltsanpassung bringt zwischen 0 und 2% was die Inflation nicht mal deckt.
Sozialleistungen sind quasi nicht vorhanden. Es sind vereinzelnd paar gute Bestandteile dabei, die das Gesamtbild nicht verändern.
Man hat Zugang zur Corporate Benefits und das wars auch schon.
JobRad wird angeboten, die Konditionen sind üblich.
Und man darf sich auf einen kleinen Zuschuss zum Deutschland Ticket freuen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ohne Sinn und Verstand. Man kann jetzt nur noch Elektro Autos bestellen. Dass viele es nicht nutzen können wird einfach ignoriert.
Kollegenzusammenhalt
Je nachdem in welchem Bereich man arbeitet ist die Zusammenarbeit sehr gut. Es gibt aber auch Teams und allgemein Branchen bzw. Bereiche von bestimmten Managern wo man nur negatives hört.
Umgang mit älteren Kollegen
Zuletzt wurden viele ältere Kollegen entlassen. Falls wer im Projekt ist, Glück gehabt. Sonst raus.
Vorgesetztenverhalten
Bin mit meinem direkten Vorgesetzten auf Grund von seiner ehrlichen und offenen Kommunikationsart sehr zufrieden. Ist auch das einzige was mich bei der Firma hält.
Aber was ich von den Kollegen höre ist teilweise sehr unterschiedlich. Hier kann man Glück oder auch Pech haben. (wie überall).
Das Verhalten von höheren Management ist eigentlich irgendwas zwischen "Mangelhaft" und "Ausreichend" einzuordnen. Die Ziele die verkündet werden sind unrealistisch. Wille die Bedingungen für das Kollegium zu verbessern ist nur bedingt vorhanden. Jeder Schaut nur auf sein Bereich und seine eigene KPIs. Dass man in einem Gesamtunternehmen arbeitet wird nicht wirklich beachtet. Hier geht viel Potential verloren.
Das Top Management gibt die Vorgaben aus Kanada 1:1 weiter ob die in Europa Sinn ergeben oder nicht. Anscheinend haben die alle Angst zu widersprechen.
Arbeitsbedingungen
Die ganze Lokation ist quasi ein einziger OpenSpace wo wie Hühner auf der Stange die Mitarbeiter sitzen. Um aus dem Büro zu arbeiten braucht man gute Baustellen-Schall-Schutzkopfhörer. Wenn man mal in eine Telco muss.... tja Pech gehabt die Hintergrundgeräusche filtert kein Gerät raus.
Home Office ist zwar theoretisch möglich, aber nur wenn man im Projekt ist. Sonst ab ins Büro! Aber auch sonst ist gewünscht, dass man im Büro erscheint damit die Kollegen die kein Projekt haben mit anderen ins Kontakt kommen und so Projekt finden.
Die Ausstattung von dem Büro ist mangelhaft. Die Bildschirme sind sehr alt. Nur wenige Tische sind höhenverstellbar und das Equipment ist allgemein veraltet.
Weitere gute Programme wurden durch diverse Maßnahmen zerstört und sind nicht wirklich benutzbar. Man hat die Möglichkeit einen MAC als Arbeitsgerät zu nehmen. Private Nutzung ist explizit erlaubt (gewesen). Durch Einführung von MDM ist die private Nutzung nahezu ausgeschlossen. iCloud Anbindung --> nicht möglich. USB Sticks anschließen --> nicht möglich. Somit ist das Ding aktuell privat nicht nutzbar.
Es wurde ein abgespeckter iPhone 16e eingeführt. Die private Nutzung nicht möglich (iCloud sperre)
Kommunikation
Es werden gute Nachrichten und irgendwelche Versprechungen großmündig vom TOP Management verkündet. Man hat sich wohl der Strategie der US Präsidenten abgekupfert um mit komischen Sprüchen ohne Inhalt dahinter positive Stimmung zu verbreiten.
Die Realität sieht aber ganz anders aus. Die negativen Nachrichten dominieren und müssen von dem unteren Management (keine leitenden Angestellte) in die Teams hinein getragen werden. D.h. die Kollegen bekommen die Unmut und Unzufriedenheit der Kollegen als Erste ab. Das höhere Management sitzt in einem Glasturm und sieht die Welt durch eine rosarote Brille. Oder es traut sich keiner ihnen zu sagen wie schlecht es unten wirklich aussieht.
Als Mitarbeiter bekommt man ständig die Reibereien zwischen dem Management und dem Betriebsrat mit. Das Management bringt eine Maßnahme raus, die vom BR in der nächsten Mail kassiert wird. Anscheinend redet man nicht wirklich miteinander oder an einander vorbei.
Gleichberechtigung
Frauen Anteil liegt bei etwa 20-30% im Management Bereich deutlich darunter. Im Top Management ist reiner Männerklub
Interessante Aufgaben
je nach Projekt. Intern eher weniger

